Beiträge von Kiggie

    Ist es wirklich normal, dass sich die Stundenpläne an BSZ ständig ändern? Das ist ja dann auch für den Planer eine "never ending Story". - Wenn ich nächstes SJ auf Vollzeit gänge, hätte ich ca. 45-48 Klassen. Wie kann man da noch motiviert und mit Qualität unterichten? Diese Rahmenbedingungen waren mir in keinster Weise bekannt. Der SL sprach von 2 Std. Engl. in der Woche... (Ein Buch gibt es ebenfalls nicht, weil zu schwer und umfangreich. Die o.g. Koll. hat nunmehr einen großen Fundus an ABs, die sie nutzt.)


    Ja es gibt stetig andere Pläne, ist nichts ungewöhnliches. Ist aber auch eine Planungssache. Aber neue Kollegen oder Kollegen, die wegfallen müssen ja ersetzt werden.

    Der Anfang ist sicherlich schwer, eben bis eigenes Material da ist. Aber bei dir klingt es schon nach verheizen.

    Schau aber doch einmal ob es passende Bücher gibt. Ich nutze auch Bücher (selber angeschafft), bzw mit Kopien daraus.

    Wir haben Schulsozialarbeiter und bei uns gab es einen Mobbingfall, der dann in Gruppen bei ihr aufgearbeitet wurde. Wobei der nun in dem Moment auch nicht so gravierend war.

    Die Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeit läuft dann im Unterricht, man kann sie auch jederzeit zu sich in den Unterricht holen, wenn man da Probleme hat. Bisher hatte ich diese zum Glück nicht.

    Ich habe mein Ref. in NRW gemacht und da wurde die Schul-Note allein durch die Schulleitung festgelegt. Und auch diese kann die Beurteilungsbeiträge der Ausbildungslehrer mit einfließen lassen, muss es aber nicht. Meine damalige Schulleiterin hat z.B. die 7 oder 8 sehr guten Beurteilungsbeiträge meiner Ausbildungslehrer links liegen gelassen und mich alleine auf Grundlage ihrer zwei Unterrichtsbesuche benotet. Die Seminarleitung hat mir damals anhand der Prüfungsordnung gezeigt, dass sie das so machen kann - auch wenn das zugegebenermaßen sehr schlechter Stil ist. Man kann nichts dagegen tun.
    In Hamburg ist das wieder ganz anders. Auch hier sollen natürlich die Beiträge der Mentoren beachtet werden, aber nirgendwo steht, dass sie einfließen müssen. Eine Note vergeben wir Mentoren ja auch gar nicht. Die Schulleitungen schließen sich den Mentoren i.d.R. an und schreiben selbst selten mehr als ein zwei bestätigende Sätze.


    Naja dass sie darauf basieren müssen habe ich auch nicht geschrieben. Aber ja du hast es genauer gefasst.
    Mein Schulleiter hat sich nur auf die Beiträge bezogen, obwohl er selbst wirklich gute UBs gesehen hat. Der eine Beitrag bei mir war nämlich nicht sonderlich gut. Scheinbar hatte die Ausbildungslehrerin ein Problem mit mir.

    Für Hamburg gilt: Am Ende ist es das Seminar, das über die Note entscheidet. Ich leiste mit meinem Gutachten einen Beitrag, den die Seminarleitung berücksichtigen kann oder nicht und auch gewichten kann, wie sie es möchte.

    In NRW gibt es 2 Noten, eine von der Schule, die auf den Beurteilungsbeiträgen der Ausbildungslehrer basiert und eine vom Seminar, die von den Fachleitern kommt. Insgesamt macht das 50 % (je 25 %) der Endnote aus.

    Daher kann ich das ja mit dem zwischen den Fronten nachvollziehen.
    Hatte aber grundsätzlich auch gute Fachleiter, die durchaus klar gesagt haben was Sache ist.

    Ist auf jeden Fall schwierig.
    In einer Nachbesprechung hat sich mein "Mentor" mit meinem Fachleiter ein ziemliches Wortgefecht geliefert auf Grund unterschiedlicher Ansichten. Mir hat es nicht geschadet. Ich fühlte mich allerdings oft zwischen den Stühlen. Und mein Versuch es allen Recht zu machen ist zweimal schief gegangen (in zwei UBs). In dem Fach, wo ich weniger Unterstützung hatte, gab es das Problem nicht.

    Also ja, ich kann das durchaus bestätigen. Was man als Ref draus macht ist dann aber individuell.
    Ich bin am Ende meinen Weg gegangen und habe die Dinge angenommen, die mir gut und zu mir passend erschienen.

    Ich habe mich immer über Hilfe gefreut. Allerdings ist manche Hilfe auch nur gut gemeint und nicht gut gedacht.

    Aber ich sehe es auch kritisch, dass viele zu sehr auf das Seminar und die Ansprüche abzielen. Immerhin weiß man nicht wer als Fremdprüfer kommt und was der sehen will.

    Ziel des Referats. Pflicht oder Freiwillig. Vorbereitungszeit. Zeit im Unterricht oder nur zu Hause.
    Alles Aspekte, die ich berücksichtigen würde.

    Dann ist es auch eine Frage des Themas. Einstieg einer Reihe und damit komplett neu. Durchaus mehr Leistung, als schon innerhalb eines Themas zu sein und die Grundlagen zu beherrschen.

    Also bei uns gibt es auch Abendunterricht, aber solche Pläne gibt es nicht. Die die Abendschule haben unterrichten in der Regel ab der 5. Stunde davor. Und am nächsten Tag so spät wie möglich, frühestens ab der 3. Stunde. Das sind Grundsätze die mit dem Lehrerrat aufgestellt wurden. (Dazu gehören auch wenige Springstunden)

    Aber, das sind Sollten aber keine Müssen - Vorgaben. Die Stundenplaner geben ihr bestes, aber manchmal klappt es eben nicht. Das wird dann aber persönlich gesprochen und mit der nächsten Revision verbessert nach Möglichkeit.

    Ich hatte zu Beginn 10 Stunden am Stück. Bin auch direkt zu einem Kollegen aus dem Lehrerrat um mir eine Meinung zu holen. Als Neuling wusste ich ja noch nicht wie das so ist. Und dann zum Bereichsleiter und Stundenplaner. Eine Woche musste ich da durch und in der nächsten war es schon geändert.
    Also ich bin ein Fan von sprechenden Menschen. Einmal kann man so einen Stundenplan akzeptieren, aber nicht dauerhaft und ein ganzes Jahr lang.

    Meine Befürchtung auf der Gesamtschule ist, dass vor allem in den höheren Klassen einfach nicht so gearbeitet wird wie auf dem Gymnasium, z.B. im Umgang mit Texten, analytisches Denken etc. Falls sie wirklich Abi macht und falls sie studieren möchte, hat sie dann im Studium ggf. Nachteile den anderen gegenüber? Hängt das wirklich so stark von der Schule ab, wie das unterrichtet wird? Kann man die Frage also nicht pauschal beantworten? Soweit ich weiß, gibt es auch auf der Gesamtschule das Zentralabitur. Und darauf muss ja vorbereitet werden ... Ist die Oberstufe auf der Gesamtschule ähnlich wie die auf dem Gymnasium? Falls nicht - was für Auswirkungen hat das, falls das Kind wirklich studieren möchte?


    Falls das Kind wirklich studieren möchte, haben doch noch ganz andere Punkte eine Auswirkung, ob sie im Studium klar kommt.
    Zumindest bei uns haben auch Gymnasien eine bestimmte Ausrichtung. ich war auf einem Naturwissenschaftlichen-Sportlichen Gym und meine Schwester auf einem mit sprachlichem Schwerpunkt. Es passte beides wunderbar zu uns und zu unserem späteren Weg.

    Ich sehe so viele vom Gymnasium, die Chemie studieren und auf einmal überfordert mit der Chemie sind, weil es an der Schule ja so leicht war. Von daher wäre für mich noch mit eine Überlegung an was für Schwerpunkten man Spaß hat. Differenzierungsbereiche und LKs kann man ja auch vorher in Erfahrung bringen.

    Und auch von der Gesamtschule wäre noch ein Gang zum Gymnasium oder zum BK mit wirklicher fachlicher Vertiefung möglich.
    Und zum Thema studieren, ich denke da würde ein ein fachliches Abitur noch besser drauf vorbereiten. Wenn es in Richtung Technik gehen soll.

    Bei der Anmeldung an der neuen Schule kann man doch sicher auch (wenige) Wünsche angeben (etwa: unbedingt mit Lisa, auf gar keinen Fall mit Marie in eine Klasse). So landet das Kind dann vielleicht in einer Klasse mit SuS von einer anderen Grundschule & kann noch mal von vorn anfangen / ihr lasst die "leistungsorientierten" Eltern hinter euch.


    Jup, so hatte ich es auch, war am Ende ganz neu in einer Klasse, weil ich keinen meiner Grundschul-Mitschülern dabei hatte (haben wollte).

    Zitat

    Heulen bei der Rückgabe von Tests oder Klassenarbeiten? Gehört in der 5. Klasse leider zum Standardprogramm (nicht bei allen, aber die eine oder der andere brauchen eine Weile, um sich wieder zu beruhigen). Man kann das noch so sehr in Watte packen.


    Erlebe ich sogar noch am BK und dort sind die Schüler freiwillig, bzw wollen ja FHR oder AHR machen.

    Bei uns halt schon. Auch im ach so beliebten Düsseldorf und Köln kann man sich mit Chemie zu jedem beliebigen Einstellungstermin gleich an mehreren Schulen gleichzeitig verbeamten lassen.Dito für Mathe und Physik, nach wie vor.


    Echt?
    Kann ich aktuell eigentlich nicht bestätigen. Habe einige Studienkollegen, die mit Chemie + X nicht direkt eine Stelle bekommen haben nach dem Ref (Raum Wuppertal/Düsseldorf).
    Und auch am BK ist es durch viele Quereinsteiger gerade recht gut abgedeckt.

    Aber das kann sich natürlich jederzeit ändern. Daher ist die Prognose schwierig.

    Ich prognostiziere trotzdem höhere Chancen mit Chemie dabei als nur Deutsch/Geschichte.

    naja, mir ist es ja schon möglich Mathematik am beruflichen Gymnasium zu unterrichten. Dies führt genau wie das allg. bildenden Gymnasium zur allg. Hochschulreife. Ich sehe da jetzt eigentlich keinen Unterschied.


    Ich hatte auch sehr viel Mathe im Studium und wie @O. Meierschreibt, habe ich es als Handwerkszeug verstanden um an mein Ziel zu kommen.
    Ich kann zwar sehr gut rechnen, aber das heißt nicht, dass ich es Schülern näher bringen kann.
    Das merke ich aktuell, wenn Schüler nicht in der Lage sind einfache Gleichungen umzustellen. Da fehlt es mir an der entsprechenden Didaktik.

    Am beruflichen Gymnasium sehe ich es etwas anders, da vieles eigentlich bei den Schülern bekannt sein müsste, heißt die Erwartungshaltung ist anders. Aber den Schülern das Umstellen von Gleichungen oder was auch immer beizubringen ist eine ganz andere Kategorie.

    Grundsätzlich meine ich, dass Kollegen, die samstags unterrichten, einen anderen unterrichtsfreien Tag bekomen sollten. Und damit ein sinnvolles Wochenende dabie herauskommt, kann das eigentlich nur der Montag sein.

    Und ansonsten meine ich, dass Samstagsunterricht eher unüblich ist, man muss also nicht in vorauseilendem Gehorsam damit rechnen. Wenn es also noch keinen Plan für den jeweiligen Zeitraum gibt, gibt es auch keinen Grund anzunehmen, dass man samstags unterrichten muss. Wenn dann der neue Plan kommt, und da Samstagsunterricht vorgesehen ist, teilt man den belegten Termin mit und es wird eine Vertretungs- oder Verschiebungsregelung gefunden.

    Würde ich jetzt eher entspannt sehen.


    Bei uns gibt es Unterricht am Samstag bei den Technikern. Dafür haben die Lehrer die dort unterrichten frei, normalerweise am Montag, damit 2 Tage frei sind, genau.

    Ich würde allerdings nicht warten bis der Plan rauskommt, sondern vorher schon sagen wodurch man blockiert ist. Wenn es einmalig etwas ist würde ich auch da nach einer Vertretungsregelung suchen. Bei Technikern ist auch selbstständige Projektarbeit denkbar.

    Also 2 Jahre im Voraus etwas wissen halte ich für utopisch. Schwangerschaft, Elternzeit, ernste Erkrankungen, mehr/weniger Schüler, da sind doch viel zu viele Variablen drin.
    Kenne ich aber aus anderen Bereichen auch nicht anders. 1 Monat im Voraus ist in vielen Dingen nicht untypisch.

    Bei uns ist Abendschule auch fest zwischen den Kollegen verteilt, die Tage sind da fix und ändern sich nicht / nur nach Absprache.
    So würde ich da auch herangehen.

    Hallo ihr Lieben,

    ich habe in NRW die OBAS zum 31.10.18 erfolgreich abgeschlossen. Ab dem 01.11.18 sollte dann der Folgevertrag sowie die Verbeamtung (dies wird im Vorfeld der Ausbildung Vertraglich zugesichert) folgen.


    Bei einer Verbeamtung gibt es keinen Vertrag.
    Daher denke ich, Folgevertrag und dann Antrag auf Verbeamtung wäre der richtige Weg gewesen. Dies wird dann rückwirkend angerechnet.

    nur am Rande:und auch dies ist ein Irrglaube.


    Was jetzt?
    Ich bekomme es bei mir in der Umgebung halt mit. Wenn ich sage was ich unterrichte werde ich erst komisch angeguckt, dann "ach ja" Berufsschule, Azubis und so ... "das sind aber viele Idioten oder"

    Ich unterrichte übrigens im Handwerk ;) Von den Azubis bin ich überzeugt, von den Betrieben dahinter häufig weniger.

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