Hier wird es zeitnah (städtisch) ein Impfangebot an die Schülerinnen und Schüler geben, sowohl für 1. als auch dann später die 2. Impfung. Wurde im Kollegium sehr gut aufgenommen.
Beiträge von Kiggie
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Hast Du da vielleicht einen Einblick bekommen, wie das mit diesem Praktikum so gemacht wurde, solltest Du das irgendwas gehört haben?
Da ich ne Ausbildung habe - nein nicht im Detail.
Aber es wurden wohl auch stückweise Praktika / Jobs angerechnet. Aber das kann sich auch immer wieder ändern.
Von der Arbeitsatmosphäre ähnlich wie ein gewöhnlicher Arbeitsplatz? Für mich als Schüler hat die Schule immer etwas wie so ein "Schutzraum" oder ein Gegensatz zur "Welt da draußen" gewirkt.
Es ist ein normaler Arbeitsplatz. Aber kann man Büro mit Fließband vergleichen? Nein, also womit willst du Schule vergleichen?
Wir haben unterschiedliche Präsenz- und auch Arbeitszeiten.
Keine Ahnung, was du mit Schutzraum meinst.
Aber ja gerade deswegen wäre ein Praktikum für dich sehr wichtig, ein Blick hinter die Kulissen.
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dass gerade in NRW was Sprache & Kultur angeht ein größeres Problem sei.
Inwiefern? Natürlich haben wir Schüler mit Migrationshintergrund. Aber größeres Problem sehe ich da nicht. Sprachsensibler Unterricht ist natürlich ein Thema.
Kultur hatte ich noch nie Probleme, was meinst du?Gibt es da nicht mal so einen frustrierten "oh meeinn Goooott" Gedanken?
Dauernd. Daher ja der Leitspruch: Man kann nicht alle retten. Man kann Angebote machen, aber in der Sek II müssen die SchülerInnen irgendwann auch liefern.
wie muss man drauf sein, um mit bestimmten Klientels fertig zu werden? Wie kann man trotzdem mit ihnen Spaß haben?
Keine Vorurteile haben und da müsste man wegen deiner einen Aussage zu Sprache und Kultur schon wissen, wo genau dein Problem ist.
Wenn du siehst, dass 2/3 deiner SchülerInnen dem Islam angehören, dann interessiert mich das null, wenn du deswegen aber schon an Probleme denkst, dann kann es nur schief gehen.Namen richtig lernen gehört auch zur Wertschätzung. Und manchmal auch hinterfragen, warum jemand so oder so ist.
leider ist mir nirgens bekannt an einer staatlichen Schulen einfach aus Jucks ein Praktik machen zu können.
Schule anrufen, nachfragen, hingehen. Warum sollte das nicht gehen?
Es geht ja vor allem ums Reinschnuppern, Kollegen vor Ort unterhalten, genau über diese Fragen, die du hier stellst. Bildungsgänge kennenlernen. -
Bei den meisten Aussagen kann ich Humblebee nur zustimmen (wie so häufig
)
Hier vielleicht noch Ergänzungen:Denn in Niedersachsen ist eine abgeschlossene Ausbildung ja eine Voraussetzung, um das Studium Lehramt BBS in dieser beruflichen Fachrichtung aufnehmen zu können. [...] Wie es damit in anderen von dir genannten Bundesländern aussieht, weiß ich allerdings nicht.
In NRW muss man 52 Wochen fachpraktische Tätigkeit nachweisen. Was da anerkannt wird, kann auch sehr unterschiedlich sein. Es macht aber durchaus Sinn in seinem Fach fit zu sein und die andere Seite, die Praxis, zu kennen.
An den niedersächsischen BBS ist Geschichte (was ja als Unterrichtsfach für dich in Betracht käme) ein Fach, das meines Wissens ausschließlich im beruflichen Gymnasium unterrichtet wird. Politik hingegen steht auf nahezu jeder Stundentafel der verschiedenen Bildungsgänge.
NRW: Geschichte gibt es nicht alleine, nur als GL (Gesellschaftslehre mit Geschichte).
Politik ist hingegen überall drin.Nun möchte ich Euch fragen: was sollte ich tun? Meiner Leidenschaft und Stärke folgen und schauen, wo hin es mich verschlägt (Geisteswissenschaft) oder doch bei Lehramt bleiben?
Dazu kennen wir dich wohl zu wenig. grundsätzlich würde ich wohl jedem von einem gesellschaftswissenschaftlichem Studium abraten aus den von dir genannten Gründen.
Wenn du aber nicht glücklich wirst mit Lehramt, dann ist das ja auch nicht die richtige Wahl.Auch hat Schule für mich ein Bisschen den Eindruck, es ist nicht so "die Realität" bzw. eine Schule ist einfach kein Betrieb mit den "Erwachsenenthemen" wie es eine Schule ist. Oder geht es dann im Lehrerzimmer doch so zu?
Ich behaupte mal am BK / berufsbildenden Schulen, geht es deutlich bodenständiger zu. Viele kennen ja nicht nur die Uni, sondern haben auch gearbeitet und sei es nur ne Ausbildung gemacht.
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Hallo,
Wie hat euch euer Studium gefallen?
hängt sicherlich auch viel von den Fächern ab.
Mich wundert es, dass es fürs GyGe-Studium keinen B.Sc. sondern B.Ed. gibt. Ist das ein Vor- oder Nachteil in Bezug auf andere Unis?
Ich habe mit Chemie + E-technik nen Kombi Bachelor of Arts.
Das hängt mit den Fächern zusammen und nicht mit dem Lehramt.
Bachelor of Science bei Lehramt habe ich noch nie gehört, höchstens Applied Science bei M, Ph, Ch und Info.
Glaube aber, dass nun eh alle auf B.Ed. umstellen? Heißt dann ja auch Master of Education, warum sollte es also ein Vor- oder Nachteil sein?
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Unserer Schule wurden trotz Bedarf in mittelerem einstelligen Bereich keinerlei Stelle zugewiesen. Dadurch, dass keine Stelle zugewiesen wurde, kann sie natürlich auch nicht unbesetzt sein.
Hier das gleiche ...
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Würde mich mal interessieren, warum genau?
Vielleicht irre ich mich ja hier und da, von daher, nur aus dem Gedächtnis, was ich hier so mitlese und stellen nur meine Perspektive dar.
- Die Ermittlung der Noten (rechnerisch, wenn ich mich nicht irre) und die starre Anzahl der Aufgaben.
- Die mobile Reserve, also das relativ unflexibel wirkende Modell, wo man arbeitet. Ich will kein Auto und das wäre für mich dann wohl schwer zu stemmen (ist man eigentlich verpflichtet nen Führerschein zu haben?)
- Dass es kein Berufskolleg gibt, sondern FOS/BOS und Berufsschulen. Ich mag vor allem die Mischung an unserem Berufskolleg und würde weder das eine noch das andere alleine wollen.
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Nach aktuellem Stand bestellen die Schulen die Tests demnächst selbst. Nach den Ferien.
Ah okay, das war an mir vorbeigegangen. Dake für die Info.
Unser Hausmeister ist noch im Urlaub. Wie es Mi dann also losgeht / aussieht werden wir wohl Montag erfahren.
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Wenn man "von einer Verpflichtung" ausgenommen ist, heißt das, das man nicht verpflichtet werden kann. Man kann aber mitmachen.
Wenn geimpfte / Genesene nicht mitmachen dürften, müsste da stehen "Vom Testen ausgenommen..."
So würde ich es auch verstehen, aber wir bekommen die Tests ja über den Schulträger. Bisher haben wir keine Infos, nächste Woche geht es los ...
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Ich konnte mich vor 25 Jahren nicht mit der Kombination Mathematik und Chemie in Bayern bewerben.
WOW, das ist engstirnig. War mir so gar nicht bewusst.
Traumkombi und den dann nicht nehmen können - kannste dir nicht ausdenken.Woher kommt denn dieser Kombinationswahn?
Aber Bayern ist für mich eh das letzte BL, wo es mich hinziehen würde aus bildungspolitischer Sicht.

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Das weiß ich nicht. Wohne im Bergischen und hier gibt es im Umkreis auch nur welche bei Edeka, Real und Akzenta.
Hatte sie letzt auch bei Akzenta gesehen und wollte daher gerade auf die Rewe-Gruppe verweisen, aber die sind regional sehr unterschiedlich.
War kurz davor sie zu kaufen, wegen Neugierde, obwohl ich Müsli nur noch unverpackt habe sonst.
Konnte mich dann aber nicht entscheiden, welche Sorte hast du? Die mit kakao? Bzw. taugen die was?
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Geht es dann auch mal eine Vorlesung zu halten und Aufgaben zu stellen?
Vorlesung - nein!
Einfacher Unterricht in Form von - frontaler Input, Aufgaben, Besprechung - ja! Das rettet. Und in harten Zeiten komplett am Buch arbeiten und kein AB selbst machen.
Gerade am Berufskolleg denkt man irgendwann aber nicht mehr in Stunden, sondern auch in großen Einheiten und Projekten. Ich habe da in Woche 1 viel Arbeit und dann läuft es und ich kann Kaffee trinken (überspitzt gesagt).
Aber ein gutes Projekt / eine gute Lernsituation braucht eine Weile. Das kommt mit der Zeit.
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Pur: Schokolade, aber Mozartkugeln verachte ich definitiv nicht.
Lehrerkalender: papier oder digital?
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Ich erstelle eigentlich nie eine Musterlösung oder rechne die Aufgaben vorher mit Endergebnis aus.
Wow, du musst verdammt gut sein.
hmm das kann ich mir noch nicht leisten. Es fallen mir immer mal wieder Hürden auf, die ich nach der eigenen Bearbeitung beseitigen kann. Sonst habe ich während der Klausur ständig Fragen zu beantworten.
Hier auch. Beim selbst bearbeiten fällt mir dann auf, dass ich da einen Wert vergessen habe oder dass ein Ergebnis vielleicht nicht realistisch ist.
Bei schriftlichen Antworten notiere ich mir, was ich hören will und wofür es noch die restlichen Punkte gibt etc. pp.Und ich schaue auf die Zeit. Das 3-4 fache der eigenen Zeit ist dann realistisch für die Schüler.
Je nach Klasse und Fach gehe ich genauer oder weniger genau vor.
An die, die ohne Musterlösung arbeiten und positiv korrigieren:
Wie macht Ihr das, wenn eine Teilaufgabe überhaupt nicht bearbeitet wurde? Schreibt Ihr dann die komplette Lösung hin?
Ich mache keine richtige Positiv-Korritur. Nur im Ansatz. Zeige die Fehler auf, wenn ich sie deutlich sehe, wenn nichts da steht oder alles falsch ist - dann nicht.
Ich bespreche aber auch die Arbeiten, meist dann aber bestimmte Aufgaben, die viele Fehler hatten.
Oder in Vollzeit-Klassen häufig auch noch eine Berichtigung.
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Mehr Zeit verbringen in den Sommerferien eigentlich nur die erweiterte Schulleitung und die Stundenplaner*innen in der Schule
Wie ist es bei euch mit Laboren/Werkräumen?
Alleine da verbringe ich auch vor Schulstart ein paar Stunden, bevor ich mit der ersten Praktikumsgruppe rein gehe.
Fülle Chemikalien und Material auf, schaue, ob alle elektrischen Geräte noch funktionieren.Will sagen: die Laborkollegen sind immer auch schon vorab in der Schule anzutreffen.
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Aber auch ich als erfahrene Lehrerin (bin inkl. Referendariat jetzt schon 20 Jahre dabei) kann ich nicht immer auf bereits vorhandenes Material zurückgreifen.
Nicht immer, aber ich merke nun nach 3 Jahren (+1,5 Jahre Ref) schon langsam, dass ich grundlegendes habe. Dort mal eine Aufgabe, die ich für einen Bildungsgang anpassen kann.
Und wenn ich von 25,5 Stunden, die Hälfte in bekannten Bildungsgängern/Fächern habe ist das schon eine enorme Entlastung.Jetzt mach mir die Hoffnung nicht kaputt dass es irgendwann besser wird ...
Von daher kann ich dir schon etwas Hoffnung machen.

Kommt aber sicherlich auch auf die Fächer / die Schule an.
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35 oder 40 Std wäre etwas wenig, man schiebt in einigen Wochen sicherlich Überstunden, dafür haben wir dann ja entsprechend die Ferientage. In den Ferienwochen komme ich nicht auf 35 Stunden pro Woche, dafür arbeite ich in den Unterrichtswochen (manchmal) mehr.
Andere arbeiten in den Ferien viel.Ich habe insgesamt nicht das Gefühl, dass ich mich überarbeite.
Kann die Anzahl der Stunden aber nicht in Worte fasse, ich schreibe nichts auf. -
5e gerade sein lassen.
Man kann sich über vieles aufregen, es bringt einen selbst aber oft nicht weiter.
Spotify & Co oder CDs?
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Hallo,
Seiteneinstieg als Berufsschullehrer.
als erstes in NRW ist es das Berufskolleg, die Berufsschule ist nur ein Teil davon.
Falls noch nicht geschehen, würde ich auch ein Praktikum empfehlen, also mal in einer Schule reinschnuppern, mit den Fächern sind die Zahl der Schulen eh überschaubar.
Zeit pro Unterrichtsstunde im Durchschnitt
Ich persönlich könnte das gar nicht festmachen.
Am Anfang sicherlich mal 60 Minuten und mehr. Mittlerweile kann ich auf vieles zurückgreifen, wenn man in den gleichen Bildungsgängen bleibt. Trotzdem kommen immer neue Aufgaben hinzu, es ist ja nicht nur die Unterrichtsvorbereitung.
Wenn ich mal keine/wenig Zeit habe, gibt es Standard-Aufgaben aus einem Buch.
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Und dann lese ich immer noch in der Presse, dass die Lehrer "6 Wochen Ferien" haben.
Lehrerbashing - so einfach.
Wenn Leute das zu mir sagen, antworte ich nur noch - werd Lehrer!
Wird das denn bei euch praktiziert, dass Konferenzen/Fortbildungen/Nachprüfungen dann in dieser Woche gelegt werden und wenn ja, schon am Mittwoch?
Bei uns geht es ab Donnerstag los. Erste (Dienst-)Besprechungen. Ich bin ehrlich gesagt froh drum, sonst würde sich kommende Woche alles knubbeln, so ist es etwas entzerrt.
Nachprüfungen erst ab Montag, durch die Menge dieses Jahr gehen die bis zum Mittwoch.
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