Beiträge von Kiggie

    Bei uns im Seminar war das immer so ein sensibles Thema: Man kann ja nicht laut sagen, dass die SuS A, B und C die einfachen Aufgaben machen sollen, weil sie dann ja merken, dass die Lehrkraft sie für leistungsschwächer als den Rest hält.

    Nur weil jemand woanders anfängt, heißt es ja nicht direkt leistungsschwächer.

    Ich handhabe das aber eher in die andere Richtung. Von 4 Aufgaben müssen 1 und 2 auf jeden Fall gelöst werden. 3 und 4 sind dann komplexer / anspruchsvoller. Ist im Rechnen aber auch leichter aufzubauen.

    Hilfekarten: Habe ich immer mal wieder erstellt, effektive Nutzung habe ich noch nicht / kaum gesehen, daher bin ich hier gespannt, was andere sagen.

    Wie kriegt man die SuS dazu, diese auch zu nutzen; am besten, ohne dass sie sich "outen" müssen?

    Ohne outen: Internet verwenden. QR Codes, Lektionen in Moodle etc.

    Da ich deine Fächer nicht habe - keine Ahnung.

    Aber du musst doch für deine Unterrichtseinheit/-stunde ein Hauptziel haben und anhand dessen differenziert man.

    Sind denn Sek.-II-Klassen so viel leister als Sek.-I-Klassen?!

    Also bei mir am Berufskolleg kann ich sagen: Die Vollzeit-Klassen - nein
    Duales System - häufiger ja würde ich meinen.

    Aber die Handhabe ist auch anders. Wenn mich dauerhaft jemand nervt kann man anders Konsequenzen durchziehen.

    und für Gesundheit und Pflege/Sport an Berufsbildenden Schulen.

    bin ja immer pro BBS. :D


    Aber kann die gedankengänge verstehen.

    in NRW kann man mit Gym-Lehramt ans BK aber nicht umgekehrt.

    Halte ich für eine ausgezeichnete Idee. Niederschwelliger wäre jetzt noch, wenn man dafür Unterricht entfallen lassen würde. Steigert die Impfquote bestimmt um 30 Prozentpunkte :)

    Es findet an der Schule, also am Schultag statt. Reicht das aus? Und ja, wir müssen die SchülerInnen natürlich dafür freistellen, da sie nur zwei Räume weiter müssen, ist es glaube ich kaum niederschwelliger möglich.

    Ich freue mich sehr über dieses Angebot.

    Hallo,

    Wie hat euch euer Studium gefallen?

    hängt sicherlich auch viel von den Fächern ab.


    Mich wundert es, dass es fürs GyGe-Studium keinen B.Sc. sondern B.Ed. gibt. Ist das ein Vor- oder Nachteil in Bezug auf andere Unis?

    Ich habe mit Chemie + E-technik nen Kombi Bachelor of Arts.

    Das hängt mit den Fächern zusammen und nicht mit dem Lehramt.

    Bachelor of Science bei Lehramt habe ich noch nie gehört, höchstens Applied Science bei M, Ph, Ch und Info.

    Glaube aber, dass nun eh alle auf B.Ed. umstellen? Heißt dann ja auch Master of Education, warum sollte es also ein Vor- oder Nachteil sein?

    Würde mich mal interessieren, warum genau?

    Vielleicht irre ich mich ja hier und da, von daher, nur aus dem Gedächtnis, was ich hier so mitlese und stellen nur meine Perspektive dar.

    - Die Ermittlung der Noten (rechnerisch, wenn ich mich nicht irre) und die starre Anzahl der Aufgaben.

    - Die mobile Reserve, also das relativ unflexibel wirkende Modell, wo man arbeitet. Ich will kein Auto und das wäre für mich dann wohl schwer zu stemmen (ist man eigentlich verpflichtet nen Führerschein zu haben?)

    - Dass es kein Berufskolleg gibt, sondern FOS/BOS und Berufsschulen. Ich mag vor allem die Mischung an unserem Berufskolleg und würde weder das eine noch das andere alleine wollen.

    Wenn man "von einer Verpflichtung" ausgenommen ist, heißt das, das man nicht verpflichtet werden kann. Man kann aber mitmachen.

    Wenn geimpfte / Genesene nicht mitmachen dürften, müsste da stehen "Vom Testen ausgenommen..."

    So würde ich es auch verstehen, aber wir bekommen die Tests ja über den Schulträger. Bisher haben wir keine Infos, nächste Woche geht es los ...

    Ich konnte mich vor 25 Jahren nicht mit der Kombination Mathematik und Chemie in Bayern bewerben.

    WOW, das ist engstirnig. War mir so gar nicht bewusst.
    Traumkombi und den dann nicht nehmen können - kannste dir nicht ausdenken.

    Woher kommt denn dieser Kombinationswahn?

    Aber Bayern ist für mich eh das letzte BL, wo es mich hinziehen würde aus bildungspolitischer Sicht. :engel:

    SwinginPhone

    Das weiß ich nicht. Wohne im Bergischen und hier gibt es im Umkreis auch nur welche bei Edeka, Real und Akzenta.

    Hatte sie letzt auch bei Akzenta gesehen und wollte daher gerade auf die Rewe-Gruppe verweisen, aber die sind regional sehr unterschiedlich.

    War kurz davor sie zu kaufen, wegen Neugierde, obwohl ich Müsli nur noch unverpackt habe sonst.

    Konnte mich dann aber nicht entscheiden, welche Sorte hast du? Die mit kakao? Bzw. taugen die was?

    Geht es dann auch mal eine Vorlesung zu halten und Aufgaben zu stellen?

    Vorlesung - nein!

    Einfacher Unterricht in Form von - frontaler Input, Aufgaben, Besprechung - ja! Das rettet. Und in harten Zeiten komplett am Buch arbeiten und kein AB selbst machen.

    Gerade am Berufskolleg denkt man irgendwann aber nicht mehr in Stunden, sondern auch in großen Einheiten und Projekten. Ich habe da in Woche 1 viel Arbeit und dann läuft es und ich kann Kaffee trinken (überspitzt gesagt).

    Aber ein gutes Projekt / eine gute Lernsituation braucht eine Weile. Das kommt mit der Zeit.

    Ich erstelle eigentlich nie eine Musterlösung oder rechne die Aufgaben vorher mit Endergebnis aus.

    Wow, du musst verdammt gut sein.

    hmm das kann ich mir noch nicht leisten. Es fallen mir immer mal wieder Hürden auf, die ich nach der eigenen Bearbeitung beseitigen kann. Sonst habe ich während der Klausur ständig Fragen zu beantworten.

    Hier auch. Beim selbst bearbeiten fällt mir dann auf, dass ich da einen Wert vergessen habe oder dass ein Ergebnis vielleicht nicht realistisch ist.
    Bei schriftlichen Antworten notiere ich mir, was ich hören will und wofür es noch die restlichen Punkte gibt etc. pp.

    Und ich schaue auf die Zeit. Das 3-4 fache der eigenen Zeit ist dann realistisch für die Schüler.

    Je nach Klasse und Fach gehe ich genauer oder weniger genau vor.


    An die, die ohne Musterlösung arbeiten und positiv korrigieren:

    Wie macht Ihr das, wenn eine Teilaufgabe überhaupt nicht bearbeitet wurde? Schreibt Ihr dann die komplette Lösung hin?

    Ich mache keine richtige Positiv-Korritur. Nur im Ansatz. Zeige die Fehler auf, wenn ich sie deutlich sehe, wenn nichts da steht oder alles falsch ist - dann nicht.

    Ich bespreche aber auch die Arbeiten, meist dann aber bestimmte Aufgaben, die viele Fehler hatten.

    Oder in Vollzeit-Klassen häufig auch noch eine Berichtigung.

    Mehr Zeit verbringen in den Sommerferien eigentlich nur die erweiterte Schulleitung und die Stundenplaner*innen in der Schule

    Wie ist es bei euch mit Laboren/Werkräumen?
    Alleine da verbringe ich auch vor Schulstart ein paar Stunden, bevor ich mit der ersten Praktikumsgruppe rein gehe.
    Fülle Chemikalien und Material auf, schaue, ob alle elektrischen Geräte noch funktionieren.

    Will sagen: die Laborkollegen sind immer auch schon vorab in der Schule anzutreffen.

    Aber auch ich als erfahrene Lehrerin (bin inkl. Referendariat jetzt schon 20 Jahre dabei) kann ich nicht immer auf bereits vorhandenes Material zurückgreifen.

    Nicht immer, aber ich merke nun nach 3 Jahren (+1,5 Jahre Ref) schon langsam, dass ich grundlegendes habe. Dort mal eine Aufgabe, die ich für einen Bildungsgang anpassen kann.
    Und wenn ich von 25,5 Stunden, die Hälfte in bekannten Bildungsgängern/Fächern habe ist das schon eine enorme Entlastung.

    Jetzt mach mir die Hoffnung nicht kaputt dass es irgendwann besser wird ...

    Von daher kann ich dir schon etwas Hoffnung machen. :)

    Kommt aber sicherlich auch auf die Fächer / die Schule an.

    35 oder 40 Std wäre etwas wenig, man schiebt in einigen Wochen sicherlich Überstunden, dafür haben wir dann ja entsprechend die Ferientage. In den Ferienwochen komme ich nicht auf 35 Stunden pro Woche, dafür arbeite ich in den Unterrichtswochen (manchmal) mehr.
    Andere arbeiten in den Ferien viel.

    Ich habe insgesamt nicht das Gefühl, dass ich mich überarbeite. ;) Kann die Anzahl der Stunden aber nicht in Worte fasse, ich schreibe nichts auf.

    Hallo,

    Seiteneinstieg als Berufsschullehrer.

    als erstes in NRW ist es das Berufskolleg, die Berufsschule ist nur ein Teil davon.

    Falls noch nicht geschehen, würde ich auch ein Praktikum empfehlen, also mal in einer Schule reinschnuppern, mit den Fächern sind die Zahl der Schulen eh überschaubar.

    Zeit pro Unterrichtsstunde im Durchschnitt

    Ich persönlich könnte das gar nicht festmachen.

    Am Anfang sicherlich mal 60 Minuten und mehr. Mittlerweile kann ich auf vieles zurückgreifen, wenn man in den gleichen Bildungsgängen bleibt. Trotzdem kommen immer neue Aufgaben hinzu, es ist ja nicht nur die Unterrichtsvorbereitung.

    Wenn ich mal keine/wenig Zeit habe, gibt es Standard-Aufgaben aus einem Buch.

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