Also vorsichtshalber das dauerhustende Kind um 6:30 probewecken, um mal zu gucken, wie er so drauf ist?
Ziemlich sicher nicht verhältnismäßig.
Also vorsichtshalber das dauerhustende Kind um 6:30 probewecken, um mal zu gucken, wie er so drauf ist?
Ziemlich sicher nicht verhältnismäßig.
Bundesland?
Die LK, was immer das sein mag, ist sicher nicht mit Personalangelegenheiten befasst. Es gilt Arbeits- bzw. Beamtenrecht.
Auf jeden Fall etwas, mit dem sich der Lehrerinnen-/Personalrat beschäftigen kann.
Vorgaben, dass Personen nur zu bestimmten Zeitpunkten zu erkranken haben, sind wahrscheinlich nicht rechtens.
Aber im Ernst: Der Schulträger hätte da m. E. nicht mitgemacht
Auch Schulträgerinnen denken nicht alles zu Ende. Die können sich beim Stümpern ganz gut mit Schulleitungen ergänzen.
Bei uns gibt es die.
Bei uns eben nicht. Deshalb fragte ich.
Wir hatten in einer Abteilung einen Distanz-Probetag. Soweit ich das mitbekommen habe, haben die Kolleginnen vorher Aufgaben gestellt, die die jungen Menschen dann zu Hause bearbeitet haben. Ich wüsste nicht, dass da jemand eine Online-Stunde gehalten hätte.
Als Ernstfall-Übung nicht richtig brauchbar.
Zur Klarstellung: Ich meine nicht, dass Distanz-Unterricht nur aus Online-Stunden bestehen muss. Aber sie gehören eben auch dazu. Einen Tag wegen Schnee, kann man ja immer mit Arbeitsblättern überbrücken. Aber wenn mal länger etwas ist, bin ich mir sicher, dass online wieder nur mit privater Hardware möglich sein wird.
Und ob dann alle Schülerinnen eine ausreichende Internet-Anbindung haben, möchte ich auch nicht beeiden.
Wieso ist so etwas in Australien kein Problem?
Vergleiche mit Australien ergeben regelmäßig keinenn Sinn. Die Australierinnen stehen andersherum auf der Erdkugel, also läuft denen das Blut in den Kopf. Natürlich sind die schlauer als wir.
Ja, natürlich, sonst wären die SL und der LK wohl nicht auf diese Idee gekommen.
Schulleitungen kommen auf alle möglichen Ideen, deren nicht alle zu Ende gedacht sind.
In unserer Schule gäbe es noch nicht mal Computer mit Mikrophon, um z. B. eine Online-Stunde zu halten.
Bei witterungsbedingtem Schulausfall stellt unsere Schule grundsätzlich und unverzüglich auf verbindlichen Distanzunterricht um.
Und die technischen Voraussetzungen dafür sind sicher gestellt?
Man muss erstmal eine Seiteneinstiegsstelle ergattern …
Nur kurz: du hast positive und negative Kritik geerntet.
Die positiven Dinge behältst du bei, an den negativen arbeitest du. Alles normal bis hierhin.
Ich hab nicht 7 Jahre umsonst studiert,
Klingt womöglich etwas zynisch: Aber, das siehst du am Ende des Referendariats/Quereinstieges.
Am Ende gibt's 'ne Prüfung. Die wird dir Stress machen. Das gehört dazu. Wenn du eine solche Prüfung züchisch nicht aushältst, wird's halt schwierig.
Ich meine, wenn ich das Referendariat nicht schaffe.
Ja, versteh ich. Wenn das Referedariat ohne zweites Staatsexamen endet, stehst du ohne etwas da. Wenn der Quereinstieg ohne zweites Staatsexamen endet, stehst du ohne etwas da. Was davon ist denn nun besser?
Um Himmelswillen. Was mache ich dann, wenn ich mein Bundesland schreibe und dann jemand auch schreibt, dass das Ref in dem Bundesland so der Horror war?
Du wirst in jedem Bundesland Horrogeschichten finden. Isofern.
Da kann ich ja gleich alles vergessen.
Ja, vielleicht ist das der Plan.
Da stehe ich dann ja ohne was da.
Beim gescheiterten Quereinstieg, dagegen, stehst du ohne was da.
Referendariat hin, Quereinstieg her. So oder so. Du wirst Unterrichtsbesuche und unterrichtspraktische Prüfungen ertragen müssen. Wenn dir dabei unwohl ist, bist du verkehrt. Das gilt entsprechend für jeden Beruf.
Ich gebe dir keine Tipps, es klingt mir auch nicht, als seist du hier, um welche zu bekommen.
Ich halte die Idee für genau so absurd, wie die ganzen „Lehrerin ist beim Traumberuf, ich möchte aber auf keinen Fall Lehrmat studieren“-Threads. Da kam übrigens auch wie etwas bei herum.
weil es beim Seiteneinstieg nicht so sehr um die Note geht und auch nicht um die Stelle im Anschluss. Ich muss also nicht die doppelte Panik fahren, ob ich bestehe und eine gewisse Note schaffe, weil ich ansonsten keine Stelle bekomme.
Du musst erstmal eine Stelle bekommen, die für den Seiteneinstieg geöffnet ist. Das ist in der Regel bei Fächern der Fall, bei denen der Bedarf nicht durch das Angebot an Bewerberinnen gedeckt ist.
In NRW ist es z. B. so, dass man eine Stelle nur mit einer Seiteneinsteigerin besetzen kann, wenn es keine reguläre Bewerberin (also mit zweitem Staatsexamen) gibt.
Mit einem solchen Fach muss man sich auch auf dem regulären Weg keine großen Sorgen machen.
Ohne ein solches Fach wird es schwierig, an eine Seiteneinstiegsstelle zu kommen.
Trotzdem viel Erfolg.
Nun die Frage, ist der Seiteneinstieg mit der Belegung der zugehörigen Seminare da weniger heftig und anspruchsvoll als das Ref?
Wohl kaum. Ich habe den Seiteneinstieg in NRW gemacht. Damals OVP-B, noch vor OBAS.
Man bekleidet von Anfang an eine Planstelle. D. h. eigenständiger Unterricht in entsprechendem Umfang. Aber auch sonst alles, was einem so im beruflichen Alltag widerfährt. Klassenführung, Praktikumsbesuche, Prüfungen, Projekte, Verwaltungstätigkeiten. Dann kommt noch Seminar dazu und Unterrichtsbesuche.
So richtig stressfrei war das nicht. Und überhaupt, Lehrerin ist kein ganz stressfreier Beruf.
Ich kann dir da nicht guten Gewissens zuraten.
Zauberwald arbeitet am PC
Ziemlich sicher nicht:
Der Bildschirm ist jetzt nur noch schwarz.
Jeden Tag 50 m von der Haustür zum Auto, 200 m vom Parkplatz zum Lehrerzimmer und noch ein paar hundert Meter im Schulhaus, geht problemlos.
Reicht da nicht auch eine Umhängetasche oder eine Plastiktüte?
Und für Personen, die mit dem Fahrrad zur Schule fahren, gibt es auch noch als Zubehör einen Haken zum Umbau als Fahrradtasche.
Da schaute ich dann doch mal bei Ortlieb oder Lumabag.
Dass das mit den Schulipad schwieriger ist muss ich glaube ich ausgerechnet dir nicht erklären, oder?
Kommt ein Bisschen drauf an, was man da macht. Ich habe jedenfalls keine dienstlichen Verrichtungen, für die ich Hardware in die Schule schleppen müsste.
Ich hoffe nur, dass mein ganzes Material nicht weg
Backup?
LiA heißt Lehrer in Anstellung
Und solche gibt es nicht mehr. Seit TV-L wird nicht mehr in Arbeiterinnen und Angestellte unterschieden. Deshalb gibt es an öffentlichen Schulen auch nur noch L. i. T. — Lehrerin im Tarifbeschäftigungsverhältnis.
Kirchliche Schulen interessieren mich nicht, da kenne ich mich nicht aus.
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