Das verstehe ich, aber es löst leider nicht das Problem, dass ich diejenige bin, die die Fahrt letztlich verhindert, wenn ich bei einer Umlegung der Kosten auf die Eltern nicht mitmache. Das ist mein Dilemma.
Häh? Was? Was ist das für eine absurde Sichtweise?
Die Fahrt wäre deinerseits eine dienstliche Tätigkeit. Wenn sie angeordnet oder genehmigt wird, hast du Anspruch darauf, dass das Land die Kosten trägt.
Wenn kein Geld da ist, kann die Fahrt nicht genehmigt werden. Das fällt dann aber in den Verantwortungsbereich derjenigen, die die entsprechenden Mittel nicht zur Verfügung stellen.
Und überhaupt. Ja, mei, dann gibt’s halt keine Fahrt.
Wenn dein persönliches Glück von Stattfinden einer Fahrt abhängt, machst du irgendeinen Schmu mit. Da fehlte mir dank das Verständnis, aber sei’s drum. Mit der gleichen Logik kannst du dann auch bei Aldi ’ne Kiste Cola klauen, damit ein Klassenfest stattfinden kann.
Wenn deine Schulleiterin die Umlage ernst meinte, gäbe sie dir das schriftlich. Wird sie aber nicht tun. Geld von den Eltern für die eigenen Fahrtkosten einsammeln könnte als Vorteilannahme gelten. Rechtlich eher dünnes Eis. Ich ließe mich da nicht drauf ein.
Wenn man weiß, dass es kein Geld gibt, braucht man schon keine Fahrt zu planen. Die Zeit kann man sinnvoller nutzen.