Beiträge von O. Meier

    Nimm dein "Schicksal" selbst in die Hand, suche dir aktiv eine Schule,

    Auch das Fenster geht irgendwann zu. Wenn man genug 'rumgereicht wurde, wird man allein deshalb unbeliebt. Das ist wie wenn man ein schon mal an der Discotür abgewiesen wurde. Irgendwann wissen die Türsteherinnen auch nicht mehr, warum die eine nie reinkommt, aber sie kommt halt dann auch zukünftig nicht rein. Irgendetwas wird schon sein, sonst hätte man sie ja reingelassen ...

    Den ersten Tipp in Richtung selbst kucken habe ich hier im November gelesen. Das ist fast ein Jahr her. Schade.

    Midnatsol

    Danke fürs Update. Siehe da, es geht doch. Das du auch nachts im Dienst bist, zeigt einen sehr grundsätzlichen Konstruktionsfehler bei Klassenfahrten: man nimmt zu wenig Personal mit, um

    eine durchgängige Betreuung der Kinder zu gewährleisten.

    Sei bitte verantwortungsvoll. Wenn du nachts wegen was auch immer nicht genug Schlaf bekommst, musst du den nachholen und bist entsprechend tagsüber nicht dienstfähig. Du kannst insbesondere keine Verantwortung für Kinder übernehmen.

    Danke fürs Dranbleiben. Das Beispiel zeigt, dass man eine Lösung finden kann und „aber es geht nicht anders“ oft schlicht falsch ist.

    Bleibt nur zu hoffen, dass die Stufenobernase daraus lernt, vernünftig zu planen.

    Dass das Schnitzel auf dem Alexanderplatz zum Mittagessen nicht erstattet wird, ist klar. Zuhause braucht man auch Futter.

    Da aber das Schnitzel zu Hause in der eigenen Pfanne gebraten günstiger ist als gerade an einem Touristen-Nepp-Imbiss, hat man Anspruch auf eine Pauschale für erweiterten Verpflegungsaufwand. Das sind recht knappe Sätze, aber immerhin. Das ist insbesondere interessant, wenn in der Unterkunft z. B. nur Frühstück geboten wird. Ist man als Selbstversorgerin unterwegs, hat man Anspruch auf den vollen Tagessatz.

    Ich habe nicht nachgesehen, aber ich bin mir sicher, dass Bundesländer so etwas vorsehen.

    Wird bei der Abrechnung oft vergessen, deshalb diese Erinnerung.

    Na, wenn die Wirtschaft komplett am Boden liegt,

    Wird nicht passieren.

    braucht sie auch keine Azubis mehr und in Folge braucht sie Dich als Berufsschullehrer auch nicht mehr.

    Dann mache ich etwas anderes. Nur nebenbei: ich arbeite an einem Berufskolleg, nicht an einer Berufsschule.

    weil die staatliche Ordnung dann auch zusammengebrochen ist,

    Wird nicht passieren.

    Mach das doch erst einmal selber vor BEVOR Du es von anderen Mitmenschen einforderst.

    Was genau soll ich denn „selber“ machen? Werktäglich 200 km über die Autobahn knallen? Würde das helfen?


    Aber das ist natürlich mühevoll.

    Geht so. Mit dem Fahrrad zu fahren, finde ich deutlich angenehmer als in einer Blechdose im Stau zu stehen. Ist vielleicht Geschmachssache. Du hast vorgeschlagen, dass ich mir ein E-Auto anschaffe. Das ist vielleicht nicht mühevoll, aber kostet einen Haufen Geld, hinterlässt einen Haufen Müll, braucht einen Parkplatz (wenn es nicht im Stau steht). Und ob das jetzt so wirklich der Renner beim Klimaschutz ist, weiß ich nicht. Ich weiß überhaupt nicht, ob deine Tipps so die allerbesten für den Klimaschutz sind. Vielleicht bist du gar keine Expertin? Wenn die Maxime ist, dass ein Motor dabei sein muss, bin ich jedenfalls nicht deine Kundin.

    in buntes Schild hochhaltend sich auf einer Straße festzukleben ist hingegen einfach.

    Habe ich beides schon für mich abgelehnt. Deshalb kam ja die Frage auf, wie man mehr Menschen zum Klimaschutz bewegen kann.

    Wer natürlich in einer Mietwohnung lebt, hat es leicht nichts zu machen, weil er ja eh nichts machen kann.

    Naja, man kann da durchaus auf die Vermieterin zugehen, sich an den Kosten beteiligen, das Haus kaufen oder enteignen. Vielleicht anders, als als Eigentümerin, aber man kann zumindest etwas versuchen.

    Ich glaube, so wie ich O. Meier hier im Forum kennen gelernt habe, dass er der User mit dem kleinsten CO2-Abdruck ist.

    Mag sein. Ist aber nicht wichtig. Wichtig ist, dass immer noch weniger geht. Noch wichtiger aber wäre, dass es nicht nur darum geht, dass jede etwas tun kann, sondern alle etwas tun müssen. Diskussionen von Einzelfällen treffen es nicht und auch die Betrachtung von einzelnen Nationen als Binnenwirtschaften auch nicht. Es ist en globales Problem und bedarf einer globalen Lösung.

    Dazu gehört auch die Erkenntnis, dass die Menschen in den (westlichen) Industrienationen noch mehr über ihre Verhältnisse leben als alle anderen. Zu Lasten der Menschen in den armen Ländern, deren Wirtschaft eben keine Wasserversorgung und keine sommerlichen Kühlräume finanzieren kann.

    Und wenn jemand dann die Gefährdung des eigenen Wohlstands als Grund gegen klimaschützenden Maßnahmen anführt, so erklärt sie damit doch nur, dass der eigene dicke Ranzen und dessen Erhalt wichtiger sind als das Leben anderer. Genau so, wie in manchen Köpfen das Leben anderer hinter dem Brummbrumm-Bedürfnis zurückstecken muss.

    Boah, jetzt habe ich das geschrieben und stelle fest, wie ekelhaft das doch ist.

    Ich möchte aber noch ergänzen, dass ich auf meinen (womöglich unterdurchschnittlichen) CO2-Fußabdruck mit wenig Aufwand komme. Ich halte es an vielen Stellen einfach nicht für notwendig, Energie durch die Gegend zu blasen, und lasse es bleiben bzw. setze weniger um. Dafür brauche ich keinen Klebstoff, keine Klimakonferenz und keine Gesetze.

    Ergänzung:

    wie soll denn ein Handwerker sein Material von A nach B bringen. Mit dem Lastenrad?

    Es gibt durchaus Handwerkerinnen, die das tun. Wenige, aber es gibt sie. Und vielleicht ist das nicht für alle Gewerke gleich geeignet.

    „Ha, das geht doch gar nicht!“ mag als Schockreaktion funktionieren, wenn man feststellt, dass man kurz davor war, über etwas nachzudenken. Wenn man es zulässt und das auch mal macht (also nachdenken), könnte man allerdings auf die Idee kommen, dass die Antwort in Wirklichkeit komplexer ist. Hm?

    a, das ist halt der Preis für unsere Mobilität, den wir als Gesellschaft bereit sind zu zahlen.

    Nein. Ich bin nicht bereit den zu zahlen. Wie viele von „euch“ als Gesellschaft das sind, wäre noch zu klären. Mein eigenes Leben möchte ich nicht der Dicke-Eier-Brummbrumm-Fraktion opfern. Und auch das der übrigen Menschen setze ich höher an als die ungehemmte, unkontrollierte „Mobilität“ — also Raserei und andere Geschwindigkeitsmasturbation. Sinnlose Fahrten und Transportaufgaben, die man anders besser bewältigen könnte.

    Dabei ging es darum, daß innerorts nur noch durchgehend 30 gefahren werden sollte, außerorts 80 und auf den Autobahnen 100 und wie viele Menschenleben damit verschont werden könnten.

    Ich ziehe mal zwei Worte heraus: „Menschenleben“, „verschont“. Welche Argumente für Raserei soll es denn danach noch geben?

    provokant

    Eben. Gerne auch mal laut, pöbelig, stammtischig. Auch gerne mal übertrieben oder überübertrieben. Selten sachlich. Und immer wieder falsche Dichotomien. Ist dir das daselbst nicht irgendwann zu flach?

    Wir könnten alle Menschenleben verschonen, wenn wir ein Tempolimit von 0 km/h (null!) einführen würden.

    Und weil 0 km/h nicht geht, machen wir 30 km/h nicht? In welchem Universum soll das denn logisch sein?

    Nur würde unsere komplette Gesellschaft dann zusammenbrechen.

    Äh, nein. Die Menschheit hat es Jahrhunderte und Jahrtausende verstanden, ihre Transportaufgaben ohne Motoren zu lösen. Damals hätte man sich unsere Form von Mobilität nicht vorstellen können. Man hätte womöglich auch nicht verstanden, wofür das nötig sein soll. Jetzt haben viele sich daran gewöhnt, immer alles mit Motorfahrzeugen zu machen. Mit den Möglichkeiten steigen auch die Ansprüche. Also fahren sie den lieben langen Tag ungehemmt durch die Gegend, verbrauche Ressourcen und gefährden Menschenleben. Wir können vieles anders machen, umweltfreundlicher und menschengerechter. Und nach kurzer Zeit werden wir uns auch daran gewöhnt haben. Nichts ist so selbstverständlich, wie es erscheint.

    Damn lass es uns per pn klären.

    Vielleicht muss hier doch etwas geklärt werden, vielmehr klargestellt. Aber machen wir das hier, wo die Pöbelei begonnen hat. Du nervst mich bitte nicht per PN.

    Und ich glaube, dass er mit sie angesprochen werden möchte.

    Ich möchte überhaupt nicht in der dritten Person angesprochen werden. Man spricht Menschen in der zweiten Person an. In der dritten spricht man über sie.

    Wie aber kommst du dazu über mich zu sprechen? Insbesondere so völlig ab vom Thema? Warum denkst du dir etwas über mich aus und bläst es hier durch den Saal?

    Und wenn du tatsächlich der Ansicht bist, ich nähme ein bestimmtes Pronomen in Anspruch, warum respektierst du das dann nicht.

    Du denkst dir etwas über andere aus, um es missachten zu können. Das finde ich ziemlich strange, aber in der Intention klar genug.

    Falls für dich nich etwas unklar sein soll, fasse ich die Klarstellung nochmal zusammen:

    * PLONK *

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