Selbstverstandlich hat sich der Glaube weiterentwickelt.
Das ist wohl selbstverständlich in dem Wissen, dass man keine reale Grundlage hat und man letztendlich ruminterpretieren kann, wie man möchte. Aus der Sichtweise, dass dr Glauben sich auf göttliche Regeln udn Gebote stützt, hätte ich etwas mehr Konstanz erwartet.
Martin Luther war ein „Ding“?
Es gibt Jahr für Jahr neue religionswissenschaftliche Veröffentlichungen, Ideen, Theorien.
Ja, das ist auch gut so. Die wissenschaftliche Beschäftigung mit gesellschaftlichen Phänomenen bringt uns weiter.
Das weiß man halt gerade nicht.
Eben. Es gibt nicht den gerinsgten Grund, anzunehmen, dass es ein „Leben nach dem Tode“ geben kann, weil man keine Idee hat, was das sein soll. Ich versteh auch nicht, wie Menschen in einem solchen Unwissen Trost finden können.
s ist die Frage, ob es etwas wie die unsterbliche Seele gibt.
Nein. Auch die Frage stellt sich nicht, solange man nicht benennen kann, was eine Seele sein soll.
Es gibt eine Reihe von Medizinern, die trotzdem an eine unsterbliche Seele glauben.
Eine Reihe. Klingt mächtig viel. Belastbare Zahlen hast du aber nicht?
Wie kannst Du dir da sicher sein, dass die alle falsch liegen?
Wie sollen sie richtig liegen, mit etwas, dass sie nicht erklären oder benennen können?