Nein, das kann dir nicht klar sein,
Das ist schade. Wenn man etwas in der Schule unterrichten möchte, sollte man das nachvollziehbar begründen können. Dass das für die eigene Glaubens-Bubble passt, reicht nicht.
für andere sind es Glaubensinhalte, Texte, denen sie einen Stellenwert zuschreiben und die sie auf die eine oder andere Art auslegen, wodurch sie wichtige Inhalte für ihr Leben geben.
Welche Inhalte wären das? Kann man die Floskeln durch etwas konkretes ergänzen? Und warum sollen die Inhalte der einen wichtig für die Schülerinnen sein?
Da du diesen Glauben - oder Glauben an sich - in Frage stellst,
Tue ich das? Habe ich jemals bezweifelt, dass Mensche das eine oder andere glauben?
stellt sich dir die Frage nach dem Inhalt des Buches und welche dieser Inhalte kindgerecht sind nicht.
Eben doch. Die Frage, ob man Kindern so etwas in der Schule zumutet, stellt sich doch für jedes Buch gleichermaßen.
Andere setzen sich im mit dieser Frage auseinander
Das rue ich auch. Gerade jetzt, in diesem Moment. Wir sprechen darüber.
und finden Lösungen, mit alten Texten entsprechend deren Aussagen umzugehen und die Inhalte kindgerecht zu vermitteln.
Bevor man das tut, wäre zu klären, ob das denn Inhalte sind, die man Kindern vermitteln sollte.
Und wieder andere sehen in den Texten zwar keine religiösen Aspekte, erkennen jedoch ein Kulturgut, das es zu vermitteln gilt.
Ja. Kann man machen. In einem entsprechend angelegtem Unterricht. Die reine Innenbetrachtung im Konfessionsbezogenen Religiosnunterricht greift zu kurz.
Da kannst du zur Salzsäule erstarren, weil du einen Tanz ums goldene Kalb witterst, während du die Propheten im eigenen Land Sündenböcken gleich in die Wüste schicken möchtest.
Diese Redewendungen kann man auch ohne Vermittlung der Glaubensinhalte zu verstehen. Natürlich ist es interessant, wo sie herkommen. Die Annahme, dass eine Göttin tatsächlich jemanden tötet, indem sie sie in eine Salzsäule verwandelt, ist dazu nicht notwendig.