Beiträge von O. Meier

    Ich weiß gar nict, wie man beurteilen können möchte, ob man sich an einer Schule wohlfühlen wird. Wie beurteilt man das?

    Und. Wie beurteilt man, ob die Schule so bleiben wird? Mit einer neuen Schulleiterin kann sich chnell einiges ändern. Aber auch mit neuen Abteilungsleiterinnen und Kolleginnen. In beide Richtungen.

    Wenn man den Eindruck hat, dass ist im Grunde seines Herzens ein echter Scheißladen, sollte man die Finger davon lassen. Ansonsten finde ich es schwierig auf Grund eines Eindrucks von Minuten oder Stunden, eine Entscheidung für die nächsten vierzig Jahre zu treffen.

    Dann bleibe ich doch bei der Fahrradentfernung als Kriterium. Bis 25 km ist alles pronto. Bis 50km muss man nach dem Streckenprofil kucken.

    Warum es dann also nicht besser machen?

    Dazu müsste man ja erst mal klären, was „besser“ denn bedeutet.

    Aber davon mal ab, geben die Strukturen einfach nicht her, dass man Unterricht mit mehr Aufwand vorbereitet. Dafür ist das Lehrdeputat zu hoch und zu viel außerhalb zu erledigen.

    Also machen wir es so, wie wir mit der Zeit hinkommen. Da sind dann solche und solche Stunden bei. Und. Im Durchschnitt ist der Unterricht durchschnittlich.

    Ich glaube auch nicht, das jemand „an sich arbeiten“ müsste. Man muss ja kein anderer Mensch werden. Wir dürften alle ausreichende Persönlichkeiten sein.

    Im Laufe der Zeit sammelt man Erfahrungen, füllt das Archiv mit Material, tauscht sich aus. Probiert mal etwas, wird fortgebildet. Und dann wird das alles.

    Wer noch Energie übrig hat, möge sich ein Hobby suchen. Und ansonsten kümmert man sich zunächst um sich selbst. Wenn im Flieger die Sauerstoffmasken herunterfallen, setzt man zunächst die eigene auf. Man kann niemandem helfen, wenn man ohnmächtig ist.

    ich gebe auch nur so mittelmäßigen Unterricht.

    Sei froh, dass du keinen schlechten gibst. Mit mittelmäßig kannst du zufreiden sein. Stress dich nicht, gebe weiterhin mitelmäßigen Unterrichd und versuche gesund zu bleiben. Wenn du guten Unterricht gibst, aber im Burnout endest, hat da keine was von.

    Glückwunsch!

    Aber das Gendersternchen löst diese Probleme dann?

    Das Gendersternchen hat zunächst mit der Rollensozialisation von Männern und Frauennur indirekt zu tun. Bei diesem geht es darum, auch nicht-binäre Personen zu erfassen. Für Männer und Frauen reichte die Binnenmajuskel.

    Muss man also im Zusammenhang mit der gegenderte Sprache auf die binären Geschlechterrollen zu sprechen kommen? Offensichtlich war es dir ja ein Bedürfnis, du hast ja dieses Subthema eingebracht. Dass es gegen sehr tief sitzende Sozialisation keine einfachen Lösungen gibt, dürfte eigentlich klar geworden sein.

    Dann gibt es aber genug Frauen, die diese Rolle dann auch dankend ausfüllen. Auch hier im Forum. Da kritisiere ich häufig die Männer, aber wenn frau sich dann einreden "aber mein Mann mit dem richtigen Job, der kann nicht in Teilzeit", dann wertet sie sich ja selbst ab.

    Ja, eben. Genau das. Es reproduzieren auch die Opfer die Geschlechterrollensozialisation. Das kommt einem zunächst komisch vor, ist aber so.

    Und das ist dann wiederum Kritik an der Frau.

    Kann man machen. Man sollte sich davor hüten jemandem die Schuld an den verhältnissen zu geben. Wir entkommen der Sozialisationsspirale auch nciht, indem wir einfordern, dass erst jene dieses machen müssten etc.

    Mhmm... ein Gendergap ist zunächstmal genau das... ein Gap, eine Lücke. Wer will schon als Lücke wahrgenommen oder bezeichnet werden?

    Der Unterstrich ist einfach nur ein Zeichen, das sonst in der Sprache keine Verwendung findet. Wie der Stern, halt nur kein Stern.

    Man kann ihn als Gap bezeichnen. Besonders glücklich ist das nicht. Das ist ja keine Lücke, dort steht ein Zeichen.

    Zu behaupten, Menschen würden als Lücke bezeichnet, ist eine völlig unangemessene Überinterpretation dieser Bezeichnung.

    Es ging um die Benennung eines Datenbankfeldes.

    Welcher Glotti wird denn sonst noch so geschlagen im Deutschen?

    Wenn man die Falschverwendung der Begriffe in dieser Frage mal ignoriert, könnte man antworten, dass in diesem Thread Beispiele für die Verwendung des Glottisschlages genannt wurden. Weitere findet man bei Wikipedia unter den entsprechenden einträgen.

    Aber ich glaube gar nicht, dass diese Frage ernst gemeint war.

    icht genau so, aber sinngemäß. Beim Umzug eines guten Freundes, bei dem wir geholfen haben, meinte dessen Frau vollkommen selbstverständlich, nicht mithelfen zu müssen, weil Tragen Männerarbeit wäre. Meine Frau wurde sogar ganz irritiert gefragt, warum sie das denn mache, sie solle doch lieber in der Küche helfen. Und das ist kein Einzelfall. In der Regel werden "die Jungs" oder "die Männer" dazu aufgefordert, das Tragen zu übernehmen. Wenn Frauen sich zum Tragen anbieten wird das regelmäßig abgelehnt (meist durch andere Frauen), weil das doch lieber die Männer machen sollen.

    Du beschreibst durchaus zutreffend, wie tief diese Geschlechterrollenbilder in unserer Gesellschaft verankert sind. Insofern sehe ich auch noch nicht, dass man sagen kann, dass die Gleichberechtigung erledigt und geklärt sei, selbst wenn rechtlich alles sortiert ist.

    Ich erlebe aber durchaus häufig, wie die tradierten Geschlechterrollen ignoriert oder aufgebrochen werden. Das erreicht man nicht dadurch, dass man einfordert, Frauen haben sich die Gleichberechtigung durch bestimmtes Verhalten zu verdienen.

    Stimmt, wer echte Gleichberechtigung will sollte als Frau auch darauf verzichten flirtend zu sagen "Kannst du mir mal beim Tragen helfen, du bist so stark".

    Ich bezweifle, dass das wörtlich so besonders häufig gesagt wird. Die Schere im Kopf ist doch eher die Annahme, dass genau Frauen so etwas zu genau Männern sagen.

    Warum sollte man sich nicht beim Tragen helfen lassen? Mei, wer meint dabei auf das Geschlecht achten zu müssen, hat sicherlich ein Problem. Und. Hängt noch ziemlich in traditionellen Rollenmustern fest.

    Davon löst man sich aber nicht mit Verboten, dass Frauen dies oder das nicht mehr sagen dürfen. Vielleicht denkt man mal lieber darüber nach, ob man jemanden, der sich plagt, mal unabhängig vom Geschlecht Hilfe anbietet.

    Statt dessen verfällt man in infantiles „Selbst schuld, wenn ihr gleichberechtigt sein wollt. Seht zu, wie ihr klarkommt.“

    Mir ist eine Gesellschaft, in der Menschen einander helfen, lieber als trotzige Verweigerung.

    Aber warum sollte man auch von jemandem, der Freude beim Zusammentreten von Menschen empfindet, Hilfsbereitschaft erwarten.

    Die Sonderzeichen im Wort sind formal Rechtschreibfehler.

    Es ging um die Benennung eines Datenbankfeldes. Stern und Doppelpunkt gehen da wohl nicht. Deshalb fragte ich (vornehmlich aus technischem Interesse), ob der Unterstrich ginge. Leider hat Piksieben dazu nichts gesagt. Rechtschreibregeln machen hier wohl nicht den Schwerpunkt aus.

    Der Duden gilt für uns alle.

    Nein. Der Duden fasst den aktuellen Stand der Sprachentwicklung zusammen. Eigentlich nicht ganz aktuell, prinzipbedingt hängt er immer etwas hinterher.

    Er liefert eine gute Orientierung, wie man schreiben kann. Vorschriften muss man sich davon nicht machen lassen.

    Abgesehen davon ist der Unterstrich der LaTeX-befehl für Tiefstellen.

    In meiner Geheimsprache aus der Jugend bedeutet der Unterstrich „Lass’ dir in einer Pariser öffentlichen Toilette die Füße pflegen.“. Eine Floskel, die wir damals oft verwendeten.

    Ja, Strohfrau, ick hör dir trapsen,

    Wenn es unbedingt sein muss, dann KundInnen. Wenn du es schreiben willst.

    Ich weiß nicht, ob da etwas sein muss. Und was? Und was ich will, ist auch nicht wichtig. Es ging um die Benennung eines Datenbankfeldes.

    Bei dieser Diskussion wünsche ich mir in einem englischsprachigen Land zu leben.

    Wer hindert dich zu gehen?

    Ich werde dabei nicht mitmachen, denn Sprache lebt von seinen und durch seine Verwender.

    Eben.

    Und so möchte ich es nicht haben.

    Andere möchten es haben. Ob du da mitmachst, ist am Ende vielleicht gar nicht wichtig.

    Abi-Zulassungskonferenz, Prüfungskonferenz nach den schriftlichen Prüfungen, um festzustellen, wer in die mündliche Nachprüfung muß, und -Zeugniskonferenz,

    Bist du im Prüfungsausschuss, dass du da überall hinmusst? Mindestens eine Konferenz, so scheint es mir, könnt ihr euch sparen, wenn es um die allgemeine Hochschulreife (vulgo „Abi“) geht. Im Rahmen derer gibt es keine Nachprüfungen.

    Ansonsten scheint mir das ein ziemlich schlecht organisierter Laden zu sein.

    Da der Doppelpunkt im Wort auch in der digitalen Version als Glottisschlag vorgelesen wird, wurde irgendwo von irgendwem : vorgeschlagen, damit wird es beim Vortrag hörbar.

    Der Doppelpunkt wird von den meisten Screenreadern als Pause gelesen, weil er für ein Satzzeichen gehalten wird. Damit ist die Pause dann so lang, wie am Satzende. Also zu lang. Es ist insbesondere kein Glottisschlag.

    Auf Braille-Lesern wird der Doppelpunkt wohl korrekt dargestellt, der Stern wohl nicht (sagt Wikipedia).

    Um einen korrekten Glottisschlag bei Screenreadern zu kriegen, müsste man die Software entsprechend anpassen. Aber Informationstechnik ist nicht so auf Innovationen eingestellt. Es dauert lange, bis so etwas umgesetzt wird.

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