Wird aber vermutlich nicht wirklich die Kehrtwende in der Debatte bedeuten.
Nein. Die immer gleichen Fehler bringen keine Kehrtwende.
Wird aber vermutlich nicht wirklich die Kehrtwende in der Debatte bedeuten.
Nein. Die immer gleichen Fehler bringen keine Kehrtwende.
Und danach kommt Antimons Beitrag.
Man könnte auch sagen, sie ist ...
Es geht um die Nummer des Beitrags, nicht die der Autorin.
Wie kommst du darauf?
Ich bin kein Experte, aber nach meinem Verständnis und meinen Erinnerungen folgt Religionsunterricht ähnlichen Prinzipien wie Geschichts- oder Politikunterricht, d. h. primär erfolgt eine Auseinandersetzung mit Quellen, was natürlich auch Quellenkritik beinhaltet.
Konfessioneller Unterricht erfolgt nunmal unter der Maxime der Konfession. Sonst wäre es keiner. Alles nichtkonfessionelle kann man auch in anderem Unterricht machen.
Oder wolltest du sagen, dass wir gar keinen konfessionellen Religionsunterricht brauchen, weil auf den Konfessionsbezug ohnehin systematisch verzichtet wird?
Ja, Zufall. Oder höhere Mächte, die wir nicht verstehen. Nach Beitrag 665 kommt ja selten 666. Muss Zufall sein.
Patsch!
Das ist bei Politik teilweise auch der Fall. Gibt es jetzt auch keine politische Bildung?
Diese Verwechslung hatten wir schon. Politik ist keine Wissenschaft. Man kann sich aber wissenschaftlich mit ihr beschäftigen. Daraus kann man politische Bildung ableiten.
Man kann sich auch wissenschaftlich mit Religion beschäftigen und daraus Bildungsinhalte ableiten. Das passiert aber gerade im konfessionellen Religionsunterricht nicht.
Religiöse Bildung
Nochmal, es gibt keine religiöse Bildung. Religion ist erkenntnisfeindlich, weil sie ausgedachte Erklärungen belegbaren vorzieht.
Die Mehrheit in Deutschland sieht/sah es anders.
Gab's da mal 'ne Abstimmung zu?
Der Glaube ist (oft/in der Regel) nicht wider wissenschaftliche Erkenntnisse.
Es gibt ja nur zwei Möglichkeiten. Entweder der Glaube stimmt mit wissenschaftlichen Erkenntnissen überein. Dann ist er redundant. Oder er widerspricht diesen, dann widerspricht er diesen.
Er bezieht sich i.R. auf Aspekte des Lebens, die wir weder naturwissenschaftlich erfassen noch erklären können.
Woher kommt diese Einschränkung auf Naturwissenschaften? Hat irgendjemand verlangt alles naturwissenschaftlich erklären zu können? Diese Einteilung der Wissenschaften in bestimmte Zweige ist ohnehin kontraproduktiv. Muss ich ir wirklich darüber Gedanken machen, ob Züchologie eine Natur- oder eine Gesellschaftswissenschaft ist, damit ich züchologische Erklärungen akzeptiere.
Aber was sollen, dass für Sachen sein, die wir wissenschaftlich nicht fassen oder erklären können? Wennn es denn so ist, dass man keine Erklärung hat, dann hat man kene. Dann sollte man auch nicht so tun, als ob man eine hätte. Der Erklärungsersatz ist dann eben — und dan sind wir wieder — nur Geschwurbel.
Es gibt auch Gefühle.
Die man auch rational erklären kann. What's your point?
Es geht um die Frage, ob es (in der Grundschule) konfessionellen Religionsunterricht geben sollte. Da müsste man schon etwas haben, was man den Kindern da erzählt. Das alles, was man nicht weiß, kann wohl kaum der Unterrichtsinhalt sein.
das bestimmende Thema unserer Kultur
Das bestimmende Thema unserer Kultur gibt es nicht.
Im Übrigen bin ich dagegen, dass man Kindern einen Unfug wie Astrologie als wahr verkauft. Est recht nicht in der Schule.
Ich nicht. Da fragst du am besten mal Plattenspieler .
Die/der/das kann besser religionswissenschaftliche Texte googeln als du?
Hat der Mensch nicht das Bedürfnis nach Transzendenz
Ich nicht. Wieso?
unterscheidet uns das nicht auch von anderen Lebewesen?
Uns unterscheiden im wesentlichen unsere kognitiven Fähigkeiten.
Dafür gibt es in der Religionswissenschaft (natürlich nicht in der Biologie) vermutlich eine Definition.
Kannst du eine nennen?
Könnte schwierig werden:
Die Frage, unter welchen Umständen eine Entität als Gott eingeordnet werden kann, hat bislang in der Religionswissenschaft kaum Beachtung gefunden, zumal die jüdisch-christliche Tradition stets eine implizite Vorlage für den Gottesbegriff lieferte. Dies ist neben der Einschränkung auf einen Kulturraum insofern problematisch, als es bereits in diesen Religionen eine Vielzahl unterschiedlicher Gottesvorstellungen gibt.[17] H. P. Owen stellt in der Encyclopedia of Philosophy fest, dass es „sehr schwierig und vielleicht unmöglich“ sei, eine Definition von „Gott“ aufzustellen, die alle Verwendungen des Wortes und entsprechender Wörter in anderen Sprachen abdeckt.
Ich sehe auch nicht, dass es mit einer allgemeinen Definition getan wäre. Man müsste schon klar haben, was man im jeweiligen Glauben unter einder oder der Göttin versteht.
Wenn der FC in 500 Jahren noch gesellschaftlich relevant sein sollte, können unsere Nachfahren ja diskutieren, ob der Fußball ein eigenes Fach bekommt, dessen Lehrplan vom jeweiligen Bundesligameister abgesegnet wird.
Dann fändest du OK? Und der Zeitraum, in dem der Verein existiert hat, ist das einzige Kriterum? Um welche Inhalte es geht, wäre egal?
Selbst in der Mathematik gibt es Dinge wie die Goldbasche Vermutung.
Eben. Und die heißt Vermutung, weil es eine Vermutung ist. Sie ist in Form einer Aussage formuliert, so dass man sie beweisen oder widerlegen kann.
Goldbach schreib ja nicht „Da ist was mit diesen geraden Zahlen, von dem man nichts weiß und das man nicht erklären kann. Und deshlab sollten wir beim Sex grüne Socken tragen.“
Aber die Welt lässt sich halt nicht nur naturwissenschaftlich sehen.
Warum auch?Hat das irgendjemand verlangt? Warum sollte man sich auf Naturwissenschaften beschränken? Eien Erklärung wider wissenschaftlcihe Erkenntnis bringt uns aber auch nicht weiter.
Konsequenzen hat dieses "Label" manchmal später, wenn zum Beispiel nach einer Scheidung der Eheleute einer davon einen neuen Partner heiraten will und dieser katholisch ist.
Und das dürfte eigentlich kein Problem sein. Ich kann an der Rolle der Kirche aber nichts anderes erkennen, als Menschen daran zu hindern, ihr Leben zu leben.
Selbstverstandlich hat sich der Glaube weiterentwickelt.
Das ist wohl selbstverständlich in dem Wissen, dass man keine reale Grundlage hat und man letztendlich ruminterpretieren kann, wie man möchte. Aus der Sichtweise, dass dr Glauben sich auf göttliche Regeln udn Gebote stützt, hätte ich etwas mehr Konstanz erwartet.
Dinge wie Martin Luther
Martin Luther war ein „Ding“?
Es gibt Jahr für Jahr neue religionswissenschaftliche Veröffentlichungen, Ideen, Theorien.
Ja, das ist auch gut so. Die wissenschaftliche Beschäftigung mit gesellschaftlichen Phänomenen bringt uns weiter.
Das weiß man halt gerade nicht.
Eben. Es gibt nicht den gerinsgten Grund, anzunehmen, dass es ein „Leben nach dem Tode“ geben kann, weil man keine Idee hat, was das sein soll. Ich versteh auch nicht, wie Menschen in einem solchen Unwissen Trost finden können.
s ist die Frage, ob es etwas wie die unsterbliche Seele gibt.
Nein. Auch die Frage stellt sich nicht, solange man nicht benennen kann, was eine Seele sein soll.
Es gibt eine Reihe von Medizinern, die trotzdem an eine unsterbliche Seele glauben.
Eine Reihe. Klingt mächtig viel. Belastbare Zahlen hast du aber nicht?
Wie kannst Du dir da sicher sein, dass die alle falsch liegen?
Wie sollen sie richtig liegen, mit etwas, dass sie nicht erklären oder benennen können?
Heiraten zwei evangelische Christen, so reicht aus katholischer Sicht
Schon interessant, dass ich die katholische Kirche Gedanken um die Ehen Nicht-Katholischer macht. Was ist denn an einer Ehe anders, wenn sie sakramental ist? Also, was ändert sich im Leben dieser evangelischen Christinnen, wenn die katholische Kirche ihre Ehe mit einem Label versieht?
Vor der Kommunion in der 3. Klasse werden regelmäßig noch welche getauft.
Dritte Klasse? Klingt sehr erwachsen.
Bezogen auf die Kindstaufe bleibt auch einfach die Frage, was die Alternative ist.
Erwachsenentaufe. Machen viele Religionsgemeinschaftem, auch christliche.
Der Staat verbietet alles mögliche
Ja, aber er verbietet nicht, Friesin zu sein. Oder ähnliches. Niemand hat irgendwelche Verbote gefordert. Ich weiß nicht, wie diese Idee an dieser Stelle der Diskussion aufploppen kann.
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