Beiträge von O. Meier

    Meint ihr das ernst, dass Prüfungsaufgaben geleakt werden? Wie schäbig seid ihr eigentlich drauf?!

    Unsere Dienstherrin meint das. Ja, das ist schäbig von ihr. Aber so ist sie.

    ch kenne es auch bisher von allen Schulen so, dass die Fachlehrer ganztägig für eventuelle Fragen anwesend sein müssen. Dass man die eigentlich ja eh nicht beantworten darf, spielt keine Rolle. Ich hatte mehrere Fälle, wo ich von der Aufsicht angetextet wurde, um mir eine Frage anzuhören und zu erklären, dass ich dazu nichts sagen kann und werde. Mäßig singfrei? Ja. Definitiv. Aber nun gut.

    Wenn's doch völlig für hohle Nüsse ist, warum remonstriert man die Weisung zur Anwesenheit nicht? Begründung: man habe besseres zu tun.

    Nee, watten Scheiß.

    Ich will noch mal etwas ergänzen. Die Frage im Titel ergibt schon keinen Sinn. Es gibt keine „Stellen für Seiteneinsteiger[innen]“. Es gibt höchstens Stellen, die für Seiteneinsteigerinnen geöffnet sind. Es interessiert in keinem Ministerium, ob du gerne Lehrerin werden möchtest. Es geht darum Lücken zu füllen. Das ist ein Not-Konzept.

    Und wenn in deinem Fach keine Not ist, bist du 'raus.

    Ich war selbst Quereinsteigerin. Trotzdem sage ich, dass der beste Weg zum Lehrerinnenjob immer noch ein Lehramtsstudium ist. Alles andere ist für alle Seiten eben nur eine Notlösung.

    Kris24

    Ich sehe das Problem immer noch nicht.

    Ist aber auch wurscht. Irgendjemand hat entschieden, dass die Aufgaben erst knapp geladen werden. Diejenige muss auch dafür sorgen, dass die engen Zeitfenster passen. Hat sie nicht. Case closed.

    Auch das Beispiel von Kris24 zeigt, dass es Ruhe ins Verfahren brächte, wenn die Aufgaben nicht so knapp bei den Schulen wären.

    Ich verstehe das nicht. Wenn die Download-Probleme am Freitag aufgetreten wären, hätte die externe Dienstleisterin übers Wochenende Zeit gehabt, um sich ins Thema einzulesen.

    Falls Nachfragen kommen, die nur ein Fachkollege beantworten kann

    Ich fasse mal zusammen. Die Dienstherrin misstraut den Kolleginnen, so dass sie ihnen die Aufgaben nicht mal 24 Stunden vor der Prüfung zeigen mögen. Wenn die Aufgabenstellung aber nicht verständlich ist, sollen genau die Kolleginnen das spontan reparieren.

    Naja. Dafür reicht dann eine Kollegin. Sollte tatsächlich mal laut Plan keine Chemie-Lehrerin im Hause sein, kann man ja jemanden abstellen.

    Bei uns haben einige K den ganzen Tag in der Schule ausgeharrt...

    Das hätten sie vielleicht besser nicht getan. Irgendwann ist ’rum. Auch Erwachsene müssen mal ins Bett. Und nachts noch Versuche aufzubauen, ist auch keine gute Idee.

    Mein Bauch sagt, bis 17:00 wäre OK.

    Ich find’s spannend, ob’s wieder läuft. Also, ob z. B. der heutige Download für Donnerstag klappt.

    Gestern (Dienstag) haben bei uns am BK die jungen Menschen die Klausur im profilbildenden Leistungskurs geschrieben. Von technischen Schwierigkeiten war nichts zu hören.

    Generell gilt, dass bei knappen Zeitfenstern wenig Puffer bleibt. Wenn man es technisch nicht hinbekommt, braucht man vielleicht eine andere Idee.

    Schönes Beispiel, dass wir von einer Technik abhängig sind, die wir nicht beherrschen.

    Naja, wer an der FH studiert, sollte sich Prozentrechnung und Brüche aneignen können, meinst du nicht?

    Wenn sie das könnten, warum haben sie es denn nicht in den 12 oder 13 Schuljahren getan? Ich meine, dass Studierende derartige basalen Rechentechniken beherrschen sollten. Ich meine auch, dass sie keinen Hinweis einer Dozentin brauchen und erst recht keine Frist. Vielmehr sollten sie ihre Lücken selbstständig erkennen und füllen können.

    statt sich im Internet zu beklagen

    Tut sie das? Ich vermag keine Klage zu erkennen. Lediglich die Analyse, das etwas fehlt.

    bis nächste Woche erwarte ich, dass Sie alle in der Lage sind, diese 10 Aufgabentypen zu lösen, sonst brauchen Sie nicht mehr erscheinen.

    Und woher sollen die Rechenfertigkeiten innerhalb einer Woche kommen? Das ist doch naiv.

    Aber, wie er selbst sagt, die Lernenden bestehen am Ende die Prüfungen unabhängig davon, ob sie ad hoc wussten, was Cosinus war, so doof sind sie also offenbar nicht.

    Das sagt etwas über die Prüfungen aus.

    Schulleiterin hat kein Betretungsverbot, sondern es wird ihr nur dringend geraten, das Schulgebäude nicht zu betreten

    Das ist die Stelle, die mich spekulieren lässt. Wenn dr Grund der Abbordnung in der Zielschule läge, was wäre dann das Problem, dass die Betroffene bis zur Wirksamkeit der Abordnung ihre Arbeit an der alten Schule weiter macht? Statt dessen scheint ein Interesse daran zu bestehen, dass sie das nicht tut, sondern .. Ja, was eigentlich? Was soll die Betroffene bis Anfang Mai denn machen? Löcher in die Luft gucken?

    Wenn es darum geht, einen Mangel an Schulleiterinnen auszugleichen, ist nichts damit gewonnen, dass (zumindest vorrübergehend) zwei Schulen ohne Leiterin sind.

    Also irgendwie riecht das nach „loswerden wollen“.

    Ob das klappt? Vielmehr ist die Betroffene ja nicht weg, sondern nur woanders. Warum sollte sie die „neue“ Schule in einem anderen Stil leiten?

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