Beiträge von O. Meier

    Ich sehe die Argumente. Aber es muss doch auch zugestanden sein, dass man mit Kindern nicht zurecht kommt.

    Zum einen kann man auch das lernen. Zum anderen ist der Umgang mit Kindern ja nun nichts, das dem Lehrerinnenberuf völlig widerspricht. Es sollen tatsächlich schon mal Kinder unterrichtet worden sein.

    Woher aber nimmst du das Recht so respektlos über die dir anvertrauten Menschen zu sprechen? Dafür, dass du erst 2(?) Tage an der neuen Schule bist, hast du schon ein recht deutliches Bild über die Unzulänglichkeiten deiner Kundinnen. Es klingt fast etwas nach Vorurteilen. Es werden doch wohl keine sein.

    Ich spreche ungern zur Person, sondern lieber zur Sache. Aber die folgende Einschätzung hat mit der Sache zu tun. Du fielst mir schon mit deinen behindertenfeindlichen Äußerungen unangenehm auf. Aber das war wohl nur der Anfang. Anscheinend gibt es gar keine Gruppe von Menschen, mit denen du irgendwie klarkommen möchtest.

    Ich bin kurz davor, dir zu wünschen, dass du möglichst bald krank wirst, damit die jungen Menschen Ruhe vor dir haben. Dann lernen sie lieber nichts, als sich behandeln lassen zu müssen.

    Das bleibt natürlich jedem selbst überlassen. Ich würde eine solche Entscheidung aber nicht mit der aktuellen Momentaufnahme alleine treffen, sondern mit niedrigen Zeitpräferenz abwägen. Ist so ähnlich wie die Entscheidung zu einem Studium, die sich erst Jahre später lohnen kann.

    Sehr wohl. Man kann auch über die Auswirkung auf die Pension nachdenken.

    Vom sicheren BK-Job heraus sagt sich das leicht.

    Und wenn es sich schwerer sagte? Stimmte es dann nicht? Mir kann es ja egal sein, wie die TE klar kommt. Wenn es ihr hilft, soll sie alle mögliche Schülerinnenklientel doof finden und immer und immer wieder sagen, dass sie nichts kann außer dem, was sie zuletzt am WBK gemacht hat.

    Ich hingegen kann mir nicht vorstellen, dass man so auf Dauer glücklich wird. Wie gesagt, mir egal. Soll jede nach ihrer Facon glücklich werden.

    Was mich anbetrifft. Woher weißt du, wie sicher mein Job vor Abordnung ist?

    Ich meine, es schon mal erzählt zu haben. Ich habe kein Lehramtsstudium absolviert. Ich brauchte einen Job und haben mich quer beworben. Nicht nur an Berufskollegs. Ich bin halt an einem gelandet. Damals hatte ich im Leben keinen Gedanken an Unterricht mit Flüchlingen verschwendet. Jetzt mache ich den. Ich versuche, dass beste daraus zu machen. Gelingt mir nicht immer. Ich stolpere an den gleichen Stellen, wie die (Fach)-Kolleginnen vor mir. Ja, eine Fortbildung vor dem Einsatz wäre besser gewesen. Die Wirkungsgradschranke gehört mal wieder zum Lieferumfang.

    Ich habe heute meine Unterlagen für den DaZ-Zertifikatskurs zur Post gegeben. Vielleicht kriege ich ja einen Platz.

    Ja, wenn man sich schon mehrfach mit einer Situation arrangiert hat, fällt es leicht zu sagen, dass man sich auf etwas einlassen soll. Ich habe da echt kein Problem mit.

    Ist kein Trollversuch,

    Mag sein. Geschenkt. Umso mehr sollte die Betroffene zusehen, was sie aus der Situation macht. Alle Perspektiven, alle Arten von Schülerinnen doof zu finden, halte ich für gefährlich. Irgendwann kommt man aus der Frust- und Mecker-Spirale vielleicht nicht mehr 'raus.

    Ist aber vielleicht etwas, das mit der Persönlichkeit zusammenhängt.

    Oder halt doch 'nen anderen Job suchen.

    Die Geschichte der Dezernentin, die früher die eigene Schulleiterin war, kommt mir doch etwas arg zufällig vor. Lässt mein Troll-O-Meter auch nicht gerade abklingen.

    Ansonsten: Du hast dich fürs WBK entscheiden, weil dir das damals attraktiver erschien. Jetzt stellt sich heruas, dass die Entscheidung mit Nachteilen verbunden ist, die du damals nicht abschätzen konntest. So what? Wenn du keine Zeitmaschine hast, änderst du das nicht mehr.

    Wenn du dich von der Gram davon abhalten lässt, aus der Situation das beste zu machen, dann ist das so. Wenn du daran krank wirst, bist du auch nicht weiter.

    Die unverhohlene Kirchenkritik ist in dem von alpha zitierten Kapitel ab S. 268 augenfällig.

    Z. B.: „Der Discours und seine anderen Werke wurden auf den päpstlichen Index (der vernoteten Bücher) gesetzt, da in ihnen im Sinne der Kirche verbrecherische Versuch unternommen wurde, die Welt aus den Gesetzen der Mechanik zu erklären, nicht aber aus dem Willen Gottes.“

    Wenn man diesem Text etwas vorwerfen kann, dann, dass er nicht kritisch genug mit der wissenschaftsfeindlichen Haltung der katholischen Kirche ins Gericht geht.

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