Beiträge von O. Meier

    Öffentlicher (Nah)-Verkehr ist Deutschland ist, äh, nicht wirklich gut.

    Die Schweiz zeigt, dass es auch anders gehen kann. Das wird aber nicht zur Kenntnis genommen, sondern argumnetiert, man müsse nr genug Zeit verschwenden (also überlange Umsteigezeiten einplanen), damit es trotzdem klappt.

    Aber das sind dann vielleicht nur modulare Kompromisse und ich bin zu verbohrt. Und die Schweizerinnen sind auch nur militant.

    Ich fasse zusammen: es ginge, in Deutschland wurde es verkackt und die Nutzerinnen lassen es mit sich machen.

    Stimmt, das ist aber nicht der Ton, den du wählst.

    Vielleicht liest sich das aus dem Killfile etwas anders.

    Ansonsten brauche ich keine Formulierungstipps von Leuten, die Freude beim Zusammentreten von Menschen empfinden.

    Nur zur Klarstellung: ich mache anderen Leuten keine Vorschriften, welches Verkehrsmittel sie benutzen müssen. Erst recht nicht im Imperativ und mit einem unhöflichen „gefälligst“.

    Ich HABE es wiedergegeben. Nur eben in meinen eigenen Worten.

    Naja. Andere Worte haben womöglich auch eine andere Bedeutung.

    Anstatt zu erläutern, WAS an meiner Aussage denn jetzt so furchtbar falsch wiedergegeben war, beißt du dich an einem einzelnen Wort fest.

    Wenn das einzelne Wort nunmal einen wesentlichen Teil der Bedeutug trägt. Das habe ich erwähnt, mehr nicht. Festgebissen habe ich mich sicher nicht. Du führst das wiederholt an.

    Was möchtest du denn noch erläutert haben? Ich habe mich zur Wirtschaflichkeit des MIV nicht geäußert. Das interessiert mich auch nicht. Ich glaube nicht, dass wir in diesem Land ein Wirtschaftlichkeitsproblem beim Verkehr haben.

    jedes einzelne Wort zitieren. Mir ist das ab sofort egal.

    Genaues Zitieren scheint dir auch schon vorher egal gewesen zu sein.

    Dieses Zitat ist natürlich sinnentstellend. Nehmt's als Spaß.

    Ich fand das Gespräch mit dir auch anstrengend, aber ich hätte es geführt, weil wir in der Sache vielleicht doch weiter gekommen wären. Aber ohne fehlt mir auch nichts.

    Wenn du diese Frage nicht polemisch meinst und tatsächlich nur derart binär denken kannst, werde ich keine weitere Energie hier investieren.

    Falls die Frage nicht gewünscht wird, stelle ich eine andere: Welchen Kompromiss soll ich denn eingehen? Soll ich nicht das fahrrad als einziges Fahrzeug betreiben? Soll ich mir noch ein Auto und zwei Pedelecs kaufen, damit's modular wird? O, die fährt ja nur mit dem Rad. Die ist ja kompromisslos. Vielleicht ist sie aber konsequent. Oder sie macht einfach. Einfach mal was machen und durchziehen.

    Statt einer zu binären Denkweise mache ich mir eher sorgen um ein zu unäre, die nur vom Auto aus denkt. Pedelec sei besser als Auto, weil weniger Energie, hört man ja andauernd. Das ist keine Zauberei, das ist ergibt sich zwangsläufig aus dem schlechten Wirkungsgard den die Blechdosen haben. Wenn ich darauf hinweise, ist da anstrengend. Um sich die Strommofas schön zu denken ist's aber das Killerargument.

    Wenn ich darüber nachdenke, was ich für meine Alltagswege benötige, bin ich nicht als Erstes beim Motor. Aber ’ne Klingel und ’n Gepäckträger könnten hilfreich sein.

    Eine Gesellschaft, in der sich die Menschen nicht mehr vorstellen können, sich ohne Motor fortzubewegen, behagt mir nicht. Nee, da bin ich kompromisslos, dergestalt degenerieren möchte ich nicht.

    Sagen wir: kompromisslos.

    Das ist ja nun fast schon trivial. Welchen Kompromiss zwischen ohne Motor und mit Motor soll es denn geben?


    [...] Diskussionen mit O. Meier [...] zunehmend vermeide):

    Aber über die Person spricht es sich noch ganz gut? Na, fein.

    unwirtschaftlich

    Kein Begriff, den ich verwendet habe.

    . Jetzt finden Menschen für sich im Pedelec eine Alternative

    Den spannenden Punkt finde ich, dass es eben schon immer echte Alternativen zu Motorfahrzeugen gab. Nunmehr wird aber ein Motorfahrzeug als Alternative zu Motorfahrzeugen der Renner.

    Aber anstatt diese Entwicklung zu begrüßen

    Ich sehe keine "Entwicklung".

    werden diese Menschen kritisiert, weil sie ja schließlich auch ganz ohne Motor unterwegs sein könnten.

    Ja, könnten sie. Aber wo kritisiere ich denn, dass die Leute mit dem Pedelec fahren? Sollen sie doch machen. Ich wünsche ihnen viel Spaß und einen Akku, der lange hält.

    Ich teile lediglich die These nicht, dass Fahrrad und Pedelec (fast) gleich seien. Der Motor macht den Unterschied und den halte ich für wesentlich. Wäre der Motor gerade wurscht, bräcuhte man ja keine neue Fahrzeugklasse. Der Motor ist nicht ein wesentlicher Unterschied zu dem, was das Fahrrad ausmacht, er ist auch ein wesentlicher Grund dafür, ein solches Fahrzeug zu kaufen.

    Ich dünkt immer mehr, dass nicht alle möchten, dass man diesen Unterschied benennt.

    Na, dann fahren diese Leute halt in Zukunft wieder jede Strecke mit dem Auto, auch gut.

    Was du hier beschreibst, ist die Reaktion eines beleidigten Kleinkindes. Ich denke, dass den meisten Menschen mehr Kriterien zur Verfügung stehe, um ihr Verkehrsmittel zu wählen, als dass sie den Kopf gestreichelt kriegen und schön für ihren unmermüdlichen Pedelec-Einsatz gelobt werden.

    Um mit meinem (sehr) sportlichen Mann (der fährt ein normales Rad) bei unseren Fahrradtouren mithalten zu können, benutze ich das E-Bike.

    Wie wär’s mit ’nem Tandem?

    denn die Unfälle mit E-Bikes haben zugenommen, weil manche mit der Geschwindigkeit nicht zurecht kommen.

    Man müsste vielleicht noch mal genauer auf die Unfälle schauen, bevor man sicher sagen kann, dass die Pedelecistinnen selbst schuld sind.

    "Das ist ja gar nicht sportlich."

    Radfahren ist nunmal nicht sonderlich sportlich. Wirkungsgrad hoch, nicht sonderlich anstrengend. Es wrid aber für sportlich gehalten. Fügt man jetzt noch einen Motor hinzu, bescheißt man sich selbst um das Bisschen Fitness-Potenzial, dass das Rad hat.

    Kann mir eigentlich auch wurscht sein. Ich find's halt schade, weil Bewegung ja einigen Leuten gut täte.

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