Ich müsste eben dann sehr viel lernen, praktisch alles neu.
Und?
Ich müsste eben dann sehr viel lernen, praktisch alles neu.
Und?
Mathefreund Auch du beschreibst nur, was du noch lernen müsstest. Meinen Schülerinnen erkläre ich häufig, dass sie „kann ich nicht“ sagen, wenn sie eigentlich „kann ich noch nicht” meinen.
Ich will es nicht, hätte ich es gewollt, hätte ich Förderschullehramt studiert.
Wenn das deine Haltung gegenüber Menschen mit Behinderung ist, dann ist das so. Sie gefällt mir trotzdem nicht.
Es hat sich im fraglichen Thread nur eine einzige Person völlig inakzeptabel geäussert. Bepöbelt wurden aber alle, die keine Förderschüler unterrichten wollen. Das Wort "Zumutung" war in diesem Kontext schon Grund genug für wüste Unterstellungen.
Nun, was bedeutet denn das Wort „Zumutung“ in diesem Kontext? Wir werden uns da vielleicht nicht einig werden. Aber was sagt denn, dass man die Arbeit mit Menschen mit Behinderung als Zumutung empfinde, darüber aus, wie man zu diesen Menschen steht? Drückt das eine besondere Wertschätzung aus? Oder doch eher eine ablehnende Haltung?
Und nein. „Ich empfinde es als Zumutung, mein Studium im Straßenbau zuverdienen.“ ist etwas anderes. Sprache ist mehr als ein syntaktisches Puzzlesspiel. Man kann nichts über Menschen mit Behinderung aussagen, ohne etwas über Menschen mit Behinderung auszusagen.
Zu sagen „Ich will nicht mit Menschen mit Behinderung arbeiten“ drückt die Aversion noch deutlicher aus.
Man darf so etwas sagen, auch in diesem Forum. Man muss aber, wie immer, damit rechnen, dass eine solche Haltung nicht auf ungeteilte Zustimmung trifft.
Die Anmerkungen, dass am sich die Arbeit mit Menschen mit Behinderung nicht zutraue oder nicht schlicht nicht könne, verdecken die Aversion nur unzureichend. Was man nicht kann, lernt man.
Ich habe als Schüler in Sport damals auch lauter 5er kassiert. Trotz spastischer Lähmung waren meine Eltern der Meinung, daß ich dort mitmachen und entsprechend die schlechten Noten ertragen müsse, so als Schule für das spätere Leben, in dem einem auch nichts geschenkt wird. Und ja, außerhalb des schulischen und behördlichen Umfelds hatten sie Recht. Entsprechend habe ich auch meine Schüler auf das spätere Leben mit all seinen Härten vorzubereiten.
Ja, sicher. Und das machst du prima. Auf die Härte des Lebens vorbereiten können die Härtesten am Besten.
Das Schöne an so einer Sichtweise ist, dass man an vielen Stellen nicht mehr so furchtbar ausdifferenzierte Argumente braucht. Schlechter Stundenplan? Das ist die Härte des Lebens, komm klar, du bist vorbereitet. Quereinsteigerin kriegt die Stelle? Das ist die Härte des Lebens, komm klar, du bist vorbereitet. Usw.
Sie meint, dass ich meine "ganze Kraft" in den Unterricht stecken muss. Der
Deine Schulleiterin weiß, warum der Ausdruck „Dienst nach Vorschrift“ einen schlechten Ruf hat?
Problem dabei: So viele professionelle Feuerwerker gibt es gar nicht, um zeitgleich zum Jahreswechsel in jeder Kommune ein Feuerwerk abzubrennen.
Patsch!
mache sie fertig
Ja, das ist zu befürchten.
Wie gesagt, sollte man als Tierhalter, und ich habe selber eine Fellnase, mal von dem hohen moralischen Roß absteigen.
Also hier ist die Logik dann wohl, dass man gegen Böllerei sein darf, wenn man kein Haustier hält? So? Ja?
verbieten
verbieten
In welcher Nanny-Verbots-Gesellschaft lebst du eigentlich?
Ich frage mich gerade echt warum sich manche Mitmenschen so über die paar Böller aufregen? Will hier jemand ernsthaft in einem Nanny-Staat leben, in dem alles verboten ist?
Ja, stimmt. Es geht darum, _alles_ zu verbieten. ALLES. Es geht nicht nur um Böller. Schaut mal ins StGB, was man in diesem Land schon alles nicht darf. Der reinste Nanny-Staat.
Laßt den Leuten doch ihren Spaß nach insg. 3 Jahren Pause.
Ja, finde ich auch. Alles, was irgendjemandem Spaß macht, sollte von allen anderen erduldet werden.
Zuletzt gab es zu Silvester 2019/20 Böller. Bis Silvester 2022/23 sind das 3 Jahre Pause.
Und? Ist deswegen irgendetwas Schlimmes passiert?
Nein, das nicht. Aber wenn du bei der Abi-Korrektur Mist baust, z.B. dann kann es sein, dass es eine Schelte gibt. Und zwar von einer übergeordneten Stelle. Was ich an meiner alten Schule auch schon hatte, war, dass durch das Abitur rauskam, dass ein Kollege sich überhaupt gar nicht an den Bildungsplan hält. Die Schüler hatten die Aufgabenformate wie sie im Abitur drankommen, noch nie gesehen und entsprechend schlecht abgeschnitten. Was da los war. Inklusive Fachberater-Besuch, etc... Also der Kollege hatte auf jeden Fall nix zu lachen... Da hab ich ehrlich gesagt, den Kollegen lieber, der das direkt anspricht. Wenn auch "ungeschickt"... Und dann kann ich mich drum bemühen auf eine entsprechende Fortbildung zu gehen.
Ist das jetzt ein Plädoyer für den Abbruch des Referendariats oder dagegen? Oder passt das hier gar nicht?
Was sagst du einer Schülerin, die die Ausbildung abbrechen möchte, aber trotzdem im dann nicht erlernten Beruf arbeiten? Wäre das z. B. in der Bank deine bevorzugte Anlageberaterin? Oder die Gas-Wasser-Installateurin, die du rufst?
Womöglich kann man auch diesen Beruf als Nichterfüllerin ausüben. Das hängt von vielen individuellen Aspekten ab. Aber ’n G’schmäckle wird immer bleiben.
Ist es also schlecht, wenn ich für meinen zukünftigen Beruf brenne?
Kommt ein Bisschen darauf an, was du somst nocht vom Leben erwartest.
Als Schüler musste ich die Erfahrung machen, dass nur Lehrer, die für das brennen, was sie machen bis zur Rente im Beruf bleiben.
Na, dann, Feuer frei!
Fünffach differenzierter Unterricht und sechsfach differenzierte Arbeiten sollten schon möglich sein.
(vgl. Inklusionsthread)
Mit der gleichen Personaldecke sind sie das nicht, ansonsten schon.
Er schafft die Trennung zwischen Frosch-Mod und Frosch-User mMn auch so gut.
Scheint nicht auf alle hier so zu wirken. Ich hielte getrennte Accounts aber eine generelle Überlegung wert — nicht nur im Einzelfall.
rechnen diese im Regelfall noch nicht einmal ab
Selbst schuld.
Dasselbe gilt für Fortbildungen. Übernachtungen übernimmt die Schule, Fahrtkosten nicht.
Muss sie aber. Entsprechend beantragen. Wenn die Fortbildung dann nicht genehmigt wird, hat man schon wieder etwas erledigt.
Nein. Du kannst wahlweise mit dem Auto oder dem ÖPNV fahren. Bei der Berechnung der Reisekostenerstattung wird dann der Preis für das ÖPNV-Ticket zugrunde gelegt. Eine Vorschrift, mit welchem Verkehrsmittel man von a) nach b) kommen soll, gibt es nicht.
Oder so. Jedenfalls wird der ÖPNV zum Maßstab gemacht, obwohl er nichts taugt. Viele Sachen (bei uns z. B. Praktikumsbesuche) gehen überhaupt nur, weil die Kolleginnen ihre privaten Kraftwägeln dafür hernehmen.
Es läuft halt immer aufs Auto hinaus. Auch, weil das politisch so gewollt ist. Die Bediensteten, die da nicht mitspielen wollen, sind dann die Gearschten. Sie können sich ja ein Auto kaufen, während die Dienstherrin verweigert sich um Alternativen zu kümmern. Sie ist ja damit beschäftigt von Klimazielen und 49-Euro-Tickets zu faseln.
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