Beiträge von O. Meier
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PS: In einer unserer Tablett-Klassen sollte das Buch aus dem Eigentanteil als eBook angeschafft werden. Das wollte etwa die Hälfte der Schülerinnen nicht. Sie bezahlten, deshalb entschieden sie auch, was sie kauften, meinten sie. Es wurde dann frei gegeben. Ein Teil hat das elektrische Buch gekauft, ein Teil das analoge.
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Soll die Schule nun auch Papierbücher anschaffen oder nur die eVariante?
Sollten bei uns eBooks für Matehmatik angeschafft werden, schaue ich in den Keller, ob da noch Papierbücher liegen. Falls ja, kann ich die weiter verwenden. Allerdings arbeite in Mathematik eh recht wenig mit Büchern. Die sind in weiten Teilen einfach zu schlecht.
Die Kolleginnen möchten am liebsten alle zwei Minuten neue Bücher kaufen, weil die gerade eben das allerbesteste Buch aller Zeiten gesehen haben. Das brauchen wir, und zwar jetzt. Da wäre das Switchen mit eBooks natürlich einfach. Für den nächsten Jahrgang eine andere Lizenz kaufen und fertig.
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Ui, es ist sogar eine Ehrung. Nunja, Ehre, wem Ehre gebührt.
Bei der ersten Frage im „Orientierungstest“ war ich raus. Ob es eine positive Haltung in der Schulgemeinschaft gebe. Da müsste man erst mal klären, ob es eine solche Gemeinschaft gibt. Und was soll eine positive Haltung sein? Und wofür braucht es die? Wenn wir Digitalisierung machen, machen wir das. Es ist genau einer der strukturellen Mängel, immer bei allem auf die Stimmung zu achten und alle Stimmungsträgerinnen „mit ins Boot holen“ zu wollen. Nachher hat keine Ahnung, aber alle ’ne Meinung.
In der zweiten Frage will man dann wissen, ob sich jemand verantwortlich fühle. Ob jemand verantwortlich IST, wäre relevant.
In den eigentlichen Kriterien (herunterladbar als Word-Datei) wird es an einigen Stellen konkreter. An vielen anderen hat man aber Brandflecken auf dem Papier, weil der Phrasomat heiß gelaufen ist.
Ich weiß nicht, ob eine solche Ehrung eine Schule weiter bringt. Mir hilft es jedenfalls nicht weiter, zu verstehen, was diejenigen, die unentwegt von Digitalisierten faseln, eigentlich wollen.
Danke für den Link.
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Meine Schule ist offiziell eine Digitale Schule (als solche ausgezeichnet vor Kurzem).
Wer vergibt dieses Prädikat? Welches sind die Kriterien?
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Wenn aber Elternteile mit zu viel Zeit auf dem Elternstammtisch beschließen, dass jedes Kind für die Lehrerin etwas basteln muss, dann kann man sein eigenes Kind schlecht ausschließen.
Doch kann man. Man sollte derartigen Autokratinnen ein Gegengewicht bieten, damit sie mal Demokratie lernen.
Ich bin mir sicher, dass andere euch gleich tun werden. Es haben bestimmt nicht alle Bock, sich von einem Gremium wie einem Stammtisch Befehle geben zu lassen. Womöglich ist es sogar nur eine Minderheit, die basteln will, und alle anderen machen mit, weil „es ja alle machen.“ Solche Dynamiken habe ich in anderen Situationen schon erlebt. Die dürfen gerne mal druchbrochen werden.
Ich weiß, dass sich auch andere Eltern geärgert haben, aber niemand will dann das eigene Kind blöd da stehen lassen.
Eben. Sach' ich doch.
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Stressig ist, dass man in allen Klassen die Aufsicht gewährleisten muss. In einer 5-Minuten -Pause ist halt ein Wechseln mit Fußweg von 5-7 Minuten nur schwer zu schaffen, so dass es überall zu Verspätungen kommt.
Dann braucht ihr längere Wechselzeiten („Pausen“) oder andere Stundenpläne. Den bisheriegen sollte man remonstrieren. Wenn man damit die Aufsicht nicht gewährleisten kann, sollte man sicherstellen, dass man selbst nicht die Doofe ist.
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300 bis 800 Meter läuft man in dieser Zeit. Ist euer Gebäude wirklich so groß?
Wichtig ist, dass man hier genau ist. Sind’s nur 4,8 Minuten, habe ich gelogen.
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O. Meier, wieso schreibst du immer so in Rätseln? Steht sowas jetzt hier in NRW in irgendeinem Regelwerk oder nicht?
Ich weiß es nicht. Woher auch? Meinst du, ich kenne die ganze BASS auswendig. Wenn die Kollegin, die die Vorschrift zitiert hat, nicht weiß, wo sie zu finden ist, bleibt die Frage wohl offen?
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ist relativ sinnlos.
Das bedeutet nicht, dass es nicht in einer Vorschrift vorgesehen wäre. „Sinnhaftigkeit“ ist beim Erlassen solcher — räusper — nicht immer ein Kriterium.
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Ja ok, steht es denn irgendwo?
S. o.
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er sagt, dass die Arbeiten laut Bass gleich sein müssen bzw. Nur gering abweichen dürfen.
„BASS“ ist keine sinnvolle Quellenangabe. Er kann dir sicher genauer sagen, wo das steht. Dann liest du nach und weißt Bescheid.
Oder — möglich — er weiß nicht, wo das steht, weil er es nie selbst gelesen hat, sondern nur nachgeplappert. In dem Fall kannst du die Äußerung ignorieren.
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Also. Ich verteile auch in den Tablet-Klassen nach wie vor Arbeitsblätter auf Papier. Ich habe da mittlerweile ein schönes Archiv aus selbst entworfenem Material. Auf das möchte ich ungern verzichten. Meistens schaffe ich es noch, vorher PDF-Dateien auf die Lernplattform zu laden. Als PDF-Datei. Allerdings laden sich die iPad-Nutzerinnen diese dort nur selten. Viel lieber fotographieren sie die Ausdrucke ab.
So oder so stelle cih das Material analog und elektrisch zur Verfügung. Interessanterweise bin ich damit bereits deutlich weiter als manch andere.
Ich habe auch kein Problem mit gedruckten Büchern. Die kann man aufschlagen und darin lesen. Funktioniert. Mit einem eBook könnte ich wenig anfangen. Wenn die Schule so etwas anschaffte, nutzte ich es im Unterricht nicht.
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Digitalisierung ist das kommende Ding und -auch wenn man nicht will-, man wird dort hineingedrängt; die einen früher, die anderen später.
Nicht kommend, schon länger. Es ist aber nur ein Buzzword, kein Ding. Digitalisierung an Schulen ist in den bestehenden Strukturen nicht möglich.
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Echt? Dann schreib‘ doch bitte seid mit d. 😉
Danke für den Hinweis.
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ca. 5-7 Minuten Fußweg
Soviel laufen wir hier innerhalb des Gebäudes auch.
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wir möchten der Klassenlehrerin gemeinsam als Klasse etwas schenken.
Ihr seid hier aber im Lehrerforum. Da haben Schülerinnen keine Schreibberechtigung.
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erwarten, dass du deine Arbeit auch vernünftig ausübst so, wie man es von Beamten erwarten darf.
Also nach Vorschrift.
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Die Schulaufsicht ist eine Verwaltungseinheit, die sehr weit weg von den Schule agiert. „Motivation“ ist gar kein Aspekt, den diese in Erwägung zieht.
Die interessieren sich maximal für den Reinigungsaufwand, wenn jemand der Schulleiterin auf den Tisch defektiert.
Mich versetzte eine solche Abordnung auch nicht in Verzückung. Aber ich befürchte, das machste nicht viel. Krawall an der neuen Schule hilft womöglich gegen Frust, nützt aber nichts gegen die Entscheidung.
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Mein Gedanke dabei ist immer: Wenn ich das Mahnverfahren nicht durchziehe, muß ich die Härtefälle noch drei Jahre jeden Tag ertragen. Ziehe ich das Mahnverfahren konsequent durch, habe ich 6 Monate mehr Arbeit, aber dafür später 2,5 Jahre ein ruhiges Leben. Diese Option ist mir wesentlich lieber und ich weiß wofür es sich lohnt sich anzustrengen.
S. o. Trotz Arbeit für das Mahnverfahren blieb uns die Kandidatin erhalten.
Man kann es halt auch so sehen: wer nicht kommt, nervt auch nicht. Fordert man solche zum Schulbesuch auf, holt man sich ja den Ärger ins aus.
Das sind übrigens alles nur Strategien, wie wir mit der Situation klar kommen. Lösungen für das Problem gibt es wohl weniger.
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