„Das Land“ wird nichts liefern. Es wüsste ja nicht mal was und wofür.
Beiträge von O. Meier
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Präzisieren wir das: "Die Tools sollen die einzelne Schule (mit ihren eh schon zu geringen Budgets) nichts kosten, sondern vom Land finanziert werden."
Ich glaube es ist jedem klar, dass (gute) Software auch bezahlt werden muss.
Jeder? Sicher? Und warum zahlt das Land dann den ganzen Bumms nicht?
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Das ist beides nicht richtig. Beides kann man nicht Erfahrung sehr gut ersetzen.
Eben. Erfahrung schön und gut. Trotzdem hat eine bestimmte Leistung eben einen Preis. Irgendwie haben wir uns angewöhnt, dass Software und IT-Dienstleistungen umsonst zu haben sind. Das gilt aber nicht durchgängig. Vieles kostet immer noch.
Und es stimmt auch sonst nicht ganz. Wir zahlen z. B. mit unseren Daten. Und wenn die Schülerinnen ihre Daten hergeben sollen, damit die Schulträgerin nichts zahlen muss, ist das schon schräg.
Wenn wir solche Dienste einsetzen wollen, muss das Geld dafür herbei. Wenn es nicht kommt, können wir auch nichts kaufen.
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Das sehe ich anders, weil es thematisch nichts mit Informatik zu tun hat.
Ich meine, doch. Allein deshalb, weil sich viele Dinge besser erfassen lassen, wenn man sie sich auf technischer oder —noch besser — theoretischer Grundlage erschließt.
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Du beschreibst das Grundproblem, warum „Digitalisierung“ (egal, was man gerade darunter versteht) an Schulen niemals funktionieren wird. Es dürfe nichts kosten. Niemand erwartet, dass die Tafeln, Bleistifte und Bücher als Geschenke an die Schulen kommen. Aber die „Tools“ sollen „nichts kosten“.
Das verletzt den Hauptsatz der Informatik:
„Computer sind kompliziert und teuer.“
Keine Ahnung, was dieses Taskcards ist oder kann, aber 1000 Euro für eine Schullizenz kommt mir nicht wirklich teuer vor.
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Leute, ihr müsst bei euren Geschichten schon realistisch bleiben. Schulen mit Fax. So’n Quatsch. Dafür bräuchten die einen T-e-l-e-p-h-o-n-Anschluss.
Demnächst erzählt ihr, das Internet sei schon erfunden und in Schulen hätte man Kenntnis davon.
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Ich glaube, die Diskussion über den Begriff "Hasen", den ich im Übrigen auch merkwürdig finde, kam in erster Linie auf, weil die Oberhäsin (selbstverständlich rein liebevoll und nicht abwertend gemeint) vorher in extrem scharfer Weise die Wortwahl eines Kollegen kritisiert hat.
Ach so, das war nur eine Retourkutsche?
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Die Gefahren und Nachteile der Digitalisierung des Alltags werden vermutlich genau so abgetan wie die des Alkohols und anderer Drogen, des Rauchens, der Zuckers, Fettes und Bewegungsmangels, des motorisierten Individualverkehrs und wasweißich.
Die jungen Menschen wachsen in einer digitalisierten Welt mit ständiger Erreichbarkeit und ständiger Berieselung auf. Wie sollen sie darauf reagieren, wenn an ihnen erzählt, dass das aber nicht gut ist? Man kann ihnen genau so gut erzählen, dass der Sonnenaufgang und ein regelmäßiges Frühstück böse sind.
Ich denke, der Drops ist gelutscht. Man ist heutzutage ständig am Draht. Dazwischen müssen wir halt unterrichten.
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Zur Studierfähigkeit gehört es durchaus, einen Korrekturrand zu lassen, wenn man darum gebeten wird.
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Korrigiert werden muss, es muss ja eine Note geben.
Meine Schülerinnen verwenden Klausurhefte Nr. 26, da hat man schon mal vier Zentimeter Rand.
Wenn etwas trotzdem nicht passt, gibt es eine Endnote.
Systematisch keinen Rand zu lassen, halte ich für mangelnde Mitwirkung an der Leistungsbeurteilung. Es widerspricht auch der Studierfähigkeit. Klingt etwas oversized, aber da haben wir dann schon einen Erziehungsauftrag. Ich greife da rechtzeitig erzieherisch ein, in der Oberprima habe ich die Probleme nicht mehr.
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Noch schlimmer als die potenzielle Strafbarkeit eines solchen „Vorschlags“ finde ich die Gehässigkeit und die Infantilität.
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Weiterhin bleibe ich dabei, dass sich jede um sich selbst kümmern muss. Z. B. sorge ich dafür auch durch Vertretung nicht stärker belastet zu werden als erträglich. Egal, worauf die Notwendigkeit der Vertretung beruht.
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Unterstell’ mir bitte nichts. Zu Beispielen, die du im Nachgang anführst, kann ich mich nicht geäußert haben. Im Übrigen kann auch ich nicht beurteilen, ob jemand, den ich gar nicht kenne, krank oder gesund war. Der Unterschied ist womöglich, dass ich das gar nicht möchte. Ich möchte auch nicht darüber nachdenken, ob ich eine Beispielsammlung mir irgendwie übertrieben vorkommt. Mich interessiert nicht, wer bei euch was hat. Du brauchst mich da nicht mit ins Boot holen.
Und trotzdem ändert das alles nichts daran, dass man aus dem Fehlen einer ärztlichen Bescheinigung nicht darauf schließen kann, dass jemand nicht krank war. Selbst dann nicht, wenn das Fehlen vorsätzlich herbeigeführt wurde und diejenige sich dienstrechtlich ein echtes Problem verschafft hat.
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Bezweifle ich in der Tat. Alle vier mal hatte die entsprechende Person am Montag und Freitag eine Vertretung/aufsicht und hat tolle Instapostings gemacht.
Zweifeln und glauben darfst du den ganzen Tag. Nur wissen tust du halt nix.
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Die letzten vier mal jedes Mal, trotz vorherigen Hinweis das sie daran denken mögen.
Das ist ein dienstrechtliches Problem. Das heißt aber nicht, dass sie nicht krank war.
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Ach, was da alles dahinterstecken könnte, wenn man seine Phantasie schweifen lässt.
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Ja, so herum gedacht bin ich bei Dir.
Leider gibt es in der Regel keinen, der die Arbeit dann für uns übernimmt.Dann bleibt die wohl liegen.
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Zu den Verdachtsmomenten: wir haben auch einige KuK die ab und an gerne mal Freitag und Montag ohne AU fehlen. Bei einer Kollegin hat die Schulaufsicht jetzt sich eingeschaltet weil NIE eine AU viegelegt wurde. Die gute Dame hat vergessen sich um eine AU wegen der drei Tage (Samstag) zu holen und damit einfach unentschuldigt gefehlt.
Sie hat es also versäumt, rechtzeitig zur Ärztin zu gehen. Das ist ein dienstrechtliches Problem. Das heißt aber nicht, dass sie nicht krank war.
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Isch ’abe gar kein ’andy. Ja, man lebt auch ohne.
Um die Technik in der Schule macht man am besten einen Bogen. Dann ärgert man sich nicht, wenn’s nicht läuft. Dann steht das Zeug nur nutzlos ’rum, aber nicht im Weg.
Und an der digitalen Demenz kann ich nichts machen. Also versuche ich es schon gar nicht.
Ich komm’ klar.
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Die Sache ist ja so: Handys sind verboten, zumindest im Unterricht. Manchmal sogar komplett an der Schule.
Die Tablets sollen bis müssen die Schülerinnen verwenden. Und ich soll dann bei jeder einzelnen sicher stellen, dass sie nicht unterrichtsfremdes damit treibt? Unmöglich.
Wenn wir die Tablets wollen, müssen wir mit dem Ablenkungsrauschen leben.
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