Leute, ihr müsst bei euren Geschichten schon realistisch bleiben. Schulen mit Fax. So’n Quatsch. Dafür bräuchten die einen T-e-l-e-p-h-o-n-Anschluss.
Demnächst erzählt ihr, das Internet sei schon erfunden und in Schulen hätte man Kenntnis davon.
Leute, ihr müsst bei euren Geschichten schon realistisch bleiben. Schulen mit Fax. So’n Quatsch. Dafür bräuchten die einen T-e-l-e-p-h-o-n-Anschluss.
Demnächst erzählt ihr, das Internet sei schon erfunden und in Schulen hätte man Kenntnis davon.
Ich glaube, die Diskussion über den Begriff "Hasen", den ich im Übrigen auch merkwürdig finde, kam in erster Linie auf, weil die Oberhäsin (selbstverständlich rein liebevoll und nicht abwertend gemeint) vorher in extrem scharfer Weise die Wortwahl eines Kollegen kritisiert hat.
Ach so, das war nur eine Retourkutsche?
Die Gefahren und Nachteile der Digitalisierung des Alltags werden vermutlich genau so abgetan wie die des Alkohols und anderer Drogen, des Rauchens, der Zuckers, Fettes und Bewegungsmangels, des motorisierten Individualverkehrs und wasweißich.
Die jungen Menschen wachsen in einer digitalisierten Welt mit ständiger Erreichbarkeit und ständiger Berieselung auf. Wie sollen sie darauf reagieren, wenn an ihnen erzählt, dass das aber nicht gut ist? Man kann ihnen genau so gut erzählen, dass der Sonnenaufgang und ein regelmäßiges Frühstück böse sind.
Ich denke, der Drops ist gelutscht. Man ist heutzutage ständig am Draht. Dazwischen müssen wir halt unterrichten.
Zur Studierfähigkeit gehört es durchaus, einen Korrekturrand zu lassen, wenn man darum gebeten wird.
Korrigiert werden muss, es muss ja eine Note geben.
Meine Schülerinnen verwenden Klausurhefte Nr. 26, da hat man schon mal vier Zentimeter Rand.
Wenn etwas trotzdem nicht passt, gibt es eine Endnote.
Systematisch keinen Rand zu lassen, halte ich für mangelnde Mitwirkung an der Leistungsbeurteilung. Es widerspricht auch der Studierfähigkeit. Klingt etwas oversized, aber da haben wir dann schon einen Erziehungsauftrag. Ich greife da rechtzeitig erzieherisch ein, in der Oberprima habe ich die Probleme nicht mehr.
Noch schlimmer als die potenzielle Strafbarkeit eines solchen „Vorschlags“ finde ich die Gehässigkeit und die Infantilität.
Weiterhin bleibe ich dabei, dass sich jede um sich selbst kümmern muss. Z. B. sorge ich dafür auch durch Vertretung nicht stärker belastet zu werden als erträglich. Egal, worauf die Notwendigkeit der Vertretung beruht.
Unterstell’ mir bitte nichts. Zu Beispielen, die du im Nachgang anführst, kann ich mich nicht geäußert haben. Im Übrigen kann auch ich nicht beurteilen, ob jemand, den ich gar nicht kenne, krank oder gesund war. Der Unterschied ist womöglich, dass ich das gar nicht möchte. Ich möchte auch nicht darüber nachdenken, ob ich eine Beispielsammlung mir irgendwie übertrieben vorkommt. Mich interessiert nicht, wer bei euch was hat. Du brauchst mich da nicht mit ins Boot holen.
Und trotzdem ändert das alles nichts daran, dass man aus dem Fehlen einer ärztlichen Bescheinigung nicht darauf schließen kann, dass jemand nicht krank war. Selbst dann nicht, wenn das Fehlen vorsätzlich herbeigeführt wurde und diejenige sich dienstrechtlich ein echtes Problem verschafft hat.
Bezweifle ich in der Tat. Alle vier mal hatte die entsprechende Person am Montag und Freitag eine Vertretung/aufsicht und hat tolle Instapostings gemacht.
Zweifeln und glauben darfst du den ganzen Tag. Nur wissen tust du halt nix.
Die letzten vier mal jedes Mal, trotz vorherigen Hinweis das sie daran denken mögen.
Das ist ein dienstrechtliches Problem. Das heißt aber nicht, dass sie nicht krank war.
Ach, was da alles dahinterstecken könnte, wenn man seine Phantasie schweifen lässt.
Ja, so herum gedacht bin ich bei Dir.
Leider gibt es in der Regel keinen, der die Arbeit dann für uns übernimmt.
Dann bleibt die wohl liegen.
Zu den Verdachtsmomenten: wir haben auch einige KuK die ab und an gerne mal Freitag und Montag ohne AU fehlen. Bei einer Kollegin hat die Schulaufsicht jetzt sich eingeschaltet weil NIE eine AU viegelegt wurde. Die gute Dame hat vergessen sich um eine AU wegen der drei Tage (Samstag) zu holen und damit einfach unentschuldigt gefehlt.
Sie hat es also versäumt, rechtzeitig zur Ärztin zu gehen. Das ist ein dienstrechtliches Problem. Das heißt aber nicht, dass sie nicht krank war.
Isch ’abe gar kein ’andy. Ja, man lebt auch ohne.
Um die Technik in der Schule macht man am besten einen Bogen. Dann ärgert man sich nicht, wenn’s nicht läuft. Dann steht das Zeug nur nutzlos ’rum, aber nicht im Weg.
Und an der digitalen Demenz kann ich nichts machen. Also versuche ich es schon gar nicht.
Ich komm’ klar.
Die Sache ist ja so: Handys sind verboten, zumindest im Unterricht. Manchmal sogar komplett an der Schule.
Die Tablets sollen bis müssen die Schülerinnen verwenden. Und ich soll dann bei jeder einzelnen sicher stellen, dass sie nicht unterrichtsfremdes damit treibt? Unmöglich.
Wenn wir die Tablets wollen, müssen wir mit dem Ablenkungsrauschen leben.
Nota bene: MS-Word bricht AFAIK immer noch zeilenweise um. Das sieht halt nicht so gut aus wie der absatzweise Umbruch.
Das Programm heißt übrigens „Word“, nicht etwas „Sentence“, „Text“ oder „Book“.
Es dauert meistens etwas länger das gleiche in LaTeX zu erstellen.
Puh, jetzt könnte es offtopic werden. Ich verwende LaTeX u. a., weil ich damit schneller zum Ergebnis komme als mit den Texttippprogrammen.
Um ein wenig den Bogen zum Thema zu schlagen: damit man entscheiden kann, was jeweils das passende Werkzeug ist, muss man mehrere kennen, deren Prinzipien verstanden haben etc. Damit ist man weit weg von „Es nehmen eh alle das MS-Office”. Derartige Selbstbeschränkungen sind das Problem, aber nicht die Lösung.
Um den Bogen noch weiter zurück zu verfolgen: wenn man ein bestimmtes Programm zu Gegenstand des Unterrichts machen will, muss man eben heutzutage auch checken, ob das mit dem Datenschutz vereinbar ist. Wenn z. B. Office 365 nicht geht, verwendet man eine Offline-Version. Wenn es die nicht gibt, ist die Herstellerin halt ’raus. Auch die muss sich der Rechtslage anpassen, nicht umgekehrt.
@Lempira
Wir müssen halt aufpassen, dass wir uns von den technischen Unzulänglichkeiten, nichts kaputt machen lassen. Wenn wir die Geräte ignorieren und analog weiter arbeiten, sind wir soweit wie vorher. Dann können wir das Gleiche unterrichten wie bisher.
Für das Tablet-Ablenkungsproblem habe ich auch keine Idee. Laufen lassen, dann lernen sie halt weniger. Sich darüber zu stressen, macht’s auch nicht besser.
Wenn wir uns auf dem Level bewegen: Und wenn du mich ansprichst oder über mich schreibst, dann nutz doch bitte das richtige Geschlecht und unterstell mir nicht einfach Dinge, die ich so nicht geäußert habe.
Vielleicht gehst du in Zukunft einfach auch mal davon aus, dass deine schlechten Erfahrungen nicht überall zutreffen und es in anderen Bundesländern auch andere Möglichkeiten geben kann (siehe Ablauf der Krankmeldung, als Mitglied der erweiterten Schulleitung geht die nämlich direkt an alle drei: Vertretungsplaner für die Vertretungen; stellv. Schulleiter für die Statistik ä, zu der ich die zuarbeiten leiste; sowie Schulleitung zur direkten Information…..rechtlich in meinem Bundesland übrigens in Ordnung).
Zu deinem Geschlecht habe ich mich nicht geäußert, das kenne ich gar nicht. Ich sehe auch keine Relevanz für die Frage hier. Falls ich hier etwas missverständlich ausgedrückt haben sollte, bitte ich um Entschuldigung.
Dein Posting war der Ausgangspunkt, an dem ich mich einklinkte. Immerhin erwähntest du die Krankmeldung im Kontext mit der Vertretung. Daraus las ich, dass du von einer falschen Krankmeldung ausgingst. Um genau zu sein, schriebst du davon nichts. Du erwähntest lediglich, dass die Krankmeldung erfolgte, „nachdem“ der Vertretungsplanung ’rauskam. Die Überinterpretation bitte ich zu entschuldigen. Ich weiß dann halt nur nicht, warum du diesen Umstand in diesem Thread überhaupt erwähnt hast.
Ich war aber nicht die einzige, die da einen stärkeren Nexus 'reingelesen hat. Schnell tauchten sogar Formulierungen auf, die ein „weil“ statt eines „nachdem“ enthielten. Viele waren sich nach einen Satz sicher, dass da etwas Unrechtes liefe. So etwas mag ich nicht. Und womöglich habe ich da den Anlass etwas mehr kritisiert als die Reaktion.
Die Rechtslage bei euch mag sich im Detail unterscheiden. Trotzdem sehe ich den Datenschutz verletzt. Die Vertretungsplanerin muss nicht wissen, warum jemand absent ist. Die Information über den Gesundheitszustand braucht sie nicht.
Deine übrigen Beiträge habe ich nicht intensiv studiert. Der Satzbau ist recht anspruchsvoll. Die Stimmung, die dort beschrieben wird — falls das nicht alles hoffnungslos übertrieben dargestellt sein sollte —, gefällt mir jedenfalls nicht. In beide Richtungen nicht.
Die Problematik, dass die personellen Ressourcen nicht für eine entspannte Vertretungsplanung reichen, bekommen wir hier ohnehin nicht gelöst. Wir sollten nur aufpassen, dass wir uns nicht zu sehr zur Einpeitscherin machen lassen, während die Dienstherrin sich nicht kümmert. Es darf auch mal etwas ausfallen.
@Lempira Nee, ich glaube du hast ein anderes Problem als ich. Du solltest dich nicht zur Erfüllungsgehilfin irgendjemandes machen, wenn du dich in der Rolle nicht wohl fühlst.
Eine Schnittmenge könnte sich aber dadurch ergeben, dass ich die Frage, wofür der technische Schnickschnack denn an den Schulen verwendet werden soll, eigentlich unbeantwortet ist. Bei euch scheint ja nur Mist zu laufen, wenn du dadurch nicht mehr anständig unterrichten kannst.
In diesem Thread ging es mir aber um technische Unzulänglichkeiten. So lange wir die nicht im Griff haben, nützt uns inhaltliche Klarheit auch nichts.
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