Nota bene: MS-Word bricht AFAIK immer noch zeilenweise um. Das sieht halt nicht so gut aus wie der absatzweise Umbruch.
Das Programm heißt übrigens „Word“, nicht etwas „Sentence“, „Text“ oder „Book“.
Nota bene: MS-Word bricht AFAIK immer noch zeilenweise um. Das sieht halt nicht so gut aus wie der absatzweise Umbruch.
Das Programm heißt übrigens „Word“, nicht etwas „Sentence“, „Text“ oder „Book“.
Es dauert meistens etwas länger das gleiche in LaTeX zu erstellen.
Puh, jetzt könnte es offtopic werden. Ich verwende LaTeX u. a., weil ich damit schneller zum Ergebnis komme als mit den Texttippprogrammen.
Um ein wenig den Bogen zum Thema zu schlagen: damit man entscheiden kann, was jeweils das passende Werkzeug ist, muss man mehrere kennen, deren Prinzipien verstanden haben etc. Damit ist man weit weg von „Es nehmen eh alle das MS-Office”. Derartige Selbstbeschränkungen sind das Problem, aber nicht die Lösung.
Um den Bogen noch weiter zurück zu verfolgen: wenn man ein bestimmtes Programm zu Gegenstand des Unterrichts machen will, muss man eben heutzutage auch checken, ob das mit dem Datenschutz vereinbar ist. Wenn z. B. Office 365 nicht geht, verwendet man eine Offline-Version. Wenn es die nicht gibt, ist die Herstellerin halt ’raus. Auch die muss sich der Rechtslage anpassen, nicht umgekehrt.
@Lempira
Wir müssen halt aufpassen, dass wir uns von den technischen Unzulänglichkeiten, nichts kaputt machen lassen. Wenn wir die Geräte ignorieren und analog weiter arbeiten, sind wir soweit wie vorher. Dann können wir das Gleiche unterrichten wie bisher.
Für das Tablet-Ablenkungsproblem habe ich auch keine Idee. Laufen lassen, dann lernen sie halt weniger. Sich darüber zu stressen, macht’s auch nicht besser.
Wenn wir uns auf dem Level bewegen: Und wenn du mich ansprichst oder über mich schreibst, dann nutz doch bitte das richtige Geschlecht und unterstell mir nicht einfach Dinge, die ich so nicht geäußert habe.
Vielleicht gehst du in Zukunft einfach auch mal davon aus, dass deine schlechten Erfahrungen nicht überall zutreffen und es in anderen Bundesländern auch andere Möglichkeiten geben kann (siehe Ablauf der Krankmeldung, als Mitglied der erweiterten Schulleitung geht die nämlich direkt an alle drei: Vertretungsplaner für die Vertretungen; stellv. Schulleiter für die Statistik ä, zu der ich die zuarbeiten leiste; sowie Schulleitung zur direkten Information…..rechtlich in meinem Bundesland übrigens in Ordnung).
Zu deinem Geschlecht habe ich mich nicht geäußert, das kenne ich gar nicht. Ich sehe auch keine Relevanz für die Frage hier. Falls ich hier etwas missverständlich ausgedrückt haben sollte, bitte ich um Entschuldigung.
Dein Posting war der Ausgangspunkt, an dem ich mich einklinkte. Immerhin erwähntest du die Krankmeldung im Kontext mit der Vertretung. Daraus las ich, dass du von einer falschen Krankmeldung ausgingst. Um genau zu sein, schriebst du davon nichts. Du erwähntest lediglich, dass die Krankmeldung erfolgte, „nachdem“ der Vertretungsplanung ’rauskam. Die Überinterpretation bitte ich zu entschuldigen. Ich weiß dann halt nur nicht, warum du diesen Umstand in diesem Thread überhaupt erwähnt hast.
Ich war aber nicht die einzige, die da einen stärkeren Nexus 'reingelesen hat. Schnell tauchten sogar Formulierungen auf, die ein „weil“ statt eines „nachdem“ enthielten. Viele waren sich nach einen Satz sicher, dass da etwas Unrechtes liefe. So etwas mag ich nicht. Und womöglich habe ich da den Anlass etwas mehr kritisiert als die Reaktion.
Die Rechtslage bei euch mag sich im Detail unterscheiden. Trotzdem sehe ich den Datenschutz verletzt. Die Vertretungsplanerin muss nicht wissen, warum jemand absent ist. Die Information über den Gesundheitszustand braucht sie nicht.
Deine übrigen Beiträge habe ich nicht intensiv studiert. Der Satzbau ist recht anspruchsvoll. Die Stimmung, die dort beschrieben wird — falls das nicht alles hoffnungslos übertrieben dargestellt sein sollte —, gefällt mir jedenfalls nicht. In beide Richtungen nicht.
Die Problematik, dass die personellen Ressourcen nicht für eine entspannte Vertretungsplanung reichen, bekommen wir hier ohnehin nicht gelöst. Wir sollten nur aufpassen, dass wir uns nicht zu sehr zur Einpeitscherin machen lassen, während die Dienstherrin sich nicht kümmert. Es darf auch mal etwas ausfallen.
@Lempira Nee, ich glaube du hast ein anderes Problem als ich. Du solltest dich nicht zur Erfüllungsgehilfin irgendjemandes machen, wenn du dich in der Rolle nicht wohl fühlst.
Eine Schnittmenge könnte sich aber dadurch ergeben, dass ich die Frage, wofür der technische Schnickschnack denn an den Schulen verwendet werden soll, eigentlich unbeantwortet ist. Bei euch scheint ja nur Mist zu laufen, wenn du dadurch nicht mehr anständig unterrichten kannst.
In diesem Thread ging es mir aber um technische Unzulänglichkeiten. So lange wir die nicht im Griff haben, nützt uns inhaltliche Klarheit auch nichts.
Du selbst hast an anderer Stelle doch (zu Recht) darauf hingewiesen, dass man rechtzeitig Nein sagen soll🤷
Ja. Und?
Und ihr meint die Schulleiterin hält für eure Fehlentscheidungen den Kopf hin?
Ab A13 ist höherer Dienst.
Viel Erfolg.
Damit, mich nicht genug zu engagieren, kann ich gut leben. Wie gesagt, jede muss sich um sich selbst kümmern. Wenn Dinge nicht gehen, nein sagen. Falls die Gesundheit gefährdet ist, empfiehlt sich ärztliche Konsultation.
Macht eurer Schulleiterin klar, dass für jeden Scheiß, den ihr extra macht, etwas anderes liegen bleibt.
Wenn die Krankmeldung, wie von Dir vorgebracht, direkt an die Schulleitung geht, ist dieser Informationsfluss natürlich obsolet.
Das ist der vorgesehene Weg (NRW, ADO).
war die Überlegung einer wie auch immer gearteten Reaktion seitens der Schulleitung für den Fall, dass der Verdacht entsteht, eine Lehrkraft würde vorsätzlich fehlen, wenn man sich seitens der Schule erdreistet, sie gegen ihre eigenen Präferenzen (und Befindlichkeiten) für Vertretungsunterricht einzusetzen.
Ah, der Verdacht „entsteht“. Ein solcher Verdacht wurde hier von einer Vertretungsplanerin geäußert. Und dann stimmten alle munter ein und überlegten, wie man denn aus diesem Verdacht eine Denunzation machen könnte. Dass jemand einfach krank ist, wenn sie sich krank meldet, kam schon gar nicht vor.
Ich weiß nicht, ob das zu den Aufgaben der Vertretungsplanerin gehört.
Wenn ihr in einer solchen Atmosphäre arbeiten wollt, bitte. Ich nicht. wenn ich erfahre, dass jemand krank ist, sage ich „Gute Besserung“ und nicht „Du bist ja gar nicht krank.“
Ob ihr's glaubt oder nicht. Es gibt Leute, die Zeit für sich brauchen, weil sie eine angeschlagebe Gesundheit haben. Einfaches Beispiel, jemand kann nicht früher kommen, weil das z. B. mit den Zeiten für die Medikamenteneinnahme nicht passt. Ist zwar im Stundenplan eingetragen, wird aber gern von Vertretungsplanerinnen ignoriert, weil man soll sich nciht so anstellen. Das eine mal, blabla.
Und was macht ihr dann? Gefährdet ihr eure Gesundheit oder geht ihr zur Ärztin.
Und bevor die Idee aufkommt, man muss der Vertretungsplanerin weder erzählen, dass man krank ist, noch, was man hat. Der muss „Geht nicht.“ reichen. Wenn's nicht reicht, muss man wohl zur Ärztin.
Ich weiß nicht, was so schwer daran ist, einfach mal eine Krankmeldung hinzunehmen.
keine Gedanken.
Danke für die Ehrlichkeit.
Und die Schüler bewegen sich nicht, die sitzen den ganzen Tag.
Ja, das ist ein Problem. Auch unabhängig von der Temperatur.
Gibt es nicht.
Ich rede aber von Sachen wie YouTube.
Bist du bereit, für Youtube dienstrechtliche Konsequenzen in Kauf zu nehmen?
Leute, bringt den jungen Menschen doch bei, wie Texttipp-Software grundsätzlich funktioniert. Wenn wir sie auf ein einzelnes Produkt drillen, müssen wir uns ja nicht wundern, dass nur das verwendet wird.
Wenn ich das richtig verstanden habe, sind bei Microsoft die 365-Produkte betroffen, die Offline-Versionen sind aber datenschutzrechtlich unbedenklich. Oder?
Wo ist jetzt das Problem?
Ich bin echt froh über die Temperaturabsenkung. Die Heizung in der Schule bockelt immer, bis die glühenden Briketts aus dem Schornstein fliegen. An den Thermostaten ist nichts zu regeln, so dass man die Temperatur nur übers Lüften senken kann.
Ich finde es interessiert, wie leicht Kolleginnen einander gegenüber in Arbeitgeberin-Allüren verfallen.
Wie hier schon erwähnt wurde, sind es viele offensichtlich nicht gewohnt, ihre Rechte (formale oder legitime) einzufordern. Das halte ich für einen Fehler. Zu verlangen, dass andere diesen Fehler auch machen, halte ich auch für einen Fehler.
Die Kollegin, die neulich diagnostizierte, dass meine Work-Live-Balance besser sei als ihre, ist übrigens zehn Jahre jünger als ich. Ich brauchte so meine Zeit, mir diese Balance zu erarbeiten.
So dass die Schulleitung eben zusammenhänge erkennen kann: z.B. war immer an den Tagen zur Vertretung eingesetzt oder immer der Tag, wo lange Unterricht ist.
Also, die Schulleiterin erhält eine Krankmeldung. Daraufhin sagt sie der Vertretungsplanerin, dass die Kollegin absent ist. Und dann, meint ihr, müsste die Vertretungsplanerin der Schulleiterin darüber eine Rückmeldung geben?
Aber wenn man mehrere Tage bis Wochen ausfällt
..., hat man etwas Ernstes. Das sollte „man“ das ordentlich auskurieren. Die Schule geht irgendwie weiter.
Womöglich fällt mal etwas aus, wenn die Personaldecke nicht reicht. Wie du schon feststellst, politisches Versagen. Das können wir am unteren Ende der Exikutive auch nicht reparieren. Deshalb versuche ich es schon gar nicht.
was die angespannte Personalsituation für die vertretenden Kollegen bedeutet
Wenn auch die sich zuerst um sich selbst kümmern, bleibt alles im Rahmen. Wenn sie sich opfern wollen, kannst su ihnen auch nicht helfen.
3. Protokollieren und der Schulleitung geben.
Die Schulleiterin ist genau diejenige, die die Krankmeldung bekommt. Warum sollte man es dieser noch melden?
Lehrer sind keine Juristen und es kann nicht von ihnen verlangt werden, sich mit allen Nuancen des Datenschutzes auszukennen.
Aber wenn die LDI sagt, dies und jene gehe nicht, kommt man mit dumm stellen nicht mehr durch.
Mal konkret: welche Software ist denn so wichtig, dass man dafür dienstrechtliche Konsequenzen in Kauf nimmt?
vorschieben von Gründen („ich hab mich um 12 mit ner Freundin verabredet“- 2. Block ist bei uns um 11 zu Ende und danach hab’s noch einen Block Vertreten)
Was ist daran vorgeschoben? Was also stimmte so nicht?
bei drei jungen Kollegen beliebt „krank melden nachdem einem die Wünsche für die Vertretung nicht gewährt wurde „
Hier sind die ehrenamtlichen Ärztinnen wieder mal besser im Bilde, als die echten. Da weiß die Vertretungsplanerin dann besser über den Gesundheitszustand Bescheid.
Ich habe eine angeschlagene Gesundheit. Wenn ich Vertretungen machen müsste, zu denen ich gesundheitlich nicht in der Lage wäre, ginge ich auch zur Ärztin. Und wenn ich wüsste, das derart über mich gelästert würde, auch ohne schlechtes Gewissen.
Mal ganz abgesehen davon, dass die Vertretungsplanerin schon gar nicht wissen darf, dass jemand krank ist, sondern nur die Mitteilung bekommen sollte, dass jemand nicht da ist. Wo wir gerade beim Datenschutz sind.
Die BASS lässt sich für gewöhnlich mit Verweis auf die Work-Life-Balance nicht aushebeln.
Und was in der BASS hebelt eine Krankmeldung aus?
Eie anständige Work-Life-, übrigens, sorgt dafür, dass man weniger krank wird und länger Spaß an der Arbeit hat, belastbarer ist usw. Eine nachhaltige Personalplanung sollte das berücksichtigen. Wer junge Kolleginnen als Lückenbüser verheizt, darf sich nicht wundern, wenn man schnell Dauerkranke hat oder die Versetzungsanträge purzeln. Ich habe es oft erlebt, dass neue Kolleginnen nach nicht mal einem Jahr „keinen Bock mehr auf den Laden“ hatten. Auch schon mal wegen weniger Stunden in einer Abteilung, in die man so gar nicht passte.
Natürlich muss eine Schulleitung darauf achten, den Bedarf zu decken und möglichst viel Unterricht gehalten zu kriegen. Aber bei jungen Menschen, die mit Elan und Engagement an die Schule kommen, gar nicht auf deren Interessen zu achten, weil die sich ihre Sporen erst noch verdienen müssten, zahlt sich halt langfristig nicht aus. Es ist nicht einfach, aber man sollte zu sehen, dass die Kröten und sauren Äpfel gut verteilt werden.
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