Wenn die Krankmeldung, wie von Dir vorgebracht, direkt an die Schulleitung geht, ist dieser Informationsfluss natürlich obsolet.
Das ist der vorgesehene Weg (NRW, ADO).
war die Überlegung einer wie auch immer gearteten Reaktion seitens der Schulleitung für den Fall, dass der Verdacht entsteht, eine Lehrkraft würde vorsätzlich fehlen, wenn man sich seitens der Schule erdreistet, sie gegen ihre eigenen Präferenzen (und Befindlichkeiten) für Vertretungsunterricht einzusetzen.
Ah, der Verdacht „entsteht“. Ein solcher Verdacht wurde hier von einer Vertretungsplanerin geäußert. Und dann stimmten alle munter ein und überlegten, wie man denn aus diesem Verdacht eine Denunzation machen könnte. Dass jemand einfach krank ist, wenn sie sich krank meldet, kam schon gar nicht vor.
Ich weiß nicht, ob das zu den Aufgaben der Vertretungsplanerin gehört.
Wenn ihr in einer solchen Atmosphäre arbeiten wollt, bitte. Ich nicht. wenn ich erfahre, dass jemand krank ist, sage ich „Gute Besserung“ und nicht „Du bist ja gar nicht krank.“
Ob ihr's glaubt oder nicht. Es gibt Leute, die Zeit für sich brauchen, weil sie eine angeschlagebe Gesundheit haben. Einfaches Beispiel, jemand kann nicht früher kommen, weil das z. B. mit den Zeiten für die Medikamenteneinnahme nicht passt. Ist zwar im Stundenplan eingetragen, wird aber gern von Vertretungsplanerinnen ignoriert, weil man soll sich nciht so anstellen. Das eine mal, blabla.
Und was macht ihr dann? Gefährdet ihr eure Gesundheit oder geht ihr zur Ärztin.
Und bevor die Idee aufkommt, man muss der Vertretungsplanerin weder erzählen, dass man krank ist, noch, was man hat. Der muss „Geht nicht.“ reichen. Wenn's nicht reicht, muss man wohl zur Ärztin.
Ich weiß nicht, was so schwer daran ist, einfach mal eine Krankmeldung hinzunehmen.