Beiträge von O. Meier

    Ich würde dir sehr nahelegen, davon Abstand zu nehmen, andere Personen deswegen, weil sie das Gendern in der Sprache oder Geschlechter-Identitäten jenseits biologisch feststellbarer Merkmale kritisch sehen, indirekt als Sexisten oder Gleichberechtigungsgegner darzustellen.

    Das finde ich dann nämlich ziemlich beleidigend und unfair. Das hat dann auch nichts mit Satire oder Humor zu tun.

    Das, was ich schrieb, war weder als humoristisch noch als Satire gedacht. Insofern.

    Ansonsten lege ich dir nahe, das, was ich schrieb, nicht überzuinterpretieren und mir nichts zu unterstellen.

    Frau von der Leyen ist nicht weniger korrupt, verlogen und unfähig als andere Politikerinnen. Insofern. Geschenkt. Muss sie halt Kritik einstecken.

    „Flinten-Uschi“ finde ich übrig weder witzig noch als Satire gelungen. Der Begriff spielt nur auf ihr ehemaliges Amt an, kritisiert aber weder ihre Amtsführung noch kritisierbare Eigenschaften.

    Es klingt mir zu sehr nach „Flintenweib“. Und dann geht es halt doch nur Frau als Militärchefin. Das ist dann schon etwas despektierlich. Man könnte jetzt mal nachlesen, was hier im Forum sonst noch so über Geschlechterrollen geäußert wird. Meine Befürchtung … ja, nicht schön, aber es ergibt ein geschlossenes Bild.

    Ja, bei uns schafft es niemand der ordentlich arbeitet unter 40 Stunden zu bleiben.

    Die die es schaffen machen einen Teil ihrer Arbeit einfach nicht ordentlich und drücken sich ständig vor ihrer Arbeit.

    Ja, so ist's recht. Nur wer zu viel arbeitet, arbeitet genug. Der Widerspruch könnte auffallen.

    Solche Äußerungen bringen mich dazu, noch genauer auf meine Arbeitszeit zu achten. Und sei's nur, um denen entgegenzusetzen, dass man seine Arbeit sehr in Übereinstimmung mit geltendem Dienst- und Arbeitsrecht ordentlich erledigen kann.

    Natürlich arbeitete ich mehr, wenn ich mehr arbeitete. Und der Output wäre womöglich besser, wenn die Strukturen einen besseren Wirkungsgrad hergäben. Aber was soll's.

    Es ist völlig absurd, ein derart hochpreisiges Gerät für die ausschließliche dienstliche Nutzung rein privat zu finanzieren. Wir reden hier nicht davon, die Straßenmalkreide, die beim letzten Kindergeburtstag übrig geblieben ist, in der Schule zu verbrauchen, sondern von fast einem Monatsnetto, das man der Dienstherrin da schenkt. Da gruselt's mich.

    Ein NAS als Backup-System für ein Mobilgerät kann ich nachvollziehen.

    Einstimmig reicht nicht. Damit sich alle erklären können, darf es keine Enthaltungen und keine Abwesenden geben.

    Wie schon erwähnt, ist das nicht der Ort für solche Entscheidungen. Es ist das individuelle Recht jeder Einzelnen über ihre Daten zu verfügen. Trotzdem so zu verfahren, deutet auf die Fehlannahme hin, man könne dieses individuelle Recht überschreiben.

    Ich finde das schwierig. Ich wollte jedenfalls nicht diejenige sein, die die Liste aufgrund dieses Beschlusses veröffentlicht.

    Wenn man es wirklich für wichtig hält, die Adressen seiner Kolleginnen zu kennen, sollte man sich einmalig die Mühe machen, die Daten zu diesem Zweck zu erheben.

    Ich meine ja nach wie vor, dass es reicht die Kolleginnen persönlich und vermöge dienstlicher E-Mail-Adresse kontaktieren zu können. Ich sparte mir den übrigen Aufwand und den übrigen Ärger.

    Es ist nun aber passiert.

    Eben.

    Die Einsicht ist auch da

    Davon weiß ich nichts. Woraus schließt du das?

    die Person hat ihr Möglichstes getan, um den Schaden abzuwenden.

    Nein. Wir wissen nur, dass sie die Schülerin gebeten habe, die Nummer zu löschen. Kann sie sicherstellen, dass die Nummer wirklich gelöscht wurde, dass sie nicht irgendwohin weitergegeben wurde, dass sie nicht in irgendeinem (Cloud)-Backup des Handys oder einer Anrufliste doch noch auftaucht?


    Was genau ändert eine Dienstaufsichtsbeschwerde daran, außer schlechte Stimmung im Kollegium??

    So gesehen kann man sich Strafen, Ordnungsmaßnahmen und ähnliches komplett sparen. Die Tat ist ja geschehen. Da kann man ganz ernsthaft drüber nachdenken. Dass Strafandrohungen nur bedingt abschrecken, weiß man auch. Insofern.

    Ein anderes Beispiel: Es wurde mal ein Lichtbild von einer außerunterrichtlichen Aktivität, das mich zeigte, auf der Web-Präsenz der Schule veröffentlicht. Mein Hinweis an die Verantwortliche, dass ich das nicht möchte, wurde damit gekontert, dass ich dann wohl noch eine Einverständniserklärung unterschreiben müsse. Ich erwiderte, dass ich das so etwas von überhaut nicht müsste, dass ich keine Lust auf völlig dämliche Diskussionen hätte und dass das Veröffentlichen ohne Einwilligung bereits eine Straftat darstelle, deren Verfolgung meinerseits nun nicht mehr ausgeschlossen werde. Ich habe dann eine recht knappe Frist zur Entfernung gesetzt und — Puff — die Sache erledigte sich flux.

    Die Stimmung war mir da nicht so wichtig, meine war durch die Verletzung meiner Persönlichkeitsrechte jetzt auch nicht so auf dem höchsten Level.

    Ich wurde nicht zum Grillen eingeladen. Dafür habe ich dort (mal wieder) gelernt, dass das Berufen auf die Rechtslage furchtbar einfach und furchtbar wirksam ist. Insofern.

    Ich sehe da keine Lösung. Die Idee, dass man mit fremden Daten hausieren gehen kann, scheint noch nicht widerrufen worden zu sein. Und das ist das Problem. Und darum geht es hier in dem Thread. Es gibt Leute, die der Ansicht sind, Lehrerinnen hätten keinen Anspruch auf eine Privatsphäre. Und diese Ansicht setzen auch um.

    Ich jedenfalls ginge zu so jemandem nicht auf eine Grillparty. Wer weiß, was die als nächstes macht.

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