Beiträge von O. Meier

    Und womit wurde die weibliche Eizelle befruchtet? Auch mit weiblichem genetischem Material? Wohl nicht.


    Die Gene eines Menschen sind ziemlich genau zu 50/50 von Mutter und Vater.

    Die sich spaltende weibliche Zelle ist der Nachkomme. Die Keimbahn ist weiblich. Die Gene mögen von beiden kommen, es gibt aber nur eine Keimbahn. Männer tragen zur Fortpflanzung bei, sogar wesentlich, aber sie pflanzen sich nicht fort.

    Ohne männliche Individuen können sich weibliche Individuen auch nicht fortpflanzen.

    Richtig. Aber nur die weiblichen Individuen pflanzen sich fort. Die Eizelle, aus der das neue Lebewesen entsteht, ist eine weibliche Körperzelle. Die Keimbahn ist weiblich.

    Bei den Säugetieren und anderen Rassen

    Säugetiere sind eine Rasse? Wikipedia hält es für eine Klasse. Muss wohl mal jemand ändern. Gut, wenn sich jemand auskennt.

    Es besteht keine Notwendigkeit für ein drittes Geschlecht

    Nö. Behauptet auch niemand. Nochmal: die Klassifikation als „divers“, die es nach Verfassungsgericht geben muss, ist kein drittes Geschlecht, sondern nur eine Zusammenfassung all derer, die nicht in das binäre Geschlechterschema passen. Rechtlich ist das geklärt, sprachlich noch nicht (ganz). Biologie kann man dazu befragen, aber die löst das sprachliche Problem nicht.

    Die gesellschaftlichen Implikationen des Geschlechts sind weiterreichend als die Rolle bei der Fortpflanzung.

    Auch können weibliche Individuen natürlich auch männliche Nachkommen bekommen, sonst würden sie aussterben.

    Ach. Nur die männlichen bekommen keine Nachkommen.

    Die unterschiedlichen Geschlechter sind zur Fortpflanzung da, nicht mehr und nicht weniger!

    Weil die intelligente Designerin das so geplant hat? Nein. Die (biologischen) Geschlechter ermöglichen, dass die weiblichen Individuen sich fortpflanzen können. Also bei bestimmten Lebewesen. Z. B. bei den Säugetieren ist das so.

    Die Auswirkung des sozialen Konstruktes Geschlecht auf unsere Gesellschaft ist übrigens viel weitgehender.

    Meier

    Falls du mich meinst, verwendest du bitte meinen vollständigen Namen als Anrede. Danke. Ansonsten möchte ich dich bitten, bei der Sache zu bleiben. Äußerungen zur Person bringen uns nicht weiter. Und falls du meinen Beitrag nicht lustig fandest, kann ich dir nicht weiter helfen. Humor zu kaufen, dürfte nämlich nicht funktionieren.

    Wenn ich alle Personen, die sich dem dritten Geschlecht zugehörig fühlen, nackt sehen würde, könnte ich ganz sicher auch 95+ % optisch zuordnen.

    Die Zahl ist ausgedacht. Du hast nichts Belastbares. Aber sollte man so eine Teremonie veranstalten? Warum sollten sich Menschen vor dir ausziehen? Wie kommst du zu solchen Gedanken?

    Ob die Augenfarbe dringend im Ausweis stehen muss, weiß ich auch nicht. Sie dient aber wohl ganz pragmatisch der Identifikation. Insofern passt sie da schon ganz gut hin. Die Sonnenbrille kannste grad mal abnehmen, das fordern Polizistinnen auch schon mal ein. Mich ausziehen musste ich noch nicht. Was macht eigentlich das Geschlecht im Ausweis? Muss ich den vorzeigen, wenn ich mich fortpflanzen möchte?

    Mittlerweile übrigens ist aber der Eintrag „divers“ im Ausweis möglich. Dazu gab es wohl mal ein Verfassungsgerichtsurteil Wenn so etwas erhoeben wird, muss es auch eine Möglichkeit für diejenigen geben, die nicht ins binäre Geschlechterschema passen. Das wäre insofern geklärt.

    Damit könnten wir wieder den Bogen zum Thema des Threads nehmen. Als öffentliche Einrichtung tun wir gut daran, uns an das zu halten, was uns die kleine Pseudo-Elite von Verfassungsrichterinnen uns da oktroyiert. Allerdings vermisse ich da Vorgaben. Was schreiben wir denn als Anrede bei einem divers-geschlechtlichen aufs Zeugnis, wo da sonst „Herr“ oder „Frau“ steht?

    „Divers“ ist übrigens kein drittes Geschlecht, sondern lediglich eine Sammelbezeichnung für all diejenigen, die nicht ins binäre Geschlechterschema passen.

    Laptop reicht mir auch

    Ich habe in vielfältigen Kontexten mit Laptops gearbeitet. Ich hatte für alle für den stationären Betrieb immer einen externen Monitor im Betrieb. Das eingebaute Kuckloch war immer nur eine Notlösung. Damit erkauft man sich die Mobilität, aber für größere Arbeiten gehe ich dann stationär.

    Der nächste Monitor wird 32”.

    (Natur)-Wissenschaften sind deskriptiv, nicht präskriptiv. Sie beschreiben, wie die Welt funktioniert. Die Idee, die Biologie mache uns Vorgaben, wie wir unsere Gesellschaft zu gestalten haben, empfinde ich als grobes Missverständnis der deskriptiven Rolle von Wissenschaften.

    Die Entscheidungen müssen wir nach wie vor selbst treffen. Um das tun zu können und womöglich dabei die wissenschaftlichen Erkenntnisse nutzen zu können, muss man z. B. sauber zwischen dem biologischen Geschlechtsbegriff und dem gesellschaftlichen Konstrukt des Geschlechts unterscheiden, ohne die Zusammenhänge zu unterschlagen. Mit Aussagen der Form, dass man sich mit der Binärität der Geschlechter abzufinden habe, ist das nicht getan.

    Hinter solchen Äußerungen und Ansätzen vermute ich den Versuch, eine Diskussion nicht führen zu müssen, in dem man vermeintlich sachlich auf ach so klare naturwissenschaftliche Fakten beruft. Nützt aber nichts. Wir müssen Entscheidungen treffen, wie unsere Gesellschaft aussehen soll, wie wir leben wollen und was wir anderen zumuten. Diese Entscheidung nimmt nicht uns die Biologie nicht ab. Also sollten wir auch nicht so tun.

    Wenn ich die Verordnung richtig interpretiert habe, sind aber Ausnshmen bei privaten Endgeräten nach wie vor möglich?

    Jeder Zauber hat seinen Preis. Die Ausnahmen erfordern, dass man das Privatgerät technisch datenschutzsicher hält. Als Privatperson ist es schwierig, das sicher zu stellen. Nee, um verwendbare Geräte muss sich schn die Dienstherrin kümmern.

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