Bloß ist die Arbeit halt nicht gemacht. Die Klausuren liegen ja unkorrigiert da rum, der Unterricht ist nicht vorbereitet. Muss also nachgeholt werden. Egal wann.
Egal von wem.
Bloß ist die Arbeit halt nicht gemacht. Die Klausuren liegen ja unkorrigiert da rum, der Unterricht ist nicht vorbereitet. Muss also nachgeholt werden. Egal wann.
Egal von wem.
Ausgangszahl blieb nicht gleich. Neue Genehmigung mit mehr Posten.
Aha. Und die neuen Posten kommen dazu, weil jetzt auch auf die Lehrerinnen umgelegt wird. Langsam wird es etwas unverständlich.
Wenn die Schülerinnen zu einem bestimmten Preis in die Fahrt eingewilligt haben, kannst du nicht einfach einen höheren Preis nehmen.
Lies doch wirklich mal die Rechtsgrundlagen, bevor du dir da vollends in Knie schießt.
Die löbliche Annahme – dass durch die Umlage der Freiplätze sich die Kosten für jeden einzelnen senken, trifft jetzt hier im Konkreten nicht mehr zu. Die offiziellen Gesamtkosten werden steigen.
Unwahrscheinlich. Kann ich mathematisch nicht nachvollziehen.
Es ist kein Reiseunternehmen und es gibt auch keine Busfahrt.
Vielleicht habt ihr die Rechnung ja von einem Gartenbaucenter bekommen. Aber auch die kalkulieren ihre Preise.
Aber du hast recht, man sollte die Details nicht aus dem Blick verlieren. Da muss man schon genau sein. Die Anbieterin, die euch die Klassenfahrt verkauft, ist kein Reiseunternehmen. Ich bitte um Entschuldigung, dass ich diese falsche Bezeichnung verwendet habe. Womöglich ist alles andere, das ich geschrieben habe, auch Unsinn.
Viel Spaß!
Doch, die Kosten für die Freiplätze werden die Schülerinnen umgelegt, nur nicht transparent. Das Reiseunternehmen verschenkt nichts. In ihrer Kalkulation sind die Kosten umgelegt.
Für alles andere gilt: vorher die Rechtslage checken. Der sog. Wandererlass sind zwei Seiten Text. Den kann man in der Pause lesen, dann weiß man, was zu tun ist. Die Reisekostenverordnung ist etwas länger, aber auch kein Hexenwerk.
IMMER die Gesetzes- und Verordungstexte im Original lesen, NIE auf das Geplapper von Kolleginnen verlassen.
Inzwischen werden Reisekosten, die den Lehrkräften entstehen, auf Antrag voll erstattet. Das war vor einigen Jahren noch nicht der Fall. Deshalb wird die Ermäßigung des Gesamtpreises durch angebotene Freiplätze auf alle Teilnehmenden umgelegt. Link NRW Beispielrechnung.pdf
In dem Beispiel wird die Bahnfahrt mit null Euro angesetzt wegen der Freiplätze.
PS: Bitte jetzt keine Hinweise, im Sinne von den SuS etwas günstiger machen, indem man durch mehr teilt usw. Das haben wir im Blick. Da kommen schon alle auf ihre "Kosten". (-;
Das finde ich allerdings keinen unwichtigen Punkt. Immerhin zahlen die Schülerinnen durch die „Frei“plätze die Kosten für die Lehrerinnen zumindest mittelbar mit. Der Threadverlauf zeigt mir, dass ihr das nicht im Blick hattet.
Insofern gebe ich eurer Schulleiterin recht, dass die Kosten für die Lehrkräfte ausgewiesen und vom Land übernommen werden sollten. Das sollte sie allerdings bei Genehmigung der Fahrt regeln.
Hier: https://www.schulministerium.nrw/system/files/m…chulbereich.pdf
Freiplätze erlaubt. „Über die Annahme entscheidet die Schulleitung im Rahmen des Vertragsabschlusses.“
Das scheint sie ja getan zu haben. Oder genauer: Das hätte sie getan, wenn sie eine so angebotene Fahrt genehmigt hätte.
Keine Ahnung, wie hier die Rechtslage aussieht.
Ich rufe meine dienstlichen Mails in der Schule ab. Deswegen private Termine verschieben musste ich noch nie.
Eine Arbeitszeiterfassung macht aber nur Sinn, wenn wir den kumulierten Kleinkram auch erfassen.
Ich korrigiere mich: ich entscheide selbst, wem ich Kredite gebe. Unseriöse Unternehmen haben bei mir wenig Chancen.
Geht denn aus dem Antrag hervor, dass ihr die Freiplätze in Anspruch nehmt?
Implizit wohl schon, aber wurde explizit darauf hingewiesen?
ie dadurch verringerte Summe durch die "Freiplätze" hole ich mir dann über Formular "Wasweißich" wieder. Richtig?
Vorsicht. Du bekommst nur erstattet, was auch genehmigt wurde. Da du keine Reisekosten beantragt hast, weil du dich auf die Freiplätze verlassen hast, kann auch nichts genehmigt worden sein. Also wird auch nichts erstattet. Du müsstest also deinen Fahrtkostenanteil noch beantragen.
Nennt man "Erstattung". Ist in vielen Bereichen selbstverständlich.
Bei mir nicht. Ich gebe keine Kredite.
Mit Verlaub, aber bei all solchen "gedanklichen Pupsen" komme ich auch bestimmt täglich auf eine Stunde. Mal eben eine Email hier, dann noch eine da. Eine während ich von Kita komme, nachdem ich meine Tochter weggebracht habe. Ein kurzes Telefonat auf dem Weg zum Abholen.
Eine Frage bei Teams beantworten während ich mir einen Tee mache.
Ja. Erreichbarkeit hat ihren Preis. Mobiltelefon? Nein, danke.
Also, für NRW gab es mal eine Übersicht des Ministeriums, was man annehmen darf, so dass keine Vorteilsannahme vorliegt.
AFAIR war danach die Annahme von Freiplätzen erlaubt. Das eigenständige Umlegen von Lehrerinnenfahrtkosten auf die Schülerinnen nicht. Letztendlich sind die Freiplätze aber auch nur eine Umlage. Damit tragen die Schülerinnen die Kosten, die das Land übernehmen muss. Deshalb nähme ich einen solchen Platz auch nur ungern an.
Google?
Zum vorliegenden Fall? Wie ist denn die Fahrt genehmigt worden? Da muss doch im Antrag auch etwas zu den Kosten gestanden haben.
Mit vorstrecken und wiederholen wäre ich jedenfalls nicht einverstanden. Entweder das Land geht in Vorleistung oder ich fahre nicht.
„Steht in der BASS“ ist genau so eine brauchbare Quellenangabe wie „Steht im Internet“.
Meine Prognose ist, dass starke Ungleichgewichte in den Kollegien dokumentiert werden, so dass Arbeit umverteilt werden muss oder nicht mehr stattfinden kann.
Meine Prognose ist, dass viele Kolleginnen die Erfassung umgehen werden, um weiterhin zu viel arbeiten zu können.
Feste Arbeitszeiten in der Schule wären eine Katastrophe, da die Arbeitsbelastung zumindest am BK sehr ungleich verteilt ist.
Verstehe ich nicht. Wo wäre das Problem? Die Arbeitszeit kann doch trotzdem flexibel verteilt werden. Die Erfassung stellte aber sicher, dass die Überstunden nicht einfach verpuffen, sondern ausgeglichen werden.
Vor allem finde ich Arbeitszeit manchmal schwer messbar. Letztens im Auto ein Lied gehört und Zack war da eine Stunde zu in meinem Kopf. Wo und wann notiert man sich die 4 Minuten?
Während der Fahrt. „Hey, Siri/Ok, Google/Jarvis/Mother/Computer, notiere bitte vier Minuten Unterrichtsplanung.“
Würd ich mir keine Sorgen machen. Dann müsste man allen vernünftige Arbeitsplätze stellen. Wird nicht passieren.
Eben. Wenn wir nur in der Schule arbeiteten, könnten wir den Laden zu machen. Es fehlen nämlich die Arbeitsplätze am Arbeitsplatz Schule.
Egal, wie eine Regelung aussieht, Lehrerinnen selbst hebelten sie aus, indem sie unerfasst zu Hause weiter arbeiteten. Und diejenigen, die sich an die Regeln hielten, dürften sich anhören, dass sie nicht „ordentlich“ arbeiteten.
Es hilft nur, dass sich jede um sich selbst kümmert.
Die TE scheint mir schon nicht schreibberechtigt zu sein.
Ansonsten, ja, da ging es wohl darum, sich hier kostenlos erzählen zu lassen, wie man einen bezahlten Job macht.
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