Kommt vielleicht 1-2x im Jahr vor.
Das wäre mir zu oft. Ich bin in meiner gesamten Dienstzeit nur zweimal von der Schulleitung angerufen worden.
Kommt vielleicht 1-2x im Jahr vor.
Das wäre mir zu oft. Ich bin in meiner gesamten Dienstzeit nur zweimal von der Schulleitung angerufen worden.
"Am Gendersternchen scheitern" impliziert, dass die Verwendung des Gendersternchens irgendeinen Mehrwert hätte. Den hat er nicht.
Soweit die Behauptung.
z.B. mein letzter Fall. Man steht man am Empfang des Praktikumbetriebs und niemand kennt den Schüler. Ein Anruf auf dem Mobiltelefon des Schülers konnte eine schnelle Klärung bringen und ich wurde abgeholt.
Ja, mag sein, dass der Empfang dann telefoniert.
Mir ging es — Entschuldigung, wenn das nicht klar wurde — um Fälle, in denen jemand bittet, zu telefonieren, weil man etwas nicht per Mail klären könne. Mir fällt da kein Beispiel ein.
was mich so unglaublich wundert ist, dass
a. immer wieder solche Ansinnen gestellt werden
b. die Lehrer sich so unsicher sind, was ihre Erreichbarkeit rund um die Uhr betrifft.
Dich wundert’s, mich erschreckt es. Wieso fasst man solche Beschlüsse, die ja nicht nur rechtswidrig sind, sondern insbesondere eine selbst in den eigenen Rechten einschränken sollen? Wer macht so etwas? What’s wrong with people?
Bei strenger Auslegung des Datenschutzes ist ein Anruf vom Privatmobilsprechapparat nicht zulässig. Durch Eintippen der Nummer verarbeitet man bereits personenbezogene Daten auf einem Privatgerät.
Man telefoniert also von der Schule aus.
Wenn das Sekretariat eingehende Anrufe nicht durchstellt/weitergibt, spräche ich mit Schulleiterin. Wenn die nicht möchte, dass telefoniert wird, wird nicht telefoniert. Falls sie es aber möchte, muss sie entsprechende Anweisungen geben.
Im Übrigen verstehe ich nicht, was man telefonisch klären möchte, was nicht auch per E-Mail ginge. Der wesentliche Unterschied ist doch, dass am Telefon die Dokumentation schwieriger ist.
Mag ja sein, dass es den Beschluss der Konferenz gegeben hat.
Eine Konferenz kann ja alles beschließen, aber ob der Beschluss dann auch Bestand hat, wenn er durch Keine Erlasse, Schulgesetz o.ä. gedeckt ist, das ist die andere Frage.
…, die leicht beantwortet wäre. Im Übrigen ist die Schulleiterin verpflichtet, widerrechtliche Beschlüsse zu kassieren.
Das ist ein Scherz, oder. Natürlich kann man euch nicht verpflichten die private Telefonnummer herauszugeben.
Bundesland?
Für NRW: https://www.ldi.nrw.de/kontakt/ihre-beschwerde
Have fun!
Was die Notwendigkeit zur Erstellung von Vertretungsplänen am Wochenende anbetrifft, so sehe ich mal wieder strukturelle Probleme. Wenn wir dezidiertes Personal für Vertretungsbereitschaften hätten, liefe montags morgens alles entspannt.
Das Bedürfnis solche Probleme individuell auszugleichen, ist mal wieder hoch.
Vertretungsplanerin wäre jedenfalls kein Job für mich.
Mit meinen Mails bin ich teilweise bis zu drei Tagen im Rückstand.
Ein Rückstand wäre es, wenn es eine Frist zur Bearbeitung gäbe. Drei Tage für eine Mail-Antwort ist doch noch schnell.
Eine Ausnahme z.B. wäre: Montag morgen 8 Uhr Abiturprüfung und es ist etwas existenziell Wichtiges, das mir am Sonntag einfällt. Dann finde ich aber private Kanäle wie WA oder Anrufe.
Na, da hätte ich ja Spaß dran, dass mich Sonntag abend jemand anruft, weil eine Abiturprüfung so schlecht vorbereitet ist, dass noch etwas offen ist. Wenn die Prüfung am Montag ist, muss Freitag alles geklärt sein.
Schön, wenn man die Muße hat, sonntags einfach mal nicht ans Telefon zu gehen.
Mag ja sein, dass eine Stundenplanerin sich gerne das Wochenende mit Arbeit versauen mag. Da müssen doch aber nicht alle mitmachen. Also muss es wohl reichen, wenn der Plan Montag früh gelesen wird. Und wenn das nicht reicht, geht halt mal etwas durcheinander.
Oft genug meldet man sich erst morgens krank, das funktioniert ja auch irgendwie.
Ich frage mich, woher die Annahme kommt, Mails müssten irgendwie schnell beantwortet oder bearbeitet werden. Wir haben tausendundsieben Dinge zu erledigen, da muss man den Kram schon in ’ne Reihenfolge bringen. Da gibt es kaum etwas, das nicht warten kann.
Wie wäre es, wenn wir unsere modernen Kommunikationsmöglichkeiten nicht nur verwendeten um Stress und Hektik zu verbreiten? Mir ist jedenfalls diese ganze Dauererreichbarkeit zu unentspannt.
Push Notifications habe ich grundsätzlich aus. Wozu brauch ich die?
Ich habe schon gar kein Mobiltelefon. Selbst wenn, liefe darüber keine dienstliche Kommunkation. Wozu auch? Ich habe noch keine Mail bekommen, die nicht warten konnte. Vielleicht spricht man einfach mal jemanden an, von der man etwas möchte?
Ich erlebe immer wieder, dass man mit Kolleginnen keine zwei Sätze am Stück sprechen kann, weil die ständig auf das Gebimmel und Gewimmel am Sprechapparat reagieren. Man kann sich auch Stress für hohle Nüsse machen.
Effiziente Kommunikation sieht jedenfalls anders aus.
Der Vorteil daran war, dass man am Wochenende wirklich seine Ruhe hatte und niemand es krumm nahm, wenn man seine dienstlichen E-Mails nach Dienstschluss am Freitag eben erst irgendwann ab Dienstbeginn am Montag las und reagierte. Da fand ich, war die Behörde der Front einen großen Schritt voraus.
Ich weiß nicht, warum das an der Schule nicht auch klappen sollte. Letztendlich wird die Erwartungshaltung, dass sofort geantwortet wird, dadurch genährt, dass das oft passiert. Wenn man regelmäßig keine schnellen Antworten bekommt, gewöhnt man sich auch daran.
Get lazy, people!
Aber gut, wenn das hier anscheinend alle normal finden, nachts Mails zu bekommen
Nein, normal finde ich das auch nicht. Aber es interessiert mich auch nicht. Ich schaue nachts nicht in meine Mails. Also ist es egal, wann sie kommen.
Man kann sich doch eine regelmäßige Abwesenheitsnotiz einrichten, wenn man keine Mails zu Unzeiten lesen möchte.
Kann man sich auch sparen. Wer abends, nachts oder sonntags Antworten erwartet, wartet halt. Ich halte es für selbstverständlich, dass ich wochenends nicht auf Mails antworten muss. Das muss ich doch nicht noch extra bekannt geben.
Generell kann mansich viel technisches Blabla sparen, wenn man den Dienstrechner am Wochenende einfach aus lässt. Wenn man vielleicht doch ein Arbeitsblatt tippen möchte, kann man den Mail-Client oder was auch immer einfach nicht starten.
Aber dir ist schon klar, warum der Sonntag bei uns diese herausgehobene Stellung hat?
Ja, weil man einfach einen freien Tag pro Woche braucht. Mehr geht auch. Ob das jetzt der Sonntag ist oder ein anderer Wochentag, ist wurscht. Wenn es gesetzlich einheitlich geregelt ist, hilft das Familien, gemeinsam frei zu machen.
Wöchentliche freie Tage gibt es überalll auf der Welt. Dazu braucht man keine Religion. Wem es hilft, einen Tag die Füße hochzulegen, der kann sich ja gerne ein Gebot aufschreiben und vorstellen, dass Lord Voldemort oder irgendeine andere fiktive Figur das erlassen hat.
Ich lese sie später und habe dann das Gefühl, ich hätte eher reagieren müssen.
Setz dich in die Ecke und warte, bis das Gefühl vorbei geht.
In Berlin nicht verwunderlich, wo bei großen Teilen der Bevölkerung kaum noch ein christlicher Bezug besteht.
Man braucht doch keinen „christlichen Bezug“, um sonntags frei zu machen.
Dort steht gar nichts zu solchen Dingen während einer Pandemie.
Eben. Insbesondere steht da nichts dazu, dass die Sonntagsruhe im Falle einer Pandemie nicht gölte.
Aber auch sonst sind die Corona-Maßnahmen kein guten Beispiel für Dringlichkeit. Die Anweisungen kamen fast immer zu spät, um rechtzeitig umgesetzt zu werden. Ob man die nun Sonntag Abend bekommt, wenn man eh nichts machen kann, oder Montag Vormittag, macht dann auch nichts mehr.
Werbung