Beiträge von O. Meier

    Also bei uns gab es damals schon IT-Unterricht,

    Ja, seitdem hat sich wenig verändert. Die Anforderungen und Probleme sind die gleichen.

    Noch extremer ist die inhaltliche Konstanz bei Geschichte/Politik/Erdkunde. Da hat sich wirklich nichts verändert.

    Anders schon bei Mathematik, da könnten wir uns das GTR-Spielzeug sparen, obwohl das auf dem damaligen Stand der Technik stehen geblieben ist.

    Gibt es irgendeinen Grund für die Auswahl des Zeitraumes? Warum nicht 1955 bis 1960. Oder 1811 bis 1833?

    Ja geht, ist aber etwas komplizierter.

    Komplizierter als was? Wenn man eine (Mobil)-Telefonnummer braucht, geht's nicht. Es sei denn, die Kolleginnen haben sämtlich Diensttelefonnummer. Ist aber unwahrscheinlich?

    Das gilt natürlich für sämtliche solche Dienste.

    Noch mal zum Datenschutz: Namen, Nummern, Termine sind schon personenbezogene Daten. Man kann also gar nicht datenschutzneutral kommunizieren. Ich kenne mich da nicht aus, aber die pure Erklärung, der Dienstbetreiber speichere nichts, wird wohl nicht reichen. Und. Auch wenn nchts dauerhaft gespeichert wird, so werden doch Daten und Informationen übermittelt und sind im Zugriff der Dienstbetreiberin.

    Ich wäre da entsprechend vorsichtig.

    Natürlich können die Kolleginnen erklären, dass sie an dieser Stelle auf den Datenschutz pfeifen und mit der Übermittlung einverstanden sind. Aber das müssen sie nicht. Wenn nur eine bockt, äh, ihre Rechte kennt, ist schon Essig mit Banane.

    Ein universelles Kommunikationssystem, mit dem man zuverlässig alle erreicht, kann dabei nicht herauskommen.

    Auf privaten Endgeräten kann in keiner Weise sichergestellt werden, dass die vom Nutzer verwendete Client-Software den Anforderungen an den Datenschutz genügt und dass die Client-Software auch entsprechend konfiguriert ist. Daher muss hier unterstellt werden, dass diese NICHT entsprechend konfiguriert ist oder den Anforderungen NICHT entspricht, und somit NICHT verwendet werden darf.

    Aber im Browser ist alles pronto?

    Wenn das der Maßstab ist, wollte ich auch keine Mühe in Messenger-Dienste oder, wie das Zeuch heißt, investieren.

    Warum sollte man dienstliche Mails auf privaten Geräten lesen wollen, sollen können. Statt dessen einen sicherheitsunbedenklichen Client auf den Dienstgeräten installieren und zentral administrieren. Sicherstellen, dass nur diese Clients Zugriff haben. Das ist sicherer als die wasserfeste Sandale, die ihr da jetzt habt.

    Die Idee, IT-Systeme so sicher zu machen, bis nichts mehr funktioniert, hat den Charme, dass dir dann sicher erscheinen. Die mangelnde Benutzbarkeit käme mir aber wie ein Nachteil vor.

    Wenn man das noch mit möglichst offen, weil private Geräte kombiniert, kann ja nur Murks herauskommen.

    Wer immer das so entschieden hat, die wird keine Begeisterung über Telegramm vorbringen. Also, so seh’ ich das.

    Wäre es denn als Sofort-Maßnahme nicht einfacher, auf dem Mailserver POP3 oder IMAP anschalten zu lassen? Das ist doch kein Hexenwerk. Dann richtet man Mailing-Listen ein und packt die auf einen LDAP-Server, so dass alle die aktuellen Adressen im Adressbuch haben.

    Dann konfiguriert man noch den Mail-Client so, dass er bei Mails vom Vertretungsplaner, der Schulleitung und dem Sommerfest-Komitee prominente Benachrichtigungen aufploppen lässt.

    Mir schwebt OneNote vor, gerade das Teilen von Notizbüchern wäre diesbezüglich sehr vorteilhaft...

    OneNote kenne ich nicht. Keine Ahnung, was das kann. Klingt aber nach „Wir tauschen auf unseren Privatgeräten etwas aus, indem wir uns gegenseitig Dateien freigeben.“

    Nee, macht das nicht. Schulen hängen bei der „Digitalisierung“ im Schnitt zwanzig Jahre hinterher, lass' es bei euch dreißig sein. Trotzdem müsste eine Dateiaustauschmöglichkeit drin sein. Wewnn ihr das noch nciht habt, müsst ihr das kriegen. Im Prinzip reicht fürs Erste FTP oder WebDAV oder so. Irgendetwas, bei dem ihr eine Verzeichnisstruktur habt und bei dem man möglichst alles und jede hochladen kann. SVN hat auch 'nen Charme. Versionierung hat auch 'was.

    Macht das so offen wie möglich, keine „Auf meinem Puddle-Pad läuft kein OneNote.“-Diskussion.

    Letztendlich braucht man einen Furz von einem Server und etwas frei Software. Die Schuleiterin soll der Schulträgerin da mal auf die Füße steigen. Ihr braucht das, fertig.

    Es könnte durchaus sein, dass die Kollegin so blockiert ist, dass sie im Augenblick nicht in der Lage ist, etwas Schulisches nachträglich aufzuschreiben.

    Klingt sehr danach. Womöglich war sie schon länger krank, also schon vor der Krankschreibung, hat aber versucht sich „durchzubeißen“, wie es das Umfeld gerne von züchisch Kranken erwartet. Da ist dann schon etwas liegen geblieben.

    Womöglich hätte man diesem Mangel auch nicht durch zentrale Datenhaltung vorbeugen können. Der Ordner in der Schule wäre schlicht leer.

    Allenfalls hätte man die Dokumentation regelmäßig kontrollieren und anmahnen müssen. Dann wäre vielleicht auch die Erkrankung der Kollegin früher aufgefallen und man hätte da jemanden unterstützend einsetzen können.

    Allerdings muss auch eine solche Kontrollfunktion von jemanden ausgeübt werden, die dafür Zeit hat.

    Ich fände es generell ein Unding, wenn Zeugnisse nicht in der Schule gedruckt werden.

    Ich auch. Aber ich habe hier im Forum schon einiges gelesen. Es fand sogar jemand ganz normal, die Zeugnisse zu Hause auf dem „privaten“ Drucker anzufertigen. Nicht als Notfall oder wegen eigener Bequemlichkeit, sondern weil es in der Schule dafür keine Geräte gäbe und man ja verpflichtet sei, die Zeugnisse anzufertigen. AFAIR.

    Womit die Sinnhaftigkeit des Pools mehr oder weniger reduziert wird. Für meinen Geschmack zu viel. Man kann dann zwar Material austauschen, aber keine kompletten Reihen mehr hinterlegen, so dass man sich wieder an zwei Orten organisieren muss.

    Dann lasst ihr’s halt bleiben und habt keinen Pool. Ich sehe kein Problem zwischen Arbeitsblättern 15 und 17 einen Verweis auf „Ulli und Gina lernen Mathematik“ einzufügen.

    Der Charme eines solchen Pools ist doch, dass er mit wenig Aufwand auskommt. Da hätte ich dann auch keine Lust, noch viel zu diskutieren. Jede stellt ein, was sie hat, und fertig.

    Wenn man jetzt ein Dokument z. B. in Word einlädt, werden die Seitenränder entsprechend angepasst (damit auch alles gedruckt werden kann) und schon sind sämtliche Zeilen- und Seitenumbrüche hinfällig. Manchmal behandelt auch eine Word-Version das Kerning (Unterschneidung) anders als eine andere und auch dann wird wieder das Layout zerschossen.

    Klingt nicht danach, als sei das das optimale Format zum Austausch.

    Ansonsten verweise ich gerne auf Posting

    10:

    Austausch von Material scheitert nach meiner Erfahrung schon am Dateiformat.

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