Beiträge von O. Meier

    Ich habe mich hier angemeldet, weil ich etwas zur Wiedereingliederung wissen möchte, aber mir vergeht die Lust, danach zu fragen, wenn ich sowas lese.

    Es gibt hier eigentlich zu allen Themen mehrerlei Meinung. Gelegentlich werden auch mal Äußerungen jenseits der Scham- und Höflichkeitsgrenze fallen gelassen. Trotzdem gibt es auch dann noch Leute, die ernsthaft etwas brauchbares zu sagen haben. Man muss dann die Antworten ein Bisschen filtern. Es gibt eine Blockierfunktion.

    O. Meier: Ich zweifle langsam daran, dass du regelmäßig Prüfungen abnimmst.

    Pfft.

    Die Vorstellung einer Schülerin, die in der entscheidenden Erfänzungsprüfung mit einem Punkt zu wenig glücklicher ist als mit deren zwei oder drei

    Durchgefallen und glücklich passen nicht so richtig zusammen. Insofern. Darum geht’s aber auch nicht in der Prüfung, das ist nicht mein Anspruch und ich habe dergestaltes auch nicht behauptet.

    klingt mir reichlich weltfremd. Zumindest was meine Welt betrifft.

    Ja, das mag sein.

    Ich verstehe nach wie vor nicht, warum sich einige hier so schwer damit tun, einen Prüfungsverlauf so zu gestalten, dass in der Prüfung sehr deutlich wird, ob sie bestanden oder nicht bestanden ist.

    Ich brauche das schlicht nicht. Ich brauche keine gesonderten Kriterien für in ihrer Entscheidungskraft überinterpretierte Prüfungen. Ich bereite mich sehr wohl auf Prüfungen vor, und zwar so, dass ich alle Prüfungen mit der gleichen Verantwortung, Ernsthaftigkeit, Sensibilität und Genauigkeit durchführen kann. Dazu gehört für mich zunächst mal, für eine entspannte Atmosphäre zu sorgen. Und dann geht es darum, dem Prüfling das Leistungsoptimum zu ermöglichen. Und zwar bis zum letzten Zeigerticken. Ich bin noch nie auf die Idee gekommen, nach unten zu prüfen, weil es knapp werden könnte.

    So habe ich das auch durchweg bei meinen Mitprüfende empfunden. Auf die Idee, eine speziell begabten Prüfungsvorsitzende einzusetzen, die dann die Reißleine zieht, kam hier auch noch niemand. Ich halte das auch für eine rechtsmißbräuchliche Anwendung der Prüfunsgordnung. Bei uns werden auch die letzten Prüfungen seriös besetzt.

    Nein. Aber sie kann die Begründung dafür sein, den Abstand zum Bestehen deutlicher zutage treten zu lassen und statt der 7 eben nur 6 oder 5 Punkte zu vergeben.

    Nein, so ein dahergeplapperter, oberflächlicher Quatsch, ist in keine Richtung eine Begründung für eine Note. No way. Vielleicht sollte man auch in der vorletzten Prüfung lieber drei statt vier Punkte geben, dann wird's noch deutlicher.

    Dann hätte man der Schülerin richtig einen 'reingewürgt, weil man Angst hat, dass sie einen sonst nicht in guter Erinnerung behält.

    Am Ende läuft es doch immer auf die pädagogische Gesamtwürdigung hinaus,

    Ja, auf eine Gesamtwürdigung der Prüfungsleistung. Da hat der Aspekt, nicht als Arsch dastehen zu wollen, keinen Platz.

    Wenn ihr schon die vermutete Zukunft zum Gegenstand der Berwrtung macht, dann bitte konsequent. Dann muss man auch beachten, ob das knappe Ergebnis Motviation bei der Wiederholung bedeuten kann.

    Und was ist mit der Schülerin, die mit den sieben Punkten in der letzten Prüfung durchaus zufrieden gewesen wäre, weil sie eingesehen hätte, dass da nicht mehr zu holen war? Aber mit den vier Punkten in der vorletzten Prüfung kommt sie nicht klar, irgendwie klang das mehr nach fünf. Da hätte sie vielleicht noch einen Widerspruch wegen eingelegt. Aber mit den fünf Punkten in der letzten Prüfung lohnt das auch nicht mehr.

    Aber so war das ja gedacht. Hauptsache keinen Widerspruch vor der Ferien. Der macht ja Arbeit. Naja, ist sie halt durchgefallen und wir sind pünktlich am Flieger nach Malle. Aber die, die die knappe Punktzahl gibt, ist die Ärschin oder die Inquisitorin oder die strenge und pingelige Prüferin, während die netten keine Steine in den Weg legen möchten. Wozu auch, es gibt ja Felsen. Das habt ihr euch schön zurecht gelegt.

    Dass du dann der Ar* bist, "der mich damals wegen einem Punkt hat durchfallen lassen"

    Und die besondere Sachlichkeit der Kritik an meinem Handeln soll mich motivieren, mich eingehender damit zu beschäftigen. Kommt, Leute, über so etwas muss man einfach drüber stehen.

    Es wurmte mich dann eher, dass man der Schülerin trotz eingehender Beratung zur Prüfungsordnung nicht vermitteln konnte, dass sie eben nicht wegen nur „eines Punktes“ in nur „einer Prüfung“ durchgefallen ist.

    Die Prüfungsordnungen legen Grenzen fest, an denen das Bestehen festgemacht wird. Es handelt sich also um diskrete Entscheidungen, die eben auch dazu führen, dass man knapp durchfällt. Möglich ist das.

    Dem damit zu begegnen, dass man bestimmte Punktzahlen nicht vergibt, weil man nicht möchte, dass es knapp wird, wäre mir für mich zu zwanghaft.

    Also wenn jemand kurz nach einem Unfall 25-KG schwere Zementsäcke trägt, auf einem Dach sitzt und werkelt, Touren mit dem Rennrad macht, mit dem Anhänger Großeinkäufe im Baumarkt erledigt und ganze fünf Wochen später immer noch nicht vor einer Klasse stehen kann, darf man sich sicherlich fragen, wie das sein kann.

    Dann frag' die Kollegin, wenn es dich interessiert. Ob man das fragen darf, also ob dich das etwas angeht, weiß ich allerdings nicht mit solcher Bestimmtheit.

    Und deine Erkrankung kennen wir hier leider nicht

    Leider? Ihr wüsstet gerne etwas?

    die ist hier auch nie von jemandem thematisiert worden.

    Nein, hier nicht. Aber von fürsorglichen Kolleginnen.

    und natürlich unterhalte ich mich mit meiner Frau auch über deren Arbeit und natürlich ohne Namen, weil ich damit auch gar nichts anzufangen wüsste.

    Sorry. Da wollte ich nichts unterstellen. Vielleicht habe ich da ungünstig formuliert. Alles gut.

    getrennte Benutzeroberflächen auf dem Computer, falls dort Daten von Schülern abgelegt sind :-)))))

    Welchen Computer meinst du jetzt?

    falls dort Daten von Schülern abgelegt sind :-)))))

    Nein, sind nicht!

    Wir brauchen hier auch nicht so tun, als gäbe es in diesem Land keine Menschen, die sich durch Krankenscheine zusätzliche Freizeit schnorren (und das sicherlich in jeder Branche).

    Und vielleicht ist das im öffentlich Dienst einfacher als in anderen Branchen. Das sagt aber nichts über dne Einzelfall. Dein Dilemma ist das folgende: wenn du nichts sagst, kann es sein, dass du eine Simulantin begünstigst. Falls du etwas sagst, kann es sein, dass du eine wirklich schwer kranke Kollegin zu Unrecht anschwärzt. Um ehrlich zu sein, habe ich da auch keine Lösung für.

    Mir fällt halt nur auf, dass man sehr schnell dabei ist, nicht bekannte ärztliche Einschätzungen in Frage zu stellen. Eigentlich müsste es doch möglich sein, im Kolleginnenkreis zu erwähnen, dass man die verunfallte Tina neulich wieder auf dem Fahrrad gesehen hat, ohne dass alle gleich die Nachtigall des Betruges trapsen hören. Warum ist der erste Gedanke an der Stelle nicht „Schön, dass sie das scohn wieder kann.“?

    O.Meier

    Schreibe bitte meinen Namen richtig.


    die unter fadenscheinigsten Argumentationen versuchen Fälle herbeizukonstruieren

    Genau. Die einen wissen sicher, dass die Kollegin nicht wirklich krank ist, alles andere ist konstruiert, ausgedacht und fadenscheinig. Ich habe mir enigstens die Mühe gmacht, darauf hinzuweisen, dass meine Spekulationen Spekulationen sind. Mir haben auch schon Leute erzählt, was doch bei meiner Erkrankung alles kein Problem ist. Offensichtlich wissen die ehrenamtlichen Ärzte da nämlich besser Bescheid, als diejenigen mit einer entsprechenden Qualifikation. Das macht dann Spaß.

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