Beiträge von O. Meier
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Was sind denn für dich die regulären Dienstzeiten?
In dem Kontext hier ging es darum, dass ich für dienstliche Zwecke in der Schule erreichbar bin. Also (unmittelbar) vor und nach meinem Unterricht, bei und nach Konferenzen, Sitzungen. Ich bin keine Leibeigene der Schulleitung oder der Vertretungsplanerin. Ich muss nicht ständig erreichbar sein und muss ch muss auch nicht alle sieben Minuten vor denen erscheinen, Männchen machen und mir ein Leckerchen abholen.
Früher gab es einen Zettel ins Fach, wenn man vertreten sollte. Da kuckte man morgens 'rein, wenn man kam, und nachmittags noch mal, wenn man ging. Das läuft jetzt noch genau so, nur dass ich auf die unübersichtliche Anzeige auf einem Display im Lehrerinnenzimmer schaue.
Das ging Jahrzehnte lag, ohne dass jemand abends(!) oder nachts(!) E-Mails abgerufen hat. Warum soll das nicht mehr gehen?
Einen dienstlichen Internetzugang hat mir die Dienstherrin noch nicht nach Hause legen lassen. Das lehnte ich auch entschieden ab. Bei mir zu Hause kann ich so etwas entscheiden.
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Die Kollegen, die sich so äußern, unterrichten alle ältere Schüler. Von außen lässt sich "leicht" kommentieren.
Wenn es denn so ist, dass die jüngeren Schülerinnen eine engere Betreuung benötigen, dann müsste sich das im Personalschlüssel niederschlagen. Eure Dienstherrin müsste also mehr Lehrerinnen beschäftigen, so dass es eine ausreichende Vertretungsreserve gibt. Das tut sie nicht, so wie ich das verstanden habe. Da aber fängt die Schieflage an und schlägt in einen unfair hohen Vertretungsaufwand durch.
Ich sage nicht, dass ihr es so machen sollt, wie wir am BK. Aber ich finde es auch nicht gut, dass von euch erwartet, dass ihr kucken könnt, wo ihr bleibt, weil die Dienstherrin sich nicht kümmert. Diese hat euch gegenüber eine Fürsorgepflicht, der sie nicht nachkommt.
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ich glaube wir drehen uns im Kreis, ich hab doch gesagt ich addiere nicht einfach....
Wo hast du das gesagt? Aber egal, dann war
schriftlich+SOMI.
also falsch?
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Das die Noten aus den bisherigen sonstigen und schriftlichen Leistungen gebildet werden unter
Aber doch nicht vermöge einer Addition.
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dass war lediglich meine kurze Schreibweise
Wofür? Noten addieren ergibt jedenfalls keinen Sinn.
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Ich bin auch gespant, wie das in NRW laufen wird. Eine Woche vor den Ferien sind die Masken weg. Dann noch schnell ein Wochenende am Ballermann und dann auf in die Abiturprüfungen. Mal sehen, wie dann die Anzahl der Infektionen durch die Decke gehen wird...
Naja, wenn die zukünftige akademische Elite sich so verhält, müssen wir uns aber auch an die eigene Nase fassen, dass wir sie nicht wirklich schlau gemacht haben.
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schriftlich+SOMI.
Die Noten zu addieren, empföhle ich allerdings nicht.
Ansonsten meine ich, dass in dem Gewäsch in der APO lediglich kodiert sein soll, dass die Vornote eine klassische Jahresnote ist.
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Es soll sogar Vertretungspläne geben, die abends bereitgestellt werden und auf die man dann gerade mal eben schaut - sogar von Zuhause aus kann man das machen, stell es dir vor!
So muss der Planer sich nicht mit penetranten Mimimi-Kollegen rumplagen, die ständig absurde oder aus-Prinzip-mach-ich-das-nicht-Ausreden haben.
Ich hab‘ auch irgendwann mal Feierabend. Abends von zu Hause kucke ich schon mal gar nichts nach. Und das ist keine Ausrede, da habe ich schlicht keinen Bock drauf. Ich habe nämlich noch ein Leben.
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dagegen sein, man kann klagen, aber es ist gültiges Recht
Es gibt durchaus Urteile, die Bereitschaft als Arbeitszeit sehen. Ich glaube nicht, dass bei den politisch Verantwortlichen großes Interesse an einer Klage besteht.
wer nicht bereit dazu ist, muss gehen (sprich kündigen) .
Nein. Auch unterhalb der Kündigung gibt es Möglichkeiten, sich zu wehren. Sechs Stunden Vertretung in einer Woche machte ich jedenfalls nicht. Da ordnete bei uns aber auch schon niemand an.
Insofern bleibt’s bei meiner Einschätzung, dass man es mit denen macht, die es mit sich machen lassen.
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Du bist gegen Bereitschaftsstunden, hälst aber den Fall ohne Bereitschaftsstunden für Sklaverei?
Ich halte es für der Sklaverei angemessen, immer und ständig verfügbar sein zu müssen.
Du bist gegen Bereitschaftsstunden
Ich bin gegen Dienstzeiten (einschließlich Bereitschaften), die geplant, erbracht aber nicht vergütet werden.
Man kann gerne einen Teil meines Deputats als Bereitschaft auf den Plan schreiben.
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Ist das nicht ein Widerspruch?
Nö. Die Eltern erhalten keine neuen Information durch die Mitteilung, dass es eine Fünf geben könnte. Das wissen sie aufgrund der bisherigen Leistungen. Formal muss es gemacht werden. In der Sache brigt es niemanden weiter.
aber muss deswegen doch nicht den Papierkram machen.
Ein Kreuz auf der Liste. Das halte ich gerade noch aus.
Aber nein. Du musst keine Warung aussprechen, wenn es nichts zu mahnen gibt.
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Ja, aber. Man hätte noch genauer formulieren können, z. B. "[...] in einem dieser Fächer [...]" oder (etwas mathematikgeprägt) ""[...] in genau einem dieser Fächer [...]".
Aber was soll's. Da viele Kolleginnen das Schulgesetz eh nicht lesen, ist auch egal, was drinsteht.
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Letztendlich ist die Mahnerei eh wieder nur Arbeit für die Lehrerinnen und eine weiterer formaler Widerspruchsgrund für die Schülerinnen. Um "sicher" zu gehen, muss man alles anmahnen, was noch 'ne Fünf geben könnte. Das sind im Wesentlichen alle Fälle, die im Halbjahr 'ne Vier hatten. Dass man mit 'ner Vier noch auf 'ne Fünf abrutschen kann, müssten sich aber Schülerinnen und Eltern denken können.
Viel formaler Zinnober ohne inhaltlichen Nährwert. Wenn Schülerinnen mit ihren Leistungen knapp sind, stehen wir doch mit denen im Gespräch.
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