müssen doch bei solchen Extremwetterlagen auch zur Arbeit
Eben, zur Arbeit. Es bestellt aber keine Firma die Leute in ein Werk, in dem die Produktion still steht, damit die da 'rumsitzen.
müssen doch bei solchen Extremwetterlagen auch zur Arbeit
Eben, zur Arbeit. Es bestellt aber keine Firma die Leute in ein Werk, in dem die Produktion still steht, damit die da 'rumsitzen.
Dumm rumsitzen???
Im Zweifelsfall, ja. Du kannst natürlich auch versuchen, schlau 'rumzusitzen. Aber es bleibt 'rumsitzen. Die Zeit ist verschwendet. Anwesenheit, die sich nicht aus einer konkreten Aufgabe ergibt, ist Stuss. Leute, die so etwas anordnen, sind dumm.
Willkommen im echten Leben.
Um was dort zu machen???
Dienst.
Und auch sonst. In der Presse heißt es, kein Unterricht. Dann muss man nicht mehr mit Distanzunterricht hinterherkommen.
Wir sind angehalten in Distanz zu beschulen und anwesend zu sein.
Videokonferenz von der Schule aus ginge bei uns gar nicht. Wir haben noch nicht mal Mikrophone an den Rechnern.
Anordnung unserer Schulleitung: wir haben Dienst nach Plan - Anwesenheitspflicht!
Es gibt halt auch dumme Schulleitungen.
Bei uns am BK gibt es eine Notbetreuung.
Wofür?
Das man ’ne rechtliche Grundlage fürs Distanzlernen braucht, hat ja keine ahnen können. Bzw. da die technische Grundlage fehlt, braucht es auch keine rechtliche.
Für die Prüfungsklassen ist’s halt mal wieder schade.
So wird denn ein Teil der Kolleginnen zu Hause etwas wegarbeiten, ein Teil wird in der Schule die Zeit absitzen oder Alibi-Arbeiten ausführen. Und ein Teil wird einfach mal nix machen. Letztendlich auch sinnvoll. Die Erholung nützt denen im weiteren Verlauf des Schuljahres.
Lehrkräfte müssen im Rahmen der Zumutbarkeit dennoch zum Dienst erscheinen.
Ich meine da steht, man müsse den Dienst antreten. Wir sind uns Kollegium einig, dass dazu eine Anwesenheit im Schulgebäude nicht unbedingt notwendig ist. Die meiste Arbeit liegt zu Hause.
Außerdem ist man wohl eher bekloppt, wenn man bei Sturm aus dem Hause geht.
War mir gar nicht bewusst, dass die SL solch' eine Entscheidung treffen darf, muss ich sagen!
Vielleicht darf sie es auch nicht und macht es trotzdem.
Gemeinschaft heißt nicht, ich komme, wenn alles nach meiner Nase geht.
Von welcher „Gemeinschaft“ sprichst du hier? Doch nicht etwa von der Menge von Menschen, die sich den Dienstort teilen?
Also wenn man nur dann zu einem Betriebsausflug kommt, wenn die Dinge genau SO gemacht werden, wie man es gerne hätte, und ansonsten nicht kommt, dann würde ich den Teufel tun und hier irgendetwas organisieren.
Du fährst also überall hin mit, wenn „Betriebsausflug“ dran steht? Zahlst für ein Hotel, das dir nicht gefällt, lässt dir drei Mahlzeiten vorsetzen, die du nicht verzehren möchtest, um mit Leuten, die du maximal zur Hälfte magst einen zu saufen?
Da treffe ich mich lieber mit Freundinnen, leg was auf den Grill, bleib nüchtern und rolle irgendwo meinen Schlafsack aus.
Nee, ich entscheide, wie ich meine Zeit verbringe. Und wenn ein Angebot völlig unattraktiv ist, bleibe ich weg. Einer Gemeinschaft, in der man bei allem mitmachen muss, möchte ich nicht angehören. Ich möchte auch nicht mit plattyplus nach Mallorca fliegen, nur weil die das als Betriebsausflug oder sonstige Gemeinschaftsaktion deklariert.
Sportliche Aktivitäten fallen weg, da es auch ältere und gehbehinderte Personen gibt.
Auch für diese gibt es Möglichkeiten sportlich aktiv zu sein. Gerade wenn man einander unterstützt, kann man fürs Teambuilding einiges gewinnen. Aber nur, falls das gewünscht wird. Manchmal sind ja nur die Promille wichtig.
Unser harte Kern will schon seit Jahren nach Malle fliegen. Einfach
Und warum macht er es dann nicht?
Wenn man immer nur auf Minderheiten Rücksicht nimmt und zurücksteckt, verliert man irgendwann die Mehrheit.
Mehrheit, Minderheit. Was spielt das für eine Rolle? Plane etwas, auf das du selbst Lust hast.
Wenn dann jemand mit dem Wohnmobil kommen will und der Campingplatz 15km weit weg ist, ist es sein Problem, wie er abends angetrunken mit dem Taxi zum Wohnmobil kommt.
Oder die Camperinnen saufen gleich auf dem Campingplatz, Stellplatz oder wo sie flexiblerweise gerade stehen. Das ist ja das Schöne an so’n Womo. Irgendwo findste ’nen Plätzchen.
Wie gesagt, alle kriegste nicht unter einen Hut. Mit dem Kollegium im Hotel abhängen? Klingt für mich auch nicht attraktiv. Muss aber auch nicht.
die auch einen großen Parkplatz haben und die es zulassen, daß sie mit ihren Wohnmobilen dort campen.
Kann ich verstehen. Ich bin Camperin und steige ungern in Hotels ab. Die Lösung mit dem Womo vorm Haus zu stehen, ist doch ein guter Kompromiss, um Hotelgängerinnen und Camperinnen unter einen Hut zu bekommen.
ich würde einen wilden Campingplatz auf meinem Parkplatz nicht haben wollen.
Wild wäre es ja nicht, wenn es eine Absprache gäbe.
Es gibt Hotelbetreiberinnen, die die Zeichen der Zeit erkannt und bieten Womo-Stellplätze an. Machen auch Pensionen und Bäuerinnenhöfe.
Andere geht es auch nach den Lockdowns gut genug, dass sie darauf verzichten können.
Andere Kollegen fahren nur mit, wenn es eine vegane und makrobiotische Küche gibt.
Kann ich verstehen. Ich möchte mir auch aussuchen, was ich esse. Um Speisenlokale, die über SchiPo nicht hinauskommen, mache ich einen Bogen.
Wie läuft sowas bei Euch ab?
Man kriegt eh nicht alle unter einen Hut. Erzähle ich dem Festausschuss seit Jahren. Und so wird jedes Jahr ein Sommerfest geplant, das für alle etwas bietet, zu dem aber nur die Hälfte kommt.
Also: biete etwas an, es kommen die mit, die mitkommen.
wenn die Diskussionen immer wieder von wahlweise CDL oder O. Meier (So ist es richtig geschrieben, oder?) direkt aus dem Nichts kommen?
Welche Diskussion habe ich „aus dem Nichts“ eingebracht?
Ich entsinne mich, dass du mich in einer Diskussion über deinen Grammatik-Stil erwähnt hast. An der war ich bis dahin gänzlich unbeteiligt. In vorliegenden Thread habe ich auf eine Frage deinerseits reagiert. So herum, nicht anders.
So, was habe ich übersehen? Wo kam eine Diskussion „aus dem Nichts“ von mir?
Nach dem einen Thread, in dem es wirklich seitenlang um diesen einen Begriff ging, würde ich einfach hierauf verweisen und es an dieser Stelle gut sein lassen.
Würdest du? Dann mach' es doch.
Ich fand die Reaktion deswegen unangemessen, weil es sich lediglich um ein Leerzeichen handelte,
Ab welcher Fehlschreibung ist denn die Bitte um Korrektschreibung angemessen?
weil es sich lediglich um ein Leerzeichen handelte, was vergleichsweise unerheblich ist.
Inwiefern kannst du beurteilen, welche Fehlschreibung meines Namens erheblich ist? Es gibt für jeden Namen eine korrekte Schreibung. Die verwendet man und gut wär's. Es gibt da nichts zu diskutieren und es gibt auch kein Maß, nach dem man sich selbst Fehler erlaubt.
Nur der Vollständigkeit halber. Das fehlende Leerzeichen ist ein grober Fehler. Man sieht ihn sofort, weil die beiden Namenbestandteile nicht mehr getrennt sind. Es sieht einfach schon falsch aus, bevor man es gelesen hat. „O. Müller“ sieht im Gegensatz dazu noch richtig aus.
Selbst in diesen Fällen hätte ich nicht gleich mit 4 Fragezeichen in einem kurzen Beitrag reagiert,
Die Anzahl der Fragezeichen ist also das Maß? Dann muss ich wohl aufpassen, nicht zu viele zu verwenden, oder? Oder ging es nur darum zu exponieren, was du tätest? Bist du jetzt der Maßstab? Sollen wir so schreiben und diskutieren wie du?
Wird dein Name im Alltag regelmäßig falsch geschrieben oder ausgesprochen?
Welche Relevanz hat das?
Daher wählte ich bewusst in diesem konkreten Fall eine etwas weniger emotional klingende Form, die einfach nur ausdrücken sollte: "Jo, habe ich zur Kenntnis genommen.".
Das passt weder zu deiner Erklärung, Besserung zu geloben noch, zu deiner Nachfrage, ob du die korrekte Form gewählt hättest. Die Erklärung wirkt soch sehr nachgeschoben, um zu vermeiden, einen Fehler zugeben zu müssen. Der Gedanke kam mir schon an anderen Stellen in deinen Beiträgen.
Findest du es eine respektvolle Reaktion auf die Bitte, den Namen korrekt zu schreiben?
CDL interpretiert doch "weibliche Lehrer" als Misogynie. Da würde mich einfach interessieren wie sie "männliche Lehrer" deutet.
Ich möcht' meinen, dass solche Ausdrücke die Misogynie noch unterstreichen. Sie werden ja durch das Vermeiden von Formen wie „Lehrerin“ erst notwendig. Schwerer aber wiegt noch, dass mit diesen eine Symmetrie angedeutet werden soll, die es weder sprachlich noch in der Realität gibt.
dass es keine einheitliche Sprache in Europa gibt, um dieser Diversität Tribut zollen zu können.
Geht es darum, die Unterschiede zu betonen?
Das bringt aber im Alltag den Nachteil mit sich, Fremdsprachen verwenden zu müssen, um sich über diese Unterschiede hinweg verständigen zu können.
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