Beiträge von O. Meier

    Man müsste es "Einfärben von Silben abwechselnd in zwei Farben meist blau und rot zur Unterstützung von Leseanfänger*innen" nennen und das lässt sich schlecht ergoogeln.

    Inwiefern ist da etwas schlecht? Ich habe die Treffer nicht im Detail geprüft, sie wirken aber brauchbar.

    Inwiefern soll das jetzt ein Argument für die eine oder andere Benennung sein? Richtest du die Fachsprache generell nach Google-Ergebnissen aus?

    Einfärben von Silben" ist als Beschreibung aber nicht konkret genug. Man müsste es "Einfärben von Silben abwechselnd in zwei Farben meist blau und rot zur Unterstützung von Leseanfänger*innen" nennen und das lässt sich schlecht ergoogeln.

    Schön konstruiert. Dem kann tatsächlich ernsthaft nichts erwidert werden. Ich gratuliere.

    Es erinnert mich allerdings ein wenig an die Beispiele, die zeigen sollen, dass Gendern prinzipiell nicht möglich sei. Bewusst neben der Spur konstruiert.

    Möge dir im neuen Jahr nicht der Himmel auf den Kopf fallen!

    Das passiert ohnehin nicht. Ansonsten möchte ich dich bitten, dich mit Äußerungen zur Person zurückzuhalten. Du bist durchaus an der Grenze, mir etwas zu unterstellen. Das dient selten der inhaltlichen Diskussion.

    Deine Ausführungen zur Typographie sind noch nicht mal uninteressant. Aber ich glaube nicht, dass im Threadtitel von einer Schrift in diesem Sinne die Rede war. Womöglich ist Farbe als Auszeichnung sogar ein Schriftschnitt. Aber von solchen war weder im Titel noch sonst im Thread bisher die Rede.

    Ich kann nach wie vor nicht finden, dass der Begriff „Silbenschrift“ das Einfärben von Silben besser beschreibt als „Einfärben von Silben“.

    Im Unterricht wird eine Schrift genutzt, in der die Silben hervorgehoben sind durch farbige Markierungen oder den Einsatz fett gedruckter Buchstaben.

    Schon klar. Man verwendet die gleiche Schrift wie vorher, ergänzt aber z. B. die Farbe. Das kann man ja auch machen. Damit erzeugt man aber keine Schrift. Nennst du es auch eine Erzeugung einer Linienschrift, wenn du z. B. Worte unterstreichst?

    Das vorgestellte Tool ermöglicht es, Wort- oder Textmaterial leicht in die Silben-markierende Darstellungsform zu übertragen,

    Klingt total verständlich. Und? Musst du darum fürchten, dass dir ein Stein auf den Kopf fällt, weil du einfach beschrieben hast, was das Tool macht?

    sondern allgemein verständlich Vorgehensweisen schildern oder Hintergründe für allgemein verständlich darlegen.

    Der Vorgang wäre als „silbenweises Einfärben“ verständlich beschrieben. Eine (andere) Schrift wird weder verwendet noch gar „erzeugt“. Die wissenschaftsrelativierenden Äußerungen ignoriere ich mal.

    Ich bin immer wieder entsetzt, dass du, Plattenspieler , deine sprachwissenschaftlichen Kenntnisse vor dir her trägst, um andere hinsichtlich ihres Sprachgebrauches in einem Internetforum zu kritisieren, jedoch keinerlei didaktische und methodische Hinweise hinsichtlich der Vermittlung von Sprache oder Hilfen bezüglich des Unterrichts mit Kindern äußerst, die anderen in der Inklusion helfen könnten.


    Schreib doch mal, wie deine Erfahrungen hinsichtlich des Erstlesens und Erstschreibens unter Einbeziehung silbenbasierter Konzepte ist, gerne im von dir bevorzugten sprachwissenschaftlichen Duktus. Wir verstehen dich dann schon.

    Das finde ich auch wichtig. Die Teilnehmerin schreibt nicht, was sie möchte, sondern bekommt hier erstmal einen Schreibauftrag. So funktioniert Kommunikation.

    Um Deutsch

    Das geht eben nicht aus dem Threadtitel hervor.

    welche Sprache nutzt du so?

    Je nach Kontext.

    Aber wie wäre es mit etwas „Selber, selber!“?

    Von jemandem, der keinen Beitrag von sich je korrekturliest,

    Das denkst du dir aus, das kannst du gar nicht wissen. Ich bearbeite öfter mal Beiträge, um Tippfehler zu beheben. Auch schon nach Hinweisen, für die ich in aller Regel dankbar bin. „Nein, nein, das Falsche ist so richtig“ kann ich mich nicht erinnern, jemals erwidert zu haben.

    ist das ganz schön viel Unverständnis für Ungenauigkeiten anderer.

    Ungenauigkeiten und andere Fehler passieren ständig. So what? Mein Unverständnis bezieht sich auf die Sturheit, mit der einige reagieren, wenn sie eines Fehlers gewahr werden.

    Ein normaler Hinweis ist viel hilfreicher als der bekloppte Verwirrtsmiley

    Beitrag #5 von Plattenspieler fand ich konkret und sachlich. Als Reaktion darauf gab es ein „Verwirrt“. Ich daselbst verwende derlei nicht.

    als wäre man nicht in der Lage, den anderen zu verstehen.

    Als wäre man nicht in der Lage, sich korrekt auszudrücken.

    Was wäre denn so schlimm daran gewesen, von einem Tool zum Einfärben von Silben zu sprechen.

    Statt dessen wird erzählt, ein Text würde „umgewandelt“. Inwiefern ist das eine Umwandlung? Der Text bleibt der gleiche. Kein einziges Zeichen ändert sich. Es kommt nur die Farbe hinzu.

    Ich verstehe wirklich nicht, warum man sich so dagegen wert, sich korrekt auszudrücken.

    es weiß doch nun wirklich jeder, was gemeint ist

    Ja, das behaupten die Schülerinnen auch gerne, wenn sie zu faul sind, die Fachtermini zu lernen.

    Kann man einen Fehler auch mal eingestehen? Oder muss man ihn unentwegt verteidigen?

    Mir geht so etwas wirklich auf den Keks.

    Ich übrigens wusste nicht, dass das farbige Darstellung von Silben gemeint sein soll. Ich dachte, nanu, Silbenschrift, interessant, was ist das für Tool und um welche Sprache geht es?

    Ich bekomme von Grünenhassern zu hören, wie Grünenmitglieder aus dem Zusammenhang gerissene oder gefälschte Zitate in den Mund gelegt werden.

    Warum sprichst du jetzt über die Grünen? Strohfrau?

    Bezüglich der genannten AfD-Zitate wirst du nicht müde, davon zu sprechen, sie seien aus dem Zusammenhang gerissen. Die angebliche Zusammenhänge benennst du aber nicht. Wie auch. Du wirst keinen Zusammenhang finden, in dem „Abschiebung der Antifa nach Buchenwald“ zu einer sachlichen Äußerung wird. Es ist lediglich die Drohung der Wiederaufnahme der industrialisierten Vernichtung von Menschen, hier solchen aus einer politisch anderen Richtung. Der einzig Kontext, in dem das gesagt werden kann, ist ein Nazi zu sein und Massenmorde begehen zu wollen.

    Und du möchtest darüber diskutieren, dass man die Panels in Talkshows AfD-genehm zusammensetzen sollte? Herzlichen Glückwunsch!

    Wir hatten unsere Kinder an einer Realschule angemeldet, wurden aber abgewiesen. Auch wurden wir an allen Realschulen im Kreis abgewiesen. Am Ende bestand die „Auswahl“ ausschließlich aus einer Gesamtschule, nämlich aus der einen Schule, zu der wir die Kinder auf gar keinen Fall schicken wollten.

    Das war in NRW?

    Und wie genau soll die Stellen besetzt werden? Es ist doch nicht so, als ob es hunderte Bewerbungen auf jede Stelle in jedem Fach gibt... Da kann auch das MSB nicht "mal eben" was dran ändern.

    Eben. Deswegen muss man Personalplanung etwas langfristiger betreiben. Hat man nicht, jetzt ist essig. Man könnte daraus lernen und zukünftig anders planen. Oder man beschränkt sich darauf, das Versagen statistisch zu dokumentieren.

    Und Schulleitungen geben den Druck gerne an Kollegien weiter

    Und ob es nun um eine Ausfallstatistik geht oder um etwas anderes, wir müssen lernen, dem Druck Stand zu halten. Das ist zunächst mal eine Sache für jede selbst. Man muss wissen, wie oft der Esel zum Brunnen gehen kann bevor der Krug bricht. Dann muss man entsprechend reagieren, „Nein“ sagen, wenn etwas nicht geht etc. Ob man Mitstreiterinnen findet, denen ihre eigene Gesundheit am Herzen liegt, muss man sehen. Dann kann amn einander unterstützen.

    Ich wurde mal von der stellvertretenden Schulleiterin gefragt, ob ich wohl zusätzliche Stunden übernehmen könne, wir wären wegen Krankheit knapp in Mathematik. Ich habe abgelehnt und angemerkt, dass es wenig Sinn mache, wenn ich auch noch krank würde.

    Es gibt nämlich etwas besseres, als Lücken zu stopfen, wenn es um Minimierung des Ausfallas geht. Wenn man das Personal pflegt, hat man Chancen, dass es weniger krank wird. Auf lange Sicht, ist das sie pfiffigere Strategie. Mein individuelles Wohlergehen hat durchaus auch Einfluss auf die Wirksamkeit des Systems. Der unbedingte Wille, irgendetwas gegen die Naturgesetze am Laufen zu halten, kann aber sowohl das Individumm als auch das Ganze ins Tibiofemoralgelenk penetrieren.

    Also, lasst euch bitte keinen Druck machen.

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