Die Zitate sind entweder aus dem Zusammenhang gerissen
Es steht dir frei, Zusammenhänge anzugeben, in denen diese Zitate erträglich werden.
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was wiederum auch einen spürbaren Einfluss auf die eigenen Arbeitsbedingungen haben kann. Das wiederum kann man als A15er schon durchaus stärker beeinflussen als das eine "normale" Lehrkraft könnte.
Ich erlebe eben genau nicht, dass die A15erinnen irgendetwas täten, das ihnen oder ihren Arbeitsbedingungen zu Gute kämen. Ich bin da mit einem „Nein.“ deutlich schneller bei der Hand. Aber möglich, so erscheint es mir, dass sie gar kein Interesse daran haben, sich um sich selbst zu kümmern. Vielmehr wollen sie wohl „die Schule weiter bringen“ oder das Bildungssystem retten. Irgendetwas Abstraktes, das einer nachher doch keine dankt.
Vielmehr erlebe ich Berichte, dass man gar nicht dazu käme, Sport zu machen, blabla, man müsste mal wieder, blabla, viel zeit für Arbeit, wenig für privat. Eine persönlichen Gewinn für die Beförderte konnte ich noch nicht ausmachen.
Meine Wahrnehmung derjenigen A15erinnen, die ich gut genug kenne, an meiner Schule. mehr nicht. Reicht mir aber, um dauerhaft die Finger davon zu lassen.
Hatte ich schon erwähnt, dass ich mich mit zusätzlichen Engagement im Verein besser aufgehoben fühle als auf der Arbeit? Ist vielleicht auch individuell.
Beide leben allein zuhause (Frau tot oder geschieden, Kinder ausm Haus) und ihnen fällt vor Einsamkeit die Decke aufn Kopf.
Ist jetzt vielleicht OT. es lohnt sich, sich vorab Hobbys zu suchen und Kontakte zu knüpfen. Ich kenne Leute, die viel gearbeitet haben, sich für die Rente viel vorgenommen haben und dann doch nichts gemacht haben und sich jetzt langweilen. Ich kenne aber auch Leute, die (außerhalb der Arbeit) etwas mit sich anzufangen wissen und dann auch als Renterinnen immer gute Ideen haben, was man machen könnte.
Ich befürchte, dass morgentliches Zeitabsitzen im Lehrerinnenzimmer zwar akut eine Beschäftigung darstellt, gegen die alltägliche Einsamkeit aber wenig ausrichten kann.
Schaffen es die Eltern denn, ihre Kinder passend einzukleiden? 60 Minuten im Schnee können sonst sehr nass und kalt werden.
Wie kommen die jungen Menschen denn zur Schule? Mit Sandalen? Im elterlichen SUV braucht man ja wohl nicht mehr. Und sonst in den Pausen? Haben Sie da keine Jacke an?
Mei, dann werden sie halt in der Pausenhalle, Aula, auf dem Flur beaufsichtigt und spielen in der Zeit ab iPad. Bewegung an frischer Luft ist keien gute Idee, wenn die U-Boot-Eltern zwar nicht in der Lage sind Klamotten zu kaufen[*] aber bei null Grad frieren.
Das ändert aber nichts daran, dass man keine Vertretung machen kann, wenn das personal dafür fehlt. Dann ist es eben nur Beaufsichtigung. Die aknn man ganz unterschiedlich ausgestalten, hje nachdem. was man so will.
Wenn an den elterlichen Erzählungen nur die Hälfte stimmt, sind wir lediglich mit einem Trainingsanzug bekleidet in menschhohen Schneeverwehungen umhergesprungen. Länger als sechzig Minuten.
[*] Mir ist durchaus bewusst, dass es da auch wirtschaftliche Zwänge gibt. Meine Priorisierung ist es aber nicht, Geld für Mobiltelefone, künstliche Fingernägel und Zigaretten auszugeben, aber keine für ein zweites Paar feste Schuhe zu haben. Ich bin mir nicht sicher, ob diejenigen mit ihrer Priorisierung glücklich werden. Das aber ist ein neues Thema.
Im Moment habe ich ein gutes Leben mit viel Zeit, in der Schule läuft es "nebenbei" top und routiniert
Und warum m;chtest du das Leben nicht so weiter laufen lassen? Wenn du Zeit über hast, mach' was ehrenamtliches im Sportverein. Bei uns aknn ich dir spontan mehrere Jugendgruppen nennen, die noch Verstärkung brauchen. Entlohnt wird das mit echter Anerkennung.
Du möchtest lieber „die Schule entwickeln“ oder „voranbringen“ oder so etwas? Da fehlt mir das Verständnis. Die Schule wird nicht besser, wenn du einen Teil der Verwaltungsaufgaben übernimmst. Viel Gestaltungsspielraum erwartete ich nicht innerhalb der gegebenen Strukturen. Und um die Strukturen zu ändern, sind die Hebel zu kurz.
Ich bin recht dicke mit einigen unserer A15erinnen. Die meisten kommen klar, glücklich geworden ist da keine. Meistens schieben sie Papier durch die Gegend, auf denen irgendetwas steht, das niemanden wirklich interessiert. Aber für leeres Papier werden sie halt nicht bezahlt.
Sport brauche ich gesundheitlich
Mach' das. Kümmer' dich um dich und deine Familie. Die schule läuft auf, wenn sie nicht gestaltet ist.
Statt Landesbeamtin wärest du dann Angestellte beim Land, deine vormalige Dienstherrin wäre also dann deine Arbeitgeberin, wenn — ja wenn — sie dich anstellt. Warum sollte sie das tun, fünf Minuten nachdem du Rechtswirksam erklärt hast, nicht für die Dienst tun zu wollen?
Woher weißt du, das eine andere Schule besser für dich ist? Kennst du eine, die die nähme? Dann kann man sich auch dorthin versetzen lassen. Vielleicht bist du auch an der falschen Schulform gelandet oder im falschen Beruf. Oder du bist nur am Anfang überfordert. Der Praxisschock kann ganz schön 'reinhauen.
Usw. letztendlich wissen wir nicht, was dein Problem ist. Mich interessiert es auch nicht sonderlich. Allein. Es gibt viele Konstellationen, in denen die Rückgabe des Amtes nicht die Lösung ist. Checke das ab.
Nämlich?
Brav übers Stöckchen gesprungen.
Haben Sie noch nie auf Elternabend diese Beschwerden über Unterrichtsausfall erlebt? Ich in jeder einzelnen Klasse, die ich in meiner über 25 Jahre im Schuldienst geleitet habe
Völlig legitim, dass Eltern da nachfragen. Ob es denn gleich „Beschwerden“ sein müssen. Naja. Letztendlich bringt es die Eltern aber auch nicht weiter, wenn sie wissen, woran der Ausfall liegt. Davon findet der Unterricht statt. Beschwerden nutzen analog auch nichts.
Insofern lenkt eine solche Statistik von den (strukturellen) Ursachen ab, indem sie den Fokus auf die in der Schule Tätigen verschiebt.
Da musste ich mich sogar selbst verteidigen,
Nein. Musstest du nicht. Hast du aber getan. Solche Anfragen pflege ich zu notieren und an die Schulleitung weiter zu leiten.
Indem du dir den Schuh anziehst, unterstützt du die oben angedeutete Fokusverschiebung. Die Eltern haben das Gefühl dich in die Enge getrieben zu haben. Sie gefallen sich in der Rolle, du gehst mit Magengrummeln. In der Sache ändert sich nichts.
Wahrscheinlich ist die Zeit für Aufsätze eben vorbei
Kommt mir so vor.
Wie gesagt habe ich schon mehrfach Schüler im Fachgespräch nach der Präsentation auseinander genommen, indem ich nach Inhalten in der von Ihnen verfassten Dokumentation gefragt habe. Da haben sie am Ende eingeräumt, dass sie ChatGPT den Text haben anfertigen lassen. Es folgte ein Wortgefecht vor Publikum, ob denn nun ChatGPT eine Wissensquelle sei wie jede andere oder eben nicht.
Das kann man sich doch alles sparen.
auseinander genommen,
Was auch immer das meint, klingt es nicht nach einem sachlichen Umgang. Vielleicht gehn wir aber nur mit der Formulierung auseinander.
Aktuell nervt mich ChatGPT eher bei der Klausurrückgabe. „Herr Plattyplus, ihre Musterlösung ist falsch, ChatGPT sagt etwas Anderes“, fällt da von Schülerseite sehr häufig.
Schülerinnen, zumindest einige von ihnen, berufen sich auf alles mögliche. Die vorherige Lehrerin, einen Youtibe-Kanal, ein Buch zu einem anderen Thema, die Nachhilfelehrerin. Das können sie auch alles machen, am Ende entscheiden aber Fachleute über richtig und falsch.
Mich stört eher die etwas dürftige Erkenntnis, dass die eine Lösung falsch sein muss, nur weil man noch eine andere vorweisen kann (egal woher). Das kenne ich auch aus Besprechungen von Hausaufgaben, wenn jemand meint, die habe etwas anderes, als das an der Tafel, also müsse das an der Tafel falsch sein. Die Möglichkeiten, dass ihre Lösung falsch ist, ignoriert sie dabei genau so, wie die, dass zwei korrekte Lösungen sehr unterschiedlich aussehen können.
Ja, da muss man dann etwas nacharbeiten, wann denn etwas richtig ist. Das ist kein Problem, das erst mit neuronalen Netzen aufgetreten ist. Dabei kann man sehr wohl thematisieren, woran es denn liegen kann, dass die neuronalen Netze so viele Fehler produzieren. Wenn denn der Umgang mit solchen Systemen im Unterricht thematisiert werden soll, ist das kein Grund genervt zu sei, sondern ein Lernanlass.
Bei mir folgt auf Hausarbeiten, Präsentationen etc. immer ein Fachgespräch. Seit ChatGPT nimmt das mitunter auch die Form einer mündlichen Prüfung an.
Dann nehme ich doch lieber gleich eine mündliche Prüfung ab.
Da wäre ich mir nicht einmal so sicher. Ich habe immer wieder Schüler, die aus vollster Überzeugung ChatGPT benutzt haben und kein Unrechtsbewusstsein zeigten.
Die Einschätzung der Schülerinnen dürfte für die Rechtslage wenig relevant sein. Allenfalls ist ihre mangelnde Einsichtsfähigkeit bei der Verhängung einer Ordnungsmaßnahme zu beachten.
Es gibt schon Gerichtsurteile bzgl. der Mobiltelefonnutzung bei Prüfungen, die besagen, dass das Mitführen eines solchen eines umfangreiche Täuschungshandlung darstellt, weil man damit über die verwendeten Hilfsmittel täusche und die Täuschung somit alle Aufgaben betreffe.
Ich weiß auch nicht vorher diese Zurückhaltung kommt. Die Schülerinnen setzen völlig unbeeindruckt unlautere Mittel ein und die Lehrerin sind zögerlich und zurückhaltend. Ob man das denn wirklich beweisen könne? Und wenn das vor Gericht keinen Bestand hat, was dann, muss ich dann das Schulgebäude rosa anstreichen und eine „Pur“-T-Shirt tragen?
No way, Norway. Erst mal sind wir keine Strafverfolgungsbehörden und müssen uns nicht daran messen. Deshalb reicht eben auch der Anscheinsbeweis. Wenn es so aussieht wie ChatGPT, dann gehen wir davon aus. Zum anderen, was wäre denn schlimm daran, wenn eine Entscheidung unsererseits vor Gericht kassiert wird? Dann entscheiden wir etwas anderes, das in den verbleibenden Ermessensspielraum passt. Das sind Verwaltungsverfahren. Verwaltungsgerichte prüfen, ob formal alles OK war. Wenn alles glatt läuft, völlig unemotional. Genau so sollten wir auch unsere Entscheidung treffen.
Wir müssen auch fair bleiben gegenüber denen, die ihre Leistungen „redlich“ erbringen. Deren Leistung muss sich auch lohnen. Denen sind wir es schuldig anderen, denen, die es sich gar zu einfach machen wollen, einen Riegel vorzuschieben.
Die Frage, ob und wie der Umgang mit neuronalen Netzen Gegenstand schulischen Unterrichts sein kann, ist davon völlig unabhängig. So lange sie nicht als Hilfsmittel in der Aufgabenstellung zugelassen sind, sind sie eben bei der Aufgabe nicht zugelassen. Selbst wenn man mit den Schülerinnen die Verwendung geübt hat und z. B. die NN-Lösung mit der eigenen verglichen hat, heißt das doch nicht, dass man diese Systeme immer und überall einsetzen darf. Die Hilfsmittel sind doch immer eine Positiv-Liste.
Wenn wir möchten dass neuronale Netze die Lösungen, die die Schülerinnen haben von neuronalen Netzen haben generieren lassen, korrigieren, sollten wir das machen. Wenn wir das nicht möchten, müssen wir schon klar und bestimmt auftreten.
Klingt jetzt eher nach Sonderschule
* PLONK *
Bundesland?
Ich überlegte im Übrigen, ob ich neben der Bewertung mit 00 Punkten noch weitere Maßnahmen ergriffe. In NRW „Ordnungsmaßnahmen“. So'n schriftlicher Verweis macht wenig Arbeit und hat eigentlich keine Auswirkungen. Es sei denn im Wiederholungsfalle.
Da hat ja niemand in der Verzweiflung während der Klausur zur Nachbarin 'rübergeschielt und deren Fehler abgepönt, das ist schon systematisches Vorgehen.
Eigentlich macht ChatGPT ja das gleiche wie die Schülerinnen. Irgendwelche Online-Quellen zusammenschreiben, ohne zu verstehen, was da eigentlich steht.
Ich bin mir sicher, dass kein Gericht hier eine Entscheidungsbefugnis zur Programmgestaltung besitzt.
Ich meine mich entsinnen zu können, dass es zu solchen Fällen schon Gerichtsverfahren gab.
Falls es um Chancengleichheit ginge, müssten alle 34 (?) Parteien dieselbe Sendezeit erhalten - was bei den Wahlwerbespots ja geschieht.
Sicher? Alle Parteien zeigen gleich viele Spots?
Wenn die auch mal einen schlechten Stundenplan bekommen würden, würde es mir besser gehen
Vielleicht geht es denen ja gut, so lange du einen schlechten Plan hast. Schön, dass sich die Stundenplanerin um die kümmert. Man muss auch jönne könne.
Aber ja es geht für mich gar nicht an der neuen Schule/ Umfeld/ Stadt
Dann sieht es wohl so aus, als wenn du einen Fehler gemacht hast, an dieser Schule anzufangen. Manchmal merkt man so etwas erst hinterher. Die Entscheidung, ob du es zur Versetzung ein paar dort aushältst oder ob du den Beruf wechselst, können wir dir nicht abnehmen.
Aber ab und zu mal mit Menschen zusammensitzen und was anderes als Schule zu machen
Mache ich. Aber warum sollte ich das eben. mit den Leuten aus der Schule tun?
Und man erkennt auf solchen Veranstaltungen auch die Kommunikationskünstler, Netzwerker, Malocher und die sich-gerne-Bedienenlasser
Wenn man die auf der Arbeit nicht erkennt, ist es sinnlos, sie beim Grillfest zu analysieren.
Alle am Schulleben Beteiligte
Ich glaube nicht, dass ich am Schulleben beteiligt bin. Das ist ein Job, den mache ich. Leben? Ist deutlich mehr. Letztendlich ist das auch nur ein Floskel, die Schulgemeinschaft eben auch nicht erklärt, sondern verklärt.
die das gemeinsame Ziel haben, dass es für alle erträglich ist.
Gehört das zu meinen dienstlichen Aufgaben? Ich glaube nicht. Falls doch, muss es sich im Rahmen der Dienstzeit erledigen lassen. Und damit wären wir wieder beim Thema dieses Threads. Wer möchte, dass wir in unserem Dienst bestimmte Dinge erledigen, wie die Aufsicht bei der schulischen Danzdeel, soll auch sagen, wo die Zeit dafür herkommt. Also, was wir liegen lassen sollen.
Das Geschwurbel um Schulgemeinschaft und Schulleben soll doch nur dazu dienen, dass wir statt dessen unsere Freizeit opfern, weil wir uns der Gemeinschaft verpflichtet fühlen, oder so'n Scheiß. Nee, danke, darauf falle ich nicht mehr 'rein.
SL, AL, Lehrer, Sekretariat, Hausmeister (Grillen
)
Also Leute, die da arbeiten. Ist das Grillfest Dienstzeit? Dann komme ich, macht vielleicht mehr Spaß als Korrigieren (wer macht dann eigentlich die Korrekturen?). Oder es ist Freizeit, dann ist eben nicht Teil der Schule, also auch nicht des „Schullebens“. Dann kann man es auch nicht zur Beurteilung von Mitarbeiterinnen heranziehen.
Die Teilnahme ist freiwillig
Wow!
Die sozialen Fähigkeiten spielen halt bei manchen Beförderungen auch eine Rolle
Wenn die eine Rolle spielen, muss es objektive Kriterien dafür geben. "Grillfest" ist nicht wirklich eine soziale Fähigkeit.
Schulgemeinschaft
Was immer das sein soll. Ich halte das nur für ein Floskel, die man anlassbezogen hervorholt. Womöglich ist das aber nur ein Versuch, es zur Selbstverständlichkeit zu erklären, dass man sich über die dienstlichen Verpflichtungen hinaus "einbringt". Ich sehe mich nicht als Teil einer ominösen Gemeinschaft.
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