Beiträge von O. Meier

    Ichbindannmalweg :

    Gegen ächte Arschgeigen wird es schwer. Trotzdem hätte ich in so einer Situation lieber die Rechtslage in Form der Freiwilligkeit auf meiner Seite.

    Ich brauchte etwas, um es zu lernen, aber ich muss es niemandem Recht machen mit irgendeinem Scheiß. Ich habe es erlebt, dass Eltern mir vor den Koffer scheißen wollten, weil ich ihren Kindern etwas beibringen wollte (und das habe ich auch getan, nicht nur gewollt). Ich werde ’nen Teufel tun, zu versuchen, mich bei so ’ner Bande einzuschleimen.

    Meine Aussage ist nur, dass Freiwilligkeit das Problem nicht löst

    Es gibt kein Problem, also braucht‘s auch keine Lösung. Niedersachsen ist da prima. Wer will kann fahren.

    Die Freiwilligkeit zu opfern, bedeutet erhebliche Nachteile für die Kolleginnen. Die haben dann Probleme, wenn sie fahren müssen.

    Wie soll das sonst laufen?

    Ich kann mir auch vorstellen, dass eine sich unter Konkurrenzdruck sehende Schule mit ihrem Fahrtenkonzept wirbt, das aber nachher gar nicht umsetzen kann. Dann wären die Eltern zu Recht sauer. Ansonsten wüsste ich, was deren Problem sein soll. Kann man ignorieren.

    Zu den Quellen:

    Das waren die Quellen.

    Ohje. Ziemlich wischiwaschi. Auf jeden Fall geht daraus nicht hervor, dass Druck oder gar Zwang ausgeübt würde.

    Sheldon: Am BK haben wir teilweise durchgeimpfte Klassen. Da wird es langsam schwierig, die Maskenpflicht zu begründen. Die Akzeptanz der Maßnahmen ist auch ein Aspekt, den man beachten muss.

    Letztendlich kommt man nicht darum herum, die Maßnahmen von der Impfquote abhängig zu machen. Ob man das im Mysterium einsieht?

    Ich bin übrigens für eine Impfpflicht.

    Lies bitte zum Beispiel den Schulfahrtenerlass, lies bitte wie die Landesregierung auf das Aussetzen von Klassenfahrten durch die Gymnasien reagiert hat, lies bitte die KMK Empfehlung dazu (auf diese verweist die Landesregierung), ...

    Wo sind jetzt deine Quellenangaben? Und wie wird Druck auf euch ausgeübt?

    Da fehlt irgendwie komplett die Grundlage.

    Eben. Mit den Quellen fehlt auch die Grundlage.

    Das Thema hatten wir schon in diesem Thread.

    Eben. Zu Quellen und "Druck" wurde hier mehrfach nachgefragt und von dir kommt nichts.

    Auch als Lehrkraft ist es für mich blöd, wenn die Elternschaft unzufrieden mit mir ist.

    "Ich will aber" interessiert mich von Eltern genau so wenig wie von Schülerinnen. Das Problem scheint mir darin zu bestehen, dass man sich von Wünschen und Emotionen treiben lässt. Damit wird man nie glücklich, egal, wie die Reechtslage aussieht. Hut ba vor den Kolleginnen, die entspannt zu Hause bleiben und einfach ihren Job machen.

    Ich sage den Eltern, dass ihre Klasse einfach keine Fahrt macht, weil es freiwillig ist und schon sind sie zufrieden?

    Dann hättest du sie zumindest mit Fakten versorgt. Etwas anderes wäre es, wenn man ihnen vorher vorgelogen hätte, dass sicher gefahren würde. Dann wären sie zu Recht stinkig.

    Wie läuft das so bei euch?

    Lies es doch bitte im Thread nach. Kurzform: Das Land sagt: "Die Schulen sollen auf Klassenfahrt fahren, aber bitte nur mit Freiwilligen."

    Vielleicht liest du mal nach, wie oft du die Nachfragen nach Quellen für deine Behauptungen, was das Land meine, sage oder wolle, unbeantwortet gelassen hast. Ebenso die Nachfragen dazu, wie denn nun Druck und Zwang ausgeübt werde.

    Das ist deine Einschätzung zu der Sache.

    In der Tat. In den von dir zitierten Teil ging es übrigens um Campingplatz und Schutzhütte. Hältst du die für amtsangemessen? Und wie viele Oberräte steigen in einer Jugendherberge ab?

    Das wäre das gleiche als wenn ich auf ein Einzelbüro bestehe, weil die Klasse mir zu laut ist.

    Oh, noch ein unpassender Vergleich. Du verwechselst Arbeits- und Schlafplatz. Ist das so‘n Beamtinnen-Ding?

    Schöner fänd ich eigentlich, wenn das, was ich bislang gemacht habe, mal von irgendwem sowas wie Wertschätzung erfährt.

    Das habe ich im Ehrenamt. In der Schule habe ich mir das abgeschminkt. Ich begnüge mich mit der Wertschätzung auf dem Kontoauszug.

    Die Annahme, das Ferien immer auch Urlaub seien, passt gut an Stammtische. Es mag auch der Versuch eines Arguments der Dienstherrin sein. Dass aber auch Kolleginnen damit um die Ecke kommen, ist schon erschreckend.

    Wenn es üblich ist

    Was heißt denn „üblich“? Wie üblich ist es denn, wenn eben nicht alle fahren?

    nur eine Klasse muss ohne guten Grund zu Hause bleiben, weil die Lehrkraft nicht möchte, ist das schon doof.

    So, das ist also das Argument? Irgendwie doof? Gewürzt mit unbelegten Behauptungen?

    Aber einfach zu sagen, ist freiwillig ist auch irgendwie für die Betroffenen sehr unbefriedigend.

    Für die Kolleginnen, die sich entscheiden können, ist das sehr befriedigend. Die übrigen Betroffenen sollte man über die Rechtslage aufklären. Dann ist auch keine frustriert.

    Und für die Schule sind ein Haufen unzufriedener Eltern auch nicht toll.

    Warum sind sie denn unzufrieden? Hat ihnen womöglich mal jemand eine Fahrt versprochen? Oder wurde von Anfang an kommuniziert, dass vielleicht gefahren wird?

    Oder nein, die Frage ist, ob ich als Schluss daraus nichts mehr mache, denn es gibt ja nun Leute, die meine Schulleitung offenbar für besser hält. Dann müssen die aber halt meinen Teil mitmachen.

    Klingt nach einem Plan.

    Also weiterhin: wer kann mich zwingen, was genau zu machen.

    Zwingen wohl kaum. Aber sie kann dich anweisen. Sie kann dich aber nicht anweisen, es auch gut zu machen. Insbesondere, wenn du dafür keine Entlastung erhältst, dürfte es nämlich schwierig werden, genug Zeit für diese nicht näher bestimmte Aufgabe zu haben. Irgendetwas muss liegen bleiben, wenn deine Arbeitszeit hinkommen soll.

    Wenn es um ein Medienkonzeot geht, wie ich 'raushöre, ist die Sache nicht wild. Die werden nur geschrieben um abgeheftet zu werden. In der Regel sind sie das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben werden.

    Entspann' dich und schreib' ein Bisschen was zusammen. Das übliche Blabla aus dem Phrasomaten.

Werbung