Interessant ist, WARUM sich junge Menschen impfen lassen wollen. Sie tun das in der Regel nicht, weil sie sich gesundheitlich schützen wollen – eine Gefahr für Leib und Leben sehen sie nämlich nicht
Quelle?
sondern weil sie ihre gesellschaftlichen Grundrechte zurückhaben wollen.
Beim Impfen lässt sich der individuelle Nutzen nicht vom gesellschaftlichen Trennen. Deshalb ist es mir auch so unverständlich, warum man sich nicht impfen lässt. Impfen ist ein Win-Win-Parade-Exzellenz-Beispiel.
Sind das die richtigen Motive bei einer Impfung!? Das könnte man auch mit Fug und Recht als Nötigung betrachten.
Äh, nein. Wer droht denn hier mit einem nicht unerheblichen Übel? Welches soll das sein, falls sich jemand nicht impfen lässt? Es gibt keine Situation in der man geimpft sein muss. Die Impfung ist nur eine Möglichkeit neben Negativ-Testung und Immunisierung durch Genesung, mit der man sicher stellt, dass die Ansteckungswahrscheinlichkeit gering genug (für bestimmte Aktivitäten) ist.
Dass die gesellschaftliche Rückkehr zu einem (mehr oder weniger) normalen Leben die Überwindung der Pandemie voraussetzt und der einzige Weg dorthin eine Durchimpfung ist, ist keine Nötigung, sondern die normative Kraft der Faktischen. Man darf sich der Realität verweigern. Für die Verwerfungen im eigenen Kopf ist dann aber nicht die Realität verantwortlich.
Oder anders: man darf sich auf die Freiheit berufen, selbst zu entscheiden, ob man sich impfen lässt oder nicht. Dann ist man aber auch für die eigene Entscheidung verantwortlich, sowohl für sich selbst als auch für die gesamtgesellschaftliche Implikation.
Mit Pharma-Lobbyismus hat das m.E. zu tun (siehe Handel mit überteuerten Masken, Schnelltests).
Keine Ahnung, was du hier sagen willst. Aber wenn Pharma-Lobby drin vorkommt, ist ja schon mal das Feindbild klar.