Beiträge von O. Meier

    Den ersten Jahrgang bringt man mit geschenkten Noten vielleicht noch unter, im Jahre darauf heißt es, nein, wir nehmen dich mit einer 2 in Mathe nicht (an deiner Schule ist eine Mathe-2 weniger wert als eine Mathe-4 der Nachbarschule). Und wenn der Ruf erst ruiniert ist, dauert es, das Gegenteil zu beweisen.

    Schönes (oder trauriges) Beispiel, wie die Notenverschenkerei eben auch Einfluss auf alle anderen Schülerinnen hat.

    Gut - da könnte man auch Mathe dafür definieren. Aber wenn wegen Religion die Abschlussprüfung versemmelt wird und die Lehrstelle flöten geht,

    Nein, die geht nicht flöten. Die kriegt dann jemand anders, die sie nicht kriegte, wenn sie jemand mit geschenkten Noten bekommt. Seht’s doch ein. Ihr habt nichts zum Verschenken im Säckl. Die Lehrstelle, die ihr der einen „verschaz“ müsst ihr einer anderen wegnehmen.

    Es hat sich so entwickelt zum Zwecke der Erhaltung der Art.

    Nein, nicht zu dem Zweck aber mit der Wirkung.

    Da dies, wie gesagt, die Grundvoraussetzung dafür ist. Eine Art, die sich nicht fortpflanzen bzw. reproduzieren kann, ist logischerweise nach einer Generation weg.

    Irrelevant.

    Zunächst wurde behauptet, die Zweigeschlechtligkeit habe den Zweck der Fortpflanzung, das ist falsch.

    Fortpflanzung/Reproduktion ist kein Begleiteffekt / keine Begleitentwicklung der Evolution. Es ist die evolutionäre Grundvoraussetzung für jede Lebensform! Auf dieser Basis kann erst weitere Variation und dann Selektion stattfinden.

    Ach.

    Und niemand hat irgendetwas "entworfen".

    Eben.

    Ist doch wirklich nicht so schwer....

    Eigentlich nicht. Aber man wundert sich immer wieder.

    wie ist es eigentlich, wenn zwischen Teamleitung und Abteilungsleiter unrealistische Zielvereinbarungen getroffen werden?

    Teamleiter ist der Meinung, er könne die Arbeit an seine Teammitglieder abwälzen.

    Man erfährt hier zwar nicht, worum es geht. Ich meine aber schon 'rauslesen zu könne, dass hier eine die tollen Ideen hat, andere die Arbeit. Da darf man dann schon im Detail draufkucken, was noch zum Dienst dazugehört, was nicht, und wie weit die Weisungsbefugnis jener Teamleiterin geht.

    Wenn das zuviel ist, was du da machen sollst, wäre wohl zunächst ein Thema innerhalb des Teams. Wenn einem da keiner weiter hilft, geht man halt 'ne Stufe höher. Wenn die Weisung völlig absurd ist, kann man sie einfach mal remonstrieren. Wirkt beim Briefadel unter den Wichtigtuerinnen manchmal Wunder, da sie gar nicht wissen, wie sie darauf reagieren sollen.

    Kommt immer darauf an wer und was. Und von der eigenen Position in der Schule.

    In der Mathematik würde man es wahrscheinlich Axiome nennen.

    Ja, diesmal wird die Mathematik uminterpretiert. Axiome kannst du beliebig festlegen und daraus Schlüsse ziehen, die dann in diesem System Gültigkeit haben, sonst eher nicht. Wie willst du damit gesellschaftliche Phänomene erklären?

    Dass du eine sehr selektive Wahrnehmung hast und gerne Fakten ignorierst, hatte sich eigentlich schon hinreichend dargestellt, aber danke für die erneute Bestätigung.

    Ja, während du dich immer für alles interessierst. Brav. Und wenn dir jemand etwas zu lesen empfielt, das er selbst für Qutasch hält, dann liest du das. Gerne. Mach das.

    By the way: welche Fakten ignoriere ich?

    Die Fortpflanzung bzw. Reproduktion ist die evolutionäre Grundvoraussetzung für jede Spezies, sonst stirbt sie nämlich aus.

    Ach.

    Das hat nichts Theologisches.

    Ach.


    Es geht nur um den Zweck, wobei sich laut Evolutionstheorie aus Variation und Selektion das Nützlichsten langfristig durchsetzt.

    Es ist eben kein Zweck, zu dem die Geschlechter entworfen worden. Es hat sich so entwickelt, mit der Wirkung, dass Fortpflanzung möglich ist.

    viele Menschen kommen nicht damit klar, dass sie von Primaten abstammen

    Wir sind sogar welche. Noch interessanter finde ich, dass wir 80% unseres Erbgutes mit der Banane teilen.

    Rein biologisch gesehen sind die unterschiedlichen Geschlechter einfach dazu da, um sich fortpflanzen zu können.

    Sind dazu da? Hat sich das also jemand ausgedacht, so geplant? Diese teleologische Sichtweise ist eine grobe Fehldarstellung biologischer Erkenntnisse. Es deutet nichts darauf hin, dass die Entwicklung, die das Leben durchgemacht hat, zu irgendweinem Zweck durchgeführt wurden.

    Vielmehr ist es so, dass es die Entwicklungen bestimmte Wirkung haben.

    Dabei ist zweigeschlechtliche Vermehrung nur ein Konzept, das sich ergeben hat. Der Schleimpilz Physarum polycephalum hat 13 Geschlechter, sagt die Biologie.

    Es gibt sonst keinen weitergehenden Sinn darin, dass jemand ein Mann oder eine Frau ist.

    Auf welchem Planeten lebst du?

    Ich verstehe unter "Identitätsmerkmalen" Spezies, Sexualität, Geschlecht, ethnischer Hintergrund, Behinderung und Alter. Das sind biologische Aspekte, die von eigenen Entscheidungen unabhängig sind.

    Der ethnische Hintergrund ist eine biologischer Aspekt? Man gut, dass wir hier keine Rassitinnen haben, die könnten sich durch so etwas bestätigt fühlen. Was meinst du mit „Sexualität“ in diesem Zusammenhang?

    Die Behauptung, die hier abermals im Raum steht, dass sich Mensche ihr Gesclecht einfach so aussuchen. Es ist aber so, dass sie empfinden einem bestimmten Geschlecht anzugehören (oder eben nicht). Das ist etwas anderes.

    Das „Durchsetzen“ der Geschlechtsidentität ist mit viel Mühen und Leid verbunden. Das macht man nicht so, weil man gerade nichts besseres zu tun hat. Da setzt sich doch niemand hin und überlegt „Was mache ich denn heute? Eis essen, Auto waschen oder Geschlecht wechseln?“

    Was willst du eigentlich?

    Ich will schon mal gar nichts.

    Als ob du alles glauben würdest, was andere Leute über sich selbst sagen.

    Die meisten Sachen, die Leute sagen, sind ohnehin unwichtig. Das meisten vom Rest nimmt man einfach zur Kenntnis. Angaben zum Geschlecht braucht man in vielen Alltagssituationen eigentlich auch nicht. Aber es macht schon einen Unterschied, ob man zu jemandem sagt „Okay, nehme ich so hin.“, „Verstehe ich nicht, was das sein soll.“ oder „Dafür fehlt die wissenschaftliche Grundlage. Ich möchte nicht, dass du dich so selbst erklärst.“

    Sie nennen es dekonstruieren, für mich ist es schwafeln.

    Ja, das ist relativ typisch. Auf der einen Seite führst du viele Details auf, die du wissenschaftliche einbettest, auf der anderen Seite werden Dinge oberflächlich in Richtung „alles Quatsch“ weggewischt.

    Das führt zu nichts.

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