Das wäre zumindest ein sehr demokratischer Ansatz.
Du meinst das bisherige in unserem Lande verwendete Verfahren zur Investition von Geld in die Wissenschaft ist nicht demokratisch legitimiert?
Das wäre zumindest ein sehr demokratischer Ansatz.
Du meinst das bisherige in unserem Lande verwendete Verfahren zur Investition von Geld in die Wissenschaft ist nicht demokratisch legitimiert?
Bist du derart liberal auch bei Transformationen anderer Identitätsbestandteile wie ethnischer Hintergrund, Behinderung, Alter und Spezies eingestellt?
Inwiefern spielt meine Haltung dazu eine Rolle für die sich ergebenden gesellschaftlichen Probleme? Und welches Problem hat die Vertreterin des besonders weitgefassten Freiheitsbegriffs mit Liberalität?
Nein, auf deinen Aufrechnungs-Strohmann habe ich keine Lust.
Beispielsweise könnte ein sehr großer und breiter Mann ohne Probleme auf eine Frauentoilette gehen und man dürfte ihn nicht herausschmeißen, da er sich womöglich als Frau identifiziert.
Wenn sie sich als Frau identifiziert, warum bezeichnest du sie dann als Mann? Und welche Rolle spielt dir Größe und Breite des Person?
Man müsste damit alle geschlechtsspezifischen Schutzräume aufgeben.
Ob jetzt nun eine (öffentliche) Toilette ein Schutzraum ist. Nun gut. Richtig erkannt aber, dass die Einteilung von Räumen nach binärer Geschlechterzuordnung nicht mehr zeitgemäß ist. Die implizierte Forderung, Geschlechtidentifikationen, wie du sie oben zu beschreiben versucht hast, nicht zu akzeptieren, weil die Architektur es nicht hergibt, verdreht doch die Kausalitäten etwas.
Die Idee, dass innerhalb der vermeintlichen Schutzräume kein Schuzt nötig sei, gefällt mir auch nicht. Warum gibt es oft zwischen den Pinkelbecken auf den Männertoiletten noch nicht mal eine optische Trennung? Und warum muss man sich die Kackgeräusche in der Nachbarkabine anhören (das mag ich unabhängig vom Geschlecht nicht).
Es gab Zeiten, da haben die sich die Leute in öffentlichen Räumen noch auf den Topf gesetzt, ganz ohne Schutzräume. Eine heutzutage absurde Vorstellung. Etwas weiter gedacht, ist man einen Haufen Probleme los, wenn man stärker getrennte Kabinen hätte. Für's Händewaschen braucht man nicht unbedingt eine Geschlechtertrennung.
Und du meinst, dass es allen Männern gefällt, wenn Frau mit männlichem Äußeren auf die Männertoilette geht. Oder ist ein Mann mit weiblichem Äußeren auf der Frauentoilette richtig?
Und noch ein Beispiel: Eine Frau nimmt männliche Hormone. Vielleicht aus medizinischen Gründen, vielleicht um beim Sport besser dazustehen oder aus ästhetischen Gründen. Womöglich ist sie bekleidet nicht endeutig als Frau auszumachen. Die Geschlechtsorgane verdecken wir in unserem Kulturraum ja im Alltag. Sollte sie nun ihre Vagina entblößen, um die Berechtigung zum Betreten der Damentoilette nachzuweisen?
Zugegeben, das ist alles etwas komplizierter als eine binäre Einteilung. Und manchen Leuten klemmt der Hut, weil jetzt alles nicht mehr so gut zwischen die Scheuklappen passt. Um so wichtiger, dass man sich dazu mal Gedanken macht.
Hochschulen sollten aktuelle Probleme der Gesellschaft erforschen bzw. zu Erkenntnissen kommen, die für die Gesellschaft von großen Bedeutung sind.
Also so wie die angeführte Altphlilogie? Könnte es sein, dass dein Wissenschaftbegriff etwas reduziert ist?
Jeder darf eine Minderheiten- oder Mehrheitsmeinung haben. Als gesamte Gesellschaft sollten wir uns jedoch stets nach der Mehrheit richten.
Das tun wir zum Glück nicht.
Na wenn du in der Gesamtheit jeden einzelnen persönlich ansprechen möchtest. Was glaubst du, kommt bei der Rede eines Politikers wohl besser an? :
"Ich werde dafür kämpfen, dass jeder das Recht hat, einen Steingarten zu errichten." oder "Ich werde dafür kämpfen, dass alle das Recht haben, einen Steingarten zu errichten."
Inhaltlich kein Unterschied, rethorisch schon.
Ersteres dürfte deutlich besser ankommen, da man sich eher persönlich angerprochen und mit seinem Anliegen erstgenommen fühlen wird.
Jene (fiktive) Politikerin möchte sich doch enfach überlegen, was sie ausdrücken möchte und dafür nach der beste Möglichkeit suchen. Tipps, wie man sich am besten beim Publikum anbiedert, kann ich nicht geben, das ist nicht mein Stil.
Ich finde in beiden Formulierungen Steingärten Scheiße.
Die repitierte Konstruktion von Beispielen, in denen das Gendern angeblich gar nicht so gut klappt, wenn man doch ohnehin die geschlechterasymmetrische Form weiter verwenden möchte, ist ohnehin billig.
Fakt ist einfach, dass die meisten Bürger und auch Bürgerinnen das Gendern ablehnen - so zumindest sagen es Meinungsumfragen. Und dies wird scheinbar noch durch die permanente moralisierende Bevormundung verstärkt, wie der Anstieg der Ablehung zeigt. Somit trägt das Ganze am Ende eher zur Spaltung der Gesellschaft bei, als dass es einen intergrativen Effekt hätte.
Wie schon erwähnt. Solche Mehrheitsverhältnisse ändern sich. Womöglich entsteht diese Spaltung aber gar nicht aus der Diskussion über das Thema, sondern sie wird hierdurch nur offenbar. Konsens kann man sich wünschen, man kann auch dazu beitragen. Ihn um jeden Preis haben zu wollen, ist widersinnig.
Und nachher wundern sich dann alle, wenn Leute wie Trump gewählt werden...
Achja. So war das. Pfft. Jede muss die Verantwortung für ihre Entscheidungen übernehmen, auch für Wahlentscheidungen. Die Erklärung, man habe <xy> nur wegen <wz> gewählt, ist der Versuch, sich dieser Verantwortung zu entziehen.
Wenn man der Studie jetzt glaubt, sind die Studierenden und die Studenten vom Effekt her ähnlich. Die traditionelle Form soll jetzt aber bäh sein und die andere deutlich unpraktischere müsste sich eben noch in den Köpfen wandeln?!?
Das schrieb ich sicher nicht.Wenn du das so verstehen möchtest, bitte.
Als Nomen verwendet man sie recht selten, was sie aber nicht ältlich macht.
Auch das schrieb ich nicht. Ich schrieb von der „ältlichen Bedeutung“, also dem Beharren darauf, dass mit Partizipien überhaupt und immer nur Vorgänge beschrieben werden können. Das ist z. B. bei den „Studierenden“ lange nicht mehr so.
Labeling als "rechts", "reaktionär", "ewig-gestrig"
Der Vorwurf geht jetzt an wen?
Wandel braucht eben seine Zeit.
Das ist wohl so. Das heißt aber nicht, dass man nicht irgendwann anfangen könnte.
Die Verbitterung,
Kann ich in gewisser Weise nachvollziehen. Jede hat nur ein Leben. Das im Wesentlichen damit zu verbringen, in der sexuellen Identität ist akzeptiert zu werden oder geschelchtlich diskriminiert zu werden, kann schon frustrieren.
mit der das Gendern durchgedrückt werden soll,
Womöglich machen das sogar welche. Ich nehme aber sehr viel war, dass einfach gegenderte Formen verwendet werden. Ganz ohne angeblichen Zwang. Die Diskussion geht dann häufig von der Empörung darüber aus, wie jene sprechen oder schreiben.
erweist der Sache doch einen Bärendienst.
Ja, Es ist immer wieder nett, wenn diejenigen, die gegen etwas sind, denen, die es tun, erklären, wie sie es zu machen haben.
Das wesentliche an der Diskussion ist doch, dass die Menschen darüber nachdenken. Aber allein das scheint einigen zu stinken.
’Ne gute Marketing-Agentur ist die STIKO mal nicht. Die Phrase von der dünnen Datenlage hat damals das Geschwurbel über AstraZeneca eingeleitet.
Wenn doch aber ein Impfstoff für Kinder zugelassen wird, da ja wohl auf Grundlage von Daten. Wenn es soweit ist, braucht man die Stiko eigentlich nicht zu fragen, ob man Kinder impfen soll. Vorher braucht man sie nicht zu fragen, ungelegte Eier.
Die Frage der Reihenfolge ist Wahlkampftheklöppel vom Spahn zu Gunsten Frau Baerbocks. Das muss man gar nicht diskutieren. Eine sinnvolle Diskussion, wann und wie Kinder geimpft werden, kann man wegen der Aufhebung der Priorisierung nicht mehr führen.
Jeder darf eine Minderheiten- oder Mehrheitsmeinung haben. Als gesamte Gesellschaft sollten wir uns jedoch stets nach der Mehrheit richten.
Und wenn die Mehrheit meint, dass der Mond aus grünem Käse bestehe, backst du ein Brot?
Ich höre nur das Sternchen immer so schwer beim Sprechen.
Und die Binnen-Majuskel klingt in etwas wie? Für das Gendersternchen gibt es zumindest eine Aussprache, auch wenn die nicht jede restlos begeistert.
Mir ist das nicht wichtig,
Na dann brauchen wir es ja auch nicht zu erörtern. War auch ein eher flacher Strohmann.
Da haben wir die Misere. Wenn man schon bestimmte Sätze nicht mehr bilden kann oder sollte.
Man kann. Man darf. Hier wird sich gegen Beschränkungen aufgelehnt, die es nicht gibt. Prinzipopposition? Oder was ist das?
Wenn man jeden einzeln ansprechen will, verwendet man eben nicht den Plural.
Wie gesagt, ich weiß nicht, was du ausdrücken möchtest. Wenn man tatsächlich über eine Einzelne spricht, kann man deren Geschlecht verwenden. Jede*r ist zwar grammatikalisch ein Singular, es wird aber trotzdem von einer Gruppe von Personen gesprochen. Was möchtest du denn dabei im Singular ausdrücken, das im Plural verloren ginge?
Und wenn das Dritte Geschlecht
„Das dritte Geschlecht“ gibt es immer noch nicht. Ohne den Willen zum Respekt ist die Grammatik ohnehin hinfällig.
Ich wäre dann im Zweifelsfall für "Jedes Bürg hat das Recht auf sein Meinung".
Mach, wenn es das ist, was du ausdrücken möchtest. Eher ungewohnt. Ästhetisch? Mei, ehrlich?
... Erschießt mich bitte....
Nö, kein Bock. Mach' doch mal was selbst.
Ich frage nach der Konsequenz des Genderns, also wenn schon, denn schon. Also "Butter bei die Fische"! O. Meier
Wenn du wissen möchtest, wie sich jemand nennen muss, fragst du mit mir aber die falsche. Ich habe nicht vor irgendwelche sprachlichen Vorschriften zu erlassen, auch nicht gegenüber Amtsträgnerinnen. Ich an ihrer Stelle nannte mich wohl Oberbürgerinnenmeisterin. Aber da ich ein solches Amt nicht anstrebe, habe ich mir dazu keine vertieften Gedanken gemacht.
Oder geht es dir darum, wie du sie geschlechtergerecht bezeichnen kannst? Ist dir das wichtig?
Ist okay, aber müsste die sich jetzt nicht "Oberbürger*innenmeister*in" nennen
Wenn ihr jemand sprachliche Vorschriften machen kann (Wer? Du?), dann muss sie das wohl.
Ich höre nur das Sternchen immer so schwer beim Sprechen.
Es wird üblicherweise durch eine Sprechpause wiedergegeben. Wird teilweise als gewöhnungsbedürftig beschrieben. Da hast du noch nichts von mitbekommen?
Ich sehe es nur kritisch, wenn dies in öffentlichen Einrichtungen quasi zur Pflicht wird. [...] Woher kommt also die Legitiomation für solch weitrechende sprachliche Veränderungen in Staatsinstitutionen?
Welche Pflicht? Welche weitreichenden Veränderungen? Hilfe! Panik!
Aber eine Frage hätte ich dann noch: Wenn das Gendersternchen das dritte Geschlecht repräsentiert, wird das Dritte Geschlecht dann in folgendem Beispielsatz mit dem Possesivpronomen "seine" oder "ihre" repärsentiert?
"Jede/r Bürger*in hat das Recht auf seine/ihre Meinung."
So formulierst du? OK.
Erstmal gibt es „das dritte Geschlecht“ nicht. Man wird den Nichtbinären nicht gerecht, indem man sie in ein System von drei statt zwei Geschlechtern zwängt. Aber man muss schon die Bereitschaft haben, die geschlechtliche Identität anderer zu respektieren.
Für alle weder männlichen noch weiblichen verwendet man das Sternchen. Also mal in die Tüte gesprochen:
„Jede*r Bürger*n hat das Recht auf seine*ihre Meinung.“
Ich bin mir nichr sicher, was du da im Detail ausdrücken möchtest, aber manchmal ist der Plural ganz praktisch, wenn man von vielen Leuten spricht:
„Alle Bürger*innen haben das Recht auf eine eigene Meinung.“
Einfach hinhören und dem Rhythmus der Musik folgen. Der Rest wird sich beim Bügeln.
Werden sie nicht. Studenten können Männer, Frauen oder Diverse sein.
Stimmt. Die Männer unter den Studierenden können ja männlich, weiblich oder divers sein. Sprache kann so einfach sein.
Das hier ist doch auch das Lehrerforum
. Hatte je eine der Damen oder Diversen hier je das Gefühl, nicht dazuzugehören?
Möglich. Darüber wurde schon gesprochen. Zumindest wurde der Untertitel in „Das Forum für Lehrkräfte“ geändert. Das Ändern der Domain wäre wohl zu aufwändig. Naja.
Und die geschlechtlich klar determinierte Mehrheitsgesellschaft legt dann fest, wann die Angehörigen des Dritten Geschlechts * oder : sind?
Wo legt das jemand fest? Menschen haben angefangen, den Genderstar zu verwenden und haben auch erklärt, was sie damit meinem. Anderen gefällt das und sie übernehmen es. Mehr nicht.
Zum Beispiel beinhaltet ArbeiterInnen etc. sowohl die Arbeiter (männlich) als auch die Arbeiterinnen (weiblich)?
Eben warst du noch beim „*“ und „:“. Die Binnen-Majuskel ist ja eher Achtziger.
Und was ist mit den Personen, die sich weder als Mann noch als Frau sehen? Denen wird damit doch explizit vermittelt, dass sie nicht dazugehören.
Dafür gibt's das Gendersternchen.
Diese müssten entweder in einer erweiterten Form beinhaltet sein, sich mit dem Generischen Maskulinum anfreunden oder wir bräuchten einfach eine völlig geschlechtsneutrale Form.
Dafür gibt's das Gendersternchen.
Ich ware derweil weiter auf O. Meier , dass er mir erklärt, wo denn nun das dritte Geschlecht beim Gendern repärsentiert wird. Ich bin gespannt...
Mal abgesehen davon, dass „das dritte Geschlecht“ ein etwas grobe Zusammenfassung ist, kannst du das in eienr Minute googeln.
"Studierende" beschreibt Menschen, die im Moment der Kommunikation eine Aktivität ausüben. Sobald sie die Bücher zuklappen, sind sie zwar noch Studenten, aber keine Studierenden mehr.
Wie aber werden die Frauen und Diversen unter den Studierenden denn zu Männern, wenn sie das Buch zuklappen?
Stell dir vor, du hast einen Hund, eine Katze und einen Goldfisch.
Mit Form 1 wird nur der Hund genannt und Katze sowie Goldfisch sollen gleichermaßen repräsentiert werden.
Mit Form 2 werden nun Hund und Katze klar genannt? Aber was ist mit dem Goldfisch? Er wird nun noch mehr ausgeschlossen und dieses Mal sogar vorsätzlich.
Häh? Form 1? Form 2? Hund, Katze, Maus, Regenschirm? Was?
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