Ich höre nur das Sternchen immer so schwer beim Sprechen.
Es wird üblicherweise durch eine Sprechpause wiedergegeben. Wird teilweise als gewöhnungsbedürftig beschrieben. Da hast du noch nichts von mitbekommen?
Ich sehe es nur kritisch, wenn dies in öffentlichen Einrichtungen quasi zur Pflicht wird. [...] Woher kommt also die Legitiomation für solch weitrechende sprachliche Veränderungen in Staatsinstitutionen?
Welche Pflicht? Welche weitreichenden Veränderungen? Hilfe! Panik!
Aber eine Frage hätte ich dann noch: Wenn das Gendersternchen das dritte Geschlecht repräsentiert, wird das Dritte Geschlecht dann in folgendem Beispielsatz mit dem Possesivpronomen "seine" oder "ihre" repärsentiert?
"Jede/r Bürger*in hat das Recht auf seine/ihre Meinung."
So formulierst du? OK.
Erstmal gibt es „das dritte Geschlecht“ nicht. Man wird den Nichtbinären nicht gerecht, indem man sie in ein System von drei statt zwei Geschlechtern zwängt. Aber man muss schon die Bereitschaft haben, die geschlechtliche Identität anderer zu respektieren.
Für alle weder männlichen noch weiblichen verwendet man das Sternchen. Also mal in die Tüte gesprochen:
„Jede*r Bürger*n hat das Recht auf seine*ihre Meinung.“
Ich bin mir nichr sicher, was du da im Detail ausdrücken möchtest, aber manchmal ist der Plural ganz praktisch, wenn man von vielen Leuten spricht:
„Alle Bürger*innen haben das Recht auf eine eigene Meinung.“
Einfach hinhören und dem Rhythmus der Musik folgen. Der Rest wird sich beim Bügeln.