Zuerst müssten da dann ja die Supermarktmitarbeiter kommen.
Ja, durchaus. Für die gibt es weder Wechseleinkaufen noch Home-Office.
Die Notwendigkeit, Lehrerinnen impfen zu müssen, entsteht aus der Versteifung auf den Präsenzunterricht. Der ist auch nötig, weil man es verpasst hat, die Infrastruktur für den Distanzunterricht rechtzeitig am Start zu haben.
Wir machen bei 165 „dicht“. Bei welcher Inzidenz schließt der Lebensmitteleinzelhandel?
Ja, ich verstehe das Begehr der unterrichtlich Tätigen. Ich vermag es sogar zu unterstützen. Aber es ist auch etwas dran, dass die Supermarktbeschäftigten dran sind.
Bei allen (berechtigten) Eintreten für Partikularinteressen sollten wir den Blick aufs Ganze nicht verlieren.
Manchmal kann ein Schleier den Blick klären, hier ein Schleier der Unwissenheit. Wie legten wir die Impfreihenfolge fest, wenn wir nichts über uns selbst wüssten, also insbesondere nicht, welcher Berufs- oder sonstigen Gruppe wir angehörten?
Ich verstehe aber sehr wohl, dass die regionale unterschiedlichen Entscheidungen frustrieren. So war due Priorisierung auch nicht gedacht. Apropos Priorisierung, Gruppen 1 und zwei weißen immer noch Lücken auf.