Beiträge von O. Meier

    Zudem zwingen wir niemanden zu antworten

    Oh, das ist aber lieb.

    Ansonsten ist doch alles paletti. Sie haben eine Diskussion angestoßen und der Thread ist binnen weniger Stunden auf Seite 2.

    Falls Sie sich wundern, dass in Online-Foren Metadiskussionen stattfinden, sollten Sie einmal mit dem gewählten Medium beschäftigen.

    Oder das ist ohnehin nur ‘ne züchlogische Untersuchung, die Verschwörungen sind nur der Aufhänger und es geht um die Analyse unseres Diskussionsverhaltens. Und deshalb sticheln die Befragerinnen genau in die Richtung.

    Was weiß ich.

    Ich hab blöderweise keinen Hausarzt. Mein letzter Arztbesuch war vor 6 Jahren am vorletzten Wohnort +100km entfernt.

    Vielleicht hat chronisch krank auch seine Vorteile. Harhar. Nee, in echt mal jetzt. Nach der Impfung am Wohnort-Impfzentrum hätte ich sowohl über das schulzuständige Impfzentrum als auch bei der Hausärztin geimpft werden können. Beide Angebote kamen innerhalb einer guten Woche nach der Impfung. Zum einen ein gutes Zeichem, dass es voran geht. Zum anderen die Bestätigung, dass man sich kümmern muss, wenn man individuell etwas erreichen will.

    Ich habe darauf den Dienst abgebrochen und mich auf den Weg nachhause gemacht.

    Gute Reaktion.

    Meine Schwiegermutter hat übrigens AstraZeneca bekommen und die war durchgehend fit. Keinerlei Nebenwirkung

    Da musst du etwas verwechseln. Bisher wurde kolportiert, dass AZ das böse Zeug ist und BioNTech der nebenwirkungsfreie Spitzenstoff. Du willst doch nicht die Alltagsemperie mit Alltagsemperie widerlegen?

    Ich weiß aus Düsseldorf und Neuss, dass über die Schuken gegangen wurde, aber kann ich mich nicht theoretisch auch selbstständig irgendwo anmelden, wenn ich doch zur gleichen Gruppe gehöre? Oder muss man warten, bis man quasi geladen wird?

    Kommt drauf an, wie das Impfzentrum das regelt. Du kannst dich aber unabhängig davon an deinen Hausarzt wenden:

    https://www1.wdr.de/nachrichten/th…corona-100.html

    Ich meine insbesondere als Gruppe drei sollte man sich jetzt kümmern und nicht warten bis die Priorisierung aufgehoben wird.

    Also ich nähme JJ, in der Hoffnung, dass man da später noch mal drüberboostern kann. Geht mal davon aus, dass wir den Rest unseres Lebens mit Covid-19-Impfungen zu tun haben werden. Womöglich spielt es irgendwann nochmal ’ne Rolle, womit dann die Erstimpfung war. Aber meint ihr echt, dass man das jetzt schon weiß?

    Also danach kann man nicht gehen. Insofern ist vielleicht der schnelle Spatzen-Schutz jetzt besser als der etwas höhere Tauben-Schutz irgendwann. Genauer: die Verfügbarkeit scheint regional sehr unterschiedlich zu sein. Außerdem finde ich es einen wichtigen Aspekt, durch zu sein, bevor im Juni das Hauen und Stechen losgeht.

    Kein Tipp, aber so seh‘ ich das.

    Der Schulleiter will sich morgen dazu äußern.

    Und? Hat sich etwas getan?

    Ich habe ja Verständnis dafür, dass man sich auch um sich kümmert, insbesondere dafür sorgt, dass man einen Impftermin bekommt. Und wenn sich die SL für die ganze Schule kümmert, ist das auch gut. Ich habe aber auch Verständnis dafür, wenn ein Impfzentrum nicht immer springt, wenn jemand meckert, sondern sagt: „Das haben wir im Angebot. Genau das. Das könnt ihr bekommen.“ und eben nicht auch noch Diskussionen um den Impfstoff anfängt.

    Insofern, wie ist die Lage bei euch?

    Ach Gottchen, ich sollte es sein lassen.

    Ach, komm schon, üben hilft.

    Nein, es sind keine Lehrer und der Ausfall ist bei ihnen nicht so einfach zu kompensieren.

    Da wir nicht wissen, um wen oder was es sich handlet, kannst du natürlich munter von der Leber weg argumantieren. Selbst wenn es aber in manchen Organisationseinheiten schwieriger sein sollte, jemanden zu ersetzen, darf es nicht unmöglich sein. Jemand kann ja auch krank werden, einen Autounfall haben, sonstwas. Jede kann ausfallen. Und wenn Paul Stamets den Sporen-Antreib nicht bedienen kann, fliegen wir halt wieder mit Warp.

    Für die Entscheidung von Lehrerinnen, dürften aber die Besonderheiten anderer Berufe nicht ausschlaggebend sein.

    Zweitens war der eine schon vermutlich Risikogruppe aufgrund der möglichen bzw. bei AZ häufigen Nebenwirkungen.

    Ja, so macht der Hercule das. Am Ende präsentiert er dem erstaunten Publikum vorher unerwähnte Fakten und löst den Fall. Vielleicht ist er gar kein guter Detektiv, sondern Agatha ist nur geschickt im Zurückhalten von Informationen.

    Ja, ich habe auch eine Bekannte, die für AZ eingeladen war und dann mit BioNTech gemipft wurde, weil die Ärztin das für den Einzelfall so entschieden hat. Dafür gibt's Ärztinnen. Man kann aber auch messerscharf schließen, dass AZ nichts taugt, wenn man da noch nicht mal die schwer Kranken mit impft.

    Viertens auch wenn es hier nicht gerne gehört wird, bei Vektorimpfstoffen war - gerade bei jüngeren - vorher schon klar, dass es wahrscheinlich zu stärkerer Impfreaktionen kommt als bei anderen Kandidaten.

    Die Kombination von „klar“ und „wahrscheinlich“ vermag zu überzeugen. Die Impfreaktionen sollen aber auch bei den mRNA-Impfstoffen bei der zweiten Impfung stärker sein, bei den Vektoren (insbesondere bei unverändertem Vektor wie bei AZ) geht's wohl bei der zweiten Impfung lockerer zu. Da wir viel mehr Erst- als Zweitgeimpfte haben, kann da noch etwas kommen.

    Wir sollten uns aber hüten, reguläre Immunreaktionen mit Impfschäden zu verwechseln.

    Was sit eigebtlich aus der Regelung geworden, dass die Abschlussklassen drei Wochen vor der Prüfung nicht mehr in Präsenz kommen?

    Eigentlich sollte das Bundesgesetz ja die Regelungen vereinheitlichen. Übersichtlicher ist es dadurch aber, räusper, nicht wirklich geworden. Einen konsequenten Lockdown trauen sie sich immer noch nicht. Es gibt nur Getüddel an den bisherigen Regelungen, wie z.B. die Verschiebung der Ausgansgsperre von (regional) 21 auf (bundesweit) 22 Uhr. Ja, das rettet uns.

    Unsere Schulleitung scheint langsam auch nicht mehr durchzusteigen und lässt klare Ansagen vermissen. Das ist kein gutes Zeichen.

    Hihi,

    als Werbebanner wird hier gerade der Kopp-Verlag eingeblendet. Der liefere „Bücher, die Ihnen die Augen öffnen“. Wäre ja besser, wenn die Auge schon offen wären, wenn man mit dem Lesen anfängt. Aber gut. Hier werden Klassiker wie „Die Impf-Illusion“ und (Obacht!) „Quantenphilosophie und Interwelt“ verlegt.

    Banner schön anklicken, sollen uns die Esoterik-Spinnerinnen doch das Forum finanzieren.

    Natürlich ist dies eine Ausnahmesituation, in der wir uns seit über einem Jahr befinden..

    Das was ich nun schreibe, gilt für alle derzeit verfügbaren Impfstoffe gegen Sars-Cov2.

    Sie sind allesamt noch nicht lange auf dem Markt und habe Zulassungen erhalten, die normalerweise nicht ohne Grund viele Jahre ins Land gehen lassen.

    Hm. Also alles neu, alles unklar, da kommt Verunsicherung auf? So? Aber vor sieben Minuten war auf Grundlage der gleichen Daten noch klar, dass der eine Impfstoff der beste von allen ist und der andere ein echter Driss.

    Also die ganzen Ad-hoc-Behauptungs-„Ja, aber“-Strohmänner bringen die Diskussion doch echt nicht voran.

    Das Mischen von Impfstoffen mit unterschiedlichen Wirkmechanismen ist da nur das "I-Tüpfelchen" in der aktuellen Lage der Dinge.

    Ich habe nicht mitbekommen, dass jemand vorhabe, Corona-Impfstoffe zu mischen. Womöglich kommen ja bald Combi-Impfstoffe gegen Grippe und Covid-19 für den jährlichen Kick. Nähme ich auch.

    Combi-Impfpräperate sind auch nichts neues. Beim Tetanus ist auch Diphterie, Polio und noch etwas dabei, das ich immer vergesse. Gibt's alle zehn Jahre.

    Aber bei den Coronaimpfstoffen, bei denen über Komplikationen medial berichtet wird, schätzen viele die Gefahr einfach viel zu hoch ein.

    Das dürfte ein ähnliches Phänomen sein, wie die Gefährlichkeit des Luftverkehrs zu überschätzen, weil dortige Unfälle aus alles Welt zum Gegenstand der Berichtserstattung werden, während bei Unfällen mit landgebundenen Fahrzeugen meist nur das Provinzblättchen etwas schreibt.

    Ach Gottchen, ich sollte es sein lassen.

    Ack, komm. Üben schadet nix.

    Nein, es sind keine Lehrer und der Ausfall ist bei ihnen nicht so einfach zu kompensieren.

    Da wir nicht wissen, was diese nun ist, kannst du munter argumentieren. Aber inwefern ist das für die Entscheidung, ob man sich als Lehrerin impfen lässt. Und überhaupt. Impfreaktionen isnd individuell. natürlich kann man nach cen Wahrscheinlichkeiten gehen. Aber Sicherheit, dass man nicht ausfällt garantiert einem kein Impfstoff.

    Zweitens war der eine schon vermutlich Risikogruppe aufgrund der möglichen bzw. bei AZ häufigen Nebenwirkungen.

    Ein Bekannte wurde zur AZ-Impfung eingeladen und wurde dann nach dem Gespräch mit der Ärztin mit BioNTech geimpft. Dafür sitzt die da. Jatzt kann man natürlich messerscharf schließne „Siegscht, des AZ do, taugt nix. Damit kannst noch nicht mal die Schwerkranken impfen.“ Auf die Idee, zu sagen, dass es rotzdem ein guter Impfstoff ist, der halt nicht für alle gleich gut geeignet ist, käme niemand. Nach der Einzelfallbetrachtung ist die Sache geklärt.

    Viertens auch wenn es hier nicht gerne gehört wird, bei Vektorimpfstoffen war - gerade bei jüngeren - vorher schon klar, dass es wahrscheinlich zu stärkerer Impfreaktionen kommt als bei anderen Kandidaten.

    Die Kombibation von „klar“ und „wahrscheinlich“ überzeugt. Durchaus. Es wurde aber auch früh klar, dass bei den Vektiren die erste Reaktion potenziell heftiger ist, bei den mRNAs die zweite. individuell kann man sich da mit der Auswahl auch ns Knie schießen.

    Und wer weiß, we's dann mit der dritten und der n+1. Impfung aussieht. Vielleicht ärgert man sich da noch, mit diesem oder jenem geimpft worden zu sein, weil das beim Boostern klemmt. Who knows.

    Die Gewissheit, mit der einige wissen, dass das eine Scheiß in Tüten ist, das andere aber flüssiges goldgepresstes Latinum, fällt mir nachzuvollziehen schwer.

    Aber. Wer nicht will, hat schon. Während die eine also auf den Impfstoff aus dem heiligen Gral warten, warte ich entspannt auf meine Zweitimpfung. In der Zwischenzeit freue ich mich über jede Geimpfte, weil sie uns der Herdenimmunität näher bringt und ganz nebenbei für alle die Wahrscheinlichkeit sich anzustecken. Auch für die, die sich für einen guten Impfstoff zu fein sind und auf den vermintlich besten warten. Was für Heldinnen, ich bin beeindruckt.

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