Woche nicht zur Arbeit gehen kann (auch nach Gesprächen mit der Familie). Ich weiß natürlich nicht wie der Arzt darauf reagiert. Er hatte mich ja offiziell wegen meiner körperlichen Symptome krankgeschrieben und nicht wegen meiner Psyche (er weiß aber davon)
Gegenüber der Schule (genauer: gegenüber der Schulleitung) ist das nicht relevant. Die erfährt nur, dass du krank bist. Was du hast, geht keinen etwas an. Gegenüber allen anderen hältst du die Klappe. Für die reicht es zu wissen, dass du nicht da bist. Mit engen Vertrauten kann man sprechen, aber solche scheint es in dem Laden nicht zu geben.
Ich bin kein Arzt und Ferndiagnosen sind schwierig. Aber es wirkt auf mich doch aber so, als wenn du krank seist. Ich halte eine längerfristige Krankschreibung für angebracht. Damit kann auch die Schule besser planen als mit wöchentlichen Verlängerungen.
Mittelfristig solltest du schauen, dass du die Ausbildungsschule wechselst. Wenn man frische Reffis fachfremd einsetzt, hat man offensichtlich nicht verstanden, wie Ausbildung funktioniert. Mit dem Argument, dass man dich brauche, kann man auch jemanden shanghaien, der gerade auf der Straße vorbeiläuft. Wenn da dergestalt Not an der Frau ist, läuft da etwas gründlich schief. Das wäre zu beheben, anstatt mit Flickschusterei Leute zu verheizen und damit die Situation noch zu verschärfen.
Wenn du deiner Schule und den jungen Menschen dort helfen willst, kümmere dich zunächst um dich. Wenn beim Druckabfall in der Kabine die Sauerstoffmasken herunterfallen, setzt man erst die eigene auf, bevor amn der älteren gebrechlichen Sitznachbarin hilft. Wenn man selbst nämlich ohnemächtig wird, sind beide tot.
Das schreibt sich aus der Distanz einfach, ich weiß. Vielleicht nützt es trotzdem etwas.
Toitoitoi.