Wir müssen langfristig und nicht kurzfristig denken.
Überhaupt müssen wir denken!
Wir müssen langfristig und nicht kurzfristig denken.
Überhaupt müssen wir denken!
Also bitte: ich fühle mich pauschal beleidigt
Make it so, das haste umsonst. Eine pauschale Beleidigung habe ich aber nicht ausgesprochen, wie leicht naxhzuvollziehen ist. Bolzbold Annahme, dass niemand so blöd sein könne, ist damit widerlegt, wenn man eine Blöde findet. Ja, nach meinen Erfahrungen, hat man da gute Chancen, wenn man bei Schulleiterinnen sucht. Über alle Schulleiterinnen habe ich damit nichts ausgesagt.
Und anders als bei Aschenputtels Stiefschwestern gilt hier: Wer sich den Schuh anzieht, der passt er.
Ich hätte aber nie verlangt, dass man mich einfach vor die Klasse stellt und grundständigen Lehrkräften gleichstellt, denn de facto hatte ich die Ausbildung nicht.
Ich bin (war) auch Quereinsteigerin und man hat mich genau das machen lassen. Ich bin zwar mit 7 Stunden ans Seminar, habe aber 18 Stunden eigenen Unterricht gegeben. Auch wenn ich im Nachhinein den Nachweis meiner Befähigung in Form eines zweiten Staatsexamens erbracht habe, war das eigentlich unverantwortlich. Ich kann insofern ganz gut beurteilen, wie fachlich fundierter aber didaktisch dürftig arrangierter Unterricht so ist. Nicht wirklich optimal.
Ich habe auch viele Kolleginnen erlebt, die am Quereinstieg gescheitert sind. Abgebrochen, Prüfung nicht bestanden. Extrembeispiel war eine, die die Prüfung nicht bestanden hat, entsprechend verlängert hat und dann im Schulleiterinnen-Gutachten eine sechs (aka „ungenügend“) bekommen hat.
Warum glauben immer alle, dass das jeder Depp kann, wenn er nur sein Fach beherrscht?
Oder noch besser, wenn sie ihr Fach nicht beherrscht.
SO blöd kann doch allen Ernstes niemand sein.
Wir reden von der Schulleitung.
Also, wenn an deiner Schule etwas geplant ist, das nicht den Vorgaben entspricht, solltest du ernsthaft darüber nachdenken, das zu remonstrieren.
An Stellen, an denen uns die Selbstherrlichkeit der Schulleitungen nur nervt, kann man drüber hinwegsehen. Aber wenn es um Leben und Gesundheit geht, muss man eine brave Untertanin sein, und die Rechtslage einfordern.
@Frosch, Kiggie: Für mich ist die Antwort offensichtlich, wenn ich mir andere Länder, in denen das Impfen funktioniert, anschaue: unbürokratisch, pragmatisch und ein gesunder Hauch Egoismus.
Die Länderweise Betrachtung greift ohnehin zu kurz. Allein aus Eigennutz müssen diejenigen Staaten, die wirtschaftlich und technisch dazu in der Lage sind, sich um eine weltweite Impfstrategie kümmern. Ob die USA schneller als die Niederlande sind, spielt dabei keine Rolle. Wenn die westlichen Industrienationen pfiffig wären, schickten sie dafür geeignete Impfstoffe in die Gegenden, in denen die südafrikansiche Variante umgeht, um deren Ausbreitung zu verhindern. Außerdem Masken, Desinfektionsmittel, was man so braucht.
Das machten wir, wenn wir egoistisch wären, nicht dumm.
Einen Bundeslandwechsel oder auch nur einen Umzug an einen weit entfernten Ort (der nicht mehr im Rahmen eines üblichen täglichen Arbeitsweges machbar ist), sollte man wirklich niemanden vorwerfen.
Sehe ich auch so. Bundeslandwechsel is nur mit kräftigen Nebenbedingungen eine Option. Trotzdem sind die Quereinstigeschancen in Bayern schlecht, also ist es eine Überlegung wert.
Aber eigentlich muss sich die TE doch keinen Kopp machen. Sie hat jetzt einen Job an dieser Privatschule und den wollen sie jetzt entfristen. Damit vergibt man sich wenig. Kündigen kann man auch ein unbefristetes Arbeitsverhältnis, wenn sich etwas besseres bietet. Zweiter Punkt auf der Habenseite ist die wirtschaftliche Sicherheit durch die Festanstellung der Ehegattin. Insofern kann sich die TE doch leisten nochmla zwei Jahre die Hörsaalbank zu drücken. Entweder Fulltime oder auch in Teilzeit neben einer Teilzeit-Beschäftigung z. B. an der Privatschule.
Da gibt es jede Menge Perpektiven ohne Umzug.
. Gibt es hier jemanden, der der Meinung ist, dass der Begriff "Desaster" nicht zutrifft?
Das ist mal ‘ne wichtige Frage. Nicht, was schief gelaufen ist oder was man als nächstes tun sollte. Sondern, ob „Desaster“ auch reißerisch genug ist für die elektronische Bild-Zeitung.
Alles eine Frage der Gewöhnung. Ich ziehe das seit 7 Jahren durch.
Sehe das Problem auch nicht. Das ist doch eine Frage der Prioritäten. In meiner Welt komme ich zuerst, erst dann die Schule.
Bewegung (an frischer Luft) lässt sich prima in den Alltag einbauen. Mit dem Fahrrad zur Arbeit, zu Fuß einkaufen, Treppe statt Fahrstuhl.
Meal-Prep
Was'n das?
Aus eurer Sicht sicherlich der optimale Kandidat für eine Privatschule
Wer auch immer hier in der zweiten Person Plural gemeint sein soll, eine solche „Sicht“ wurde hier nicht geäußert.
Schön, dass mir hier das Wort im Mund umgedreht wird.
Genau. So! Auf keinen Fall andersherum.
Am Ende enscheidet die Amtsärztin.
Kleine Anekdote zum BMI. Eine Bekannte hatte schon länger einen recht hohen, über 30. Sie war daran, diesen zu verringern u. a. mit Sport. im Lockdown hat sie das nicht so hingekriegt. Dann noch ein Bisschen Frustessen und schon war der BMI über 40. Jetzt ist sie beim Impfen in Gruppe 2 gerutscht. Vorher war sie in 3.
So gesehen.
wo ich meinen subjektiven Eindruck (ich glaube, ich bin davon überzeugt, ich bin mir nicht sicher ob,...) wiedergegeben habe.
Es ist dieser „subjektive Eindruck“, der in der Kritik steht.
hurrraaa, genau auf den Spruch hatte ich gewartet
Jope, mein Zettel ist auch voll. „BINGO!“
Ich empfinde es auch als sehr arrogant und anmaßend von dir, dass du in deiner Lage einschätzen kannst, was man für den Lehrer*innenberuf braucht und was nicht.
Zum Glück hat hier auch noch niemand prophezeit, dass das noch käme. Ja, manche Threads fangen so an und enden dann so.
Ich bin mir nicht sicher, ob ich auf die Bedürfnisse aller Art der SuS eingehen muss. Ich will schließlich kein Sonderpädagoge werden.
Obacht. Du musst sicher nicht auf alle Bedürfnisse deiner Schülerinnen eingehen, trotzdem aber auf Bedürfnisse jeglicher Art. Insbesondere bei jüngeren jungen Menschen ist der pädagogische Anteil an der Lehrerinnentätigkeit nicht zu unterschätzen. Du wirst dich wundern, mit was die alles um die Ecke kommen. Und (schlimmer), mit was die alles hinterm Berg halten.
Edit: Ich bin überzeugt, dass man auch gewisse Lehrveranstaltung, z.B. Geschichte der Pädagogik nicht braucht und durch den Vorbereitungsdienst in pädagogisch-didaktischer Hinsicht mehr als ausreichend auf das Berufsleben als Lehrer vorbereitet werden kann. Dafür braucht es kein Staatsexamen in EWS.
Ich finde das schwer zu beurteilen, wenn man einen solchen Ausbildungsabschnitt noch nicht durchlaufen hat. Und auch dann, hat man ja nur eine eingeschränkte Perspektive.
Im Übrigen bin ich der Ansicht, dass die Erziehungswissenschaften zu den Disziplinen gehören, die man überhaupt nur unter Einbeziehung ihrer historischen Entwicklung begreifen kann.
Die Erklärung, dass man dieses oder jenes nicht brauche, erlebe ich übrigens häufig von Schülerinnen an den Stellen, an denen es schwer oder langweilig oder ähnliches wird. Das hat was von Übersprunghandlungen. Im Modell „fight or flight“ ist das eben Flucht. Kommt mir so vor, als wenn dich etwas Ähnliches umtreibt. Schau mal in dich, vielleicht ist da was.
Generell finde ich es schwierig, zu beurteilen, was man später mal brauchen wird. Hinterher festzustellen, dass etwas fehlt, finde ich nerviger, als zu merken, dass man etwas gelernt hat, das vielleicht doch nicht wichtig ist. Oder wie man bei bauforum24 sagt: „Haben ist besser als brauchen.“ Weiterhin kommt es ja bei dem, was man studiert nicht nur auf die Inhalte an, sondern eben auch auf Methoden die man elernt, auf unterschiedliche Perspektiven auf ein Fach und die unterschiedlichen Aspekte, die dazu gehören.
Der Dreh ist, dass man überhaupt nur beurteilen kann, was von z. B. der Theorie man „braucht“, wenn man die Theorie verstanden hat. Hat man diese gar nicht in Angriff genommen, spricht man über Abkürzungen in einem Nebelfeld. Gefährlich. Das ist nichts, was ich en jungen Menschen vorleben möchte.
Der einzige Punkt gegen den ich mich gewehrt habe ist die Behauptung ich sei fachlich nicht ausreichend qualifiziert, um Informationsverarbeitung an einer Realschule zu unterrichten.
Das können wir selbstredend nicht abschließend beurteilen. Deine Beurteilung dürfte allerdings auch etwas subjektiv beeinflusst sein.
Was mir aufstößt, ist der von dir vertretene geringe Anspruch an die fachliche Tiefe. Womöglich liegt das auch an der prominenten Darlegung gewisser Sachverhalte, wie dem „geschickten Umgehen“ von Grundlagenfächern im Studium.
Das ändert aber alles nichts an der Tatsache, dass dir die formale Qualifikation fehlt. Das ist nicht immer zwingend konnotiert. Ich kenne Kolleginnen, die eine formale Qualifikation für ihr Fach haben, denen ich trotzdem attestierte, dass sie nicht die geringste Idee haben, worum es in ihrem Fach geht. Andersherum verschafft dir die fachliche Qualifikation nicht zwingend eine formale. Es ist egal, was du kannst. Es zählt, was auf dem Zettel steht. Auch etwas, an das man sich im Bildungssystem gewöhnen muss.
Wir Lehrer haben eh keine Ahnung, es muss erst der nicht qualifizierte Quereinsteiger kommen, der uns erklärt, wie unser Job geht.
Hä? Wie kommst du darauf? So etwas gab es doch noch nie.
Ich möchte jetzt mal losgelöst von der Lehrerdiskussion darauf hinweisen, dass ich Wirtschaftsinformatiker und nicht Informatiker bin.
Schon klar. Trotzdem möchtest du Informatik unterrichten. Hm.
Und theoretische Informatik gehört hier ganz sicher nicht zu den "selbstverständlichen Grundlagen", genauso wie Algorithmen und Datenstrukturen.
Ich habe mich immer wenig mit Bindestrichfächern beschäftigt. Ich bin da voreingenommen, ich halte da wenig von. Insofern habe ich auch keine Ahnung, woraus sich eine solche „Wirtschaftsinformatik“ denn nun zusammensetzt, was deren Grundlagen sind und woher sie ihre Wissenschaftlichkeit bezieht.
Es steht dir frei, uns da zu erhellen. Ansonsten meine ich, dass man <Fach einsetzen> grundlegend durchdrungen haben sollte, wenn man es unterrichten möchte. Dazu gehört auch die Theorie.
Die Wirtschaftinformatikerinnen, die ich kenne, haben im 5. Semester zumindest eine Theorie-Vorlesung belegt.
Hier wird ins gleiche Horn geblasen wie an den Unis. Ob das den Schülern nur weiterhilft, wenn dann eben kein Lehrer vor der Klasse steht?
Ja, es ist ein Dilemma. Kein Informatik-Unterricht, fachfremder Informatik-Unterricht, semi-fachlicher Informatik-Unterricht. Alles Käse. Alles nix, womit wir jungen Menschen darauf vorbereiten können, in einer durchdigitalisierten Welt klar zu kommen. Da legt er den Finger in die Wunde. Ja, und womöglich ist das vemeintlich geringere Übel die Lösung. Wenn man das in Bayern erstmal erkannt haben wird, schmeiße sie dir die Stellen hinterher.
Theoretische Informatik wird man an einer Realschule wohl eher nicht lehren.
Wenn man die Idee, man müsse nur das beherrschen, was die Schülerinnen hinterher können müssen, konsequent verfolgt, reicht ein Realschulabschluss, um an einer Realschule unterrichten zu können. Aber selbst Anne ist von Green Gables in die große, große Stadt, um da das zu lernen, das sie dazu befähigte, die Dorfschule zu übernehmen, in der sie selbst Lesen und Schreiben gelernt hat. Warum is sie nicht gleich geblieben?
Gut, wenn alles denn nun so einfach ist.
Nein, ist es nicht. Es ist ein Dilemma, wie ich oben schrieb. Informatiklehrinnen gibt es weder bei Samen Schmidt noch bei obi. Also fehlen welche. Eine grundlegende Lösung hat noch keiner. Die Bundesländer behelfen sich unterschiedlich. NRW fährt seit Jahren Quereinstieger-Programme, um seine mangelnde Perosnalplanung zu kaschieren. Das ist en Konzept mit Haken und Ösen.
Bayern macht etwas anderes. Die Kurse, mit denen sie nachqualifizieren, sind halt dich etwas anderes, als ein grundständiges Studium. Wobei, Obacht, ich diese Kurse nicht kenne.
Aber das ist alles Hühnerfußball. Bist du sie geändert haben wirst, kannst du nur innerhalb der Regeln agieren. Gewöhne dich schon mal an den Gedanken, dass im Bildungssystem niemand einen feuchten Furz darauf gibt, was sinnvoll ist. Geschweige denn, was eine Einzelne für sinnvoll hält.
Ergänzung: Dass die Info-Lehrer an den Schulen den IT-Admin machen sollten wusste ich gar nicht. Ich dachte da kommen externe Dienstleister dafür rein.
Kommt darauf an. Die meisten Schulen haben so etwas nicht. Da knibblen dann die Kolleginnen die Flugzeuge mit verbogenen Büroklammern zusammen.
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