Beiträge von O. Meier

    Joa, und die Klasse 2 lässt man dann allein? Was manche immer so großspurig ankündigen

    Nee, man organisiert 'ne Vertretung. Womöglich hat die Dienstherrin dafür keine personellen Redundanzen. Dann muss sie sich etwas einfallen lassen.

    Also manche Vorstellungen kann ich nciht nachvollziehen. Die Grundschullehrerinnen sollen geimpft werden, weil sie ein erhöhtes Risiko haben, weil amn die sehr jungen Menschen schlechter auf Abstand halten kann etc. Aber sie sollen die Impftermien sausen lassen, weil sie sich da auch um die Kleinen kümmern sollen. Und was passiert, wenn so eine Ungeimpfte sich mit Corona infiziert? Erklärt ihr dann dem Virus, dass das nicht ginge, weil die 2b dann unbeauchfsichtigt ist.

    So ein Impftermin lässt sich doch viel besser organisieren, vorbereiten und vertreten, als wenn jemand ernsthaft krank wird. Das könnten doch sogar Lehrerinnen verstehen.

    Von mir aus kann auch in der Schule in der Pause geimpft werden. Organisatorisch auch keine große Nummer.

    ie Hausärzte, und diese Signale gibt es schon, werden in nicht geringer Zahl davon Abstand nehmen, diesen Unsinn auszubaden.

    Es gibt auch auch Hausärztinnen, die anderes ankündigen. Meine z. B. sagte klar, bis ich an der Reihe wäre, hätte sie schon Impfstoff vorrätig und könne impfen.

    Ich bin da recht zuversichtlich. Das wäre auch weniger Aufwand, als sich von der Hausärztin eine Risikogruppenattest austellen zu lassen, dass dann im Impfzentrum verarbeitet werden muss.

    Natürlich wird auch kein My von den administrativen Vorgaben (Aufklärungsgespräch, Aufklärungsbogen, Beobachtungszeitraum nach Impfung, Verantwortlichkeit des Arztes bei Impffolgen) abgerückt

    Ja, vernünftig. Das Aufklärungsgespräch kann man selbst kurz halten, bei meiner Hausärztin war es das bei den bisherigen Impfungen auch immer. Der Rest gehört einfach dazu. Auf die Beobachtung möchte ich ungern verzichten.

    Apropos Aufklärungsgespräch, ich entsinne mich an eine Untersuchung im Krankenhaus, die kurzfristig eingeschoben werden musset und einer Aufklärung bedurfte. Dort überlässt man diese Gespräche ja gerne den Assitenzärztinnen zum Üben. da war aber gerade keiner. Ich wusste worum es ging. Ich lag schon auf dem Tisch, die Oberärztin legte mir den Aufklärungsbogen hin und sagte „Hier müssen Sie noch unterschreiben, da stehen die ganzen schlimmen Sachen drin.“ Nicht jederfraus Sache, für mch passte das.


    die ihre Impfung vom Hausarzt nachträglich (!) in den Impfpass eigetragen haben wollen. In den Impfzentren fehlen wohl die personellen oder zeitlichen Reserven.

    Das ist natürlich Käse. Da muss man dann etwas stur bleiben. Der Impfpass wird noch wichtig. Zur Not warte ich, bis die mit dem Impfen durch sind. Dann helfe ich abends beim Aufräumen mit und jemand gibt mir den Stempel.

    Als Ersttermin gab es einen einzigen Terminvorschlag. Den musste ich nehmen oder konnte es sein lassen.

    Das ist ja auch organisatorisch viel effizienter. Wir können uns ja nicht über schleppende Impferei beschweren und gleichzeitig verlangen, dass mit jeder einzelnen noch tagelang über einen genehmen Termin verhandelt wird. Man kriegt 'nen Termin und geht da hin. Fertig.

    Dass man dann von allem und jedem freizustellen ist, kann man gesetzlich regeln.

    Wenn die Termine rechtzeitig bekannt sind, ist es auch kein Problem für Vertretung o. ä. zu sorgen

    Hier gab es zwar drei Terminvorschläge, aber alle lagen während der Schulzeit.

    Was soll man da machen?

    Ja, was soll man da machen? Eine Kalenderreform initiieren? Einen Privatarzt beschäftigen, der den Impfstoff abholt und nachmittags impft? Hm. Was soll man da nur machen? Wem nichts anderes einfällt, der wählt einfach einen von den drei Terminen und sagt in der Schule Bescheid. Dann geht er zum vereinbarten Termin und (Trommelwirbel) lässt sich impfen.

    Nicht, dass ich das nicht machen würde, aber ihr Ton...

    Jope. Bei allem und immer die Unterstellung, Lehrerinnen laufen den ganzen Tag in der Gegend 'rum und kucken nur, wie sie sich verpissen können. Wer das will, macht das. Vermutlich in jedem Kollegium gibt es welche, die das erfolgreich hinkriegen. Wenn alle das mächten, liefe der Laden nicht so reibungslos.

    Ich denke, morgen Abend wissen wir mehr.

    Oder auch nicht. Morgen treffen sich ja die Minsterpräsidentinnen mit der Frau Bundeskanzler und festzustellen, dass man sich nicht auf eine gemeinsames Vorgehen einigen kann. Man hält dann irgendwelche Eckpunkte fest, die dann bei der regionalen Umsetzung keinen mehr interessieren.

    Das, was morgen abend (morgen nacht?) bekannt gegeben wird, muss nicht relevant sein.

    Neulich in einem Boulevard-Magazin beim WDR sprah Herr Lauetrbach, dass man eigentlich nicht lockern dürfte (3. Welle, Mutation,, das übliche halt), dass man aber so ehrlich sein müsste, zu sagen, dass sich das nicht durchsetzen ließe. Na klasse.

    a, ohne mich persönlich würde der Termin ausfallen und damit müsste ich persönlich mir eine andere Lösung für unser Netzwerk überlegen bzw. wieder einige Zeit warten bis der Herr Zeit hat mir bei einer Lösung zu helfen. Es gibt einfach Termine, die dürfen gar nicht ohne den IT-Verantwortlichen stattfinden bei uns, dann fallen sie komplett aus und mir das ganze auf die Füße.

    Das klingt alles nach schweren strukturellen Mängeln. Keine Vertreterinnen oder sonstige Redundanzen. Alles hängt an einer. Wenn die ausfällt, bricht der ganze Laden zusammen. Klasse.

    Wer auch immer diesen organisatorischen Bockmist gebaut hat, ich bin mir sicher, dass er ihn nicht auf meine Kosten hätte bauen können. Ich ließe mir deswegen den Impftermin nicht verwehren.

    Ich möchte darum bitten, auch an die Organisation in den Impfzentren zu denken. Für die ist das einfachste, die geben einen Termin 'raus und die Impfkundin kommt dann einfach. Termin streichen, absagen, verschieben, neuen finden, das ganze Extrawurst-Geeier bedeutet zusätzlichen Aufwand. Da überlegte ich mir zweimal, ob ich jenen das zumutete. Wegen eines Termin wegen irgend'was mit Computern jedenfalls nicht.

    Aber ich bin auch nur ein austauschbares kleines Rädchen in der Schule und nicht der Dreh- und Angelpunkt des Bildungssystems in meinem Bundesland. Da habe ich wohl noch mal Glück gehabt.

    Dass man in IT-Kreisen eine Sitzung nicht als Online-Konferenz abhalten kann, mutet mir schon etwas absurd an.

    Ich hoffe, dass eine Nachrückerin gefunden wird. So bekommt eine die Impfdosis, die es nötiger hat.

    Wenn man die Aboversionen der Clouddienste hat, ist die Versionierung automatisch mit dabei.

    Aboversion heißt dann aber, dass Geld fließt. Finde ich im Prinzip ok. Viele wollen aber für solche Dienstleistungen nicht zahlen. naja, muss jede selbst wissen.

    Um Speicherplatz zu sparen, habe ich mehrere sehr große Dateien nur in der Cloud und nicht mehr lokal liegen.

    Okay. So große Dateien habe ich wohl gar nicht. Insbesondere das Material für die Schule sind eher kleine Dateien.


    Das ist je nach Ansicht ein Vor- oder ein Nachteil - abhängig von den eigenen Fähigkeiten und der Motivation, sich selbst zu kümmern.

    Ja, das ist so. Ich meine aber, dass man sich auch bei den Convinience-Produkten zumindest die Zutaten-Liste durchlesen müsste, um zu wissen, was man da hat. Das ist womöglich weniger Aufwand, als die DIY-Lösung zu betreiben. Das Problem ist, das viele gar nicht die Wahl haben. Sie kriegen nichts eigenes an den Start. So sind sie dann darauf angewiesen, einen Dienst zu nutzen, den sie auch nicht verstehen. Das ist das eigentlich Problem. Wer abwägen kann, was er nimmt, hat auch die Entscheidungsfreiheit.

    Für mich hält sich der Aufwand in Grenzen. Dafür habe ich eine passende Lösung für mich.

    @Kalle29 spricht mal wieder das Problem an, das wir schon oft benannt haben. Alle machen mit, keine weiß Bescheid. Die Mehrhei der Computernutzerinnen hat von den technischen Grundlagen so wenig Ahnung, dass sie den Geräten und Diensten, eigentlich den Herstellerinnen und Betreiberinnen, hoffnungslos ausgeliefert sind.

    Ich bin mir sicher, dass viele gar nicht wissen, dass ihre Daten physikalisch nicht (mehr/nur) auf ihrem Computer liegen. Wo die sind, wie die da hinkommen und was die da machen, weiß keiner. So lange alles läuft, schön. Wenn's hakt, keine Chance, was zu reparieren.

    Ich kriege schon längts nicht mehr alles mit und bin nicht bei jeder technischen Entwicklung auf dem Laufenden. Manchmal glaube ich aber, dass es gar nicht so schlecht ist, dass ich an einigen Stellen immer noch so arbeite wie vor 20 Jahren. Ich verwende bevorzugt Dinge, die ich verstehe, zumindest grob.

    Oder die Menschen die Nase voll davon haben, dass hemmungslos Daten von ihnen gesammelt werden und etwas anderes an deren Stelle tritt.

    Unwahrscheinlich.

    Aber auch ich bin eine unverbesserliche Lokalspeicherin. Es muss ja nicht gerade Microsoft pleite gehen. Es reicht ja eine Internetunterbrechung, also irgendeine Leitungsstörung, und ich habe keinen Zugriff mehr auf die Clouddaten.

    Automatische Synchronisation ist mir suspekt. Verstehe ich, was da jeweils passiert? Ist vielleicht nachher doch die Version überschrieben die ich brauche? Ach, wenn's immer automagisch so ginge, wie man's bräuchte. Ich habe zugegebenermaßen keine Erfahrungen mit OneDrive, also auch nicht mit dessen Synchronisation.

    Für mich läuft Versionierung statt Synchronisation optimal. Konkret habe ich meine Vorbereitungen in Subversion-Repositories. Da pflegt man neue Versionen, Änderungen oder neue Dateien explizit ein. Macht etwas Arbeit, dafür hat man mehr Kontrolle. Außerdem habe ich Zugriff auf alles älteren Versionen. Wenn mir eine Änderung später doch nicht passt, aknn ich die alte Version auschecken.

    Über ein Web-Interface habe ich praktisch immer und überall Zugriff auf die Dateien (funktionierender Internetzugang vorausgesetzt, s. o.).

    Auf jeden Fall bin ich nicht von einer Anbieterin abhängig. Den Server, auf dem die Daten liegen, betreibe ich selbst.

    Aber im Falle einer Tetanuserkrankung hätte ich die Verantwortung an der Backe gehabt. Nö.

    Inwiefern? Die Nicht-Impfung kann dir doch niemand anlasten. Gibt es da Präzedenz-Fälle?

    Im Übrigen auch ein Problem, das man nur hat, wenn man auf Klassenfahrt fährt. So hat Corona doch sein Gutes, dass wir mal ein Jahr lang ausprobieren können, dass nichts Schlimmes passiert, wenn man nicht fährt.

    Wenn ich also der Meinung bin, dass "die Politik" im Herbst im Großen und Ganzen versagt hat, stehe ich für dich auch mit der Demokratie auf Kriegsfuß?

    Nein. Das ist etwas anderes, als zu sagen „die (alle!) Politikerinnen haben versagt", „die da oben machen eh, was sie wollen“ oder ähnliches. Allerdings ist die Diagnose des Versagens der Politik als Ganzes dergestalt unspezifisch, dass sie uns nicht sonderlich weiterbringt. Man könnte mal benennen, was schief gelaufen ist, wer was hätte anders machen können, oder so.

    Aber wenn du dich angesprochen fühlst, kannst du ja mal nachschauen, ob es nicht hilfreich wäre, wenn du deine Aussagen und deine Formulierungen etwas schärfst.

    Der FDP-Abgeordnete hat aber zumindest Konsequenzen aus seinem Verhalten gezogen oder?

    Noch ist er Abgeordneter. Für die volle Pension muss man entsprechend genügend Legislaturperioden beisammen haben. Als echter Leistungsträger kümmert er sich natürlich auch um seine Altervorsorge.

    Außerdem kann er mal über 180 Sozialstunden nachdenken. Nach Feierabend im Impfzentrum putzen z. B.

    Hier auch. Freunde. Lassen gegen gar nix impfen.

    Drum suche deine Freunde mit bedacht.

    Es ist nicht verantwortungsvoll, wegen esoterischer Spinnkram-Ideen Kinder einem erhöhten Risiko schwer zu erkranken auszusetzen. Der Staat hält sich vornehm zurück, sind ja die eigenen Kinder. Und hinterher lesen wir „Warum hat das Jugendamt denn nicht was gemacht?“

    An der Stelle fragt man sich denn schon, warum es keiner Qualifikation bedarf, um Kinder zu haben.

    Viele sehr "rechtsstehende" Personen missbrauchen die Frage.

    Die Verklausulierung als Frage ist ein klassischer Trick. Man schreibt nicht „Lindbergh ist eine Lehramtstudentin“ sondern „fragt° nur „Ist Lindbergh eine Lehramtstudentin?“. In großen Lettern mit roten Balken auf der Vorderseite einer Zeitung verfehlt das seine Wirkung nicht. Die Behauptung ist unterwegs. Ich meine, dass es dazu sogar Urteile gibt, dass man mit der prominenten Veröffentlichung einer solchen Frage eben nicht nur gefragt hat, sondern eine Behauptung veröffentlicht.

    Jetzt hat dieses Forum nicht die gleiche öffentliche Wirkung wie eine Boulevard-Zeitung. Es sei nur als Ergänzung erwähnt.

    Ich habe nichts behauptet, sondern eine Behauptung eines Dritten aufgegriffen und sie zur Diskussion gestellt.

    Ja, formal alles in Ordnung. Und sogar fast im Konjuktiv. Gibt es irgendeinen Anlass, dass wir uns hier mit dieser Behauptung auseinandersetzen? Derjenige, der sie einfach mal so in die Welt gesetzt hat, scheint sie nicht stützen zu können. Jetzt sollen wir uns damit beschäftigen? Wozu? Warum sollte man eine solche Behauptung weiter verbreiten, wenn man nicht der Ansicht ist, da könnte etwas dran sein?

    Nein, nein, @Lindbergh, du hast alles richtig gemacht. Du hast einfach nur etwas nachgeplappert, ohne darüber nachzudenken. Und jetzt sollst du auch noch dafür verantwortlich sein, was du geschrieben hast? Also, so was.

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