dass Menschen die so festgefahren für mich als Lehrer ungeeignet sind.
Über die Eignung als Lehrerin entscheidet entsprechend qualifiziertes Personal nach objektiven Kriterien.
Klar es gibt zum Beispiel Kreationisten, die es genauso wörtlich glauben,
Auch die vermeintlich wörtliche Auslegung ist eine Interpretation. Es ist einigermaßen typisch für religiöse Strömungen, nicht nur die eine Interpretation zu bevorzugen, sondern auch gerne mal den anderen die Berechtigung abzusprechen. Da wird die Luft der Toleranz schnell dünn.
in der Schöpfungsgeschichte nur ein Bild, dass erklären soll wie die Menschen zu Gott stehen, dass Gott hinter allem steht und vor allem auch erklärt, dass die Erde etwas Gutes ist.
Aber die Existenz dieses nicht näher erklärten Gottes wird mal vorausgestezt. Er steht also hinter allem, was immer das bedeuten mag. Soso.
Das wird besonders deutlich, wenn man sich vor Augen führt, dass die Schöpfungsgeschichte zur Zeit des Babylonischen Exils entstanden ist. Es war also vor allem eine Abgrenzung zum Glauben der Babylonier, die in der Erde etwas Böses gesehen haben, dass sie vernichtet.
Hier wird insbesondere die Fiktionalität der Geschichte deutlich. Die Idee des Monotheismus ist ein kulturhistorischer Meilenstein. Das ist in der Tat aufschlussreich.
O. Meier ist die Sache vollkommen klar. Die Kirche ist böse
Das schrieb sie so nicht. Die Kritik an der katholischen Kirche war deutlich differenzierter.
Gott ist eine fiktive Gestalt.
Ja.
Und wer daran glaubt hat eigentlich eher psychische Probleme.
Nee, schrieb ich so auch nicht. Aber lassen wir das mal. Genauigkeit kann auch mal nerven.
Kirche hat etwas mit Glauben zu tun.
Soso.
Wie könnt ihr euch so sicher sein, dass es das Göttliche nicht gibt.
Eben war noch von einem Gott die Rede, jetzt von dem "Göttlichen". Letztendlich stellt sich die Frage nach der Existenz noch nicht mal. Die Religionen sind noch nicht mal in der Lage, klar zu sagen, was ein Gott sein soll. Vielmehr wird die Unkenntnis darüber sogar zur Methide erhoben. Derartges Geschwurbel entzieht sich einer sachlichen Überprüfung.
Milliarden von Menschen sehen es anders. Darunter auch einige sehr intelligente.
Und wie viele von denen liefern irgendwelche Indizien für die Existenz der Götter? Oder können zumindest klar sagen, was das sein soll. was ist denn mit den vielen Milliarden Menschen, die die Ansichte der katholischen Kirche nicht teilen. Besagt das, dass jene Unrecht hat?
Viele Wissenschaftler bezeichnen sich als gläubig.
Hatten wir schon. Wenn man sich mit kleinen Werten für "viele" zufrieden gibt.
Über Frau Merkel kann man denken, was man möchte. Aber sie bezeichnet sich auch als gläubig und ist sicherlich ein sehr intelligenter Mensch.
Ich bin mir ehrlich gesagt nicht ganz sicher, wie fest der Glaube bei ihr ist. Ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass sie sich mit ein paar Phrasen über die Nummer rettet, weil sie Mitglied einer Partei ist, in der etwas anderes nicht gut ankäme. Aber das sind Spekulationen.
Hat die promovierte Physikerin Merkel denn etwas mit Substanz zu Thema beizutragen oder ist ihr Glaube schon alles?
Aber ihr tut hier so als ob das Alles vollkommen klar ist. Gott ist eine fiktive Figur.
S. o. Klarheit kann es nicht geben. Das aber aus der begrifflichen und inhaltlichen Unklarheit die Existenz von irgendetwas belegt werden können soll, will mir nicht einleuchten.
So ein wenig Toleranz und Verständnis würde ich mir voll allen wünschen.
Ja, Toleranz ist immer schnell eingefordert.
Es gibt viele Menschen, für die spielt der Glaube eine große Rolle. Das sollte man einfach akzeptieren
Ja, kann ich akzeptieren. Aber auch das sagt nichts über die Vereinbarkeit des jeweiligen Glaubens mit der Realität aus.