Beiträge von O. Meier

    geht in Richtung Rassismus

    Du musst mal ein Bisschen sortieren. Rassismus operiert mit Zuschreibungen. In unserer Gesellschaft kann sich jede ihre Religion frei wählen. Das ist etwas eutlich anderes, als Opfer einer rassistischen Zuschreibung zu sein.

    Das sollte man schon unterscheiden können. Insgesamt wäre etwas mehr Genauigkeit angebracht. Man sollte unterscheiden können, was tatsächlich jemand in diesem Thread gesagt hat und was man sich ausgedacht hat.

    Dann bitte mit Kamelle und Kapelle. Bei den beiden wartet man doch sowieso fast nach jedem Satz auf den Tusch - damit man weiß, dass man lachen darf.

    Ich habe ja auch einiges an den beiden zu kritisieren gehabt. Aber seit der letzten Lock-Down-Verlängerung habe ich Hoffnung. Die Ministerin hat eine klare Linie für Distanzunterricht vertreten. "Argumentativ" hat sie dann mit den Mutationen irgendwie noch die Biege gekriegt, dass es entgegen vorheriger Sturrheit nunmal nicht anders ginge. Und die Informationen waren mit mehrfach 24 Stunden Vorlauf verfügbar.

    Also es geht doch.

    Die Ministerpräsidentin hat seit der Wahl zur CDU-Vorsitzenden ihrer Sichtweise auf die Maßnahme offensichtlich ziemlich deutlich verändert. Mal sehen, was das auf Dauer bedeutet.

    Ich lasse mich nicht von meinem Hass leiten.

    Ja, mit Unterstellungen und Vermutungen sind manche schnell bei der Hand. Kommt vielleicht daher, wenn man es nicht gewohnt ist, seine Behauptungen zu belegen. Glauben reicht ja. Ist ja sogar ist ja mittlerweile sogar 'ne Wissenschaft.

    Keine Ahnung, ob es das ist oder woher das Befürfnis kommt, jemandem irgendwelche Emotionen zu unterstellen.

    Warum sollte ich?

    Weil dann deine Frage nach dem Wissenschaftsgehalt dieser Disziplinen Sinn ergebe. Aber das muss sie ja nicht.

    Ich zweifle auch nicht daran, dass in einem Religionsstudium "Wissenschaft" steckt.

    Und wie ist es bei dir?

    Was auch immer ein "Religionsstudium" sein mag.

    Konfessionsbezogene Theologie kann allein deshalb keine Wissenschaft sein, weil sie die konfessionelle Innenansicht nicht ablegen kann.

    dass du auch noch wenig Ahnung von Wissenschaft hast.

    Ja, und dann noch ein paar abwertende Anmerkungen zur Person. Hier kriegen wir wohl mal wieder ein Beispiel christlicher Nächstenliebe.

    Den Trend, Threads zu Religionen durch persönlicher Beleidigungen zu eskalieren, in der Hoffnung, dass die Moderatorinnen irgendwann keine Wahl mehr haben, als zu sperren, kennen wir. Hat in der Vergangenheit oft funktioniert. Womöglich scheinen manche Leute das als letztes zur Verfügung stehendes Mittel zu sehen.

    Ich weiß nicht, was mich mehr erschreckt, die Angst vor der Realität oder die Desktruktivität.

    Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz.

    Wenn du möchtest, dass es so aussieht, ist ja alles in Ordnung.

    Ich finde es tatsächlich ein wenig amüsant, dass du religionswissenschaftlich bzw. philosophisch nicht weiter bist als die heidnischen Römer, die versucht haben, die Christen aus allem rauszudrängen. Ich mein, nicht an jedem gehen einfach mal 1700 Jahre geisteswissenschaftlicher Überlegungen vorbei. Respekt!

    ja, genau. Das ist ja auch das einzige, was ich zur katholischen Kirche anzumerken habe. Haha, bin ich aber doof. Und wie schlau alle anderen sind. Hahaha.

    Deshalb fiel mir auch folgender historischer Unterschied nicht auf. Die antiken Römerinnen waren ja nicht frei von Religion. Auch deren Religion stellte einen Teil der damaligen Machtstruktur dar. Eine neuaufkommende Religion passte da nicht gut und kriegte erst mal eines auf den Deckel. In der Antike kriegte man leicht mal eines auf den Deckel.

    Interessant ist dann der Punkt, als die Römerinnen dann die "neue" Religion in ihr System adaptierten. Machten sie öfter mal, gerne in eroberten Gebieten. Von da ab machte sich das Christentum diese Machtstruktur, von der sie vorher auf den Deckel gekriegt hat, zu Nutze. In Form der katholischen Kirche hat sie bis heute überlebt und ist insbesondere immer noch eine Machtstruktur, die mit solchen und mit solchen Mitteln Einfluss auf unsere Gesellschaft nimmt. Sie bedarf allein schon deshalb einer kritischen Betrachtung.

    Aber das merke ich ja nicht, ich bin eine geisteswissenschaftliche Flachgurke und plappere nur den antiken Römerinnen nach, weil ich die Christinnen irgendwo 'raushalten möchte. Sie sind ja nirgendwo dabei.

    Danke, dass du mir das alles mal erklärst.

    Trotzdem finde ich die Vorstellung des Verzehrs menschlichen Fleisches und Blutes mindestens eklig. Sie ist sogar ziemlich dicht an der Grenze zur motus antiperistalticus. Blöd, dass sich diese antike Sozialisation bei mir gehalten hat.

    Gesellschaftswissenschaften an den Rand zu stellen,

    Hier sehe ich doch einen Twist im Diskussionsverlauf. Wie kommst du jetzt hierauf? Hat sich irgendjemand hier derart über Gesellschaftswissenschaften geäußert?

    Religion, Ethik, Soziologie als Laberei abzustempeln

    Interessante Reihung. Religion neben zwei wissenschaftlichen Disziplinen. Trotzdem, hat die jemand als Laberei abgestempelt?

    Als kath. Priester darf man zwar nicht heiraten, aber wenn man evangelischer Priester und verheiratet ist (und Kinder hat) und dann konvertiert, kann man weiterhin als Priester in der katholischen Kirche tätig sein UND weiterhin verheiratet sein.

    Eine evangelische Religionslehrerin erklärte mir dazu, dass dann aber dem nunmehr katholischen Priester der Vollzug der Ehe untersagt sei. Über die Einhaltung wache der heilige Geist.

    Keine Ahnung, ob da etwas dran ist, kann auch einer ihrer Katholikinnen-Witze gewesen sein.

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