Beiträge von O. Meier

    Und selbst wenn die APO-GOSt für diese Lage ungeeignet ist, kannst Du sie nicht mal eben außer Kraft setzen.

    Wer jetzt immer ncoh meint, Vorschriften, die nicht auf den Fall einer Pandemie hin verfasst worden sind, jetzt ein zu eins durchzuziehen zu müssen, merkt doch echt nicht worum es geht. Der Fall einer Pandemie ist in der APO-GOSt nicht geregelt. Klingt für mich nach einem überegsetzlichen Notstand. Den haben wir aber nicht, weil das Ministerium in seinem Erlass geregelt hat, wie bei Klausuren zu verfahren ist. "Alle GO-Klausuren müssen geschrieben werden" stand da eben nicht. Es ging wohl mehr um eine Abwägung.

    Man kann es eigentlich an dem Forum gut darstellen:

    Warum auch immer jetzt das Forum als Beispiel herhalten muss. ich sehe nicht, dass man durch ein Beispiel den Begriff hinreichend genau abgrenzen kann.

    "verläuft sich im Sande" = passiv = "natürlich"

    "wollen wir nicht mehr" = aktiv = "erzwungen"

    Von der missbräuchlichen Verwendung des Gleichzeichens mal abgesehen, aber wer soll denn aus dem Gestammel schlau werden?

    Muss ich mir das so vorstellen, dass wenn jemand also sagt, geschlechtergerechte Formulierungen wolle sie nicht mehr, dann ist das also etwas Aktives und damit erzwungen?

    Sorry, aber die Gleichsetzungen hier sind doch völlig absurd und willkürlich. Die Komplementarität von "natürlich" zu "erzwungen" halte ich auch für gewagt.

    Die Idee, der Entwicklung, die einfach so passiert, ist doch völlig absurd. Menschen agieren miteinander, dabei nehmen sie auch Einfluss aufeinander. Man könnte sich darüber Gedanken machen, wie bewusst ihnen ist, dass sie andere beeinflussen. Immer, bei jeder Handlung. Müssen wir jetzt auf Watzlawick verweisen?

    Und wenn es darum geht, die Art der Einflussnahme zu bewerten, dann ist mir doch allemal eine aktive, bewusste und erklärte Einflussnahme lieber, als vermeintlich die Gesellschaft sich einfach irgendwo hinentwicklen zu lassen und so zu tun, als hätte man damit nicts zu tun.

    [...Edit by Mod: Abschnitt mit Beleidigung entfernt. Kl. Gr. Frosch, Moderator]

    Ich konnte da auch nicht Beleidigendes finden. Provokativ sicherlich. Unangemessen? Vielleicht, aber nicht sicher. Beleidigend? Wer soll sich denn da beleidigt fühlen. Diejenigen, die so handeln? Wenn die ihr eigenes Handeln als beleidigend empfinden, sollte die das mal reflektieren. Personen, die sich anders verhalten, könnten sich beleidigt fühlen, wenn ihnen jemand ein solches Habdeln unterstellt. Das konnte ich hier nicht heraus lesen.

    Ich habe kein Problem damit, wenn Moderatorinnen moderieren. Ob das hier notwendig war, ja mei, das mag die Geschichte entscheiden. Aber Nachtreten der Schiedsrichterin ist kein guter Stil. "Unangemessene Bemerkung entfernt" hätte es besser getroffen.

    Ich würde auch gern bei meinem Privat-Gerät bleiben, weil alles perfekt eingerichtet ist, so wie ich es brauche,

    Ein Dienstgerät könnte auch entsprechend eingerichtet sein. Dazu müsse erst der Wille und dann das Geld da sein. Politische Entscheidungen. Wenn sich jemand um die wartung kümmerte, hätte ich auch mehr Zeit für Unterricht.

    Natürlich ist es schwierig, ein Vielzahl von rechnern zentral zu warten, so dass jede Kollegin, die Software und das Zubehör hat, das sie braucht. Aber es geht.

    Ich habe echt keine Lust mehr, immer alle Fehler reparieren zu müssen.

    obwohl ich durchaus manchmal zwischen Betriebssystemen hin- und her-switche (zu Hause: Mac, in der Schule: PC mit Windows),

    Du meinst, du wechselst zwischen enem Betriebssystem und Windows. Ja, kenne ich.


    Bei uns soll es - eventuell - neue Laptops für die Schule geben, die wir auch nach Hause nehmen dürfen und dann natürlich immer mit zu Schule bringen müssen.

    Da hätte ich schon keine Lust zu. Nö, entweder steht das Ding in der Schule, weil es da gebraucht wird, oder zu Hause, weil ich es dort brauche. Immer mitschleppen ist doch dummes Zeug.

    Ich habe hier einen Dienst-Laptop fürs Verwaltungsnetz wegen Zeugnisse. Da wurden Docking-Stations für angeschafft, die in der Schule stehen sollten. Das war natürlich Quatsch. Also habe ich 'ne Docking-Station und einen Monitor mit nach Hause genommen. Den Laptop nehme ich nur äußerst selten mit in die Schule, weil er dort nicht oft gebraucht wird. Und das auch nur, wenn sicher gestellt ist, dass ich nach den Dienstverrichtungen direkt nach Hause begebe. Beim Sport, in der Gaststätte oder beim Einkaufen brache ich keinen Laptop.

    Die hätten mir auch einen Desktop-Rechner mitgeben können.

    Ich brauche auch diese angekündigten Lehrerdienstgeräte für mich nicht. Ich arbeite lieber mit einem von mir administrierten Gerät meiner Wahl.

    ich würde leibend gerne mit einem zentral adminstrierten Dienstgerät arbeiten. Allerdings mit einem, dass etwas taugt. Da rid die Luft dann dünn.

    Wenn wir aber ab Mitte Februar wirklich ein Wechselmodell bekommen, fände ich WLAN schon sehr, sehr sinnvoll,

    Stimmt.

    (und das 7 Minuten hängen).

    Kumuliert, nicht am Stück. Ich wollte da nicht unnötig auf die Sahne hauen. Am Stück ist 90 Sekunden aber schon die Überobergrenze. Meistens schaffe ich 'ne Minute. Der Vorteil mit mehreren hanging spots ist, dass man einfach zwischendrin mal hängen kann. Einen habe ich auch im Arbeitszimmer. Aufstehen, ein paar Schritte gehen, hängen, ein paar Schritte gehen, weiterarbeiten. 2 Minuten, die helfen.

    Dann kriegt man insgesamt 7 Minuten hin. Klappt aber auch nicht immer. Aber wenn ich extra im Fitnessstudio müsste, ginge da gar nichts.

    Du vermischst da immer ein bisschen Grammatik und Semantik, wenn du mich fragst.

    Ich frag' dich aber nicht. Und auch dann vermische ich nichts, sondern ich bin mir über Zusammenhänge bewusst. Oder will hier jemand behaupten, Grammatik habe nichts mit Sematik zu tun?

    Vielmehr kam er einfach aus der Mode.

    Ganz natürlich, so von selbst. Da hat niemand Einfluss genommen. Is klaa.

    Wenn ich aber alleine von der Rolle "Schüler" spreche, ist das biologische Geschlecht zu dem Zeitpunkt irrelevant.

    Was auch immer das "biologische Geschlecht" sein soll (Chromosomen-Tests müssen die jungen Menschen ja bei euch nicht machen, oder?), glaube ich das nicht, dass man das Geschlechterrolle, die man jemandem an der einen Stelle bereitswillig zuordnet, an der anderen komplett ausblenden kann.

    An der Tür. Türen gibt es auch in Hessen, oder?

    Man kann etwas an die Decke hängen oder an die Wand. Draußen geht meist auch was. Garten. Balkon. Ein Baum in der Nähe, der einen waagerechten Ast hat. Was weiß ich. Kein hanging spot zu haben, empfände ich als problematisch. Und dafür wollte ich auch nicht ins Fitnesstudio gehen. Dann käme ich ja nicht auf meine sieben Minuten hängen pro Tag. De facto habe ich mittlerweile etwa ein halbes Dutzend Hängemöglichkeiten in unterschiedlicher Ausführung.

    Konkret?

    Ja, gell, das wär a G'schit'n.

    Ich entschuldige mich jetzt schon bei der Threaderstellerin,

    "Sich" entschuldigen, ist auch so 'ne Sache. Da, wo ich herkomme, bittet man um Entschuldigung.

    Ich finde es jetzt nicht so doll,

    "Finde ich nicht so doll", "Gefällt mir nicht", "Nö, ich mag nicht." Wie wär's mit Argumenten?

    sowas wie "SchülerInnen" oder "Schüler (m/w/d)" zu lesen.

    Stimmt, das generische Femininum schreibt und liest sich eleganter. Das forderst du ja gelegentlich mal ein. Allerdings gebe ich zu bedenken, dass die deutsche Grammatik nicht immer gut geeignet für eine geschlechtsgerechte Ausdrucksweise ist, da muss man schon mal Kompromisse eingehen.

    wo Geschlecht für mich keine Rolle spielt,

    Ja, wenn man selbst der Nutznießer (richtig, männlich, pun intended) einer Geschlecherasymmetrie ist, kann man schnell darüber hinweggehen. Komisch, dass die Benachteiligten das nicht auch einfach machen.

    denn "Schüler" sind für mich erst einmal nicht Jungs oder Mädchen, sondern eine nicht näher geschlechtsspezifizierte Menschengruppe, die sich durch ihre Rolle in der Schule definiert.

    Im Lebe nedd, im Lene nedd. Natürlich nimmst auch du die jungen Menschen mit ihrem Geschlecht und in ihrer Geschlechterrolle war. Dass du eine bestimmte, von anderen als rückwärts gewandt empfunde, Geschlecherrollenverteilung bevorzugst, hast du ja schon klar gemacht. Und auf einmal spielt das keine Rolle mehr? Alles nur geschlechtslose, zu beschulende Wesen? Glaubst du dir das?

    Eine natürliche Entwicklung wäre z.B., dass man Lehrerinnen inzwischen kaum noch mit "Fräulein" anspricht; ist aus der Mode gekommen.

    Die Bezeichnung rührt daher, dass es ein Zölibat für weibliche Beamte gab. Wenn die Lehrerin heirate, war sie ihr Amt und damit ihren Job los. Es gabe also nur ein "Fräulein Lehrerin", keine "Frau Lehrer". Die entsprechende Anrede entsprach der Rechtslage.

    Mit Änderung der Rechtslage, änderte sich auch die Anrede. Das war jetzt "natürlich"? Gesetzesänderungen sind natürlich?

    Nee, das ist Käse. Gesellschaften entwickeln sich nicht einfach so. Wir gestalten sie, wir nehmen Einfluss. Mal offen, mal hintenherum, mal durch Gesetze, mal durch aufmüppfiges Verhalten, mal bewusst, mal durch Vorleben von Dingen, die man für irgendwie selbstverständlich hält.

    Wenn man manche Einflussnahme als "natürlich" deklariert wird, dann doch nur, weil man hofft, das "natürlich" irgendwie positiv konnotiert ist. Das ist aber auch Quatsch. Das meiste, was wir machen ist nicht natürlich. Wie dem auch sei, diese Deklaration entspricht der Aussage "Ihr seht das so, wir sehen das so, aber unsere Sichtweise ist richtig." Weiter geht die Lindbergh'sche Argumentation nicht.

    Für mich wäre eine solche Ausgabe doch ein größeres Loch im Geldbeutel und dann wäre die Frage, was ich mit den Geräten mache, sobald die Fitnessstudios wieder aufmachen werden.

    Weiter zu Hause trainieren. Ich habe nie verstanden, wozu man ein Fitness-Studio braucht. Irgendwelche Maschinen interessieren mich nicht. Die dienen ohnehin nur dazu Muskelgruppen isoliert zu trainieren. Das ist gut für Leute, die sich aufpumpen wollen. Von dem Schweiß der anderen, der daran klebt, fange ich erst gar nicht an.

    Das erste "Gerät", das ich angeschafft habe, war eine Klimmzugstange. Wobei die Anschaffung darin bestand, in den Schuppen zu gehen und zu schauen, was man verwenden kann. Das wäre auch so ziemlich das einzige Gerät, auf das ich ungern verzichten möchte. Alles andere ist Zusatz, macht Spaß, sorgt für Abwechlung. Einiges gekauft, vieles improvisiert, gebaut, umfunktioniert. Aber da geht es ein wenig auch um die Basteleien. Und ein paar "Spezialgeräte" dabei für eine bestimmte Sportart.

    Radfahren, Laufen, Wandern macht man eh draußen.

    Aber das meiste passiert ohne Gerät auf 'ner Matte (Discounter; 7,99).

    Das Wichtigste ist doch, dass man Spaß an der Bewegung hat.

    Das Unterschied ist, dass die Queen bzw. Angela Merkel prominent sind. Gleiches erlebt man ja auch bei den Partnerinnen von männlichen Promis, die dann als "Freundin von..." vorgestellt werden. Die Comicfiguren sind aber nicht prominent, also kann man jeden ja wohl so nennen, wie er oder sie heißt.

    Genau. Um es noch mal etwas anders zu formulieren: Die Comicfiguren dienen insbesondere als Identifikationsfiguren für die Schülerinnen, die dieses Material nutzen. Da ist es dann eben besonders wichtig, was man da so alles mittransportiert.

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