Beiträge von O. Meier

    Könntest du deine Antipathien vlt. für dich behalten bzw. per PN mit Anderen austauschen? Sowas ist in meinen Augen Cybermobbing und

    Zum Mobbing bedürfte es zunächst mal eines Mobs. Ein solcher dürfte Minimaus wohl kaum sein. Und naja, ist es tatsächlich schlimm zu sagen, von dieser oder jener lese ich nichts mehr?

    das möchte ich, wenn es um mich oder andere User, die ich mag, geht, hier nicht lesen.

    Bei anderen schon? Soso.

    Du könntest dich auch mal mit dem kategorischen Imperativ beschäftigen.

    und wenn ja, warum konnte man nicht stärker belangen?

    Eben noch sollte "das Individuum" schön für sich entscheiden, jetzt wird mit der Strafkeule gedroht. Trvialierweise ist jede Regel nur so gut, wie sie sich druchsetzen lässt. Geschenkt. Verstöße zu bestrafen nützt dabei aber nichts, denn dann ist der Verstoß ja schon eingetreten. Die abschreckende Wirkung von Strafen wird gemeinhin überschätzt.

    Wegen meiner können Polizei und Ordnungsämter 'ne gute Schippe drauflegen, damit die Sachen klappen. Natürlich werden sich dann wieder Menschen finden, die nach ihrer Rechten und ihrer (individuellen) Freiheit schreien.

    Ein wirklich gute Idee, wie man Akzeptanz für die Regeln schafft, habe ich aber noch nicht gehört.

    von daher bin ich einfach daran interessiert, dass dieses eingeschränkte Leben wie jetzt bald endet

    Die beste Möglichkeit, aus den Einschränkungen heraus zu kommen, ist es, sich möglichst weit einzuschränken.

    kurzer und harter Lockdown

    Die Härte macht sich jede selbst. Was die Dauer anbetrifft: bis es vorbei ist. Kürze zu fordern, ist Unsinn. Derlei hatte man mit den November-Maßnahmen vor, im Dezember sollte der Spaß vorüber sein. Tataa. Solche Versprechen sind die Grundlage für das ’Rumgeeier, das du an anderer Stelle kritisiert.

    - verzweifelt sein

    - Kritik an Vorgehen der Regierung üben

    - demonstrieren (von mir aus auch unter Einhaltung gängiger Maßnahmen)

    Ja, empfehle ich auch. Alles bekannte und erprobte Infektionsschutzmaßnahmen.

    Seit Monaten eiert die Regierung jetzt herum

    Tut sie. Das muss mich doch aber nicht daran hindern, vernünftig zu sein. In der Zeit als z. B. die Speiselokale geöffnet waren, gab es keine Pflicht, in ein solches zu besuchen. Es gibt keine Pflicht, jetzt in irgendwelche Wintersportgebiete zu fahren. Also bleibe ich schön zu Hause. Es reicht, alle 14 Tage einkaufen zu gehen (Lebensmittel). Kleinigkeit vergessen? Egal. Gibt‘s beim nächsten Mal oder gar nicht.

    du bleibst dennoch geduldig? Ich beneide dich.

    Gerade wenn die anderen Scheiße bauen, muss man selbst vernünftig bleiben. Meine Geduld ist keine Tugend an sich. Sie speist sich aus meiner Vernunft, die mir sagt, dass zu Hause auf die Impfung zu warten, die besten Chancen zu liefert, lebend aus der Nummer herauszukommen.

    Alle Emotionen, Genervheit von der Situation, alle Verzweiflung können sich hinten anstellen, die helfen mir nicht weiter. Die nehme ich wahr, aber ich lasse mich nicht davon leiten.

    Einfach mal den Kopp anschalten.

    \\//_

    schon zu wenig für LAN, WLAN müssen wir eh selber dann finanzieren und Geräte sind da gar keine mehr drin

    Ja, schade. Dann legt man da schön Netze und hat nachher nichts zum vernetzen. Was heißt denn hierbei "selber finanzieren"? hat die Schule ein Budget, aus dem sie sonst etwas anderes anschaffte?

    Also bei uns in der Schule ist es z.B. schon zu wenig für LAN, WLAN müssen wir eh selber dann finanzieren und Geräte sind da gar keine mehr drin, es sei denn das Land hat noch Extra-Geld.

    Das meiste Geld aus dem Digitalpakt wurde noch nicht abgerufen.

    Falls es hilfreich ist, versuche ich mal, NRW zusammenzufassen.

    • Der Erlass hat ein Endgerät pro Lehrerin vorgesehen.
    • Zwingend ein "Mobil"gerät, aber kein Smartphone.
    • Bis zu 500 Euro pro Gerät
    • de facto weniger, da den Schulträhgerinnen 500 Euro pro volle Stelle zugweisen wurde, das sind weniger als aktive Lehrkräfte
    • für Anschaffung und Inbetriebnahme, Wartungskosten fallen wie immer vom Himmel
    • antragsberechtigt waren die Schulträgerinnen, diese entscheiden auch, was es gibt.
    • die Schulträgerinnen sind Eigentümerinnen der Geräte (eigentlich klar)
    • nach meiner Einschätzungen haben sich die wenigsten Schulträgerinnen die Mühe gemacht, mit den Schulen etwas abzusprechen.
    • iPads scheinen beliebte Geräte zu sein. Das Einsteigermodell gibt es um 300 Euro. In machen Fällen gab es Tastaturen oder Stifte dazu.
    • Es gibt bei diesen Geräten unterschiedliche Möglichkeiten zur zentralen Administration. Die Einschätzungen, wie aufwändig das ist, gehen auseinander. Die Afdminsitration erfolgt wohl aber überwiegend durch pädagogisches Personal. Hier lohnt es sich, noch Erfahrungsberichte zu sammeln.
    • Daraus ergeben sich unterschiedliche Einschränkung für die Nutzung. Insbesondere zum Erwerb von "Apps" konnte ich mir noch kein Bild machen.
    • Einige haben wohl aber auch Laptops bekommen.
    • Bei einigen ist (noch) nichts angekommen.

    Ich spiele nämlich mit dem Gedanken mir ein Tablet zuzulegen, weiß aber noch nicht, ob es sich lohnt.

    Ich möchte doch ernsthaft davon abraten, sich privae ein Gerät für die dienstliche Verwendung zuzulegen. Ich halte da generell nichts von, die Dienstherrin derart zu beschenken. Aber zurzeit finde ich es besonders ungünstig. Es gibt ja nicht nur den Druck wegen Corona, sondern auch noch jede Menge Geld aus dem Digitalpakt. Da würd' man sich ja ärgern, wenn man jetzt privat was kauft und dann kurz danach ein Dienstgerät bekommt.

    Es ging nicht um alles oder nichts, sondern um Priorisierung und ja, wenn der Sitz in Belgien wäre

    Nochmal. Ich kenne die Regelungen über die Nationalität von Impfstoffen nicht. Aber nach deienr Ansicht ist allein der Firmensitz ausschlaggebend? Der Herstellungsort, die Nationalität von Investorinnen, die Nationalität des forschenden Personals und er Testpersonen spielt keine Rolle?

    Warum macht man es Eu-Seitig nicht finanziell attraktiv sämtliche Impfprogramme, die absehbar jetzt zu spät kommen (Sanofi, evtl Curevac), einzustampfen und lieber in Lizenz alles auf die Produktion des aussichtsreichsten Kandidaten zu setzen? Warum hat man das nicht schon vor 1-2 Monaten gemacht?

    Ich wäre durchaus dafür, die gemischte Strategie weiter zu verfolgen. Andere Impfstoffe, die womöglich später hinzukommen, sind vielelicht leichter herzustellen, zu lagern oder zu transportieren. Vielleicht sind sie auch für die eine oder andere Teilgruppe besser verträglich. Oder sie erweisen sich als besser geeignet für z. B. Kinder (die ja bisher leer ausgehen). Ein bunter Korb von Impfstoffen bietet da mehr Möglichkeiten, um den Preis, dass man auch in etwas investiert, dass nie die Marktreife erlangt.

    Wir müssen und auch auf die nächsten Mutationen vorbereiten. Mehr Ausgangsmöglichkeiten liefern auch einen höhere Wahrscheinlichkeit, einen angepassten Impfstoff für nächstes Jahr zu haben.

    Ich möchte die Möglichkeiten, die sich aus einer Streuung ergeben, nicht leichtfertig aufgeben. Gleichwohl sollten wir schauen, dass wir mittelfristig die Poroduktionkapazitäten für die jetzt schon funktionierenden Impfstoffe erhöhen.

    Das möchte ich ja gerade von euch wissen, die ihr euch so eilfertig in Verzichtsaufforderungen übt. Ich empöre mich ja auch nicht über Israel oder die USA, die halt ihre Bürger, denen Sie verpflichtet sind, schützen wollen. Man sollte sehr vorsichtig solche Dinge zu fordern, den dahinter stehen Schicksale, die einen auch mal selber betreffen können.

    Gerade, wenn es einen selbst betrifft, kann man die Entscheidung leicht treffen. Es ist aber nunmal so, dass die Dosis, die ich erhalte, eine anderer nicht bekommt (zumindest vorerst bis wir mehr Impfstoff haben).

    Also geht es generell darum, abzuwägen, wer wnn dran ist. Da gibt es eine ganze Menge Aspekte und irgendwann muss man schnapp machen und eine Reihenfolge festlegen. Es wird dann immer jemandem geben, der damit nicht einverstanden ist. Es geht darum, eine Reihenfolge zu finden, die man sachlich vertreten kann.

    Die Nationalität des Impfstoffes ist jedenfalls kein Aspekt, der die anderen schlägt. Solche sollten die Notwendigkeit der Impfung betrachten. Also das Risiko sich anzustecken und das Risisko eines schweres Verlaufs.

    Tatsächlich rückt für mich die Verfügbarkeit des Impfstoffes gerade etwas in den Hintergrund, weil wir offensichtlich nicht mal bei den sehr begrenzten Mengen in der Lage sind, sie zügig unter das Volk zu bringen.

    Ja, hate ich auch schon erwähnt. Zunächst müssen wir die Impf-Organisation in den Griff kriegen. Parallel muss man sich um die Erhöhung der Produktion kümmern. Das geht nämlich nicht so schnell.

    Es sind also zwei Baustellen.

    ja, wenn der Sitz in Belgien wäre, wäre es normal, dass Belgien zuerst drankommt.

    Ich weiß nicht, wie der Normalfall bei einmaligen Ereignissen definiert wird. Was soll das heißen, dass in dieser Situation etwas "normal" ist?

    Ich kenne mich auch bei der Blut- und Bodenlogik nicht so aus. Es zählt der Sitz, nicht der Produktionsort für die Nationalität des Impfstoffes? Wo ist das denn geregelt?

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