Beiträge von O. Meier

    1. iPad n einem Managementsystem OHNE Erlaubnis der Anmeldung mit einer Apple ID: In diesem Fall ist kein zweiter Faktor erforderlich, da keine Kontokopplung erfolgt. Apps werden zentral installiert, ohne das du irgendeinen Zugriff oder Einfluss hättest

    Das hielte für eine interessante Alternative. Soweit ich das bisher verstanden habe, schützt der zweite Faktor nämlich nicht den Zugriff auf das Gerät, sondern den auf die Apple-ID. Auf diese kann man wohl auch mit anderen Geräten zugreifen.

    Da wir alle nun eben nur ein iPad bekommen sollen, braucht man eigentlich keine ID, die die Benutzung mit mehreren Geräten erlaubt. Damit reißt man eine erhebliche Lücke, die man dann wieder mit dem zweiten Faktor stopfen muss.

    3. Verwaltete iDs: In diesem Fall bekommst du ein Konto in pseudonymisierter Form zugeweisen (z.B Lehrer125abc). Damit kannst du einige Dienste nutzen, soweit ich weiß z.B. die Apple iCloud, andere Dienste wie AppStore und Co nicht.

    Ja, nach Aussage der Adminin haben wir verwaltete IDs.

    Was auch immer die anderen Dienste sein könnten, vielleicht sind die ja auch nicht dringend.

    In diesem Fall bin ich mir nicht sicher, ob bei der Passwortvergabe durch dich ein zweiter Faktor erforderlich ist.

    So wie PeterKa schrieb, nicht.

    Ob das nun sinnvoll ist oder nicht, kann ich noch nicht ganz beurteilen. Immerhin nützt der zweite Faktor ja nichts, um den unberechtigten Zugriff auf das Gerät zu verhindern. Je nachdem, was daaruf gespeichert wird, sollte man es vielleicht besser nicht mit in den Unteriicht nehmen.

    Offensichtlich gibt es aber keine andere Möglichkeit zu verhindern, dass man "von außen" auf die ID zugreift. Wenn man also personenbezogen Daten darin speichert, wird das schon interessant.

    Nochmal: Wenn du kein Handy hast (warum auch immer, steht ja jedem frei), dann nimmst du eine Festnetznummer von der Schule.

    Wenn das den Sicherheitsanforderungen genügt. Immerhin haben jede Menge Leute Zugriff auf die Sprechkästen. Das hätte ich dann schon gerne schriftlich, dass ich das so machen soll. Die Nachfrage, wie man ohne Mobiltelefon das Gerät in Betrieb nehmen solle, wurde mir aber noch nicht beantwortet. So weit ist man wohl noch nicht.

    Danke bis hierhin.

    PS:

    Wenn du kein Handy hast (warum auch immer,

    Braucht man nicht eher einen Grund, um eines zu betreiben? Ich kaufe doch Sachen nicht nur, weil nichts dagegen spricht.

    Aber konkret: ich hatte eine zeitlang ein Mobiltelefon. Ein ganz unsmartes. Sogar mehrere Modelle insgesamt über Jahre. Das habe ich fast nie mitgehabt. Es lag meist irgendwo 'rum. Wenn ich es dann mal hätte verwenden wollen, war der Akku leer. Ich konnte mich nie daran gewöhnen, es geladen zu halten, falls es doch mal "brauchen" sollte. Es ständig mit mir 'rumzuschleppen ging mir nochmal auf den Keks. Dann hattses in der Jackentasche, wo es nervte. Da willtest aber auch in der Garderobe nicht drin lassen. Also nimmstes doch mit in Unterricht. Da stört's aber nun extra. Also ausschalten. Hinterher anschalten habe ich immer vergessen, weshalb ich nicht so gut erreichbar war. Also in der Schule war es nicht oft. Beim Sport brauchtest auch nicht.

    Wo ich das letzte Gerät hingelegt habe, ist mir dann entgegangen. Vielleivht liegt's noch in der Schlüsselschublade. Nachdem ich es also über Monate nicht mehr benutzt hatte, entfiel mir auch der Grund, weiteres Prepaid-Guthaben einzuzahlen, so dass die Nummer dann irgendwann auch weg war. Ja, das war's dann. Ich habe festgestellt, dass ich ein tragbares Telefon so dringend brauche, wie ein drittes Nasenloch.

    Also mobiles Spaßgerät hatte ich eine zeitlang einen iPod touch. Die allfällige Neubeschaffung des offenbar technisch schnell veralteten Modells wurde mir dann auch zu teuer, so dass ich nach zwei Generationen keinen dritten mehr geholt habe.

    Scheint dich ja wirklich zu beschäftigen, das Thema. Darf ich fragen, wieso?

    Darfst du.

    1. Das eine ist das Prinzipielle. a. Ich glaube das iPads nicht die richtige Wahl waren. Insofern versuche ich mir einen Überblick zu verschaffen. Falls sich die Zwei-Faktor-Authentifizierung als Nachteil herausstellt, möchte ich den benennen können. Da ist aber nachrangig.

    b. Vorrangig in dem Verfahren ist die unglaubliche Unverschämtheit mit der hier die Schulträgerin/die Adminin glaubt über eine private Telefonnummer verfügen zu können. Nee, selbst wenn ich einen tragbaren Fernsprechapparat hätte, wollte ich ihn dafür nicht hergeben.

    Insofern interessieren mich natürlich die (technischen) Alternativen.

    Wenn es auch ohne zweiten Faktor geht, so hat ja jemand eine Entscheidung dafür getroffen. In meiner kleinen Welt gilt der Grundsatz "Wer die Entscheidung trifft, trägt auch die Verantwortung." Damit komme ich im echten Leben nicht durch. Denn je wichtiger sich die Beteiligten nehmen, um sie lieber sie Entscheidungen (auch mit Wirkung auf andere) treffen, um so weniger sind sie bereit, die damit einhergehende Verantwortung zu übernehmen.

    Trotzdem schaue ich mir gerne an, wie die Welt aussähe, wenn dieser Grundsatz nicht nur eines meiner Hirngespinnste wäre, sondern reale Bedeutung hätte. Dann müsste diejenige, die sich für einen zweiter Faktor entscheidet, auch dafür sorgen, dass es einen gibt. Also sind auch die Alternativen relevant.

    Insbesondere wenn zwei Faktoren Stand der Technik sind und es nicht schlau ist, darauf zu verzichten, müsste man das ja schon zu Ende denken.

    2. Bisher interessiert es noch niemanden, dass da ein iPad in der Kiste versauert. Auch für mich ein Status, den das Gerät gerne behalten kann. Ich sehe keinen Nutzen, der irgendein Engagement rechtfertigt. Insofern könnte ich auch einen Furz auf beiden Faktoren lassen (also je einen) und die Sache auf sich beruhen lassen.

    Früher oder später wird sich aber jemand daran stören, dass ich nun kein dienstliches iPad betreibe. Über elektrische Klassenbücher ist da schon mal nachgedacht worden (mehr als einmal). Technisch wären die leichter zu händeln, wenn alle mit identischen Geräten ausgestattet wären. Das könnte ein Anlass sein.

    Vielleicht fällt auch einfach nur bei Ausfegen des Dachbodens auf, dass da noch ein iPad 'rumliegt.

    Oder jemand hat das Gefühl, dass es irgendwie einen schlechten Eindruck macht, dass eine Lehrerin ohne iPad lebensfähig ist. Was weiß ich.

    Dann wird aber niemand sagen, dass man nicht darüber nachgedacht hat, wie das denn mit der Zwei-Faktor-Authentifizierung von statten gehen soll. Man wird mir erklären, dass ich eine dämliche Idiotin bin, dass es eine Unverschämheit sei, dass ich keine Handy habe, dass ich alles kaputt mache, und überhaupt bin ich eine Spielverderberin. Das ist ein etwa das Niveau, dass mich an unserer Schule erwartet.

    Solche Diskussionen kann man führen, wir haben ja sonst nichts zu tun. Ich bin da recht zuversichtlich, dass ich eine saubere Argumentation vorlegen kann, die im Zweifelsfall niemanden interessiert. Da bin ich dann trotzdem gerne vorbereitet.

    Wenn es Alternativen zum präferierten Verfahren gibt, muss sich schon jemand etwas einfallen lassen, warum er trotzdem auf dem privaten Handy als zweitem Faktor besteht.

    Auf jeden Fall beruhigt es mich, da auch technisch Bescheid zu wissen. Für's Rechtliche habe ich schon mal bei der LDI nachgefragt. Das kann aber dauern, bis man da eine Antwort kommt.

    3. Bei der Beschäftigung mit dem Thema sind mir dann doch noch ein paar Sachen aufgefallen. So ganz durch mit der IT bin ich ja noch nicht (auch wenn es immer weniger Spaß macht). Insofern, ja, möchte ich das auch zu Ende verstehen.

    Ich habe jetzt noch mal bei den Apples nachgefragt. Man bräcuhte nicht zwingend eine Zwei-Faktor-Authentifizierung. Allerdings kriegt man da auf zwei "Spezialisten" gerne mal drei Antworten. Da verlasse ich mich doch lieber hier auf Erfahrungsberichte (Danke, PeterKa).

    Womöglich wird das aber beim Einrichten der verwalteten IDs so eingestellt. Dann wäre das eine Entscheidung der Adminin/der Schulträgerin.

    Es springen doch hier auch welche 'rum, die sich mit der Administration dienstlicher iPads beschäftigen. Könnte da mal jemand etwas zum Einrichten der verwalteten IDs sagen? Gibt es da die Option "ohne zweiten Faktor"? Was gibt der Admin denn sonst noch beim Einrichten vor?

    Danke.

    Warum sollte die auf deim Ipad fest eingebaut sein?

    Weil Apple das so gemacht hat? Ich hatte das so verstanden, dass die das standardmäßig so vorsehen. Informationen dazu sind aber schwer zu kriegen. Die Kollegin, die sich bei uns kümmert sagt, sei so. Wenn man versucht, bei Apple nachzufragen, kommt man über ein Schulterzucken nicht hinaus.

    Deshalb versuche ich ja hier an Informationen zu kommen.

    Warum sollte die auf deim Ipad fest eingebaut sein? Wir haben unsere Geräte ausgepackt, angeschaltet, angemeldet, den Einrichtungsprozess durchlaufen und gut war. Da war kein anderes Gerät für notwendig, also auch keine Zwei-Faktor-Authentifikation.

    Aha. Dazu hätte ich dann ein paar Nachfragen, wenn's genehm ist:

    Welches Verwaltungssystem verwendet ihr? Welche Informationen wurden während des Einrichtungsprozesses abgefragt bzw. waren schon vorher (adminseitig?) eingetragen?

    Apps werden auch zentral angeschafft und installiert, läuft bisher relativ problemlos.

    Heißt "angeschafft", das auch welche gekauft werden? Also gegen Geld?

    Danke.

    Ich habe keinen Begründungszusammenhang aufgemacht, den hast du dir ausgedacht.

    Ohne das vertiefen zu wollen, so gab die Formulierung "jetzt schon" eben her, dass eine Grenze bei den Eingriffen des Staates erreicht sei. Eine kategorische Ablehnung der "Eingriffsrechte in den Körper durch den Staat" konnte ich dem nicht entnehmen. Insofern, danke für die Klarstellung.


    as steht da nirgends und kann eigentlich nur absichtlich falsch verstanden werden.

    Ja, das wird's sein. Ich habe die Brocken absichtlich falsch verstanden. Schuldig in allen Anklagepunkten. Ich bin halt ein schlechter Mensch.

    Patsch!

    dabei auch in Kauf nehme, dass das indirekt anderen Menschen schaden kann

    Wenigstens ehrlich. Das aber eben ist genau der Punkt, der in den Abwägungen zu beachten ist.

    Verwechselst du dich vielleicht mit einen Verfassungsrichter? Oder mit einem Bundes-/Landespolitiker?

    Nein. Ich denke trotzdem über Dinge nach. Schlimm? Letztendlich wird eine solche Entscheidung in den zuständigen Gremien getroffen werden. Darüber diskutieren, sich Gedanken machen kann jede. Im Übrigen nicht nur die, die gegen eine Impfpflicht sind.

    Und wer oder was verpflichtet mich als Privatperson überhaupt dazu, eine Abwägung vorzunehmen?

    Niemand. Eine Impfpflicht befreite dich sogar formal von einer solchen Verpflichtung.

    Man muss ich tatsächlich in dieser Gesellschaft über nichts Gedanken machen. Trotzdem wird man an bestimmten Stellen für die Folgen seiner Handlungen und Entscheidungen zur Verantwortung gezogen. Ich plädiere dafür, auch an den nicht justizablen Stellen Verantwortung zu übernehmen.

    Fragen über Fragen.

    Und ein besser als die andere.

    Gut gemeinter Hinweis: nicht gleich dem ersten Schreibreflex nachgeben, sondern darüber nachdenken, was in Beiträgen steht und was dort nicht steht.

    Schau her, genau den Hinweis brauche ich noch zum Glücklichsein.

    [...] die Diskussion über eine allgemeine Impfpflicht ist völliger Unsinn, solang wir 40 Millionen Menschen in Deutschland haben, die sich sofort impfen lassen würden, das aber aktuell nicht können.

    Sicher. Wir werden aber an die Stellen kommen, an der wir fragen müssen, wie wir den zukünftig mit diesem Virus umgehen möchten. Wenn wir die Chance haben, ihn plattzuimpfen, sollten wir die ergreifen. Ob wir die bekommen, wissen wir noch nicht. Wenn doch, sollte aber die Möglichkeit nicht von vornherein versiegelt sein, weil man sich nicht über eine Impfpflicht nachzudenken traut, weil man Schiss vor einer Bande Spinnerinnen hat.

    Aber ich sehe schon, wir werden uns als Gesellschaft mit dem ständigen Wettlauf Mutation gegen Impfstoffentwicklung abfinden, bis wir ihn verlieren. Dann ist das Geschrei groß.

    Persönlich habe ich kein Problem mit einem jährlichen Impfupdate. Am einfachsten zusammen mit der Grippe-Impfung.

    Nö. Wo steht das?

    Den Nexus hast du hier in Anspruch genommen:

    bin aber definitiv gegen eine Impfpflicht. Die Verfügungsgewalt des Staates über Körper ist jetzt schon unzumutbar.

    Wenn das aber kein wesentlicher Aspekt ist, müssen wir uns damit ja nicht weiter beschäftigen. Danke für die Klarstellung.

    Dass eine Impfpflicht eine Einschränkung der Entscheidungsfreiheit der Einzelnen darstellt, ist ebenso offensichtlich wie die Risiken, die eine Impfung für die Einzelne darstellt. Beides reicht nicht, um eine Impfpflicht kategorisch ("definitiv") auszuschließen. Es sind Aspekte, die in eine Abwägung von Vor- und Nachteilen zwingend einfließen müssen. Mehr nicht.

    Gerade mit dem Hintergrund, dass Schweinefleisch das am besten konsumierte

    Meint wohl das "am meisten konsumierte". Wie man die Güte von Fleischkonsum quantifizieren möchte, ist mir schleierhaft.

    Den großen Markterfolg dürfte das Schweinefleisch auch über den Preis erreichen.

    integral für deutsche Esskultur ist.

    Was immer diese Kultur sein soll, ist das wichtig? Klingt für mich jedenfalls nicht nach einem Kriterium dafür, was ich essen möchte.

    Aber die meisten dürfen es aus religiösen Gründen nicht essen.

    Diese Idee entspringt einem Unverständnis von Religionsfreiheit. Wenn man sich aus freien Stücken für eine Religion entscheidet, entscheidet man sich auch für die in ihr geltenden Regeln. Insofern verzichtet man freiwillig z. B. auf bestimmte Nahrungsmittel. Aber in der praktischen Anwendung dürfte es für die Kinder tatsächlich ein Verbot sein.

    Die allermeisten religiösen Essenregeln kriegt man übrigens mit veganem Essen abgedeckt. Oder? Gegenbeispiele?

    Schulen sind jedoch verpflichtet, eine Mensa zu unterhalten, wenn entsprechend viel Nachmittagsunterricht erteilt wird.

    Gibt's da etwas Genaues? Was gilt als Nachmittagsunterricht und wieviel ist denn "entsprechend"?

    Wir haben bei uns keine Mensa, aber einen Kiosk mit einem furchbar schlechten Angebot. Schemckt einfach alles nicht. Die wirtschaftlichen Nöte der Mensa-Betreiberinnen sind nciht mein Problem. Wenn sie ein anständiges Angebt haben, dann essen die Lete auch bei ihnen. Wenn sie es nur aus Mangel an Alternativen tun, spricht das nicht für das Angebot.

    Ich brauche nicht unbedingt ein warmes Mittagessen. Ich weiß nicht, was gegen ein belegtes Brot spricht.

    Ich habe schon verschiedene Formen von Gemeinschaftverpflegung durch. Da müsste mich erts mal jemand von seiner Qualität überzeugen. Gute Erfarungen habe ich nur gemacht, wenn frisch vor Ort gekocht wurde. Wenn's erst verpackt und geliefert werden muss, muss man Abstriche machen. Meist ist das vom Kochen bis zur Ausgabe recht lang unterwegs. Das Schlimmste, was mkt mal untergekommen ist, war in einem Krankenhaus, in de sie mit "cook an chill" produzieren ließen. Das war weit weg von Nahrung.

    Falls ich mir dann doch etwas bestellen wollte, würde ich bei einem Anbieter direkt bestellen. ich weiß nicht, wozu es noch "Dienste" wie Liferando o. ä. braucht. Bei vielen Klitschen kann man eine Lieferzeit angeben, dann ist das essen pünktlich zur Pause da.

    Für eine wichtige Frage halte ich das aber auch nicht.

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