Ich hasse Apple
Aha. Ist das relevant?
Ich hasse Apple
Aha. Ist das relevant?
Was ich an der Dokumentenkamera schätze, ist, dass man einfach alles drunter legen kann. Wenn eine Schülerin eine schöne Lösung für eine Hausaufgabe hat, kann sie die einfach drunter legen. Sie muss werder etwas auf eine Folie noch an die Tafel übertragen. D. h. man muss die Lösungen nicht extra für's Medium anfertigen, sondern kann sie einfach verwenden,
Im Osten heißt das Gerät Polylux
Wie Overhead, Fön und Turbo auch nur ein verallgemeinerter Markenname. Ich bin zwar westlich sozialisiert, habe aber lieber den Namen aus der Zone verwendet, weil der einfach besser klingt. Darauf gestoßen bin ich, als Friedrich Küppersbusch eine Fernsehsendung danach benannte.
Tja... dann komm mal an meine Schule. Wir haben nicht einen einzigen grundständig ausgebildeten Informatik Lehrer.
Und wir haben Klassen mit IT Berufen.
Als ich damals meinen Quereinstieg an einem technischen BK gemacht habe, war ich auch die einzige Informatikerin. Die übrigen waren Elektrotechnikerinnen. Die haben as schon anständig gemacht. Insbesondere die jüngeren Kolleginnen hatten auch informationstechnische Inhalte im Studium. Natürlich hatten die auf einiges eine andere Sichtweise. Als cih vorsichtig anfragte, ob ich in der Anwendungsentwicklung wohl auch Java betrachten könne, waren die gleich begeistert. Das wäre doch schöm, wenn sich da mal jemand drum kümmert. Sie kannten halt hauptsächlich C, manchmal C++ und würden sich deshalb darauf beschränken.
Jetzt bin ich mit Fakultas technische Informatik an einem hauswirtschaftlich-sozialpädagogischem Berufskolleg und unterrichte nur noch Mathematik.
Also, die schulen behelfen sich irgendwie, die einen so, die anderen so. Insofern findet der Unterricht statt und am Ende steht eine Note auf dem Zeugnis. Dass das nicht immer optimal läuft, merkt man von außen nicht. Also gibt es auch einen Anlass etwas zu ändern.
Solche Schüler werden von unserer SL ins Distanzlernen befördert und plötzlich geht es dann doch...
Ja, so sollte man's machen. Keine Diskussionen, nur Konsequenz.
Also, wenn schon abzusehen ist, dass du das nicht packst, nutzt es auch nichts, es trotzdem zu versuchen. Könnten auch Schul- und Abteilungsleiterinnen verstehen, wollen sie vielleicht nicht.
Wenn es wirklich wichtig ist, dass du es machst, hast du noch Verhandlungsspielraum. Vielleicht lässt sich die Fortbildung weiter strecken. Besser einen späten Ciscoten als gar keinen.
Was das Abschieben in die unbeliebten Bildungsgänge anbetrifft, so muss sich eine Schule das auch leisten können, irgendjemand muss ja dann deinen bisherigen Unterricht übernehmen. Und irgendjemand müssen sie zu den Ciscos schicken.
Diese Bildungsgänge werden pädagogisch anspruchsvoll, dafür aber fachlich harmlos sein. Das kann auch eine Alternative sein. Ich will jetzt nicht leichtfertig vorschlagen, dass du dann einfach das machst. Aber man kann ja trotzdem mal sachlich abwägen, welches das geringere Übel ist, ohne sich erpressen zu lassen.
Wenn die merken, dass die Alternative für dich keine Drohung ist, kannst du deine Verhandlungsposition noch mal verbessern.
Insgesamt schwierig, knifflig. Man kann sich auch falsch entscheiden. Deshalb. Besonnen agieren. Sortiere erst mal alles im Kopf.
Vielleicht ist mittelfristig auch Versetzung eine Alternative.
hth
Scheinbar liegen die Passwortgeschützt auf einem Server, wir bekommen die nur weiter geleitet. Jedenfalls finde ich nirgendwo einen link in den ganzen Blättern.
Okay. Danke für's Nachgucken.
wobei ich in Mathe ganz gut mit dem Formeleditor zurecht komme.
Dann mag's ja gehen. Ich kam damit nicht gut klar.
Ich hatte im Ref so einen zwangsbeglückenden Kurs... 2 Nachmittage, in denen erklärt wurde, wie man einen PC einschaltet,
Und im Fortgeschrittenen-Kurs lernt man, wie man ihn wieder ausschaltet?
Die Kurse müssten halt auch von jemanden, gehalten werden, die Ahnung hat. Und sinnvolle Inhalte müsste man auch festlegen.
Mit DIN 5008 geht's los, da muss dich niemand fragen, ob du das schön findest.
DIN5008 arbeitet AFAIR immer noch mit Leerzeilen zur Formatierung, z. B. um die Anschrft auf die richtige Höhe zu bekommen. Das war ja hüsch als bei den Schreibmaschinen die Zeilenhöhe noch ein festes Maß war. Heutzutage wird da wohl einen Rahmen der Textfeld, oder wie auch immer bei den einzelnen Programm heißt, verwenden.
Oder habe ich da etwas verpasst?
Ja, das stimmt, dafür muss man aber kein Informatik studieren
Ja, aber irgendwie müssen trotzdem diese Erkenntnisse in die Köpfe der Lehrerinnen. Ich würd's halt trotzdem ins Studium packen und Lehramtstudierenden eine gehörige Portion informationstechnische Grundbildung verordnen. Mit Schein und Prüfung. dann wäre scoh mal ein Anfang gemacht. Die aktive Kolleginnen müsste man trotzdem aus- bzw. fortbilden.
Aber von beidem ist nichts zu sehen.
Ich denke auch, man müsste in der Lehrerbildung in allen Fächern anfangen.
Hamwaabanich. Zusammaen mit der geringen Zahl von Informatiklehrinnen, weiß man dann auch schon, dass jede Digitalisierungsinitiative mit Anlauf vor die Pumpe flitzen wird, egal wieviel Hardware man in den Schulen abkippen wird. Wir werden nicht darüber hinaus kommen, mit dem Mikroskop Nägel einzuschlagen. Und das zeigen wir den jungen Menschen und die machen dann so weiter.
So entstehen auch so kaputtformartierte Fomulare, von denen yestoerty berichtet. In so Behörden sitzen ja auch Leute mit einer kauffrauischen oder Verwaltungsausbildung. Was haben die eigentlich in der Berufsschule mit den Computern gemacht?
Habe ich schon mal erzählt, wie unser Büro eine PDF-Datei erzeugt, um sie statt einer Word-Datei als Anhang zu vermailen?
ja, und auch Lehrkräfte- eine Grundbildung zu ermöglichen und zu zeigen, worum es geht.
Damit müsste es anfangen. Ich habe mal eine Doppelstunde Textverarbeitung an einem Fortbildungsnachmittag für die Kolleginne gehalten. Ich habe ihnen erklärt, wie man Formatvorlagen so einsetzt, dass man Übungsblätter schnell schreiben kann. Zuerst wussten sie nicht, was das solle, sie machten das immer anders und das gehe ja auch. Und dass das längert dauert, sei ja wohl egal.
Hinterher hat sich aber zumindest eine Kollegin bedankt. Sie habe jetzt das gelernt, was sie schon immer wissen wollte. Das man sich einen zurechtfuddeln müsste, war ihr schon vorher suspekt.
Ich habe entsprechende Kurse dann später mehrfach anzubieten versucht, habe aber keine Interessierten gefunden.
Aber letztendlich geht es den Kolleginnen in weiten Teilen wie den Schülerinnen. Sie merken schon gar nicht, dass es eine systematische Arbeitsweise auch für diese Programme gibt und dass sich so ein Kurs lohnen könnte.
Eigentlich müsste man sie zwangsbeglücken, also verbindliche Kurse anbieten und den Lernfortschritt überprüfen. Aber das habe ich nicht zu entscheiden.
eine Textseite erstellen können, die den Anforderungen an handelsübliche Seitengestaltung entspricht,
Das müsste ihnen halt auch jemand zeigen, die weiß, wie die aussieht und wie man sie herstellt.
dass Blocksatz einen anderen Eindruck macht als linksbündig.
Insbesondere macht ein ungelenker Blocksatz einen furchtbar schlechten Eindruck. Außer, man bewirbt sich bei einer Spedition, die können mit den 40-Tonner-Parklücken zwischen den Wörtern etwas anfangen. Man müsste zumindest die automatische Silbentrennung aktivieren und diese an Stellen, an denen sie nicht klarkommt, mit manuell zu setzenden Trennfugen ("bedingter Trennstrich") unterstützen.
Aber auch dann sieht's nicht immer doll aus, weil Word & Co. nur zeilenweise umbrechen und daher die Wortabstände aufeinanderfolgender Zeilen nicht gut zusammenpassen.
Für die FHR Abschlussklausuren, ja. Wer die jedes Jahr bastelt hat absolut keine Ahnung.
Kann man sich die irgendwo ansehen? Manchmal gibt es ja so etwas zum Download.
Sind mir nämlich noch nicht begegnet. Könnte aber auch ein BezReg-Spezifikum sein. Bin aber aus der FOS 'raus. Ich kann mich aber noch lebhaft an Vorlagen für Deckblätter erinnern, die offensichtlich jemand mit einem Dampfhammer im Vollrausch geklöppelt hat. Irgendwie alles in eine Tabelle gedongelt. Wenn man was 'reinschrieb, passten die Tabellenzellen von vorne bis hinten nicht. Dann entstanden lauter lustige Umbrüche, das Deckblatt war dann meist zweiseitig und übersichtlich wie der Dachboden eines abgebrannten Hauses.
Ich habe einmal versucht, die Fehlformatierungen zu reparieren, hat 'nen Haufen Zeit gekostet, die ich eigentlich nicht hatte. Im nächsten Jahr gab es ein anderes Formular. Da habe ich dann 'reingeschrieben, was ich 'reinzuschreiben hatte und ein paar mal die Piratentaste gedrückt, wenn mir danach war. So habe ich das gedruckt.
Die Kolleginnen waren etwas ängstlich, dass man das noch nicht machen könne. Ich erklärte, dass jede von ihnen die Möglichkeit habe, sich um die Umformatierung zu kümmern, ich es aber nicht täte. Von denen hatte dann auch keine Lust. Also haben wir es so verschickt und keine hat's gestört.
Mal abgesehen davon, dass ich (in Mathematik) nie einen Prüfungsvorschlag in Word erstellte[*], ginge ich hier analog vor. Nimm das Formular und füll's aus. Dann sieht's aus, wie's aussieht. Geh' doch davon aus, dass es so gewünscht ist. Unterstelle doch nicht gleich, dass ja jemand einen Fehler gemacht hat.
Ausdrucken, abschicken, fertich.
[*] Ich habe das in der Tat einmal gemacht. ich war neu bei den Prüfungen und die Kolleginnen baten mich. Das hätten sie immer so gemacht, da das andere kannten sich gar nicht (ey, wo habt ihr denn Mathematik studiert?) und das ginge auch ganz einfach. Dank Formeleditor.
Dieser Formeleditor hat mir mehr graue Haare gebracht als das Ausfegen einer Backstube am Samstag. Das hat ewig gedauert und sah doch eher, räusper, bescheiden aus.
In den Folgejahren habe ich dann angeboten gerne wieder die unbeliebte Tipperei zu verwenden. Das habe ich dann ein paar Jahre so gemacht. Wenn nicht gerade die Inquisition ums Eck kommt und mich mit der Folter bedroht, sehe ich keinen Anlass, auf ungeeignete Software umzusteigen, nur weil eine Schreibtischtäterin nichts anderes kennt.
Und wonach sollen Eltern sich richten, wenn sie sich für eine Schule entscheiden?
Nach den Hygienestandards. Eine Schule, die bei hohen Infektionszahlen einen Tag der offenen Tür stattfinden lässt, wäre bei mir "raus".
Online-Angbote in Zusammenarbeit mit den Zubringerschulen bieten sch doch an. Anstatt die jungen Menschen busweise zu uns zu Karren bietet man ihnen Räume an, in denen bildungsgang- bzw. themenbezogene Video-Konferenzen angeboten werden.
Begriffe wie Klassen oder Objekte?
Keine Chance.
Ja, Objektorientierung. Das ist kein einfaches Konzept. Damals an der Uni hatte ich den Eindruck, dass die meisten nicht häcken, wo's da drum geht. Das war doch häufig imperatives Denken in Objekt-Syntax.
So haben sie's aber auch gelernt. Ich hole mal aus. Als ich mit dem Studium angefangen habe, haben wir im ersten Semester SCHEME als Referenzsprache verwendet. Ein LISP-Derivat, funktional, dynamisch typisiert. Die, die wir von Pascal und Basic, teilweise C, kamen, taten sich anfangs schwer. Unterm Strich haben wir viel gelernt. Uns sind auch schon objektorientierte Konzepte wie Datenkapselung und Message-Pasing begegnet.
Später wurde dann als Einführungssprache alles Mögliche andere verwendet. Eine zeitlang C++, wie ich mich entsinne, und irgendwann Java, eben weil's objektorientiert sei. Aber so richtig objektorientiert ging's dabei nach meinem Eindruck nicht zu. Wenn überall "static" 'rumsteht, hat man sich doch verraten.
Auf der einen Seite solte man die Objektorientierung von Grund auf lernen, auf der anderen Seite ist vielleicht Perogrammiererfahrung hilfreich, wenn man etwas Komplexes lernen soll.
Ich bin nach wie vor ein Freund funktionaler Programmierung und meine auch, dass man damit ganz gut ins Programmieren einsteigen kann. Das ist aber vielleicht so'n Mathematikerinnen-Ding. Viel über Objektorientierung habe ich übrigens bei der Beschäftigung mit OCaml gelernt, einer Sprache mit einem funktionalen Kern. Allerdings haben wir uns damals recht abstrakt damit beschäftigt und insbesondere das Typsystem ziemlich genau betrachtet. So habne wir dann auch verstanden, dass Subtyping etwas anderes ist als Vererbung.
Objektorientierung in der Schule. Weiß ich nicht, fehlt mir die Erfahrung. Wir haben ja nicht so wirklich 'ne technische Ausrichtung an unserem Koch- und Backkolleg. Trotzdem habe ich immer mal wieder Versuche mit Programmierung unternommen. Zuletzt habe ich in einer Fachoberschulklasse Scratch benutzt. Das war für viele der künftigen Studierenden zu hoch. Den fehlte die Möglichkeit, die passenden Strukturen im Kopf anzulegen. Klick, klick, geht nicht. Natürlich fehlte uns ein wenig die Atmosphäre in der man Programmieren lernt. Runtergelassene Rollläden (oder Keller), halbvolle Pizzaschachteln und Kaffee (oder etwas modernen: Mate-Tee).
Die objektorientierten Phänomene, die man daran erleben konnte, blieben wenigen vorbehalten.
Ich glaub, was am meisten fehlt, ist die Notwendigkeit ein Programm zu schreiben. Damals (TM) gab's ja nix, also fingen wir einfach mal an. Warum sollte man heutzutage Nachmittage darin investieren, einen zweidimensionale Katze einem zweidimensionalen Ball hinterherzucklen zu lassen, wenn man für 1,99 'ne Fußballsimulation haben kann, die man kaum von einem TV-Mitschnitt unterscheiden kann?
Früher war alles besser, zumindest haben uns Computer Spaß gemacht. Und wenn was nicht lief, sind wir 'raus gegangen und haben etwas anderes gemacht. Heutzutage sind die Kästen unvermeidbarer Bestandteil des Lebens. Wir müssen damit klarkommen. Das sind ganz andere Voraussetzungen. Vom Spaß ist nicht mehr viel übrig.
PS: Objektorientierung in der Sek I stelle ich mir echt schwer vor. Ich weiß nicht, ob das gut klappen kann. Ich weiß auch nicht, ob das unbedingt sein muss.
Natürlich kann man simulieren, wie eine Nachricht den Zustand eines Objektes verändert. Aber davon hat man ja immer noch kein handliches Beispiel, das man da ausprogrammieren kann.
Laschet/Gebauer können keine Fehler zugeben.
Dann hätten sie auch viel zu tun.
Ich stelle aber an vielen Stellen fest, dass das Eingestehen von Fehlern heutzutage nicht mehr sonderlich üblich ist. Da steht die NRW-Landesregierung nicht allein da, auch wenn Notenerfinder Laschet da besondere Erfahrungen aufzuweisen hat.
Meine Strategie jetzt, drüber weggehen, auf Nachfragen nach weiteren Diskussionen ( 3 UStd sind meiner Meinung nach genug) , werde ich sagen, dass ja ein Meinungsbild erstellt wurde und ich jetzt im Stoff gerne weitermachen möchte und gehe nicht mehr darauf ein. Klar und sachlich bleiben. Nicht mehr den Wortführern eine Plattform geben. Oder habt ihr eine bessere Idee?
Nee, so machen. bzw noch etwas deutlicher herausstellen, dass gewisse Dinge nicht gehen. Damit sie wissen, dass sie jetzt die Folgen ihres Handelns austragen müssen.
dass er mich komplett unsympathisch fände, der nächste ich hätte hässliche Schuhe,
Teile ihnen mit, dass auf der Ebene keine Gespräche möglich sind. Und dann wird nicht mehr diskutiert und 'rumgeeiert, sondern unterrichtet und gelernt.
Die Damen und Herren hatte eine Chance, mit dir ins Gespräch zu kommen. Die haben sie abgelehnt.
Zieh deinen Stoff durch und fertig. Schau, dass du die Noten ordentlich dokumentiert hast.
Aber mein jährlicher Endgegner sind wirklich die Worddateien in denen wir die FHR-Vorschläge abgeben müssen.
Du meinst, es gibt Vorlagen, in denen ihr die Klausuren erstellen sollt, und die gehen da ganich für?
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