Habe doch untendrunter den Verfasser geschrieben.
Du weißt wirklich nicht, wie man zitiert?
Falls das doch missverständlich war entschuldige ich mich.
"Sich entschuldigen" -- das Reflexivpronomen sagt es -- ist etwas das man allein zu Hause macht. Öffentlich bittet man um Entschuldigung. Eien solche pflege ich zu gewähren, wenn absehbar ist, dass so etwas nicht mehr vorkommt. Also fühestens, nachdem du zitieren gelernt hast.
Mir ging es eher um die neutrale Auseinandersetzung mit seinen politischen Taten, da sich sowohl hier, als auch in den Medien, immer nur auf alles gestürzt wird, was ihn schlecht da stehen lässt (genug Munition gibt er zweifellos).
Ah, unbedingt. Eine neutrale Diskussion leitet man am besten im einem unscharfen Zitat aus dubioser Quelle ein. Sonst noch was?
Schade finde ich, dass zum Beispiel ein kriegstreibender, aber aalglatter und freundlich lächelnder Obama bei den selben Leuten und Medien in den Himmel gehoben wird.
Nein, das haben die Medien nicht getan. Insbesodnere in den Rückblicken auf seine Amtszeit. Kan man nachlesen. Abgesehen davon bedienst du dich ziemlich krasser persönlicher Angriffe auf Obama. Das ist der Stil der Auseinandersetzung mit ehemaligen Präsidenten, der dir vorschwebt? Dnn lass' moch noch ergänzen, dass Obama neben allem anderen auch noch zivilisiert war.
Aber einen Blick hinter die Fassade wirft selten jemand. Schade.
Doch. Statt pauschaler Medienschelte, die niemals treffen kann, weil es "die Medien" als Objekt der Kritik nämlich nicht gibt, könntest su das tun, was du von anderen erwartest: recherchieren.
insofern dass ich es auch nicht mag, wenn Obama ausschließlich als der Gute oder Trump ausschließlich als der Schlechte in den Medien dargestellt werden.
Nein, nochmal: Obama wurde nciht als ausschließlich gut dargestellt. Für die Darstellung Trumps dürfte Trump mitverantwortlich sein. Dass der Hafenaufreißer ziemlich oft als Haufenaufreißer dargestellt wird. Könnte nämlich daran liegen, dass er so oft und nachhaltig den Hafen aufreißt.
Trotzdem gibt es auch Anhandlungen über die z. B. wirtschaftliche Entwicklung unter Trump. Zu "den Medien" muss ich ja wohl nichts mehr sagen.
Ich würde mir da bei Zeiten eine etwas differenziertere Betrachtungsweise wünschen,
Ich wünschte mir bei Zeiten eine differenzierte Wahrnehmung der Medien wünschen.
Das passiert eben, wenn man schön mit dem Strom schwimmt und sich von den Leitmedien blenden lässt.
Aber recherchieren und kritisch hinterfragen ist auch schwieriger als alles unreflektiert nachplappern.
Bekanntes Muster. Kreatinisten, Esoteriler, Quer"denker", QAnnonse, Trump-Anhänger sind schnell bei der Hand, eigenes Denken, eigene Recherchen und kritische Auseinandersetzung einzuforden, während sie selbst ihr alternatives Wissen druch unreflektiertes Nachplappern windiger Online-Quellen erwerben. Wissenschaftliche Quellen oder anständig recherchiertes Material lehnen sie ab, weil das kommt ja von den Leitmedien, der Lügenpresse und anderen Verschwörern. Das war jetzt mal eine etwas unsachliche Einlassung. Sachlich kommen wir hier vielleicht nicht weiter.
Dass die Persönlichkeit Trumps nicht gerade sonderlich sympathisch erscheint kann ich verstehen, aber meiner Meinung nach sollte die Politik im Vordergrund stehen.
Seine Persönlichkeit bestimmt seinen persönlichen Stil. Dass die von Selbstbeweihräucherung geprägt ist, mag ja sein. Auch, dass er dabei die meisten und besten Superlative verwendet, sei hm zugestanden, wenn er sich derart blamieren möchten. Wähle jede ihre Schmach selbst. Die Respektlosigkeit, die er aber allem und jeder entgegenschleudert, ist durchaus einer öffentlichen und medialen Betrachtung wert.
Diese Respektlosigkeit präsentiert er nochmal deutlich in seinem Verhalten bezüglich des Wahlausganges und der Amtsübergabe.
Dabei ist es nicht der Kern, dass er ein Arschloch ist. Das muss man wohl sein, um in der Politik was zu werden. Macht bekommt man nicht durch Gutschigutschi. Dass er sich aber aufmacht, dass größte (TM) und dreckiste (TM) Arschloch aller Zeiten zu sei, darf man durchaus medial kommentieren.
Gerade von Akademikern hätte ich da mehr erwartet.
Ja, was man als Außenstehender von Akademikern immer so erwartet. Aber es steht dir frei, mit gutem Beispiel voranzugehen.
PS: Nachtrag zu den Medien. Es gibt an diesen einiges zu kritisieren. Insbesondere über den Verfall der Qualität bei den öffentlich-rechtlichen oder "großer" Printmedien gäbe es einiges anzumerken. Die haben noch immer keine Antwort auf das Schnellschnell, mit denen die Online-Wahrnehmung sie vor sich hertreibt, gefunden. Aber daraus zu machen, dass [Sytem/Leit/Lügen]-Medien as alles falsch machten, ist falsch und unverschämt.