Beiträge von O. Meier

    Mich interessiert auch sehr, ob man mich dazu verpflichten kann jeden Montag 90 Minuten an einer TS teilzunehmen. Unser SL hat es so erklärt: Die TS steht in euren Stundenplänen, dies gielt als eine Einladung zur Sitzung an der ihr teilnehmen müsst.

    Wenn dein SL sich sicher ist, kann er die auch die Rechtsgrundlage nennen. Frag' ihn, gegebenefalls schriftlich. Mal sehen, was da kommt. Dann weiter überlegen.

    Wöchentliche 90 Minuten Sitzung scheinen mir oversized. Was soll denn da passieren? Noch deutlich vor einer juristischen Auseunandersetzung würde ich das Gespräch mit dem SL suchen. Erklär' ihm, dass du die Zeit in der Sitzung für nichts anderes verwenden kannst. Frag' ihn, woran du sparen sollst.

    Wenn er auf dem regelmäßigen Termin beharrt, geh' hin und sitz' deine Zeit ab. Irgendwann will ein SL mal 'was von einem außer der Reihe. Dann erklärst du, dass du für so etwas keine Zeit hast, die würdest du pflichtbewusst jeden Montag verpuffen lassen. Dabie muss man dann ernst und sachlich bleiben.

    Es gibt jede Menge Idioten unter den Schulleitern, die zum einen glauben, ihnen sei die Offenbarung der wahren Schule zu Teil geworden, und zum anderen Machtspielchen spielen wollen. Es ist durchaus möglich, denen ihren Willen zu lassen und trotzdem (oder deswegen) immer 'was zum Schmunzeln zu haben.

    Stand der Dinge: Ein Mensch der nicht der Risikogruppe angehört muss 5 Tage die Woche mehr als seine regulären Stunden erscheinen und Präsenzunterricht erteilen. Zusätzlich zu seinen regulären Stunden muss er 4 weitere Kurse übernehmen, da die dort normalerweise unterrichtenden Personen zur Risikogruppe gehören.

    Planungsfehler. Und euer fehler, dass ihr das mit euch machen lasst. Um auf das Threadthema zurückzukommen, was hilft es euch, wenn die Risikogruppler den Keller aufräumen?

    elisabeth H: Dein "Rümpeln" umfasst 15 Zeitstunden, was hast du die restlichen 25 Stunden in der Woche gemacht?

    Was wird sie schon gemacht haben, Kaffee trinken, an die Decke starren ... So in etwa? Ist das deine Vorstellung von Home-Office?

    Naja - unser Deich wurde noch nie gebraucht. Aber man weiß, dass es vorkommen kann, genau wie eine Pandemie. Der Begriff ist ja keine Neuerfindung.

    Richtig ist, dass es in diesem Land keinen Pandemieplan gibt, obwohl das immer mal wieder gerne zitierte Robert-Koch-Institut daruf hingewiesen hatte. Ich würde mir aber von so einem Plan nicht erwarten, dass er Drillefitz wie Klausurrückgaben regelt. Selbst wenn man auf eine Pandemie vorbereitet wäre, kann sich diese jeweilige immer noch anders herausstellen als die vorhergehende. Da müssen den Detailentscheidungen akut getroffen werden. Um Klausurrückgaben kann man sich wahrlich vor Ort kümmern.

    Das nur am Rande, das Problem ist ja eh ein anderes.

    Ich denke die Quelle gibt es noch nicht. Es ist ja nichts offiziell.

    Eben Mittwoch kommt dann eine Mail, welche Regeln seit zwei Tagen gelten. Und Frau Gebauer, die die eigenen Regeln nicht versteht, sagt dann, dass das ja klar wäre, dass das käme und das man hätte vorbereitet sein können.

    Das sind die Grenzen unserer Demokratie. Für Krisenmangament braucht man Leute, die was können, keine gewählten Amateure.

    Also wenn ich das für NRW richtig verstanden habe, heißt das nicht, dass pauschal alle einfach wieder "aufschlagen" müssen, sondern dass der Einzelfall medizinisch überprüft werden muss.

    Quelle? Wenn ich ab Montag ein Attest bräuchte, müsste ich das langsam mal wissen.

    Das RKI sagt, dass es keine Pauschalantworten zu Risikogruppen gibt, sondern der einzelne Fall betrachtet werden muss. Egal bei welcher Krankheit.

    Aber da ist doch ein wissenschaftliche Einrichtung. Frau Gebauer wird doch nicht auf die hören, das wrid Herrn Laschet nicht gefallen.

    Übrigens haben die ganzen letzten Wochen über auch Risikogruppenkollegen den Laden "am Laufen" gehalten

    ich mache einiges aus dem Home-Office. Technische Unterstützung bei Prüfungsverfahren, Zeugnisformulare anpassen. Damit halte ich auch anderen den Rücken frei. Und die verfangen mich mit Unterricht. Das passt schon.

    Wenn sich Kollegen da rausgezogen haben, ist das kein Risikogruppen-Phänomen, sondern ein Fall für die Schulleitung.

    Eben.

    Nur kommen bei uns Präsenzunterrichtenden jetzt noch die von mir aufgeführten Tätigkeiten DAZU. Und mit dazu meine ich on top.

    Das ist ein Planungsfehler. Kümmert euch um euch, lasst euch nicht mehr aufladen, als geht.

    Diese Gruppe soll nun nicht länger grundsätzlich vom Präsenzunterricht ausgenommen werden, erklärte Gebauer."

    Die bisherige Regelung gilt noch bis Sonntag. Dann müsste man sich vielleicht langsam mal kümmern, wie es dann weiter gehen soll. Eventuell muss man aj auch noch Rücksprache mit 'nem Arzt halten in besonderen Fälle. Die Schule muss sich einstellen und man selbst auch. Wenn man zur Normalität zurück will, muss man auch das "Fahren auf Sicht" einstellen und geordnete Planungen vorlegen.

    Daran erinnere ich mich auch - es geht mir um betroffene Kollegen, die Präsenzunterricht erteilen wollen und derzeit aber aus genau diesem Grund unsicher sind.

    Warum bleiben die nicht einfach zu Hause. Schriftlich geben, dass der Dienstherr bei einer Erkrankung "haftet", wird man ihnen nicht.

    Warum ist das bedenklich? Es ist ja eine Adresse "abmeldung@...de". Warum ich nun an dem besagten Tag fehlen werde - also, ob aus Krankheitsgründen oder warum auch immer -, muss ich ja nicht in die Mail schreiben.

    Ich wollte mit "Krankmeldungsadresse" lediglich ausdrücken, dass diese E-Mail-Adresse ausschließlich von uns Lehrkräften und nicht von Schüler*innen genutzt wird.

    Ja, OK. Dann musst du aber deinem SL noch mitteilen, dass du krank bist.

    per Mail unter einer eigens eingerichteten E-Mail-Adresse, die nur "Krankmeldungsadresse" für Lehrkräfte ist, abmelden.

    Gründe: diese Mail wird in allen Abteilungen den Vertretungsplanern zugestellt

    Das ist datenschutzrechtlich bedenklich. Die Vertretungsplaner müssen nur wissen, ob jemand nicht da ist, nicht, dass er krank ist.

    Ich gebe da eine 5. in einem Fall (Klausur war 6, null Beteiligung, will eh wiederholen, verweigert alles) auch eine 6.

    Wenn die plötzlich mit dem Zeugnis abgehen will ich nicht diejenige sein, die da eine 4 gegeben hat. Das ist den anderen gegenüber nicht fair, die sich reingehängt haben und eine 4 schaffen.

    Gegenüber denen wird es eh nicht fair werden. Die müssen mit dem Makel leben, einen Cornona-Abschluss oder eine Corona-Versetzung geschafft zu haben.

    Generell bin ich sehr gegen das Notenverschenken, eben genau, um die ehrlichen Noten zu schützen. Ich befürchte aber, doesmal kriegen wir das nicht hin.

    Umgekehrt können aber eben auch 30% dadurch gerettet werden.

    Ist die bekannte Frage nach dem halbvollen oder halbleeren Glas ...

    Ebend. Die Bewertungen der Nachrichten liegt im Auge des Betrachters. Insofern kann man die Forderung, Nachrichten hören zu wolle hören möchte, die einem gefallen, eh nicht für alle erfüllen. Ich hingegen möchte, dass in den Nachrichten das berichtet wird, was man weiß. Ich möchte da keinen Filter, weil die eine oder andere Meldung Teile der Bevölkerung beunruhigen könnte. Einfach mal bei den Fakten bleiben. Und die können dann auch gerne im Sitzen vorgelesen werden, anstatt da im virtuellen Studio 'rumzudappeln.

    Ganz im Notfall holt der Schulleiter §59 ADO Absatz 2 raus und macht von seinem Weisungsrecht als Dienstvorgesetzter Gebrauch. Die Anweisung zur telefonischen Krankmeldung ist definitiv nicht unverhältnismäßig und liegt wie gesagt im Organisationsermessen der Schulleitung.

    Wenn das so ist, muss man halt peinlichst darauf achten, dass man sich nicht in Kontroll-Gespräche verfangen lässt. Ich kann das nicht ganzbeurteilen, aber meine, datenschutzrechtlich dürfen überhaupt nur diejenigen von der Krankheit wissen, die mit Personangelegneheiten betraut sind. Insofern wird ess chon kritisch, wenn man weiterverbunden wird und diesem mitgeteilt wird, dass es um eine Krankmeldung geht.

    Was deine Kollegen anbetrifft, die kannst du darauf hinweisen, dass sie sich nicht befragen lassen müssen. Die meisten weden trotzdem kuschen und sch dem Psychoterror aussetzen.

    telefonisch hast du regelmäßig sichergestellt, dass deine Krankmeldung die richtige Stelle erreicht.

    Wenn jemand 'rangeht. Wenn anhaltend besetzt ist, wie beschrieben, bin ich dann verpflichtet hundert mal zu versuchen? Oder reichen drei Versuche und dann eine E-Mail. Ich mein, ich bin ja krank, da kann ich vielleicht nicht beliebig lange telefonieren.

    Hier klappt übrigens E-Mail-Krankmeldung vorzüglich die stellvertrende SL hat eh immer ihre Mailbox offen, um Vertertungen zu organisieren. Ist auch praktisch, wenn man am Abend vorher schon merkt, das morgens nicht gehen wird. Insofern schade.

    Schulleitung lehnt aber Mail und Fax ab.

    Was heißt das, dass Sie es "ablehnt"? Werden die Mails nicht gelesen und die Faxe kommen ins Altpapier?

    Scheint ein Machtspielchen zu sein. Aber ich sehe nicht, warum man sich nicht per E-Mail krankmelden sollte, wenn das Telefon besetzt ist. Außerdem kann man direkt 'ne Attestkopie mitschicken. Gesetzlich geregelt wird das nicht sein. Ich würde es machen und mal sehen, was passiert. Soll der SL doch die Krankmeldung ignorieren.

    Hintergrund ist wohl, dass manche Lehrer dann an den Abteilungsleiter durchgestellt werden um die Ernsthaftig- und Aufrichtigkeit der Arbeitsunfähigkeit zu beleuchten.

    Wenn alles gesagt ist ("Ich bin krank bis enischließlich Mittwoch, Attest ist in der Post"), kann man auflegen.

    Und was ist, wenn dann keine Zeit mehr für Elterngespräche? Welche Maßnahmen werden dann getroffen? Kündigung ja nicht. Was dann? Versetzung? Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich der SL, Lehrerrat, und die Eltern zusammen mit mir ein Gespräch führen und dann ist die Sache erledigt. Außerdem können die Eltern das ja dann auch als Druckmittel gebrauchen. Immer mal wieder ein Gespräch, welches dann Fahrzeit & Gesprächszeit bedeutet, wäre ja ein immenser Stress.

    Nee, aus der Nummer kommste nicht mehr 'raus. Am besten kündigst du selbst, bevor die Eltern dem Richter den Krieg erklären.

    Ernst bei Seite: Du bist nicht die einzige, die mit der Zeitneinteilung nicht klar kommt. Wenn du das aber nicht hinkriegst, geht das schief (für dich!).

    "Auch gestern war ein sehr glücklicher Tag. Wie das xxx-Institut mitteilt, wurden in Deutschland 2200 Kinder geboren, 40 mehr als am Vortag. Damit stieg die Geburtenrate auf 1,58 Kinder pro Frau. Diese schöne Entwicklung hält nun seit mehreren Monaten an.

    Dass das positiv ist, ist ja deine Einschätzung. Von Nachrichten erwarte ich, dass sie zuvörderst Fakten nennen. Ob das eine oder andere "glücklich" oder "schön" ist, beurteile ich dann selbst. Formals seriöse Formate wie die tagesschau haben sich eh schon zu sehr i Richtung von Boulevard-Magazinen entwickelt. Da kann ich zusätzliches Geschwalle gerne verzichten.

    Als die vielen Patienten an den Beatmungsgeräten,

    [...]

    DAS waren negative Nachrichten.

    Auch 'ne Frage der Einschätzungen. ich fand's positiv, dass es die Beratmungsgeräte gibt.

    Man könnte sich einen Haufen Arbeit sparen, wenn es einfach eine Weisung gäbe, dass die Note Mangelhaft dieses Jahr nicht gesetzt werden darf. Darauf läuft es ja ohnehin hinaus und das ganze Nachprüfungsgedöns ist eine absolute Farce.

    Geb' doch einfach die Vier. Ich kenne Kollegen, die seit Jahren jedem Deppen 'ne Vier dafür geben, dass er verständnislos aus der Wäsche kuckt. Die Farce haben wir schon länger.

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