Beiträge von O. Meier

    ABER: Meine besagten Schüler wollen im Anschluss studieren und nicht im Ausbildungsberuf bleiben

    Dann wäre ein weiteres Jahr Schule zur Vorbereitung vielleicht kein Hindernis. Kein Bock auf Lernen und Prüfungen passt auch nicht gut zum Studierwunsch. Wenn die SuS diesen Widerspruch nicht selbst erkennen, weiß ich nicht, wie man sie beraten soll.

    Uni-Studium mit FHR geht auch in NRW. Wenn ich das richtig verstanden habe, ist es in weiten Teilen den Unis selbst überlassen, sich ihre Studis auszuwählen. Gerade an den Unis mit Gesamthochschultradition ging FHR schon immer, die haben da wenig geändert.

    Gut, wer sich ein Surface Pro X, um mal beim Beispiel eines anderen Threads zu bleiben, zulegt und voll von der Steuer als Arbeitsmittel absetzt und ggf. auch den dienstlichen Anteil seines Internetanschlusses, der wird keine Ausrede mehr haben...

    Die steuerrechtliche Einordnung dieser Geräte wird wohl kaum Einfluss auf das Verhältnis zum Dienstherren/Arbeitgeber haben. Der z. B. Laptop bleibt weiterhin mein Eigentum und ich entscheide, wofür ich ihn einsetze. Dass ich ihn für meine Arbeit angeschafft hat, sagt noch nichts darüber aus, für welche Teile der Arbeit ich ihn einsetze oder gar einsetzen muss.

    Der Dienstherr/Arbeitgeber wird sich ohnehin nicht auf meine Steuererklärung berufen können, da er von dieser auf legalem Wege gar keine Kenntnis haben kann.

    Ansonsten spricht nichts dagegen, den privaten PC, den man sonst einsetzt, auch während einer epidemischen Schulschließung einzusetzen, damit Arbeitsblätter zu erstellen und diese auf eine Lernplattform hochzuladen. Wenn es eine solche gibt. Und da sind wir an der Stelle, die schon mehrfach benannt wurde. Wir sind von einer Digitalisierung so weit weg, dass diese für einen flächendeckenden Unterrichtsersatz nicht in Frage kommt. Ist aber auch nicht schlimm.

    wenn von anderer Seite dann Reaktionen der Sorte "War klar, den faulen Lehrern geht es doch eh nur darum, noch weniger arbeiten zu müssen" kommen.

    Andere Seite? Pah. Den Stammtischpöblern gebe ich gerne schriftlich, dass wir eine Bande beamtenrechtlich abgesicherter, überbezahlter, fauler Säcke sind, die viel zu viel Geld für Ferien, Feiertage, 'rumsitzen und Kaffee trinken kriegen. Wenn wir überhaut etwas machen, dann ist es zu schauen, wie wir uns noch besser vor der Arbeit drücken können, und uns darüber wundern, dass keiner mit uns tauschen will, sondern alle viel lieber richtig arbeiten für ihre paar Kröten. So what? Dann können die sich echauffieren und wir machen wieder unsere Arbeit statt eines vermeintlich guten Eindrucks. Dieser Auschwirkungsscheiß nimmt sonst überhand.

    Zunächst mal finde ich die Diskussion eigentlich müßig. Dass die Moderatoren ihre Entscheidungen nicht öffentlich diskutieren, halte ich sogar für gerechtfertigt. Die Ansammlung von "Ja, aber"s, die sich daraus ergäbe, würde uns auch nicht weiter bringen. Auf der anderen Seite müssen sie halt dann damit leben, dass nicht alles, was sie entscheiden, verstanden wird.

    Ich konnte jedes einzelne Mal nachvollziehen warum das passiert ist, so viel Selbstreflexion muss doch bei einem Lehrer vorhanden sein.

    Kann so sein, oder anders. Ich wurde einmal verwarnt. Auf die Nachfrage weswegen, wurde mir ein Zitat vorgehalten, in dem ich versucht hatte, den Vorwurf der Arroganz zu entschärfen, indem ich meine Arroganz eingestanden habe. Das Zitat endete dann mit der Aufforderung, zur Sache zurückzukehren. Nunja.

    Kann man so oder so einschätzen und vielleicht wurde das auch nicht richtig verstanden. Bezeichnend fand ich aber die Anmerkung, dass es noch weitere Beschwerden von Usern gebe, und überhaupt ich wüsse schon, worum es gehe. Nein, wusste ich nicht.

    Interessant in diesem Zusammenhang, und deshalb melde ich mich hier zu Wort, in einem anderen Thread war man sich weitgehend einig, dass pauschale Anschuldigungen der Form "die Schüler meinen" oder "die Eltern haben gesagt" sich nicht gehören. Ich fände das auch hier einen geeigneten Maßstab. Wenn es Beschwerden gibt, kann man die auch benennen, zumindest konkret angeben, welche Äußerungen denn nun relevant wären.

    Ja, das ist hier eine Privatveranstaltung und die Mods mögen auch so etwas wie das Hausrecht haben. Besser gefallen würd's mir aber, wenn sie dieses nach billigem Ermessen ausübten.

    Also so etwas wie "Du hast 'blablablubb' geschrieben, gefällt uns nicht, drei Wochen Sperre." Dann weiß man wo man drann ist. Selbst wenn man die Sichtweise bezüglich der kritisierten Äußerung nicht teilt, weiß man, worum es geht. Dann kann man sich darauf einstellen. Aber so, wie oben, ist eine Verwarnung ja völlig nutzlos.

    Allen Recht werden es die Mods nicht machen, das müssen sie auch nicht. Aber sie sollten sich nicht unnötig dem Vorwurf der Willkür aussetzen. Also, so seh' ich das.

    PS: Um auf den Ausgang dieses Threads zurückzukommen. Wenn Mikael weiß, worum es geht, ist alles in Ordnung. Er kann dann entscheiden, ob und wie er sich zukünftig in dieses Forum einbringen möchte.

    meine Ernennungsurkunde zurückzugeben.

    Dafür sehe ich keinen Anlass. Ich weiß nicht, wie das in deinem Bundesland ist, aber in NRW ist eine A14-Stelle an die Übernahme von Aufgaben gebunden, aber nicht an eine spezielle. D. h. deine SL kann dir eine andere Aufgaben geben, für die Pressearbeit bist du ja offensichtlich zu doof.

    Ansonsten: Du hast (nach deiner Darstellung) gute Arbeit geleistet und bist dafür gelobt worden. Das erste in an Schulen nicht selbstverständlich, das zweite einen exotische Ausnahme. Genieße, dass es bisher so gelaufen ist, uns schließe damit ab. Mach' die Pressearbeit so, wie diene SL sie haben möchte, du schreibst weniger, sie liest weniger, die Zeitungen drucken weniger und die Erde dreht sich weiter. So what?

    Auch wenn dir die Sache am Herzen liegt, solltest du sie dir nicht zu sehr zu Herzen nehmen. Die Eitelkeiten der Vorgesetzten stechen die eigenen nunmal aus.

    Bist du nicht in einem Verein, der mal einen Artikel für die Mitgliederzeitschrift braucht?

    Warum sollte die TE ihr Kind im Ausland denn nicht "betreuen und erziehen" können? Oder willst du auf etwas anderes hinaus, das ich jetzt gerade nicht nachvollziehen kann?

    Ja:

    Ich bin auf Lebenszeit verbeamtet und würde das gern zur Sicherheit auch noch so lange wie möglich bleiben, bevor ich mich zwischen "zurück nach Deutschland" oder "kündigen" entscheide. Beurlaubungen gibt's ja nicht mehr, aber zum Glück den Rechtsanspruch auf Elternzeit.

    Elternzeit bedeutet für mich, dass die Eltern Zeit mit ihrem Kind verbringen.

    Nunja, da Gesetz spricht von "betreuen und erziehen", AFAIR. Das ist wohl etwas mehr. Aber auch wenn es nur um "Zeit verbringen" ginge, so führt die Threaderstellerin ja aus, dass das nicht der Grund für die Beantragung der Elternzeit ist, sondern ihre Situation ein Fall für einen Beurlaubung wäre.

    Usw. Ich habe ihr dann eine lange Mail geschrieben und alles erklärt und den AL der mir das erlaubt hatte auch ins CC gesetzt.

    Ich galueb ich hätte eine kurze Mail geschrieben, in der ich gebeten hätte, keine falschen Vorwürfe gegen mich zu erheben.

    Das Problem ist hier wohl nicht die schnatternde Kollegin, sondern es sind die Abteilungsleiter, die aus aufegschnappten Mücken reale Elefanten machen wollen.

    Was aber die "Kollegin" betrifft, so kann jniemand von euch verlangen, eure Gespräche so zu führen, dass sie beim ungefragten Mithören immer alles richtig versteht. Versorgt die doch mal schön mit Falsch-Informationen.

    dass ich sogar die Fahrtkosten aus eigener Tasche bezahlen müsste

    Das ist praktisch, das macht's dir nämlich leichter, "Nein" zu sagen. Niemand kann von dir verlangen, diese Kosten selbst zutragen, somit gibt es keine Möglichkeit, dich zur Fortbildug zu verpflichten.

    Hinweis auf Absetzbarkeit in Steuererklärung

    Solche Hinweise halte ich rechtlich für fragwürdig. Der Arbeitnehmer kann Werbungskosten von der Steuer absetzen. Hier geht es um Kosten des Arbeitgebers/Dienstherren. Die haben auf der Steuererklärung des Arbeitnehmers nichts zu suchen. Ich halte das für rechtsmissbräuchlich. Allerdings: IANAL.

    Der Fortbildungsetat gibt nicht mehr her, was mich sehr überraschte.

    Nunja, wenn einer weniger fährt, kann man die gesparten Kosten verwenden, um den übrigen die Fahrtkosten gem. geltender Reisekostenverordnung zu erstatten. "Win-Win" tät ich sagen tun.

    Allerdings ist es so, dass die Fortbildungsetats in NRW tatsächlich erschreckend gering sind. Da kann man gerade gar nichts mit finanzieren. Wenn man dann noch einen ordentlichen Batzen in Vorzeigeprojekte pumpt, bleibt nichts mhr für die anderen über.

    Das Problem ist, dass ein Großteil der Lehrerschaft nicht so vernünftig denkt. Die machen das trotzdem. Und nur aus diesem Grund wird es nicht bezahlt und nicht angemessen honoriert.

    Es ist deren Problem. Der Threadstarter zeigt uns, wie einfach es ist, "Nein" zu sagen.


    weil die KuK dann gegenseitig Druck aufeinander ausüben

    Nase zuhalten beim Druckausgleich, würd' ich sagen.

    Ich werde öfter mal gefragt, ob ich diese oder jenes oder hierbei oder dabei. Da antworte ich dann "jo" oder "nee", manchmal auch "vielleicht" oder "ich muss mal kucken". Wenn wir jemand damit kommt, ich müsste dieses oder jenes, ist das Gespräch g'rad vorbei. Gelegentlich gibt es noch die Aufforderung, die vermeintliche Verpflichtung doch einzuklagen.

    Und ja, das klingt einfacher als es ist. Ich musste auch lernen, mit meinen individuellen Ressourcen zu haushalten. Wichtig ist, dass man damit anfängt und sich nciht aus Gewohnheit ins Hamsterrad drängen lässt.

    Überlege dir, ob du es nicht bereuen könntest, wenn das Unterrichten Routine geworden ist und alle anderen fürs Administrieren frei und A14 kriegen und dich keiner mehr fragt. Du musst nicht überall *hurra* rufen, aber schieß' dich auch nicht gleich zum Einstieg ins Aus.

    Wenn Unterrichten zur Routine geworden ist, hat man wohl etwas falsch gemacht. Es gibt so viele Ideen für den Unterricht, die man ausprobieren könnte ...

    Ich finde es richtigm zunächst zurückhaltend zu sein, genau zu checken, was man machen möchte und kann. Wenn man länger im Job ist, kann man besser beurteilen, welche Belastung man noch hinzunehmen kann.

    Zunächst sollte man Sonderaufgaben annehmen, die überschaubar und zeitlich fest begrenzt sind. Nichts, woran man sich über Jahre bindet (wie Rechner streicheln), das man im Zweifelsfall nicht mehr von der Backe kriegt.

    Der Enthuisiasmus und die Energie von jungen Kollegen und Berufsanfängern wird von Schulleitungen und Kollegium nur zu gerne in die falsche Richtung geleitet, so dass diese schnell durch sind.

    Wenn ihr neu im Job seid, macht ihn so, dass ihr ihn 40 Jahre machen könnt. Wenn ein neuer Kollege kommt, behandlet ihn so, dass er 40 Jahre euer Kollege sein kann.

    Unterm Strich wird sich jede um sich kümmern müssen, insofern Glückwunsch an den Threadstarter zu einer überlegten Entscheidung.

    Mich beunruhigt eher, dass dann bis zur Prüfung alle Wochenenden und Osterferien mit der Vorbereitung ausgefüllt sind.

    Würd' ich nicht machen. Nicht zumutbar. Die Sonntgasruhe hat sogar Verfassungsrang.

    Ist ja nicht so, dass dafür Stunden wegfallen oder es eine sonstige Entlastung gibt.

    Könnte aber. Wenn die SL nicht bereit ist, euch zu entlasten, kann die Sache nicht so wichtig sein.

    Wir sollen als Team an dieser Fortbildung teilnehmen.

    Das ist nicht ganz klar. Was für ein "Team" soll das sein? Und wer sagt, dass ihr sollt? Derjenige soll dir mal erklären, wo die Zeit herkommen soll.

    Eine Schule braucht keine Aushängeschilder. Dass junge Menschen etwas lernen können, ist Aushängeschild genug. Der Rest ist Ersatz. Das Problem ist, so wie du es hier beschreibst. Die einen wollen das Schild, die anderen haben die Arbeit.

    Es kommt mir auch recht aufwändig vor.

    Hattest du hier schon eine andere Anfrage am Laufen, weil dir aufgrund des Abendunterrichts zu wenig Zeit zum Korrigieren und Vorbereiten bleibt? Sollte dich jemand zu der Fortbildung schicken wollen, müsstest du überprüfen, ob du die zusätzliche Arbeit überhaupt leisten kannst. Falls nicht, musst du eine Überforderungsanzeige erstatten.

    Es macht auch keinen Sinn, jemand zu einer auch teuren Fortbildung zu schicken, wenn nicht abzusehen ist, dass er die zeitlichen Ressourcen hat, um diese auch erfolgreich abzuschließen.

    Wird diese Fortbildung zufällig von einem namhaften Netzhardwarehersteller angeboten? Ich meine dazu gab es hier schon mal Diskussionen. Da war auch der ungeheure Aufwand ein Thema.

    Fazit: mache deinen Leuten klar, dass du dafür der Falsche bist. Sollen die fahren, die da Bock auf haben.

    a) OK, dann brauchst du ein Dienstgeräte. Dann musst du damit leben was du vom Dienstherren bekommst.

    Wenn ich so was schon lese. Bei allem anderen muss ich auch mit dem leben, was ich bekomme. Z. B. sind die meisten Tafeln bei uns zu klein. So what? Die Rotstifte, die wir zum Korrigieren bekommen, sind so Fineliner, bei denen sich schnell die Spitze eindrückt. So what? Es wird immer versucht, am falsche Ende zu sparen.

    Wenn ich eine elektrisches Klassenbuch führen soll, brauche ich dafür die Hardware. Wenn das, was dafür angeschafft wurde, dafür nicht taugt, dann wird das wohl nichts. Wenn ich z. B. vor jeder Stunde einen Rechner starten muss, um Einträge zu machen, mache ich das. dann geht halt Unterrichtszeit verloren. Wenn das politische Wille ist, werde ich da nicht widersprechen. Ich bin ein guter Untertan.

    Der Dienstherr möchte aber direkt daran denken, abschließbare Schränke mitzubestellen, in die man die Dienst-Tablets über Nacht einschließen kann.

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