Beiträge von O. Meier

    Liebe Elisabeth,

    der werfende Schüler scheint ja nur die Spitze des Eisbergs zu sein.

    Sicher kann es helfen, sich mit Kollegen zusammen zu tun. Aber: verlasse dich niemals auf diese. Wenn's drauf ankommt, sind die schneller weg, als man "Feichling" sagen kann. Deine scheinen ja zumindest so ehrlich zu sein, dir mitzuteilen, dass bei Ihnen nichts zu holen ist.

    Bleibt dir nur noch, dich um dich selbst zu kümmern. Solltest du merken, dass die psychische Belastung durch die Situation und die Überlastung dir auf die Gesundheit schlägt, gehe bitte rechtzeitig zum Arzt. Der muss dann entscheiden, ob er dich gegebenenfalls krank schreibt. Nach deiner Beschreibung würd's mich nicht wundern, wenn du bereits gesundheitliche Einschränkunken hast hinnehmen müssen. Schau da mal genau hin.

    Ich würde da ohne Rücksicht auf Verluste das Gespräch mit dem oder der Schulleiter/in suchen und ihr/ihm die Situation schildern.

    Wie gesagt, ginge ich nicht allein zu dem gespräch. Vielleicht macht es auch Sinn, den SL (statt dessen) schriftlich über den Vorfall in Kenntnis zu setzen. Geb' ihm nicht zu viele Möglichkeiten, die Sache zu vertuschen.

    Sollte eigentlich "im Namen der Schule" gemacht werden, ging aber nicht. Die Anzeige musste ich als Privatperson aufgeben.

    Es wrd wohl eher ein Strafantrag gewesen sein. Beleidigung ist ein Antragsdelikt. Besonderheit: Falls ein Beamter im Dienst beleidigt wird, kann auch der Dienstvorgesetze den Strafantrag stellen. Es bleibt aber ein Antragsdelikt. Das Offizialdelikt "Beamtenbeleidigung" ist ein Gerücht, das aus einem Missverständnis des oben Geschilderten entstanden ist.

    Wenn ich so richtig Probleme haben möchte, werde ich das so machen. Ein Kollege bekam schon RICHTIG einen auf den Deckel, weil er sich mit einem Problem an den Lehrerrat gewendet hatte. Als mal das Wort Personalrat fiel, bekam die SL fast Schnappatmung. Tolle Stimmung bei uns.

    Was soll das sein? "Einen auf den Deckel"? 'Rumgepampe vom SL? Wie alt seid ihr, dass euch das beeindruckt. Und wenn man weiß, wie der SL drauf ist, sorgt man dafür, dass man bei Gesprächen mit ihm nicht allein ist, Lehrerrat mitnehmen, einen sonstigen Vertrauten, zur Not einen Anwalt.

    Schön mitschreiben, was er sagt. Das ist der SL. Das ist wichtg, was er sagt. Schön mitschrieben.

    Und wie gesagt, so ein Schulleiter hat auch eine Vorgesetzten.

    Ansonsten würde ich noch prüfen, ob man wegen des auffälligen Verhaltens das Jugendamt einschalten sollte. auffälligen Verhaltens des Schülers. Ob das Jugendamt auch für das auffällige Verhalten des Schulleiters zuständig ist, weiß ich nicht.

    Die Bilder sind frei konfigurierbar und auch erweiterbar.

    Ich hatte jetzt erstmal den Standard gelassen.

    Dann muss ich erst einmal freie Bilder finden, die man stattdessen nutzen kann. Mal schauen, wann ich dazu komme

    Das klingt wirklich erheblich praktischer, als einfach "Gefällt mir" auf den "Gefällt mir"-Button zu schreiben.

    Ernsthaft? Ich besitze keine Digitalkamera und für eine Kurzreise würde ich mir keine anschaffen. Auch nicht als solventer Erwachsener.

    Mei, dann kannst wohl auf nicht fotographieren. Die Sache ist doch einfach, zum fotographieren braucht's 'nen Apparat. Zu Analog-Foto-Zeiten hatte auch nicht jeder 'ne Kamera. Die, die eien hatten, machten Fotos, da waren die anderen drauf.

    Es gibt sowohl für als auch gegen Handys auf Klassenfahrten gute Gründe. Am Ende entscheidet der Lehrer, wie's läuft.

    nachdem das private Handy als notwendiges Notruf- und Infomedium in der Konferenz dringend empfohlen wurde.

    Wurde empfohlen? Willkommen in der Wunderwelt des Passivs. Von wem?


    Falls jedoch ein Notfall geschieht, der wegen der Nichterreichbarkeit böse endet, muss man sich sicher einigen unangenehmen Fragen stellen

    So muss sich z.B. der Empfehlende die Frage stellen lassen, wo denn die Diensthandys sind, wenn diese doch als Notfallmedium so wichtig wären.

    Wenn jederzeitige Telefonierbarkeit wichtig wäre, müsste man sich auch darum kümmern, dass es da ein zuverlässiges System gibt. Jeder bringt sein Hnady mit und wir hoffen darauf, dass alle regelmäßig den Akku laden (und der auch noch in Ordnung ist etc.), ist jedenfalls keine Notfallstartegie.

    Bei uns stehen noch richtige Telefone in den Klassenräumen. Ob das nun daran liegt, dass der Schulträger diese für zuverlässiger hält, oder ob er schlicht noch nicht mitbekomen hat, dass es mittlerweile eine drahtlose Alternativtechnologie gibt, sei mal dahingestellt. Zumindest hat er sich darum gekümmert, dass wir Telefone zur Verfügung haben, anstatt auf Konferenzen zu erzählen, wir seien privat dafür verantwortlich.

    Ich hatte mal ein Handy. Aber irgendwie war's mir zu doof, das ständig 'rumzuschleppen, falls mal was vermeintlich wichtiges ist und ich ganz schnell wo anrufen muss. Ich hab's nicht mehr. Aber ich habe eine Taschenlampe dabei, die brauche ich ständig. Und ein Taschenmesser und ein Stück Schnur. So etwas finde ich praktisch.

    Wo waren wir. Ach ja, es ging ja eigentlich um telefonische Erreichbarkeit, zumindest war das der Anlass für den Thread. Mir teilte mal eine Schülerin mit, dass sie aber während der Klausur ihr Handy anlassen müsse, wenn die Kita anriefe, blabla, Notfall, blabla. Als ich ihr mitteilte, dass sie nicht kit aktivierten Mobiltelefon an der Klausur teilnehmen könne, erwiderte sie, dass ich dann aber verantwortlich sei, wenn mit ihrem Kind etwas wäre.

    Das war mir dann zu hysterisch, um darauf zu antworten.

    Nee, wenn man einer qualifizierten Einrichtung sein Kind anvertraut, muss man der auch insofern vertrauen, dass das zuständige Personal auch im Notfall richtig reagiert. Gehen wir mal davon aus, dass die ein Telefon haben, mit dem sie die Eltern anrufen könnten. Dann können die mit dem gleichen Apparat auch einen Notruf absetzen.

    Alles, was kein Notfall ist, kriegen die auch ohne Mutti und Pappi hin. Das ist deren Job.

    Das schöne an den Zeiten ohne Mobiltelefonie war, dass man solche Fragen gar nicht stellte.

    dass sie pro Unterrichtsstunde ca. 45 Minuten brauchen. Bei 26 Unterrichtsstunden die Woche hat man dann ja quasi keine Zeit mehr für Korrekturen etc, ohne die 40 Stunden zu überschreiten.

    Deshalb muss man andersherum rechnen. Die zur Verfügung stehende Zeit wird auf die Stunden aufgeteilt. Wenn einzelne Stunden etwas aufwändiger sind, bleibt für andere weniger über.

    Gewöhne dir von Anfang an an, dein Material wiederverwendbar zu produzieren. Z. B. schreibe ich Informationen wie Klasse und Jahr nicht in die Datei, aus der das Arbeitsblatt gesetzt wird, sondern ich lege solche Informationen in eine Datei in das Verzeichnis, das zur jeweiligen Klasse gehört. Dann kann ich ein Arbeitsblatt durch reines Kopieren übernehmen und muss diese Angaben nicht noch ändern. Dann lasse ich noch die Aufgaben automatisch nummerieren, so dass alles passt, wenn man eine Aufgaben löscht, hinzunimmt, neu anordnet etc.

    Das nur so als Beispiel. Ich habe etwas gebraucht, bis ich das System so hatte. Da ist Wirkunsggrad verloren gegangen. Ein gut organisiertes Achiv erleichtert vieles. Die Zeit, die am als Berufsanfänger mehr investieren muss, bekommt man auch darüber zurück.


    Die letzte Unterrichtsreihe die ich vorbereitet habe, waren 12 UE zum Thema Stochastik. Dafür habe ich zwei volle Arbeitstage gebraucht, also gute 16 Stunden.

    Das kann gut investierte Zeit sein, wenn man eine solche Reihe entsprechend lange verwenden kann. Dazu lohnt es sich, den ersten Durchlauf gut zu beobachten und auszuwerten, um die Planung zu optimieren. Bzw. die ersten Durchläufe.

    Der Beitrag ist genau das Thema, diese Frage ob Arbeiten bei Au, die sich eigentlich gar nicht stellen sollte, taucht doch nur auf, weil es eben nicht nur Vorzeigelehrer gibt. Ich hoffe, das wird damit klar.

    Das ist dann wohl die Unterstellung, dass die Kranken gar nicht krank sind, sondern nur blau machen. Ja, das wurde in diesem Thread schon kritisiert. Solche Gedanken sind es, die die Klimata in den Lehrerzimmern vergiften.

    Schüler, die sich über (häufig) fehlende Klassenkamerad echauffieren meinen zu müssen, frage ich immer, ob sie tauschen möchten. Das sollte man Lästerkollegen auch fragen.

    Is' mir doch Wumpe, ob die Bayern oder die Preußen die Verwaltungswurst vom Teller ziehen. Wenn man einen kranken(!) Kollegen anrufen muss, weil nach dem Eintragen der Noten etwas uneindeutig ist, ist etwas schief gelaufen.

    In Bayern werden die Noten ja eingetragen und miteinander verrechnet (ob das sinnvoll oder nicht ist, ist in anderes Thema). Da kann es dann sein, dss das Programm am Ende 4,5 als Jahresfortgang berechnet. In dem Fall trifft die Lehrkraft eine pädagogische Entscheidung ob es ne 4 oder 5 auf dem Zeugnis wird

    Das Verfahren ist wohl nicht zu Ende gedacht.

    Wir hatten z.B. mal den Fall, Schülerin hat Probezeit, steht auf 4,5, mit 5 nicht bestanden, mit 4 bestanden.

    Verstehe ich nicht. Was soll das bedeuten, dass jemand auf 4,5 stünde? An welchen Stellen tauchen solche Werte auf?

    Betroffene Lehrkraft ist krank, Anruf der Schulleitung bei ihr um Sache zu klären.

    Kann sie ja machen, sie darf halt nur nicht erwarten, dass auch jemand ans Telefon geht.

    Die OP hat übrigens Noten "erstellt", Ausgangsposting beachten. Eine 4,5 wird sie wohl kaum in die Liste geschrieben haben. Also steht da jeweils einen 4 oder eine 5.

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