Beiträge von O. Meier

    meist

    Das nützt nichts, wenn sie im konkreten Fall nicht mit drin ist. Vielleicht möchte man auch nichts mitbezahlen, das man nicht braucht. Ich würd' halt immer schuen, was mir konkret angeboten wird, was ich dafür zahle etc.


    Hier ein Beispiel von der DJH, die wir dann eben bei der Klasse meiner Tochter genommen haben:
    jugendherberge.de/fileadmin/ha…ag-rrv-klassenfahrten.pdf

    Da ist dann z.B. die Krankheit eines Teilnehmers nicht mit drin. Insofern kann man das zu eunem solchen Preis anbieten, die übrigen Sachen sind wohl nicht so häufig.

    Ist meines Erachtens nach absolute Geldverschwendung.

    Das können die Eltern ja entscheiden, ob es sich für sie lohnt. Obacht. Der Versicherungsfall tritt bei den Versicherungen, die ich kenne, nur bei Gründen, die beim Versicherten liegen, ein, also Krankheit des Schülers o.ä. Für den Fall eines erkrankten Lehrers, was zum Ausfall der gesamten Fahrt führen kann, gibt es extra Lehrerausfallversicherungen. Habe da aber keine Erfahrungen mit.

    Gemäß Absatz 5.2 , letzter Satz des "Wandererlasses" müssen wir aber in NRW auf die Möglichkeit des Abschlusses einer RRV hinweisen.

    Der Vertrag besteht immer zwischen Schulträger und Reiseveranstalter,

    In Absatz 5.1 des Wandererlasses schließt man den Vertrag "im Namen der Schule". Von Schulträger steht da nix. Sollte tatsächlich ein Landesbeamter im Namen einer Kommune handeln können? Muss ich das verstehen?

    Auch wenn's keiner hören will, den Ärger hat man nicht, wenn man nicht fährt. Dass ein Schüler tatsächlich nicht gezahlt hat, hatte ich nicht, aber oft genug wurden Fristen ignoriert, und man durfte den jungen Erwachsenen das Gesäß hinterhertragen. Nichts was mich dazu verführt, eine solche Fahrt zu organisieren.

    dem rad ein bisserl zum experten weiterbilden

    Naa, ganz so schlimm ist's fei nett. Im Wesentlichen sollte man ein paar Erfahrungen sammeln. Damit muss man irgendwann anfangen. Wenn man allem aus dem Weg ist, wird das nichts.

    halbwegs trockene und zuverlässige

    Ich fahre gelegentlich mal mit der Bahn, ferade im Herbst und Winter finde ich es echt ekelig. Hochgepumpte Heizung, die der Klimadiskussion spotten, geschlossene Fenster und feuchte Klamotten der Fahrgäste soregn für einen Mief, der echt zum Erbrechen ist.

    Noch eines zu Spikes: die sollte ma rechtzeitig bestellen. Wenn die ersten Flocken fallen, sind die recht schnell ausverkauft. Zum anderen müssen die trocken eingefahren werden.

    kann die Rettungsfähigkeit nicht an einen externen Rettungsschwimmer/Bademeister übertragen werden, sondern die Lehrkraft muss auch an einem bewachten Badestrand mindestens das Abzeichen in Bronze vorweisen können?

    Willkommen in NRW. Viel Text produziert, aber nichts ist klar. Um auf der sicheren Seite zu sein, würde ich nicht davon ausgehen, dass eine Übertragung möglich ist. Als ich noch Klassenfahrten gemacht habe, stand immer "Baden verboten" in der Einverständniserklärung.

    Allerdings sollten die Spikes nicht allzu abgefahren sein und von einem namhaften Hersteller (ich werde jetzt keine Werbung machen, den "Vogel" kennt ohnehin jeder) stammen.

    Schwalbe ist bekannt für relativ hartes Gummi. Macht den reifen robust und haltbar, hat aber nicht so richtig viel Gripp. Weiches Gummi bringt da bei Scheematsch schon mehr. Ohne Anspruch auf einen ausreichenden Stichprobenumfang, mit meinen Nokian Mount and Ground habe ich mich noch nicht gesemmelt.

    Zum besten Reifen haben aber ohnehin zwei Alltagsradler mindestens drei Meinungen.

    Und zum Preis sage ich mal auch nichts.

    jetzt wollte ich gerade Spike-Reifen fürs Winterradeln wärmstens empfehlen, da schreibst du, dass die bei Eis nicht sicher sind.

    Nein, das schreibt er eigentlich nicht. Natürlich kann man auch mit Spikes stürzen. Und natürlich kann man auch mit Spikes unangemessen fahren. Es ist halt glatt bei Eis und Schnee. Das ändert sich nicht durch andere Reifen, man kann dadurch nur etwas mildern.

    Das alles hindert mich nicht daran, im Winter mit Spikes zu fahren. Besser als ohne ist's deutlich. Empfehlungen hingegen spreche ich nicht aus, es möge jeder die eigenen Erfahrungen machen.

    Die derzeitigen Anforderungen und Aufgaben sind auch im Team anstrengend genug,

    Und trotzdem habe ich kein Problem damit, dass die die mehr kriegen, auch mehr buckeln. Eine Kollegin, die erst kürzlich auf ein A15 gehievt würde, deutet gerne mal an, wieviel sie zu tun haben und wie wenig Freizeit ihr übrig bleibe. Soll ich da Mitleid mit haben?

    Was zieht ihr da so an?

    Du meinst im Winter? Fahrrad-Trikot/Funktionsshirt oder Merino-Shirt. Meist kurz mit Armlingen. Softshell-Fahhrad-Jacke vom Discounter. Da haben sich einige angesammmelt. Wenn's von den Temperaturen her ghet, noch in Jeans, sonst habe ich Thermohosen, die auch in der Schule nicht zu warm sind. Kann man aber nicht mehr kaufen.

    Mütze, meist dünne Fleecemütze, für arch kalt eine aus Strickfleece. Zwei Buffs, einen, um den Hals abzudichten, den anderen für die Ohren. Kann man zwischendrin runterstülpen oder ausziehen. Handschuhe wie oben beschrieben.

    Letztendlich muss man 'rumprobieren.

    In der Tasche habe ich dann zwei Baumwoll-T-Shirts für da, ein kurz- ein langärmeliges.

    Im Winter bockt am meisten. Ich freue mich auf den ersten Schnee und ärgere mich meist, dass ich's nicht vorm Roimfahrzoich schaffe. Winterradeln macht Spaß.

    Aber wie immer braucht man die richtige Ausrüstung und muss wissen, was man tut. Auf dem Winterrad habe ich Spikes. Zur Frostfestigkeit alles schön fetten, bevor jemals Wasser eindringt. Fett auf die Enden der Außenzüge als Abdichtung. Durch deren Bewegung werden die Innenzüge automagisch nachgefettet. Für'n Notfall immer Ballistol am Mann haben.

    Klamotten so, dassd ie warm genug sind, man aber etwas ausziehen kann, wenn einem warm wird. Merke: wer auf dem Rad friert, fährt zu langsam. Wenn's richtig kalt wird Neopren-Maske für's Gesicht oder eincremen. Kopfbedeckung nicht vergessen! Und was für die Ohren!

    Ich habe meist drei paar Handschuhe mit. Ein paar Skihandschuhe zum Losfahren (muss erstmal 'nen Berg runter), dann ein Paar dünnere, die Tchibo zum Joggen anbietet, und für's letzte Drittel ein Paar fingerlose.

    Feste Schuhe mit Profil, falls man mal absteigen muss. Gamaschen als Lückenschluss gegen Kälte und Feuchtigkeit.

    Beim Fahren auf Schnee und Eis: Mäßig beschleunigen, behutsam bremsen und keine ruckartigen Lenkbewegungen. Mal auf Nebenstrecken üben. Ist etwas anstrengend, weil man sich mehr konzentrieren muss, aber man gewinnt fahrerisch enorm dazu.

    Naja, und halt mehr Zeit einplanen, man weiß nie, was kommt. Und außerdem braucht man noch fünf Minuten für den Kakao am Ziel ...

    Wir haben uns in unserer Fachseminarrunde nach den Prüfungen zu einem gemeinsamen Essen getroffen und da haben wir auch ein Geschenk übergeben. Eben nach der Prüfung!

    Ich glaube nicht, dass der Zeitpunkt bei der Vorteilsgewährung oder -annahme eine Rolle spielt.


    Warum kann man SeminarleiterInnen nach der Prüfung etwas schenken,

    Darf man ebend nicht.

    Grundschullehrerinnen nach 4-12 Jahren gemeinsamer Arbeit aber nicht?

    Es dürften die gleichen Regeln gelten. Die "Tricks" a la "nach der Zeugnisausgabe schenken" oder "wir treffen uns ja privat" dürften eine dreiminütege Nebenhandlung bei Boston Legal füllen, einer ernstzunehmenden rechtlichen Überprüfung aber nicht standhalten.

    Ich habe übrigens mal von einem Seminarleiter eine Zurechtweisung bekommen, weil ich - etwas naiv - statt der üblichen Kekse Streuselschnecken für die Nachbesprechung mitgebracht habe. Er hat eine gegessen und darauf bestanden, diese zu bezahlen. Gab mir zu denken.

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