Interessant (und typisch Lehrer) wie die eigentliche Frage, nämlich die nach rechtlichen Konsequenzen allenfalls am Rande besprochen wird,
Wenn du möchtest, kannst du gerne Rechtsberatung für die Threadstarterin machen. ich bin da 'raus, die Gründe dürften klar sein.
dafür sofort die über die Moral der Sache diskutiert wird.
Klingt,als wenn du das negativ bewertest. Sehe ich geau anders. ich finde es gut, wenn man die rechtlichen Fragen nicht ohen die ethischen diskutiert bzw. das eine dem anderen vorschaltet.
Ich will hier auf keinen Fall Ghostwriting legitimieren, aber du springst mir hier zu weit. Nur weil man es nicht selbst schreibt, heißt nicht, dass man es nicht selbst kann und zu Unrecht den Abschluss bekommt!
Den Abschluss bekommt man, wenn man die geforderten Leistungen bringt. Wenn man das kann, soll man es tun und so nachweisne, dass man es kann. Kriegt bei dir ein Schüler eine gute Note, wenn er erklärt, dass er die Klausur schon hätte benarbeiten können, aber gerade keine Lust hatte.
Der Auftraggeber hatte einfach keine Zeit/keinen Bock, seine Folien/Präsentation und Skripte als Buch zusammenzufriemeln und hat das entsprechend in Auftrag gegeben.
Ja, ich finde auch, wenn einer keinen Bock hat, sollte man ihm den Abschluss einfach geben. Das ist ja wirklich zu viel verlangt, dass man das tut, was dazu gehört. Am besten man fragt den Prüfling, ob er Bock zur Prüfung hat. Wenn nicht, darf er sich eine Note aussuchen. Diese Ausredenschema ist mehr als lächerlich.
Fachlich war die Kompetenz klar da
Das weiß man selbst am besten. Warum sollte da noch ein Prüfer oder Gutachter drüber urteilen.
Wie immer wird hier die ganz große moralische Keule herausgeholt, das Ende aller Zertifikate, Moral und des Abendlands sowieso heraufbeschworen ...
Genau das passiert eben nicht. Der Betrug wird nur als das benannt, was er ist. In der moralischen Einordnung kommt er offensichtlich nicht gut weg. Warum wohl?