Beiträge von O. Meier

    Offtopic-Diskussion zum Thema "Sinnhaftigkeit von Religionsunterricht in der Schule" ausgelagert.

    Das scheint schwierig zu sein. Beitrag 14(?) von MeadowSleeper ("zwei Aspekte" pro Religionsunterricht) hätte ich wohl mit ausgelagert. Wird jetzt etwas schwierig, wenn man aus der Gegenposition auf den antworten möchte, das würde ich dann auch im ausgelagerten Teil tun wollen. Mal sehen, was die Zitatverwaltung so hergibt.

    unsere Taliban-Atheisten

    So, Butter bei die Fische. Was soll das ein?Und wer soll das sein. Beachte bitte, dass die Taliban sich durch ein hohes Maß an Gewaltbereitschaft, Destruktivität und Sadismus sowie ein geringes Maß an Toleran auszeichnen. Wem der Diskussionteilnehmer attestierst du derlei?

    Oder ging es mal wieder nur darum, einen Furz zu lassen, um dann zu meckern, dass es stinke?


    hijacken

    Für mich sieht's eher so aus, als wenn der Hijacker ein unverbesserlicher Pöbelhannes ist, der seine Aversion gegen sachliche Auseinandersetzungen mal wieder nicht im Zaum halten kann.

    Und ansonsten: Challenge accepted.

    Wieso? Punktrechnung vor Strichrechnung, Klammern sind da überflüssig.

    Mir dünkt da hat's jemand nicht so ganz mit Punkt vor Strich.

    Soso. Was genau war an "hilfreich" nicht zu verstehen? Und was besagt "Punkt vor Strich" über die Priorität zweier unterschiedlicher Punktrechenarten?


    Ich schreib's so hin, wie ich es in den Taschenrechner hacke

    Genial.

    Ich weiss nicht ... Leute, die bei "Punkt vor Strich" im Unterricht nicht aufgepasst haben?

    Mag sein, dass du das ausnahmsweise nicht weißt. Ansonsten hast du natürlich wieder bei allem Recht. Da kann ich nicht mithalten. Und nur deshalb:

    * PLONK *

    Ich habe den Eindruck, das machen Kollegen, deren Notenverordnung das eben so vorschreibt. Stell Dir vor, selbst unsere Mathematiker machen das so. Weil sie's halt müssen.

    In dem Fall ergibt sich kein Anlass für meine Beobachtung wie die meine. Diese bezog sich auf mein Erfahrungsumfeld, in dem es solche Vorschriften nicht gibt. In NRW werden die Noten "gebildet", was eben a priori nicht das Gleiche ist, wie diese zu errechnen. Allerdings würde mich schon mal interessieren, welchen Draht zur Mathematik diejenigen haben, die derlei arithmetisierte Regeln erlassen.


    Dann führ sie nicht bzw. halt Dich aus der Diskussion raus. Vor allem, wenn Du eh nur Unterstellungen am Start hast (siehe oben).

    Ja, genau. So sieht's aus. Und ansonsten legste dir schon mal 'nen Gutschein zurecht.

    Was für ein Skalenniveau hat euer Notensystem, dass ihr mit Mittelwerten arbeiten dürft?

    Hier dürfte der übliche Irrtum vorliegen, dass man die Notenstufen für eine metrische Skala hält, weil es ja Zahlen sind. Man kann aber aus Ordinalskalen metrische Skalen gewinnen, indem man die Abstände festlegt. Das macht der Mittelwertbilder quasi implizit, er unterstellt den Mehrmalsausprägungen Äquidistanz. Kann man machen, wenn man weiß, was die Abstände dabei bedeuten bzw. welche Auswirkung sie haben.

    Wissen natürlich viele nicht, die meisten Kollegen sind schon mit der Frage nach dem Skalenniveau überfordert. Ich habe übrigens den Eindruck, dass die Kollegen um so lieber möglichst "genau rechnen", je weniger Affinität sie zu Mathematik besitzen. Da scheint mir ein fast schon mystisches Vertrauen in die Arithmetik vorzuliegen. Richtig drollig wird's dann, wenn sie fragen, wie man denn jetzt runden müsse, so mathematisch. Da müsse es doch eine Vorschrift geben.

    Unterm Strich aber halb so wild. Ich halte immer die Punkte der Klausuren mit. Die aus der Gesamtpunktzahl (bzw. den Prozenten) errechnete Note (mit Gewichtung) weicht selten relevant vom aus der äquidistanten Skala errechneten arithmetischen Mittel der Klausurnoten ab. Gerundet ist es dann echt wumpe.

    Und ansonsten halte ich die immer wieder geführte Diskussion um Notenberechnung und -festlegung für wenig sinnstiftend. Man sollte halt wissen, dass das Verfahren einen Einfluss auf das Ergebnis hat. Da muss man nicht überrascht tun, welche Note sich am Ende ergibt, wenn man alle Teilnoten gegeben hat. Und womöglich noch mit zusammengebissenen Lippen eine Note eintragen, die man für "falsch" hält. Irgendwo muss man eine Entscheidung treffen, mal vor dem Runden, mal danach.

    Es wäre hilfreich, wenn man das jeweilige Verfahren verstanden hat. Dann weiß man, welchen Einfluss welche Entscheidung hat. Dann kann man bewusst Noten geben und nicht nur aus dem Bauch.

    rein hypothetisch:

    Warum sollte man sich mit einem solchen "hypothetischen" Fall beschäftigen? Und warum werden wir hier mit dem Indikativ im Subject über die Hypothetizität hinweggetäuscht?

    OT: Was die "Eingabefehler" in SchILD (oder ähnlichem Gelumpe) anbetrifft, so hat dieses Programm keine sonderlich flexiblem Einstellmöglichkeiten für die Zugriffsrechte. Da ist man schnell bei der Lösung, den einzelnen Kollegen sehr weitgehende Rechte einzuräumen, und schwupps, kann man "fremde" Noten ändern. Bei uns dürfen die Kollegen Noten nur funktionsbezogen eingeben/ändern. Und zwar auch nur diejenigen, die in den entsprechenden Zeugnisteams sind. Wer für welche Klassen zuständig ist, regeln wir über Klassengruppen. Das ist dann ein Bisschen Arbeit für die Administratoren, aber wir haben wenig Ärger mit Fehleingaben und überschriebenen Noten. Insbesondere kann niemand außer den Administratoren "alte" Noten, also solche aus vergangenen Halbjahren ändern. Die Kollegen wissen ja manchmal nicht, welches Jahr wir haben. Muss tatsächlich mal eine alte Note geändert werden, macht das eben einer der Admins. Das ist weniger Aufwand, als hinterher aufräumen zu müssen.

    Ein Interaktives Whiteboard, Tablets und Co würde ich bezogen auf Unterricht durchaus als Neu bezeichnen. Sieht man insbesondere dann, wenn viele Schüler nicht damit umgehen können.

    Schüler können mit vielem nicht umgehen, z.B. mit 'nem Taschenrechner oder 'nem Geodreieck.

    Das Problem ist, dass die angeblich ach so neuen Medien eine solche Verbreitung und Selbstverständlichkeit in der Gesellschaft inne haben, dass sich leider keiner mehr Gedanken dazu macht. So können dann die Schüler damit nicht umgehen, weil sie glauben, dass sie es könnten.

    Sie sind mit diesen Dingen aufgewachsen. Wie ernst sollen sie jemanden neben, der Ihnen Kompetenz im Umgang mit ihren täglichen Begleitern beibringen will, diese aber im Gegensatz zu ihnen nicht für selbstverständlich erachtet, sondern sie für neu hält.

    Ich erinnere mich noch an die Diskussionen an der Hochschule in den (späten) 90ern und der ersten Hälfte der Nuller. Da wurde "von oben" Wert darauf gelegt, dass überall (insbesondere bei Konzepten zur Lehre) "neue Medien" vorkommen, das sei jetzt halt der Hype, dem Trend müsse man hinterherhecheln. Also hat man in alle Papiere diesen Begriff eingestreut. Als man damit fertig war, kam die neue Order, dass man die digitalen Medien ja nicht mehr als neu bezeichnen könne, man mache sich ja lächerlich.

    Damals war "neue Medien" nur ein Buzzword und das ist's auch heute noch.


    Ich schreibe meinen Schülern nicht vor, womit sie schreiben,

    Ich auch nicht. Gleichwohl empfehle ich ihnen etwas.


    Es ging mir um das "analoge" im Gegensatz zum dauernden "digitalen" wie es viel gefordert wird.

    Habe ich so verstanden. Sehe ich sehr ähnlich.

    Anbei ein anschauliches Video, in dem zeitgemäßer Medieneinsatz in Eigenregie demonstriert wird:

    youtube.com/watch?v=HtnPzEXygvc

    Da lernen wir dann, dass die Zehnminutenpause zum Aufbau des ganzen Geraffels reiche. Na, danke schön, da gehe ich doch in der Pause lieber aufs Klo. Dann habe ich wieder Platz für den Kaffee, den ich den verbleibenden 8 Minuten trinken werde.


    Sehr inspirierend!

    In der Tat, s. o.


    neue Medien in den Unterricht eingebracht werden

    Welche sollen das sein? Oder anderherum, was ist an Beamer, Laptop und Lautsprecher neu?

    Papier und Kugelschreiber auch sehr viel charmantes.

    Papier? Ja! Den Kugelschmierer würde ich aber lieber durch Bleistift und Füllfederhalter ersetzen.

    Von "elektrotechnischer Unbedenklichkeit" habe ich noch nichts gehört, auch ein entsprechendes Siegel ist mir unbekannt.

    Inwiefern ist deine Unkenntnis da ein Kriterium?

    Bei uns ist's tatsächlich so, dass alles elektrische einmal jährlich von einer Elektrofirma getestet wird. Wir dürfen nichts verwenden, was keinen Stempel hat. Hält sich natürlich nicht jeder dran. Private Laptops, Smartie-Kästchen u. ä. werden ständig angeschlossen.

    Es ist eine Vorgabe des Schulträgers, dem gehört das Gebäude nebst der elektrischen Energieversorgung. Der bestimmt dann auch was "'ran" darf. Ich meine, es steht mittlerweile auch in den Brandverhütungsvorschriften (oder wie das heißt). Damit erübrigt sich jede Diskussion.

    Aber auch, wenn es eine solche Regelung nicht gibt, könnte jemand auf die Idee kommen, einen unbedarften Lehrer für das Verwenden eines Mitgebrachten Gerätes in Regress zu nehmen. Dann kann man versuchen, vom Hersteller über die Produkthaftung etwas wieder zu bekommen. Klingt aber nach Ärger, den man nicht haben will.

    So oder so, man sollte vorher klären, zu welchen Bedingungen man private Geräte in der Schule verwenden darf.

    Und dann soll mit 35 ct/km für Dienstfahrten alles inkl evtl Höherstufung der Versicherung enthalten sein? Ich würde mein Auto dafür nicht "hergeben".

    Es ist 'ne Pauschale und die wird nicht jedes jahr angepasst. man muss also damit rechnen, dass sie zu niedrig ist. Sollte man bedenken, bevor man sein Auto hergibt. Viele rechnen echt nur die Spritkosten und frueen sich über die hohe Pauschale. Man soll sich manchmal wundern, wie wenig eine akademische Ausbildung doch nutzt.

    Du tust so als wenn ich alle Leute zwingen würde ausschließlich ihren privat PKW zur Verfügung stellen zu müssen.

    Nein, tue ich nicht. Du bist nicht Gegenstand der Diskussion. Lediglich deine Thesen sind das. Die These, dass die Lösung mit den Privatwagen die beste sei, weil voll öko und voll billig, bestreite ich insoweit, dass damt der Dienstherr Kosten und Ärger auf die Bediensteten abwälzt. So lange das die Bediensteten mit sich machen lassen, hat der Dienstherr allerdings damit kein Problem. Ich kann niemandem zuraten, dienstliche Fahrten mit dem Privatwagen zu unternehmen.

    Bitte einfach noch einmal von vorne die Diskussion lesen.

    Muss ich nicht, ich habe die Diskussion verfolgt.

    Die ist eigentlich schon viel zu lang. Es gibt nämlich kein Problem. Jeder entscheidet für sich, ob er dem Dienstherren seinen Privatkrfatwagen zu dessen Konditionen zur Verfügung stellt. Und die Zuständigen beim Dienstherren entscheiden, wie sie die Mobilität der Mitarbeiter sicher stellen. Jo, ich man mir einen Kopp darum machen, ob Dienstwagenpool oder Nahverkehrsnetz mehr öko ist. Wichtiger wäre aber, dass die Entscheidungsträger darüber nachdenken. Davon kann ich nichts erkennen.

    Frappers Ausgangsfrage ist längst beantwortet. Er muss kein Auto haben. Und wenn er es hat, muss er es dem Dienstherren nicht zur Verfügung stellen.

    zu 1: Hat er doch gemacht! 35 ct pro km plus die Schadenregulierung im Schadensfall.
    zu 2: Macht er doch jetzt schon. Der Schaden wird doch gedeckt, wenn man einen Antrag stellt.

    Keine Ahnung, worauf sich die Nummerirung bezieht. Vielleicht nur ein Symbol, um zu zeigen, dass es einem egal ist, dass man aneinander vorbeiredet.

    In der Sache: Ja, so lange der Fahrzeughalter mit den Konditionen einverstanden ist, kann er ja zu diesen fahren und dann kann der Auftraggeber der Fahrten auch mit diesen Kosten rechnen.

    Allerdings betonst du immer wieder, dass diese Lösung für den Dienstheren die günstigste sei. Zahlen ahst du zwar nicht geliefert, aber als Arbeitshypothese soll's mir recht sein. Wenn nun eine Fahrzeughalter mit den Konditionen nicht einverstanden ist (oder nicht mehr, wie Frapper), dann muss der Dienstherr eben schauen, was er sonst macht und ob die dann anfallenden Kosten noch durch den Nutzen gerechtfertigt sind. Sehr wohl sind das öffentliche Gelder, die man sorgfältig verwalten sollte. Wenn der Dienstherr zu dem Schluss kommt, dass der ökologische und wirtschaftliche Aufwand für eine solche Fahrt nicht gerechtfertigt ist, fahre ich halt nicht. Dann gibt es aber auch keinen Grund, mit dem Privatwagen zzu fahren. Case closed, Kater gekämmt.

    Ich muss mir aber als mit der Fahrt beauftragter keinen Kopp darum machen, wie Dienstherr (bzw. der gegenüber mir auftretende Vertreter des Dienstherren das löst).

    In NRW, so habe ich mal gehört, ist das mit den Unfällen wohl anders geregelt. Zumindest berichteten mir Kollegen, die auf einer Dienstfahrt verunfallten, dass dasLand NTW wohl so argumentiert, dass in er Km-Pauschale anteilig die Kostenerstattung für eine Vollkaskoversicherung enthalten sei. Sie gehen also davon aus, dass das Privatfahrzeug während der Fahrt vollkaskoversichert sei, es gibt also nichts vom Land, wenn man einen Unfall hat. Keine Ahnung, ob das so (noch) stimmt, aber es klingt verdächtig nrw-mäßig.

    Bei der Überlegung, ob man mit dem Privatwagen fährt, wird dieser Pukt meist nicht beachtet. Irgendwie hat man ja auch nicht vor einen Unfall zu haben, da denkt man halt nicht drüber nach. Den Ärger, den man dann hat, muss man aber genau so einkalkulieren wie die Bequemlichkeit, die der Privatwagen mit sich bringt.

    zu 4: Ach so. Ja dann. Dann ist es natülich erlaubt?! Was hat denn das eine Recht/Unrecht mit dem anderen Recht/Unrecht zu tun? Mit deiner Argumentation müsste dann alles immer bezahlt werden und es dürfte nie einer bestraft werden, weil sich für beide Dinge immer Beispiele finden lassen.

    Nein, darum ging's nicht. Es ging darum, dass genug Geld für die Anschaffung und den Betrieb von Dienstfahrzeugen vorhanden wäre, wenn es nicht für Driss aufgegeben würde. Eswäre auch genug Geld für einen funktionierenden öffentlichen Nahverkehr vorhanden.

    Das Horromärchen von implodieren öffentlichen Kassen, wenn für die Schulen Dienstfahrzeuge zur Verfügung stehen, kann man sich angesichts er realen ständigen Geldverschwendung jedenfalls sparen. Die Frage ist nicht, wieviel Geld wir haben. Es geht um die politische Entscheidung, wofür man bereit ist, es auszugeben.

    Die Implikation, dass die Anschaffung und der Unterhalt von Dienstfahrzeugen "Unrecht" wäre ist noch mal absurder.

    Aber wirklich Hut ab, dass du den Mut hast etwas mal nicht zu machen bzw. so offensiv zu kommunizieren.

    Schade, dass man für eine solche Selbstverständlichkeit Mut braucht.

    Wenn mehr Kollegen so wären, dann wären die Arbeitsbedingungen vielleicht endlich tragbar.

    Ja.

    Dann würde der Job auch Spaß machen, denn das Unterrichten, Umgang mit SuS usw. ist ja in Ordnung. Aber der Rahmen ist halt grauenvoll.

    Ja.

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