Realer Fall oder Fiktion?
Beiträge von O. Meier
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Als Kollegin hätte ich mit so einer Begründung ein Problem.
Und so geht's dann. Erst will man nur so 'ne Begründung wissen. Und wenn man die dann bekommt, ist man damit nicht zufrieden. Und dann erzählt man der Kollegin, wie sie ihr Leben zu organisieren hatte. Kollegialität in Reinform.
Und genau wegen solcher <hier wäre ein unsachliche Bezeichnung für derartige "Kollegen" vielleicht gar nicht mal unangemessen> fängt man schon gar nicht an, sich zu rechtfertigen. "Ich kann nicht fahren." muss reichen, darüber können solche sich genug aufregen. Dann spekulieren sie noch ein wenig, was denn der Grund sein könnte und haben in ihren Köpfen schon eine Lösung parat. Dazu müssen sie nicht wissen, was wirklich los ist. So kann man sich auch mit ordentlich Halbwissen verhalten.
Sie ist doch nicht alleinerziehend?
Und wenn? Was geht es dich oder die Schule an? Nee, wenn die dienstliche Handlung (hier: Klassenfahrt) es erfordert, dass die Schule über Dritte verfügen muss, dann ist der Bogen überspannt. Eine sachliche Abwägung zwischen familiären und dienstlichen Interesse geht dann klar zu Gunsten der Familie aus.
Auch wenn es ein anderer Fall ist, erinnert es mich von der Struktur her doch arg an "Ist der schon wieder krank"-Diskussionen.
Mein Mann hat diese Woche genossen und es hat viel für die Beziehung getan.
Das ist schön für deinen Mann und die Beziehung. Eine Verallgemeinerung sehe ich aber nicht als gerechtfertigt.
Ich ging in dem Fall davon aus, wenn ich einspringen müsste.
Und? Musst du? Ist der Fall relevant?
Wenn wichtige Gründe dafür sprechen okay, aber in diesem Fall gibt es ja aber eben auch noch nen Vater.
Über den du in etwa was weißt? Der kann sich Urlaub nehmen? Der ist gesund? Der kann sich uneingeschränkt um das Kind kümmern? Und das in diesem Fall die besondere Beziehung zwischen Mutter und Kind das Problem ist, hast du wahrgenommen? Wie kannst du beurteilen, ob die Woche mit Vater und Kind problemlos ablaufen würde? Wenn das so einfach wäre, hätten wir diesen Thread nicht. Glaubst du, die TE ist zu doof, das Kind beim Vater zu lassen, wenn sie den Eindruck hätte, das ginge problemlos?
Ziemlich vermessen.
Wenn ich so mit dem Kopf schüttelte, wie es erfordlich ist, müsste ich zum Orthopäden.
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O. Meier, manchmal hilft es wirklich zu lesen und das auch komplett (sowohl den Satz, den man zitiert, als auch den Thread)!
Möchtest du implizieren, ich habe das nicht getan? Dann irrst du.
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dass die Tochter evtl. damit Probleme haben könnte und ja, ich finde das sehr gluckig und dem Mann gegenüber sehr wenig vertrauenserregend.
Kann man finden, wenn man meint, dass einem das zu beurteilen zusteht.
Wenn es aber in dem Bundesland vorgeschrieben ist, muss es genauso Konsequenzen haben, wie einfach keine Klassenarbeiten zu schreiben oder ähnliches!
Muss! Konsequenzen! Soso. Wir wissen noch nicht mal, um welches Bundesland es sich handelt, ob die TE fahren müsste etc.
fahr einfach nicht
Das hat dann wer geschrieben? Wer schrieb, sie solle einfach nicht fahren?
auch wenn das evtl. gar kein Problem für deine Tochter ist,
Darüber lässt sich aus der ferne verzüglich spekulieren, ist aber nutzlos.
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Nun ja, in der Grundschule und hier auf dem Land haben die Eltern überhaupt keine Hemmungen.
Ich habe auch wenig Hemmungen, mich klar zu äußern. Was machen denn die Eltern bei euch, wenn sie mit der Feststellung, dass keine Fahrt stattfindet, nicht zufrieden sind? Halten sie die Luft an, bis ich mein Privatleben vor ihnen entblättere?
Wenn es mir selbst nicht so peinlich wäre, würde ich dir die mail von einer Mutter schicken, die ich erhalten habe, als ich es gewagt habe, 14 Tage vor Sommerferienbeginn im Krankenhaus zu liegen. Es war eine Not-OP, aber ich hatte schließlich Viertklässler, die Verabschiedung und das Klassenfest standen noch aus....
Bei dem Anlass würde ich eher noch mal drüber lesen, ob die Formulierung nicht eher eine Weiterleitung an die Staatsanwaltschaft rechtfertigen. Ich wäre jetzt nicht überrascht, wenn da die eine oder andere beleidigende Äußerung bei ist.
Trotzdem wird man gerne eine Begründung hören wollen, denke ich.
Interessiert dich, was "man möchte"?
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Abteilungsleitung in der Entwicklung bei Siemens.
Off topic.
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Gehört in NRW zur Dienstpflicht.
Soweit die relativ allgemein gehaltene Regelung. Ob und wie man daraus die Verpflichtung eines konkreten Kollegen für eine konkrete Fahrt ableiten kann, wäre noch zu klären. Die Dienstpflichtregelung bedeutet, dass der fahrende Lehrer dienstlich unterwegs ist, also nicht z. B. in seiner Freizeit. Daraus ergeben sich Rechte des Reisenden gegenüber dem Dienstherren.
PS: Hat die TE denn schon herausgefunden, in welchem Bundesland sie beschäftigt ist? Sonst macht es ja keinen Sinn, Regelungen einzelner Bundesländer nicht zu verstehen.
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Ja gut, und was sagt sie als Begründung (zu Eltern und Kollegen)?
"Familiere Gründe" oder "persönliche Gründe" dürfte die vorliegende Situation genau genug beschreiben, wenn man meint so etwas begründen zu müssen. Vielleicht meint man dem SL gegenübr so etwas erklären zu müssen. Woraus, aber, ergibt sich denn die Notwendigkeit einer Begründung? Insbesondere eine gegenüber "Eltern und Kollegen"?
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Hm, ist immer ganz toll, wenn bei sowas dann die Kollegen einspringen müssen. Würde ich mich auch bedanken.
Wenn sich niemand findet, der fährt, fällt die Fahrt wohl aus. Manche Dinge können so einfach sein.
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Du gehst nicht auf Klassenfahrt. Punkt. Sollen sie dir einen Vermerk in der Dienstakte machen, wenn‘s sein muss.
Ich meine auch, dass nicht zu fahren eine überlegenswerte Option ist. Und bevor ich mich von Dienstakten und Einträgen erschrecken liese, versuchte ich herauszufinden, in welchem Bundesland ich tätig bin und wie dort die (Rechts)-Lage ist.
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Die Schulleitung behauptet, sie sei verpflichtet, eine Krankmeldung einzufordern, da morgen die Ferien beginnen. Ich suche da einen Paragraphen zu, finde aber nichts. Arbeite in NRW.
Dein Schulleitung müsste dir etwas nennen können, wenn sie sich auf eine solche Verordnung beruft. Ansonsten meine ich aber auch das der Dienstherr/Arbeitgeber durchaus Atteste verlangen darf. Also gehste zum Arzt, holste Attest, krämmste dich nicht und merkst dir einfach, dass deine SL dir nicht vertraut.
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Morgen
Ohje, wer möchte denn aus krankheitsbedingter Abwesenheit zurückkommen und sich mit so etwas beschäftigen müssen?
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Ich glaube auch, es wurde alles gesagt.
Der Glaube hilft auch an dieser Stelle nicht weiter. Aus meiner Sicht steht hier noch einiegs immRaum, das einer sachlihen Betrachtung bedarf. Aber, das ist das Schöne in einem freien Land, man muss ja nicht alles lesen.
Im Gegenzug verkneife ich mir, sogar gedanklich, alle Thesen über Testosteronpegel und den Korrelationskoeffizienten mit seitenlangen verbalen Schwertkämpfen zum Thema... „Wer hat eigentlich Recht“.
Belegbare Thesen bringen uns vielleicht sogar weiter. Präsentiere doch ruhig deine Daten.
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zwei schriftliche Anweisungen die wieder mal nicht rechtens sind
Da würde ich mal überlegen, ob du die nicht remostrieren solltest oder gar musst. Soweit ich das verstanden habe, musst du als Beamter remonstrieren, wenn dir klar ist, dass die Weisungen rechtswidrig sind. Ich bin aber in solchen Rechtsfragen nicht firm. Taugt euer Personlarat was? Dann frag' doch den mal.
Weiterhin einen langen Atem und die nötige Gelassenheit!
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In anderen Foren
Wir sind aber hier in diesem.
missionarischen
Wer soll denn hier deiner Ansicht nach zu was missioniert werden?
grundgesetzfeindlichen
Kann ich nicht erkennen. Es ist lediglich so, dass einigen hier nicht die inhaltliche Grundlage einer Regelung im Gesetz nicht ganz klar ist. Deshalb wurde gefragt. So richitg viel Erhellendes, woher diese Regelung kommt bzw. welchen Berechtigugn sie hat, kam da leider nicht. Dass man eine einzelne Regelung nicht nachvollziehen kann, macht doch keine Grundgesetzfeindlichkeit aus.
inzwischen durch einen Ban wegen Spams los.
Was für Spam? Aber loswerden, das wär's, gelle? Findste besser als diskutieren?
Einstein hat mal was schönes über Kreise mit Radius Null gesagt.
Oder auch nicht, vielleicht war's jemand anderes. Aber wie kommst du darauf? Wem möchtest du denn einen geistigen Horizont mit Radius Null unterstellen? Wie wär's, wenn du die Beleidigungen, die die auf den Nägeln brennen, offen aussprichst? Oder noch besser noch: du verzichtest darauf und sagst etwas in der Sache, wenn du etwas zu sagen hast. Aber diese wiederholten Andeutungen, dass jemand doof sei, ist nunmal ein äußerst unangenehmer Diskussionsstil. Entspringt so etwas den christlichen Moralvorstellungen oder wie kommt's?
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Zitat "Warum hast du denn der Schulrätin unsere Kommunikation weitergeleitet, das können wir doch untereinander klären.".
Ja, klar, nachdem sie mit der Weiterleitung an die Schulrätin gedroht hat, kann man das untereinander klären? Patsch! Ein Perspektivwechsel kann doch mal sehr heilsam sein.
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PS: Ich hoffe, du sprichst nicht unter vier Augen mit der Dame. Ich würde gar nicht mit ihr sprechen. D. h., wenn sie mich anspräche, schriebe ich mit, was sie sagte und fertig. Ich würde da schon gar nicht antworten. Das wirkt dann etwas komisch, soll's aber auch.
Schau auf jeden Fall, dass immer jemand dabei ist, sonst schnell weg. Mit Soziopathen ist nicht zu spaßen.
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benötigen dieses Tool nicht so oft.
Benötigt ihr überhaupt eines? Und was soll das machen/können?
Ich spreche gerne Termine ab. Da hat man schon mal vorab einen Kontakt mit dem späteren Gesprächspartner. Die Idee, dass sich jemand online wo einträgt und damit der Termin steht, ist mir komisch.
Allerdings laufen bei unseren Beratunstagen nur wenige Eltern auf. Die meisten Gespräche führen wir mit Schülern, den nenne ich der Termin und fertig.
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Der Personalrat hat mich heute angerufen und mitgeteilt, das die Schulrätin ein Gespräch vorschlägt mit allen Beteiligten.
Wer soll das sein? Du, die Interims-SL der verwiesen Schüler und dessen Eltern? Oder meint sie gar nicht alle Beteiligten. Ich wäre da vorsichtig, das klingt mir sehr nach einem irgendwie so ausgleichendem Gespräch zwischen dir und der Soziopathin, bei dem dann irgenwie ein fauler Kompromiss herauskommt. Und ihr gebt euch am Ende die Hand, wenn die Tante das sagt, und vertragt euch wieder. Lauf da auf jeden Fall mit Personalrat auf, sage nicht zuviel, insbesondere kein Rumgeeier über irgendwelche Details. Kurze und knappe Fakten, belegt, soweit möglich. Und wenn jemand die Unwahrheit sagt, kann man auch erwidern "Da habe ich eine andere Sichtweise.". Spart man sich aber besser und sagt direkt "Das ist gelogen.".
Ich überlegte mir auch, ob ich einen Anwalt hinzuzöge. Immerhin gibt es einen Verdacht, dass die Dame Straftaten zu deinen Lasten begangen hat. Und sie wirft dir strafbares Handeln vor. Das muss man nicht in einem Kuschelgespräch klären, da können sich auch Leute drum kümmern, die für so etwas bezahlt werden.
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Vielleicht mal als Denkansatz für die intellektuell begabteren Atheisten
Der Unterton gefällt mir nicht. Wie kommt es, dass jemand wiederholt nicht bei der Sache bleiben kann, sondern sich lieber zur Person äußert und implizite Beleidigungen formuliert? Ist man tatsächlich noch nicht so weit, dass man über Religionen (hier: Religionsunterricht) sprechen kann, dabei die Haltung der anderen repektiert und sachlich bleibt? Ein "Ja, aber ..." der Art "Soooo, war das aber nicht gemeint." kann man sich übrigens sparen. Es könne alle lesen, was geschrieben wurde. Der Handschuh is geworfen. Allein, ich lass' ihn liegen.
Jürgen Habermas
Ich muss Herrn Habermas in einigen Punkten widersprechen. Was das Wahrheitspotenzial anbetrifft, so bekommen die Religionen da von mir nicht mehr Verschuss als andere Fiktionen auch. Wer etwas zur Realität beizutragen hat, ist zunächst in der Bringschuld, seine Thesen zu belegen, Indizien zu bringen oder die Vermutungen zu begründen. Da haben die Religionen bisher - räusper - wenig abgeliefert und man darf angesichts der dünnen Nachweislage das Wahrheitspotenzial der Religionen als eher gering einschätzen. Das allerdings nur soweit, als dass die Thesen hinreichend genau formuliert sind, dass man ihnen überhaupt einen Wahrheitswert zuordnen kann.
An öffentlichen Diskussion darf sich zunächst jeder beteiligen. Dabei darf er auch die Sprache, in der er das tut, frei wählen. Allerdings muss er selbst dafür Sorge tragen, dass er verstanden werden kann. Zumindest muss er dazu beitragen und die Absicht dazu muss hinreichend erkennbar sein. Ich weiß nicht genau, was Herr Habermas unter einer religiösen Sprache versteht. Das, was ich mir allerdings darunter vorstellen kann, ist wohl etwas, das ich nicht hinreichend verstehe, falls es überhaupt mit Bedeutung gesegnete Wortfolgen sind.
Ich gestehe jedem zu sich mit derlei auch an die Öffentlichkeit zu wenden. Woher aber soll meine Verpflichtung entspringen, solcherlei verständlich zu machen (also zu "übersetzen")? Und warum meint Herr Habermas, ich könne das besser als der Urheber des Textes?
Auch die Äußerungen des Herrn Baader fallen bei mir auf Unverständnis. Was soll denn die "göttliche Botschaft" sein? Inwiefern ist sie relevant? Und warum sollte es mich kümmern, dass sie "ausgelöscht" wurde? Was auch immer das heißen soll. Nee, derartiger Floskelismus beeindruckt mich wenig.
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