Bei uns wird immer gefragt ob die Kalkulation mit oder ohne FP erfolgen soll.
Wer fragt das?
Bei uns wird immer gefragt ob die Kalkulation mit oder ohne FP erfolgen soll.
Wer fragt das?
Doch manche Kollegen stimmten zu, ohne wirklich die Reichweite zu wissen und "schimpfen" nun los!
Hinterfragen kann man so etwas natürlich. Dass die Diskussionskultur manchmsl nicht adäquat ist, kennen wir. Das Motivationsargument ist jedenfalls keines.
Bleibt zu hoffen, dass du deinen Kollegen das Konzept nachvollziehbar erklärt hast und ihnen nicht nur mit Buzzwords wie "Reichweite" daher gekommen bist.
Genau -> Finanzierung! Denn dieser Raum wird gerade im Sinne des "TR-Konzepts" eingerichtet und kann nicht nur aus Spenden alleine bestehen etc. Ist eine laengere Geschichte - anstrengend :-/
Aber vielleicht interessant. Wie sollen wir ohne diesen Hintergrund die Diskussion an deiner Schule nachvollziehen können.
da er über Mehrarbeit der Kollegen gelaufen
Da ist ein spannender Punkt. Irgendwo müssen die Stunden der Lehrer, die im TR sitzen, ja herkommen. Die muss man dann woanders abknapsen und da bleibt etwas liegen. Daraus ergeben sich Argumente gegen einen TR.
jeder Lehrer "muss" mitziehen
Was auch immer das jetzt heißen mag.
Nun, Kollegen sind der Ansicht, dass das neu eingefuehrte Trainingsraum-Konzept an unserem BK sich mit der intrinsischen & extrinsisischen Motivation "beißt"?!
Und das fällt ihnen nach der Einführung auf? Herzlichen Glückwunsch.
Statt den "Stoerenfried" erneut aufzufordern zuzuhoeren etc., sprich seine Motivation hervorzukitzeln.
Mit was für Masochisten arbeitest du zusammen? Alles hat seine Grenzen.
Und wenn der Trainigsraum nur dazu dient, den Störenfried los zu sein, wird das die Motivation der übrigen Schüler erheblich steigern. Die können dann nämlich ungestört lernen.
Ich weiß nicht, was es mit Motivation zu tun haben soll, dass sich eine Klassen samt Lehrer von einem Hansepampel auf der Nase rumtanzen lässt.
intrinsischen & extrinsisischen Motivation
Der intrinsichen Motivation kann eine solche Maßnahme ohnehin nichts anhaben. Die hat der Schüler - oder eben nicht. Letzteres wohl eher, wenn er nachhaltig stört.
Da hat ja wohl einer keine Ahnung von Biologie. Der SL müsste wohl eher die Grippeviren zum Gespräch vorladen und ihnen ordentlich die Leviten lesen.
In Hamburg darf man jetzt wieder gar keine Freiplätze annehmen, sollte man welche bekommen, müssen wir sie auf die Kinder umrechnen.
Ja, super. Dann rechnen die Lehrer das wieder 'raus, was die Anbieter reingerechnet haben. Es wäre doch für alle einfacher (und ehrlicher), wenn man die Kosten für die Lehrer getrennt auswiese.
Ich finde diese Einstellung unserem Beruf gegenüber ehrlich gesagt traurig.
Mir gefällt diese Haltung gegenüber den Kindern und die professionelle Sichtweise auf den Beruf.
Wir LehrerInnen arbeiten mit/an der wichtigsten, wenn nicht sogar einzigen, Ressource, die unser Land hat.
Wenn das so wäre, müsste man in der Konsequenz auch dafür sorgen, dass auch genug Personal vorhanden ist, um diese Ressource zu nutzen. Und da wären wir dann wieder bei den Bereitschaftsdiensten, die's dafür braucht, die man aber nicht bezahlen möchte.
Allen (gesetzlich versicherten) Kindern steht so etwas zu. Da ist der Beruf der Eltern völlig nebensächlich.
Nach den hier angeführten Beispielen ja eben nicht.
Gebucht ist schon, es kam ein Schüler hinzu
Hier passt was nicht. Wenn schon gebucht ist, kann halt keiner dazu kommen.
Ich habe schon im Einzelzimmer keinen Bock auf 'ne Klassenfahrt. Mit Schülern im Zimmer geht gar nicht. Keine Chance, never. Ich stelle mir das auch für die Jungs/Mädels ätzend vor, die da im Zimmer auf Klassenfahrt, das machen wollen, was man im Zimmer auf Klassenfahrt so macht, und dann hockt der Lehrer/die Lehrerin da rum und will nachem Bett hin.
Leute, geht's noch?
a)Da in NRW die Annahme von Freiplätzen inzwischen gestattet ist, bei der Anfrage nach den Konditionen direkt nach Freiplätzen fragen.
Es gibt keine Freiplätze, die heißen nur so. Auch ein Reiseveranstalter hat nichts zu verschenken. Unterm Strich ist das ein Verschiebebahnhof, die Kosten für den Freiplatz finden sich in den Preisen für sei SuS wieder. Es bezahlen also die Schüler für die Lehrer mit. Der Dienstherr freut sich, der muss nichts geben.
Und welche individuellen Belastungen oder Wünsche wir haben und wie viel Geld wir dafür brauchen, geht ja wohl nur uns etwas an.
Dann würde ich mich auch nicht öffentlich dazu äußern.
Wenn einer auf der Arbeit 8 Stunden fehlen würde, der andere aber nur 1,5. Was meinst du, ist dann eher sinnvoll???
Patsch. Genau da ist doch das Problem. Mann arbeitet Vollzeit, Frau Teilzeit, weil Kinder. Hier werden ständig Indizien für die Geschlechterasymmetrie in unserer Gesellschaft aufgeführt und im gleichen Atemzug darauf gepocht, dass man kein Problem hätte. Mann will Teilzeit arbeiten, Arbeitgeber droht. Mann will sich um Kinder kümmern, Arbeitgeber droht. Mann will (nur) zwei Monate Elternzeit, Kollegen schütteln den Kopf. Frau macht Teilzeit, Kinderbetreuung und Elterzeit, keiner hat ein Problem. Mann verdient mehr als Frau, ist halt so.
Es geht mir einfach TIERISCH auf die Nerven
Ja, kann sein. Vielleicht wäre die Diskussion effizienter, wenn man nicht meinen würde, jemandem willl einem ins persönliche Förmchen pinkeln. habt ihr an der Schule Krawattenzwang? Du solltest deine mal etwas lockern, damit du nicht fälschlich annehmen musst, du hättest einen dicken Hals.
wie hinterwäldlerisch und rückständig es doch sei, dass man als Frau Teilzeit arbeitet, während der Mann Vollzeit arbeitet.
Die Begriffe hast du in die Diskussion eingebracht. Das hat niemand behauptet und gegen diesen Vorwurf musst du dich auch nicht verteidigen. Insbesondere Hinterwälderichkeit ist genau nicht der Vorwurf. Es geht nämlich eben genau nicht darum, dass da in einem kleinem Dorf im südlichen Hunsrück etwas schief läuft, sondern dass es in der gesellschaftlichen Breite diese Asymetrie gibt. Dass eben ein Mann, der sich um Kinder kümmert und deshalb weniger arbeitet ,immer noch die Ausnahme ist und sich Anfeindungen, Drohungen und Unverständnis ausgesetzt sieht.
Die Indizien und Beispiele sprudeln hier halt munter rein.
Wieso gibst du deinen Senf dazu, wenn du keine Ahnung hast?
Oh, die Dame bevorzugen den sachlichen Stil? Wohl an.
Hast du Statistiken vorliegen?
Aber du doch sicher? Wahlweise kannst du auch ein nicht repräsentatives Beispiel angeben, in dem irgendwie alles gut ist. Man sollte aber nicht daraus schließen, dass immer alles gut ist. Schonmal vorab: Ja, sicher, es gibt Familien, die jenseits mittelalterlicher Rollenvorstellungen Entscheidungen getroffen haben, bei denen alles passt. Deswegen passt es gesellschaftlich aber immer noch nicht. That said, was hamma denn?
Mein Mann hat GENAU WIE ICH einen richtigen Job, aber er hat nun mal eine doppelt so lange Anwesenheitspflicht auf der Arbeit, weil er auch zu 100 % bezahlt wird, ich hingegen nur zu 50 %.
Genau darum geht's. Mann arbeitet voll, Frau nur halb und kindert. Soweit.
Aber 2 Teilzeitgehälter können wir uns nicht leisten.
Naja. Es gibt Leute die leben brutto von weniger als so'n halbes Lehrergehalt netto. Da dein Mann höher dotiert wird als du, hätten ihr mit zwei halben immernoch mindestens ein ganzes Lehrergehalt. Wenn man sich nicht gerade die Zähne mit französischem Schaumwein aus einem bestimmten Anbaugebiet putzt, reicht das.
Dass dein Mann besser verdient als du, ist übrigens auch typisch. Männer kriegen mehr als Frauen. Ja da gibt es Statistiken zu. Nein, ich werde die nicht raussuchen. Solche Erkenntnisse werden sogar in Boulevardmagazinen wie der Tagesschau zitiert.
Ein weiteres Indiz für die Geschlechterassymmetrie.
Wieso maßt du dir an, zu kritisieren, dass ich als Frau "zurückstecke"?
Beruhige sie sich. Es geht nicht um den Einzelfall.
Das hast DU (!!!) überhaupt nicht zu kritisieren!
Doch. Man hat sehr wohl das Recht auf eine Meinung zu den gesellschaftlichen Verhältnissen und man darf die auch äußern. Falls sie es noch nicht gemerkt hat, hier ist ein Diskussionsforum.
Bei uns ist fehlende Ausstattung, Material und Platz noch ein wichtiger Grund der gegen Arbeit in der Schule spricht.
Da benennst du ein Kernproblem. Kein Arbeitsplatz am Arbeitsplatz.
Das kommt neben dem Zeit-Faktor noch dazu. Wir haben ein Lehrerzimmer. Darin 2 Computer, ein Drucker (der oft ohne Druckerpatronen ist). Platz für Ablagen oder persönliches Material = fast 0.
Da benennst du ein Kernproblem. Kein Arbeitsplatz am Arbeitsplatz.
Sei es, dass ich abends arbeite oder meine Kinder nebenbei spielen. In der Schule kann ich das nicht. Warum soll ich das Kinderbetreuungsproblem verschärfen, wenn ich es so viel besser lösen kann.
Alles OK soweit. Allerdings nervt es mich kollosal, nicht die Wahl zu haben. Ich habe leider an meinem Arbeitsplatz keinen Arbeitsplatz. Außerdem nervt es mich, dass ich ständig Kram transportieren muss, z.B. Klausuren. Oder zumindest virtuell die Arbeitsblätter, damit ich sie in der Schule drucken und kopieren kann. Zusätzlicher Aufwand, zusätzliche Arbeitsschritte. Kostet Wirkungsgrad an dem, was ich eigentlich tun soll und will.
ich kann nachmittags von zu Hause arbeiten. Ich muss doch nicht die Zeit in der Schule totsitzen.
Ist schon interessant. Zu Hause ist's Arbeit. Nur in der Arbeitsstelle wird nicht gearbeitet.
Würdest du diese Frage dem Vater auch stellen, ob das die Mutter auch macht, wenn er sich dafür entschieden hat?!?
Du berufst dich hier auf eine Geschlechtersymmetrie, die es in unserer Gesellschaft nach wie vor nicht gibt. Der fast überwiegende Fall, dass die Mutter wegen der Kinder auf Teilzeit geht, während der Mann voll arbeitet und abends zum Stammtisch und zum Musikverein geht, wird gesellschaftlich immer noch als dergestalt selbstverständlich wahrgenommen, dass man das durchaus hinterfragen darf.
so dass ich ihr versprechen musste und versprochen habe, dienstlich kürzer zu treten
Irgendwie kriege ich "kürzer treten" und eine Bewerbung auf A15 nicht zusammen.
Ich kenne einige A15er, die auf Nachfrage recht klar geäußert haben, dass sie nicht korrekt eingeschätzt haben, was da auf sie zukommen würde. Einige waren sich auch nicht sicher, ob sie die gleichen Entscheidung noch mal treffen würden, bzw. waren sich sicher, sich beim nächsten Mal anders zu entscheiden.
Keine Ahnung, was bei A15 für alles Französische, so auf dich zukommt, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es dem Versuch, dienstlich kürzer zu treten auch nur nahe kommt.
PS: Werde 'nen Bisschen Kram los. Französischer Filmabend und so. Wenn's drauf ankommt, dankt es dir eh keiner.
Und Elternabende etc. gibt's nicht? Was ist bei Klassenfahrten?
Gute Frage. Auch dazu könnten sich die Verantwortlichen mal Gedanken machen. Als erstes mal dazu, ob man so etwas überhaupt braucht. Und erst dann zu der Frage, wo die Zeit dafür herkommt.
Ein generelles Problem bei unserem Job ist doch, dass die Arbeit eben nicht gleichmäßig anfällt und dass vieles nicht warten kann.
Und auch das könnte man mal insofern zur Kenntnis nehmen, dass man uns in der Nebensaison den Rücken frei hält. Statt dessen sitzen wir zusammen und entwicklen Lernsituatioenn für komptenzorientierte Bildungspläne, in denen man in einem Wust von Lernfeldern, Handlungssituationen und Kompetenzbereichen nicht mehr durchblickt, ob überhaupt noch etwas unterrichtet werden soll.
Alle Lehrkräfte sind Verpflichtet eine Halbjahresplanung und eine detaillierte 2-Wochen-Planung (inkl. Materialien für eine potentiell notwendige Vertretung) für jeden Klasse zu erstellen und fortzuschreiben, welche der Schulleitung zugänglich ist.
Das hat zunächst mal nichts mit einem Arbeitszeitmodell zu tun, sondern ist üblicher schulischer Unsinn. Da wird dann mehr Zeit in den Aufschreib investiert als in die Inhalte. So wird Lehrerarbeitszeit verschwendet
Die Planung kann ja nur so detailiert sein, wie Zeit dafür ist. Wie detailiert man 35 oder 26 Stunden pro Woche planen kann, wisst ihr alle. Und dann dies noch und dann das noch.
Da liegt nämlich der Hase im Pfeffer. Es sind zu viele Aufgaben, die wir da haben. Und so lange das von den Verantwortlichen nicht eingesehen wird, sind neue Arbeitszeitmodelle nur neue Lügen.
dann hat man bereits 40h/Woche und eben alles außerhalb der Schule nicht erledigt und somit kann man nicht mehr auf die selbe Jahresarbeitsleistung kommen, wie andere, weil man immer mehr hat pro Tag
Ich bin mir nicht sicher, ob ich das verstehe. was bedeutet, dass man mehr habe? Meinst du, dass man als Lehrer seine Arbeit nicht mit 40h/Woche erledigt bekommt? Dann ist der Arbeitsumfang wohl systematisch zu hoch. Oder anders: man hat falsch geplant, es fehlt Personal.
Bei uns machen es ja gerade zwei und die andere hat genau solche Probleme in Mathe, es aber trotzdem bestanden. Die redet sich auch immer nur panisch.
Häh?
Ich weiß noch nicht, wie ich es der Schulleitung beibringen soll
"Moin Chef, ich bin 'raus."
die eigentlich dringend einen SoPäd braucht.
Wenn er dringend jemanden braucht, sollte er nicht mit jemandem planen, der das nicht packen wird. Und ansonsten: nicht dein Problem.
Oben angeführte Schule hat also eine Kernarbeitszeit, die effektiv 7,5h/Tag umfasst.
Das sit die Kernarbeitszeit. Um auch z.B. 40h/Woche zu kommen, muss man schon 8h/Tag arbeiten.
Mal andersherum: Wenn Lehrer die gleichen (durchschnittlichen) Arbeitszeiten hätten, wie andere Beamte oder Angestellte, warum sollten sie dann nicht auf die gleiche Jahresarbeitsleistung kommen wie jene?
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