Beiträge von O. Meier

    Der Oma schicken?

    Und was soll die Oma mit dem Foto einer Lehrerin? Schickt man der auch ein Foto von der Postbotin und der Frau an der REWE-Kasse?

    alles legitime Vorhaben

    Eben nicht. Ich möchte genau nicht, dass jemand (ohne zu fragen) ein Foto von mir macht und es dann an Oma, Opa, Hannah und Franziska schickt, mit denen ich überhaupt nichts zu tun habe. Das gehört nicht zu meiner Aufgabenbeschreibung als Lehrerin.

    Es gibt durchaus Leute, die fürs fotographiert werden bezahlt werden. Das ist aber ein anderer Beruf.

    Ich finde die Idee, irgendwo hinzukommen, Leute zu fotografieren und dann die Bilder an die Verwandtschaft ’rumzuschicken, reichlich übergriffig,

    Ich bin mir nicht ganz sicher, was hier unter Seiteneinstieg zu verstehen ist. Bisher hört sich das nach einer Vertretungsstelle an. Oder soll das i9n eine berufsbegleitende Ausbildung münden, die ein zweites Staatsexamen zum Ziel hat? Davon hingen die Antworten ab.

    Schön, dass du von dem Ausbeuterinnen-Betrieb weg bist.

    Darf ich als Lehrerin dagegen eigentlich auch vorgehen?

    Womöglich musst du das sogar. Wenn es sich um eine schulische Veranstaltung handelt, müsst ihr auch für die Einhaltung von Gesetzen sorgen.

    Insgesamt möchte ich sagen, dass mich die laxe Haltung zum Datenschutz etwas stört. Wir sind da auch Vorbilder für unsere Schülerinnen, die ja manchmal Fotographie und Freizügigkeit in unangemessener Form verbinden.

    Da können wir nicht mit larifari „sind ja nur Fotos“ daherkommen. Die Problematik bei digitaler Fotographie ist eben das Digitale. Es geht also nicht nur um das Recht am eigenen Bild, sondern eben auch um die elektrische Verarbeitung personenbezogener Daten. Sobald man ein Digitalfoto von jemander macht, wird man zu datenverarbeitenden Stelle. Nutzt man ein Dienstgerät, ist die Schule datenverarbietende Stelle, irgendjemand ist dafür zuständig, dass die verwendeten Geräte, Software und Dienste den Bedingungen genügen. Man selbst lehnt sich entspannt zurück, weil man nur dafür sorgen muss, dass die Bilder das Gerät nicht oder nur auf den vorgesehenen Wegen verlassen.

    Nutzt man ein privates Gerät, kann die Schule dafür nicht verantwortlich sein. Man wird also selbst zur datenverarbeitenden Stelle. Dann ist man auch selbst dafür verantwortlich, alle Bedingungen der z. B. DSGVO zu erfüllen. Die kennen die meisten schon nicht. Aber auch sonst könnte die technische Umsetzung für eine Privatperson herausfordernd werden.

    Ich möchte die Verstöße auch nicht als Realismus verstehen. Gesetze sind nicht irreal, sie gelten. Mitnichten ist ein Mobiltelefon die einzige Möglichkeit zur Anfertigung von Lichtbilder. Eine dezidierter Fotographierkasten (aka Kamera) gibt es ohne Netz- und Cloud-Anbindung. Das macht die Einhaltung von Datenschutzvorgaben dann erheblich einfacher. Und ja, eine Schule kann so etwas anschaffen. Das sollte sie auch tun, wenn die Bilder wichtig wären.

    Hier treibt der Privatgeräte-Fetisch mal wieder seltsame Blüten.

    Ich bin mit 6000 Fotos aus dem Urlaub wieder gekommen. Darauf sind Landschaft, Tiere, Pflanzen und Lebensmittelverkaufsverpackungen. Aber keine Leute. Ich weiß nicht warum ich. Leute fotographieren sollte. Ich habe auch keine Bilder aus meiner Kindheit. Mir fehlt nichts.

    Ich HASSE Bildschirmfotos mit dem Macbook und finde sie so viel einfacher mit der Tastenkombination in Windows - Screenshot sofort in der Zwischenablage zum weiteren Gebrauch, beim Macbook ist das immer ein Umweg und viel mehr Zwischenschritte nötig.

    Welche? Apfel-Shift-4, ausschneiden und das Bild liegt auf dem Desktop. Windows: Windows-Shift-S, ausschneiden. Und dann? Wo ist das Bild? In der Zwischenablage? Da liegt's gut. Nur nicht für mich.

    Ist vielleicht Geschmackssache. Ist aber auch nicht wichtig. Hier ging es um PDF-Clips.

    Das mit dem Zoomen verstehe ich nicht ganz - ich arbeite zu Hause mit einem Windows-Rechner, pdf-Dateien öffne ich mit dem Adobe Reader, und der hat doch eine Möglichkeit, hineinzuzoomen (Lupensymbol mit + und -)? Oder meinst du etwas anderes?

    In der Version, die wir haben, nicht im Vollbildmodus, d. h. zwei Drittel des Bildschirms sind weg für irgendwelche Werkzeuge, die keiner braucht, Menüs und Zeug und den ganzen anderen Driss drumherum. Ich möchte nur die Datei zeigen und darin zoomen können.

    Wenn es mir drauf ankommt nutze ich dann doch lieber meinen privaten Mac.

    In der Schule stehen nunmal die Fischkisten. Ich arbeitete auch lieber mit einem richtigen Computer. Und, ja, der Wirkungsgrad wäre höher. Aber da das nicht gewünscht wird, arbeite ich mit dem, was da ist. Derzeit ist es tatsächlich das praktischste, etwas auszudrucken und unter die Dokumentenkamera zu legen.

    Ich glaube, auf ausschneiden/clippen verzichte ich und schlage den Foxit vor.

    Danke.

    Ich weiß aber nicht, ob das dann wiederum eine Pixelgrafik in einer PDF-Datei ist oder sich dann vernünftig zoomen lässt.

    Screenshot kann eigentlich nur Pixelgraphik sein. Ist auch kein so prickelnder Workflow. Bildschirmfotos im Windows finde ich eh schon nicht so prickelnd. Das nervt mich jedes Mal, wenn ich eine brauche.

    Kennt noch jemand ein Tool, mit dem man aus PDFs etwas ausschneiden kann? Von mir aus auch etwas in Richtung Trimmen/Freistellen.

    Um etwas zu zeigen käme Foxit aber in Frage.

    Foxit PDF Reader.

    OK, ich habe mal auf die schnelle geschaut, allerdings die macOS-Version. Etwas überladen. Neben der eigentlichen Menüleiste gibt es im Fenster nochmal eine und eine Werkzeugleiste mit fetten Piktogrammen. Aber lieber zwei Menüs als keines mehr wie in manchen modernen Programmen. Die Piktogramme lassen sich ausblenden, so geht's.

    Im Vollbildmodus kann man zoomen (ist mit einem Trackpad schöner als mit der Tastatur, Mausrad zum Zoomen scheint aber nicht unterstützt zu sein) und Scrollen.

    Ich kann auch bunte Kästchen hinzufügen.

    Als Schnappschuss kann man auch etwas ausschneiden und erhält dann eine Meldung, das der ausgewählte Bereich in die Zwischenablage kopiert wurde. Das scheint dann eine Einbahnstraße zu sein. Vom Foxit aus scheint man das zwischenabgelegte nicht mehr verwenden zu können.

    Ergänzung: Man kann das zwischenabgelegte in vorhandene Dokumente einfügen. Dabei sieht man dann, dass das auch eine Pixel- keine Vektorgraphik ist. Ein neues Dokument aus der Zwischenablagen scheint man aber nicht erstellen zu können.

    Kommt dem, was ich brauche, sehr nahe.

    Danke.

    Vollbildmodus geht, dann kann man nicht rein scrollen.

    Dann bin ich nicht weiter als bei Adobe.

    Ansonsten: Ist das ein eigenes Programm beim macOS oder integriert? Wenn ersteres - mal schauen, ob es ne Portable Version gibt oder eine draus bauen?

    Die Vorschau gehört sei MacOS X zum System.

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