Beiträge von O. Meier
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Dass du einen türkischen Basar negativ konnotiert empfindest, irritiert mich um ehrlich zu sein.
WillG hat mehrfach darauf hingewiesen, dass die negative Konnotation dem Kontext und der Formulierung entspringt.
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Weil die Meier immer alles weiblich formuliert.
Nein.
Das ist kein Gegenstück zum generischen Maskulinum,
Ein Gegenstück soll's auch gar nicht sein, eher einer Alternative.
das ist einfach bescheuert.
Es hat ja jede so ihren Stil. Deiner besteht im Wesentlichen aus Beleidigungen. Das finde ich eher unangenehm.
Aber was erwartet man von jemandem, der sich sogar darüber freut, wenn Menschen zusammengetreten werden.
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Jetzt musste ich mir den Schwachsinn doch noch geben
Nein, musst du nicht. Die Beleidigungen könntest du dir dann auch sparen. Oder wie wichtig sind sie dir?
Nun gut, was erwartet man von jemandem, der sich darüber freut, dass Menschen zusammengetreten werden?
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Eben, also unterstellst du diese Konnotation.
Ich nannte es eher eine Fest- als eine Unterstellung.
Und es gibt sehr wohl einen User dieses Namens
Lern schreiben.
Klugscheißen
Mäßige doch bitte deine Wortwahl.
habe dich vernünftig nach einer Erklärung gefragt
Das muss ich überlesen haben.
aber du kannst offenbar keine geben.
Du scheinst auch einiges überlesen zu haben. Es findet sich hier einiges an Erklärung.
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Im toten Winkel sieht der Lkw Fahrer nichts. Da kann er noch so sehr in seine Spiegel gucken. Auch hier ist es sinnvoll, als Radfahrer den Verkehr zu beobachten und sich entsprechend zu verhalten.
Ja, schade, dass diese Elfjährige deinen Tipp nicht beherzigt hat. Die arme LKW-Fahrerin musste sogar seelsorgerisch betreut werden:
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Wir machen uns hier ständig über irgendwelche landesspezifische Stereotype lustig. Ich kann mich selbst als klugscheissende Deutsche genauso auf die Schippe nehmen wie der exaltierte italienische Kollege sich selbst über seinen Caffettiera-Fetisch amüsieren kann.
Und? Ist es richtig, nur weil man das eben so macht?
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aber sprachlich ist der "türkische" Basar nunmal stellvertretend für einen Ort, an dem gefeilscht wird.
Eben. Und das funktioniert nur mit einem bestimmten Bild im Kopf. Und da fängt das Problem an.
Darin Rassismus zu erkennen, das schaffen nur Lehrkräfte.
Ich bin mir sicher, dass auch andere Menschen, die rassistische Konnotation in der Äußerung erkennen. Ich habe so etwas schon angesprochen, als die Idee des Lehrerinnenberufes meinen Kopf noch lange nicht erreicht hatte. Dass das so ein Lehrerinnen-Ding sei, ist letztendlich eine Äußerung zur Person, nicht zur Sache.
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sondern StateOfTrance Rassismus vorgeworfen.
Nein. Ich habe gefragt, ob es auch ohne rassistische Konnotation gehe. Eine Userin „StateOfTrance“ gibt es in diesem Forum nicht.
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Nein, genauso wenig wie deine Empörung.
Eben. Ich bin nämlich gar nicht empört.
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Muss ich erwähnen, dass die Kollegin Türkin ist oder konnte man sich das im Kontext denken?
Ist das relevant?
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Die wurde aber nicht durch den Nutzer der Formulierung "türkischer Basar" impliziert,
Womöglich war keine rassistische Konnotation beabsichtigt. Das können wir nicht prüfen. Trotzdem ist sie da. Das ist nicht unproblematisch, wenn solche Sachen unbeabsichtigt dahergeplappert werden. So halten solche Ideen Einzug in unsere Sprache, werden zu Floskeln und dann perpetuiert.
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Den Spruch mit dem türkischen Basar hat ein Kollege, selbst Türke, auch schon so gebracht.
Ja, auch dann hat das eine rassistische Konnotation. Türkin zu sein, befreit nicht von bestimmten Mustern in Kopf.
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Bisher war es so, dass eine E-Mail der Schulleitung rumkam, in welcher Stunde die Zeugnisse ausgegeben werden. Das war in den Vollzeitklassen meist in der vierten.
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Ich kann die negative Konnotation nicht erkennen.
Ja, das mag sein. Das ist eines der Probleme. Mag sagt so etwas, man denkt sich nichts dabei und es schwingt eben doch etwas mit.
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O. Meier : Rein interessehalber: Wie wurde es denn bislang an deiner Schule mit der Zeugnisausgabe bzw. dem Unterrichtsschluss am letzten Schultag vor den Sommerferien gehandhabt und wie läuft es an anderen BK?
Das finde ich tatsächlich überhaupt nicht interessant. Mir ging es um eine Quelle, die ist ausgemacht.
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bedeutet. Du scheinst den Begriff nicht verstanden zu haben.
Deine Einschätzung dazu finde ich wenig relevant. Im übrigen habe ich auch den Vorwurf des „Rassismus“ nicht erhoben, sondern mich lediglich auf eine rassistische Konnotation bezogen. Die sehe ich bei der Formulierung „türkischer Basar“ durchaus. Dabei ist es gar nicht so wichtig, dass wir unsere individuellen Eindrücke von Basaren vergleichen. Das interessante ist der Sprung von bestimmten Verhaltensweisen zu einer Nationalität.
Da ist schon etwas geprägt im Kopf, das einem womöglich brim Sprechen nicht auffällt. Deshalb halte ich da einen Hinweis für angebracht.
Tip #2: Die Aussage "Auf türkischen Basaren wird gefeilscht." ist nicht gleichbedeutend mit "Türken feilschen gerne."
Das mag ja sein. Aber das sind eben nicht die Floskeln, die Anlass meiner Intervention waren. Vielmehr ist mir eine Anmerkung aufgestoßen, dass man sich nicht auf einem solchernationalen Basar befände. So neutral finde ich eine Formulierung nicht. Ähnlich wie „Wir sind hier doch nicht in der Hafenstraße.“ o. ä. schwingt da halt etwas Negatives mit, dass das als typisch empfundene Verhalten in die Kritik rückt.
Aber wo eir gerade bei Formulierungsfeinheiten sind. Es war wohl von einem „türkischen Basar“ die Rede, nicht von einem „Basar in der Türkei“.
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Es ist schon beeindruckend, wie man rassistischer Muster unentwegt reproduzieren kann, ohne sie zu bemerken. Faszinierend.
Wenn allerdings Erläuterungen nur mit Gelächter abgetan werden, ergibt sich eine Erklärung: man will es nicht verstehen.
Um so wichtiger, dass es mal angesprochen wird.
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